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These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden

24. Jänner 2026 in Kommentar, 22 Lesermeinungen
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Hier bedarf es in der Kirche dringend der Erneuerung, der Re-Form - Ein Beitrag von Carl Maria Falck


Linz (kath.net)

Wir kennen die Probleme der Kirche heute: Massiver Verfall der liturgischen Sitten, mangelnde Katechese zu katholischer Lehre und Tradition, personell überbordende Ordinariate ohne erkennbare Verbesserung der Glaubensverkündigung und der Seelsorge, Regime politisierter Laien in der Kirche, nicht selten eine Marginalisierung der Priester usw.. Offensichtlich ist tatsächlich der Rauch Satans in die Kirche eingedrungen, wie nach dem letzten Konzil Papst Paul VI. feststellte.

Meine These: Eine der zentralen und grundlegenden Aufgaben der Kirche ist es, den dreifaltigen Gott in der Liturgie der Hl. Messe zu verkündigen und das Sakrament des Altares zu feiern. Hier bedarf es in der Kirche dringend der Erneuerung, der Re-Form. Ein wichtiges Mittel zu dieser Re-Form ist die uneingeschränkte Zugangsmöglichkeit zu der traditionellen Liturgie der römischen Kirche. In einigen Ländern stellen wir fest, daß die Traditionelle Lateinische Messe (TLM) eine große Anziehungskraft auf Menschen ausübt, die den echten, den überlieferten Glauben der Kirche wiederentdecken und leben möchten. Papst Benedikt XVI. hat diese Notwendigkeit erkannt und entsprechend gehandelt. Sein unmittelbarer Nachfolger schränkte hingegen die wiederentdeckte Hinwendung zur katholischen Tradition mit drastischen Maßnahmen ein.


Jedoch: Die Tradition der Kirche in Theologie und Liturgie ist ihre Lebensschnur, ihre Lebensader. Die Gläubigen müssen durch einen ungehinderten Zugang zur TLM die Möglichkeit haben, wieder selbst und ungehindert die Fülle des katholischen Glaubens kennenlernen zu dürfen. Die Zukunft der Kirche liegt in der Wiederentdeckung und Wiederbelebung ihrer Tradition! Prove me wrong!

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Lesermeinungen

persona vor 4 Tagen: Heilige Messe ist ein einziges Gebet

Die schönste und ergreifendste heilige Messe habe ich vor zehn Jahren in Dublin mitfeiern dürfen. Dort hat ein alter Priester, ein "Father", die heilige Messe schlicht und einfach "gebetet". Das habe ich sonst nirgendwo so intensiv erlebt und gespürt wie dort, so dass es mir gut in Erinnerung geblieben ist.

Wilolf vor 5 Tagen: Äußere Form

Natürlich ist die innere Teilnahme das Wichtigste. Aber der Mensch besteht nicht nur aus Geist und Seele, sondern hat auch noch einen sehr diesseitigen Körper. Und wenn die äußere Haltung der inneren Teilnahme w i d e r s p r i c h t , dann stimmt etwas nicht.
Kein Mensch kann gleichzeitig an die Realpräsenz unseres Herrn und Erlösers im allerheiligsten Altarsakrament glauben und dieses gleichzeitig durch seine äußere Haltung mit Missachtung strafen.

lesa vor 6 Tagen:

Die äußere Form ist alles eher als nebensächlich.

Veritasvincit 26. Jänner 2026: @borromeo, @Cyprian63

Gut getroffen! Lebendige, innere Teilnahme ist sowohl in der alten wie in der neuen Liturgie möglich. Auf das kommt es an, nicht auf die äussere Form.

borromeo 26. Jänner 2026: Es geht nicht um das Gegeneinander

von novus ordo und TLM in der Kirche. Aber auch nicht um eine künstliche und erzwungene Einheitlichkeit, wie sie Kardinal Roche und Papst Franzikus im MP Traditionis Custodes postulieren.

