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THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich

vor 12 Stunden in Kommentar, 10 Lesermeinungen
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Korrekturen von Lumen gentium 16 und Nostra aetate 3 sind notwendig, weil nur der Indifferentismus und nachlassende Missionseifer gefördert wurde - Ein Beitrag von Gunthart S. aus Deutschland


Linz (kath.net) Die Hoffnung durch Dialog und Anerkennung positiver Elemente im Islam seine Anhänger näher an die Wahrheit des Christentums / des trinitarischen Gottes heranführen zu können, hat sich auch 60 Jahre nach dem 2. Vatikanischen Konzil nicht erfüllt. Gefördert wurde nur der Indifferentismus und nachlassende Missionseifer auf christlicher Seite. Deshalb sind Korrekturen von Lumen gentium 16 und Nostra aetate 3 unerlässlich.  Beweise mir das Gegenteil!


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Lesermeinungen

Wynfried vor 3 Stunden: @ Triceratops

LG 2:"Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist."

Im Umkehrschluss heißt das, die katholische Kirche lehnt all das ab, was in diesen Religionen nicht war und nicht heilig ist.

Der Absolutheitsanspruch des Christentums besagt, dass sich Gott in Jesus Christus endgültig, verbindlich und als Wahrheit offenbart hat (vgl. Joh 4, 16). Darin unterscheidet sich das Christentum wesentlich von den anderen Religionen, da Christus der exklusive Weg zum Heil ist. Niemand kommt zum Vater, außer durch Ihn.

aludra vor 4 Stunden: @ Triceratops

Außerhalb der katholischen Kirche gibt es nichts, was wahr wäre, ohne dass es in dieser Kirche nicht zu finden wäre.
Auch wenn die katholische Kirche nichts von alledem ablehnt, was in anderen Religionen wahr und heilig ist, so lehnt sie aber ab, was in anderen Religionen falsch, irrtümlich und häretisch ist.
Und umgekehrt – nicht nur andere Religionen, sondern auch andere Konfessionen lehnen sehr wohl das ab, was in der katholischen Kirche wahr und heilig ist – z.B. die Unauflöslichkeit der Ehe.
ich wiederhole mich: Lesen Sie die Bibel, vielleicht finden Sie heraus aus Ihrem linken „Katholizismus“!

Triceratops vor 4 Stunden: @aludra

Es gibt Religionen, die behaupten doch tatsächlich, dass es einen Gott gäbe, und zwar nur einen. Ferner behaupten die auch noch, dass dieser eine Gott die ganze Welt erschaffen habe und auch jetzt noch der Herrscher dieser Welt sei.
Es gibt Religionen, die behaupten, dass Morden, Stehlen, anderen Schaden zufügen, ein Gräuel sei. Es gibt Religionen, die behaupten, dass man seinem Nächsten gegenüber achtsam und mitfühlend sein sollte.
Wir als brave Katholiken müssen diese Thesen natürlich ablehnen, weil sie von nichtchristlichen Religionen behauptet werden. Ist es das, was Sie meinen?

aludra vor 6 Stunden: @ Triceratopr

Was ist denn wahr und heilig, was von anderen Religionen vertreten wird? Allah? Muslime lehnen einen dreifaltigen Gott ab und somit auch das Christentum.
Die einzige Religion, die an den dreifaltigen Gott glaubt, ist das Christentum! Und dieser Gott wurde Mensch und als er Mensch wurde, schloss er alle Möchtegernpropheten aus, die nach ihm kommen und bezeichnete sie als falsche.
Lesen Sie die Bibel, vielleicht verstehen Sie irgendwann!

Triceratops vor 8 Stunden: Wahrheit

LG 2:"Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist."
Soll die katholische Kirche etwa das ablehnen, was wahr und heilig ist, nur weil es auch von anderen Religionen vertreten wird? Dann müsste sie diese Wahrheiten konsequenterweise auch für sich selbst ablehnen, denn etwas ist entweder wahr oder es nicht nicht wahr.
Oder meint der Autor etwa, eine Position ist wahr, wenn sie von der katholischen Kirche vertreten wird, genau die selbe Position ist aber nicht wahr, wenn sie von einer anderen Religion vertreten wird? Diese Position wäre aber gleichzeitig wahr und nicht wahr, je nachdem, wer es sagt? So nach dem Prinzip "2+2=4" stimmt, weil wir es sagen, und "2+2=4" ist grundfalsch, weil es jemand Anderer, der nicht zu uns gehört, sagt?

rorro vor 8 Stunden: Nützlichkeit egal

Glaubenswahrheiten orientieren sich nicht an Nützlichkeit. Und Aussagen des höchsten Lehramtes der Kirche sind mit Gehorsm anzunehmen - so sagt es die Tradition.

Hardenberg vor 8 Stunden: @Veritasvincit

Schon im Mittelalter hat man mit positiven Ergebnis diskutiert, ob z.B. der Islam mit seinem Monotheismus nicht eine Form der praeparatio evangelica ist. Muslime glauben ja überdies nicht nur diffus an einen Gott, sondern an den Gott Abrahams. Über ihren Stammvater sind sie sogar faktisch Cousins von Jesus. Ich wüsste auch nicht, was man da korrigieren sollte.

Fink vor 9 Stunden: Wenig Ahnung vom Islam. Schwärmertum und Idealisierung.

Der Islam war in den Jahrzehnten vor 1962 in einer schwachen Position, mit wenig "Selbstbewusstsein". Die Konzilsväter dürften wenig Ahnung gehabt haben vom Inhalt des Korans, den Hadithen, dem Leben des Mohammed. Seit Lessing und Goethe herrscht bei uns ein geschöntes, idealisiertes Bild vom Islam. "Ach wie tolerant war doch Islam in Andalusien, seinerzeit..." schwärmen manche in meinem Bekanntenkreis. "Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie antrefft"- das soll im Koran stehen, nein, das kann nicht sein!? Ist aber so. Dann kommt reflexartig "und die Gewaltaufrufe in der Bibel?" "Wo sind die?" frage ich. Keine Antwort. Na ja, im Alten Testament, in den 5 Büchern Moses, findet man schon was.

Zeitzeuge vor 9 Stunden: Prof. Dr. Georg May über "Nostra aetate"

Religiöser Indifferentismus: May argumentiert, dass Nostra Aetate den Eindruck erwecke, alle Religionen seien gleichwertig oder Wege zum Heil. Dies schwäche den katholischen Glauben und fördere den religiösen Indifferentismus, da die absolute Einzigartigkeit Christi und der Kirche verwischt werde.
Irreführende positive Darstellung: Er kritisiert die positive Darstellung nichtchristlicher Religionen. Aus traditionalistischer Sicht wird Nostra Aetate vorgeworfen, die Gefahren und Irrlehren anderer Religionen zu beschönigen, anstatt die Notwendigkeit der Mission und Bekehrung zu betonen.
Abkehr von der Tradition: Für May stellt Nostra Aetate einen Bruch mit der dogmatischen Tradition dar, die über Jahrhunderte bestand. Er lehnt die neue Haltung des Dialogs als pastorale Maßnahme ab, die den wahren Glauben gefährdet.

Veritasvincit vor 10 Stunden: Gegenteil

Die Korrektur von "Lumen gentium" und "Nostra aetate" wäre, den andern Religionen die vorhandenen Wahrheiten abzusprechen. Das ist aber nicht möglich, ohne selber die Wahrheit zu verlieren. - Gegenteil bewiesen.

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