Zwang ist und war noch niemals einer der Namen des Katholischen. Heute geht es darum, Zwang und Verbote aufzuheben zugunsten der Freiheit des Glaubens. "Zur Freiheit hat uns Christus befreit" (Gal 5,1). Das gilt auch und ganz selbstverständlich für das Geschehen in der Kirche selbst. Ich rede dabei aber nicht der Beliebigkeit, also einer mißverstandenen Freiheit das Wort, sondern der Freiheit, die uns Gott gibt, damit wir uns für ihn entscheiden können. Auch in der Liturgie, im heiligen Geschehen.

Wir Katholiken sollten die Freiheit haben, die überlieferte Liturgie und Theologie uneingeschränkt kennenzulernen. Das ist mein Anliegen. Wie sich TLM und novus ordo künftig entwickeln, wird man sehen. Wir sollten die Vorsehung und das Wirken des Hl. Geistes nicht unterschätzen.

Cyprian63 26. Jänner 2026: @borromeo; @veritasvincit

Sicher gab es das "Abspulen von Zeremonien" dort und da vor dem Konzil. Wer aber heute den alten Ritus feiert, hat einen einen ganz anderen Zugang. Der Zugang zur Liturgie wird ja auch erleichtert durch den Schott, Messerklärungen oder Vorträge. Das war früher zwar auch vorhanden, aber bei den Leuten nicht verbreitet. Wer heute den alten Ritus mitfeiert, beschäftigt sich auch mit der Liturgie.
Letzteres vermisst man meist in der neuen Liturgie; es sei denn, es geht um die Verunstaltung, wobei das mit den Messtexten und dem Geheimnis nichts zu tun hat. Und übrigens: das Abspulen von Zeremonien habe ich durchaus im neuen Ritus erlebt.

Adolf Hümmer 26. Jänner 2026: @modernchrist

Herzlichen Dank! Ja, genau so ist es, wie Sie sagen! Die heutigen Ideologien sind die modernen Götzen. Von diesen müssen wir Abstand halten. Widerstehen wir mit aller Kraft dem Satan mit seinen Lügen und Verführungen! Bleiben wir der gesunden Lehre treu, bleiben wir nüchtern und wachsam, beten wir allezeit im Heiligen Geist, ertragen wir geduldig unsere Leiden und setzen wir unsere ganze Hoffnung auf unseren Erlöser und Retter!

Wilolf 25. Jänner 2026: @T.L.D: Und dann das Orate Fratres:

Jeder wirft sein Opfer, ob das nun groß oder klein ist, mit auf den Altar. Also nicht irgendwas Materielles (wie Materialisten jetzt denken würden), sondern das, was er in der vergangenen Woche vielleicht Gutes getan oder Schlechtes erlitten hat.
Und dann das Suscipiat:
Die Gemeinde beauftragt den Priester, GOTT, der allerheiligsten Dreifaltigkeit, die unblutige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Christi „zum Segen für uns und seine ganze Heilige Kirche“ darzubringen.
Ist das nicht die wahre participatio actuosa der Gläubigen? Gibt es im novus ordo irgendetwas besseres, wahreres oder schöneres?

jabberwocky 25. Jänner 2026: @Veritasvincit

Wie vorher schon erwähnt, hatte ich bis vor 8 Jahren mit dem Vetus Ordo nichts zu tun; die größte Zeit meines Glaubenslebens wußte ich nicht einmal, daß es die Alte Messe überhaupt gibt. Seit ich sie kenne, hatte ich nie den Eindruck, daß dort eine Zeremonie abgespult wird. Wie kommen Sie denn auf sowas?
Der Schott ermöglicht mir eine aktive Teilnahme, indem ich die Texte betend lese und diese in mein Herz fallen lasse. Die Alte Messe ist ein Ort der Innerlichkeit und der Kontemplation.
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, ich bin kein Gegner des Novus Ordo. Warum mir aber von der Kirche, die ja geistlich gesprochen meine Mutter ist, jahrzehntelang der große Schatz der Alten Messe vorenthalten wurde, kann ich beim besten Willen nicht begreifen. Ich bin voller Dankbarkeit, daß ich sie dennoch finden durfte. Deo gratias!

borromeo 25. Jänner 2026: @Hebi: Sie erklären es recht genau, danke.

Die sogenannte "Gestaltung" der Hl. Messe im novus ordo durch Liturgiekreise oder andere Gruppen, aber auch durchaus durch den Zelebranten selbst, hat gleich ab 1970 eingesetzt und ist mittlerweile zu einer Art "Notwendigkeit" geworden, um den "Gottesdienst" (der Begriff "Hl. Messe" wird oft sorgsam vermieden) "lebendig zu gestalten". Das ist eines der Grundübel.

Es gibt noch etliche andere Übel , z.B. das Weglassen, Hinzufügen oder das eigenmächtige Verändern von wesentlichen Bestandteilen des Ordinariums oder des Propriums der Hl. Messe, Tanz- und Klatscheinlagen, Danklitaneien an Beteiligte der "Gestaltung", Beifall für "musikalische Darbietungen" und vieles mehr. Das alles habe ich in der TLM noch nie erlebt. Hier finden wir Christuszentriertheit in den Gebeten, in Gebetsrichtung (versus deum) und Gebetshaltungen, Ordinarium und Proprium gemäß den liturgischen Büchern, gregorianischen Psalmengesang etc.

Hier wird nicht "gestaltet". Die Konzentration auf das Meßopfer genügt.

modernchrist 25. Jänner 2026: Wunderbar formuliert, @Hümmer

"Lieben wir den Sünder, aber hassen wir die Sünde, wie Augustinus sagt. Ziehen wir aus dem modernen Babylon aus, damit wir von der Sünde nicht angesteckt werden! Wenn wir innerlich nicht aus dieser sündhaften Welt ausziehen, werden wir mit dieser sündhaften, gottfernen Welt untergehen." Das passt zum heutigen Evangelium mit seinem kraftvollen "Kehrt um!" Richtet euch neu aus! Verlasst irrige Ideologien! Kehrt um zu den Fakten! Blickt bei Entscheidungen auf die Fakten: Durch eine Abtreibungspille begehen Sie im Grunde einen Giftmord, sie töten mit Giftmitteln ihr Kind!

Hebi 25. Jänner 2026: @borromeo

Ich möchte Ihnen beipflichten. Die große Schwäche der neuen Form der Hl. Messe ist die Möglichkeit, sie für Selbstdarstellungen sei es des Zelebranten oder der anwesenden Gemeinde durch « Gestaltung » zu missbrauchen. Sie KANN so gefeiert werden, dass das NICHT der Fall ist. Oft ist es aber der Fall, aus vielfältigen Motiven. Die alte Form verunmöglicht das bereits von vorne herein durch ihre Struktur. Sie « zwingt » den Zelebranten ausschließlich als dienendes Werkzeug zu agieren und die dabei anwesenden, innerlich das Mysterium mitzuvollziehen. Darin liegt ihre « Aktivität «. Das kommt auch in der Zelebrationsrichtung zum Ausdruck. Die Anordnung in der neuen Form erweckt meist den Eindruck, dass die Anwesenden « in Gemeinschaft etwas machen «. In der alten Form finden sich dagegen alle vor dem göttlichen Geheimnis, um das sich alles dreht. Sie machen nichts, sondern werden daraus beschenkt.

borromeo 25. Jänner 2026: @Veritasvincit

Wenn die Wahrheit wirklich siegt (veritas vincit) bzw. siegen soll, dann gehört zum vollständigen Bild auch die Richtigstellung, daß es sich bei der überlieferten Liturgie keineswegs um ein "Abspulen der Zeremonien" handelt.

Ich kenne beide Formen der Liturgie, ich bin vollständig im novus ordo aufgewachsen. Der Vergleich zeigt mir deutlich, wie flach und oberflächlich und häufig willkürlich verändert die neue Liturgie daherkommt. Der kaum veränderbare Rahmen des vetus ordo garantiert hingegen die würdige Feier und den durchgehenden Respekt vor dem Altarsakrament.

Und die "lebendige Teilnahme" ist auch so ein Mißverständnis des II. Vaticanums. Sie meinen sicherlich die "participio actuosa". Im novus ordo wird sie mißverstanden durch oft zahlreiche Präsenz von Laien im Altarraum uvm. Recht verstanden ist sie in der TLM bereits realisiert durch die konzentrierte und damit aktive geistliche Teilnahme der Gläubigen am Meßopfer. Dadurch ist sie höchst lebendig!

Veritasvincit 25. Jänner 2026: Krebsgang

Wer glaubt, die Rückkehr zur alten Liturgie sei das grosse Heilmittel für die Erneuerung des Glaubens, ist doch auf einem Irrweg. Das Konzil wollte doch, dass das Abspulen der Zeremonien durch lebendige Teilnahme ersetzt werde.

Hebi 25. Jänner 2026: Neuevangelisierung

Der Beitrag nennt am Anfang wesentliche Defizite. Was wäre zu tun ? Ein Grundübel liegt heute im vielfach vollkommen unzureichenden Wissen über die Glaubensinhalte und ihre inneren Zusammenhänge. Beispiel: Nach Umfragen glauben viele, die sich als Christen bezeichnen, nicht an das ewige Leben. Ohne ewiges Leben ist aber das Christentum schon von seiner inneren Logik her sinnlos. Den betreffenden scheint das gar nicht aufzufallen. Als « Leitern » der Kirche wäre es Aufgabe der Bischöfe, bei der Religionslehre einen harten Schnitt vorzunehmen. Der Glaube muss wieder vollständig vermittelt werden, damit die Menschen verstehen, worum es überhaupt geht. Bis in die Zeit nach dem WKII waren auch Gegner der Kirche darüber informiert. Das belegen z.B. bestimmte Filme aus der Zeit.

Evagrius 25. Jänner 2026: Zukunft braucht Herkunft

Ich hoffe, dass Papst Leo das Quasi-Verbot der alten Messe wieder aufhebt. Wenn die Wurzeln (=Messe aller Zeiten) abgeschnitten werden, ist der Baum (katholische Liturgie) dem Untergang geweiht. Tatsächlich stirbt immer mehr ab (z.B. Schuldbekenntnis, Betet Brüder, ja sogar das Glaubensbekenntnis (!) wird weggelassen und das "O Herr ich bin nicht würdig" umformuliert. Wenn Papst Leo nicht bald eingreift, wird die Liturgie immer mehr auseinanderdriften. Die Beliebtheit der alten Messe zeigt, dass Mut zur Originalität und Authentizität der richtige Weg ist.

lesa 25. Jänner 2026: Aus dem Stumpf Isais wird ein Schößling hervorbrechen aus seinen Wurzeln (vgl Jes 11)

Die Wahrheit ist wie eine unzerstörbare Pflanze.
In diesem dankenswerten Artikel ist treffend zusammengefasst beim Namen genannt, wie "die Kirche fortbestehen wird":
"Die Tradition der Kirche in Theologie und Liturgie ist ihre ... Lebensader. Die Gläubigen müssen durch einen ungehinderten Zugang zur TLM die Möglichkeit haben, wieder selbst und ungehindert die Fülle des katholischen Glaubens kennenlernen zu dürfen. Die Zukunft der Kirche liegt in der Wiederentdeckung und Wiederbelebung ihrer Tradition!"

"Den wertvollen Schatz der überlieferten Liturgie zu bewahren, gehört zur Bewahrung des Depositum fidei. Der Apostel Paulus mahnte seinen Schüler: Ò Timotheus, bewahre das dir anvertraute (Glaubens)Gut.` Die überlieferte Messe ist der in Jahrhunderten geformte Ausdruck und bewährte Garant dieses unversehrten Wissens der Gottesverehrung." (M. Fiedrovics)

T.L.D 24. Jänner 2026: Letztes Opferungsgebet vor dem 'Orate Fratres' in der TLM

Lat.: Súscipe, sancta Trínitas, hanc oblatiónem, quam tibi offérimus ob memóriam passiónis, resurrectiónis et ascensiónis Iesu Christi, Dõmini nostri: et in honórem beátæ Maríæ semper Vírginis, et beáti Ioánnis Baptístæ et sanctórum Apostolórum Petri et Pauli, et istórum et ómnium Sanctórum: ut illis profíciat ad honórem, nobis autem ad salútem: et illi pro nobis intercédere dignéntur in cælis, quorum memóriam ágimus in terris. Per eúndem Christum, Dóminum nostrum. Amen.

Deutsch: Nimm an, heilige Dreifaltigkeit, diese Opfergabe, die wir Dir darbringen zum Gedächtnis des Leidens, der Auferstehung und der Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus und zu Ehren der seligen immerwährenden Jungfrau Maria, des heiligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus sowie dieser und aller Heiligen, damit sie ihnen zur Ehre, uns aber zum Heil gereiche und jene im Himmel unsere Fürsprecher seien, deren Gedächtnis wir auf Erden begehen. Durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen.

jabberwocky 24. Jänner 2026: Bei mir sind es "nur" 8 Jahre seit der Entdeckung

Ich, der nie zuvor die TLM gesucht hatte, wurde regelrecht von ihrer Schönheit überwältigt.
Der Kampf um die Liturgie ist kein Streit um Zeremonien, sondern ein Kampf um den katholischen Glauben. Denn die Hl. Messe ist keine Gelegenheit, daß die Menschen sich versammeln können, sondern sie ist ein Opfer.
Danke für Ihren Beitrag, @Herr Falck

borromeo 24. Jänner 2026: @Fink: "Augenöffner"

Auch für mich war vor knapp 20 Jahren – in der Folge des MP Summorum Pontificum von Papst Benedikt XVI. im Jahre 2007 – der Zeitpunkt, zu dem ich zum allerersten Male Bekanntschaft mit der überlieferten Hl. Messe machte. Es muß 2008 oder 2009 gewesen sein. "Augenöffner" ist ein wirklich gutes Stichwort dafür.

Seitdem trete ich für die Traditionelle Lateinische Messe (TLM) ein und versuche, sie in meinem katholischen Umfeld immer wieder mal ins Gespräch zu bringen. Es geht um viel mehr als allein um die Liturgie. Es geht auch um die damit eng verbundene Theologie, die ab 1970 immer stärker verwässert wurde. Von genuin katholischer Katechese ganz zu schweigen, da sie so gut wie gar nicht mehr vorkommt in Deutschlands Diözesen, von vermutlich wenigen Ausnahmen einmal abgesehen.

Carl Maria Falck / borromeo

Fink 24. Jänner 2026: Die Alte Messe als "Augenöffner" - das ist es !

Bei mir war das vor 20 Jahren so.

Adolf Hümmer 24. Jänner 2026: Jeder katholische Priester sollte die alte Messe feiern dürfen

Die große Gefahr heute ist, dass die Kirche immer mehr vom wahren Glauben und von der ehrfürchtig gefeierten Liturgie abdriftet, da sich die Kirche immer mehr der Welt anpasst. Der Sauerteig der Welt dringt in die Kirche ein, aber es sollte genau umgekehrt sein, der Sauerteig der christlichen Liebe sollte die ganze Welt durchsäuern. Nun denn, lassen wir uns niemals entmutigen, fangen wir mit wahrhafter, demütiger, hingebungsvoller Liebe an. Die Liebe wird siegen, denn Gott selbst ist die Liebe und wir sind dazu berufen, dem Sohn Gottes immer ähnlicher zu werden. Welch eine Berufung! Lieben wir den Sünder, aber hassen wir die Sünde, wie Augustinus sagt. Ziehen wir aus dem modernen Babylon aus, damit wir von der Sünde nicht angesteckt werden! Wenn wir innerlich nicht aus dieser sündhaften Welt ausziehen, werden wir mit dieser sündhaften, gottfernen Welt untergehen.

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