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Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

vor 29 Stunden in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Das „Wort zum Sonntag“ vom September 2025 hat für die evangelische Pastorin Annette Behnken ein juristisches Nachspiel,


Hannover (kath.net) Das „Wort zum Sonntag“ vom September 2025 hat für die evangelische Pastorin Annette Behnken (Wennigsen/Deister) ein juristisches Nachspiel.. Wie die Staatsanwaltschaft Hannover am Freitag bestätigte, dauern die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung (§ 130 StGB) gegen die Geistliche an. Dies berichtet "idea." Auslöser des Verfahrens war ein TV-Beitrag, in dem Behnken Bezug auf den Mord an dem US-Aktivisten Charlie Kirk nahm. Kirk wurde 2025 ermordet und später von Behnken in der ARD-Sendung als „rechtsradikalen Rassisten“  verunglimpft. Diese Äußerungen lösten eine Welle des Protests aus, die nun die Justiz beschäftigt. Holger Clas, Erster Kriminalhauptkommissar und Vorsitzender der Christlichen Polizeivereinigung (CPV), reichte beim NDR eine förmliche Programmbeschwerde ein.


Noch schwerer wiegen jedoch die strafrechtlichen Vorwürfe: Der Berliner Podcaster und Autor Julian Andrat erstattete Anzeige. Er wirft Behnken neben Volksverhetzung auch Verleumdung sowie die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener vor. Laut Staatsanwaltschaft liegt zudem eine weitere Strafanzeige einer Privatperson vor. Die Staatsanwaltschaft muss nun prüfen, ob die Grenzen der Meinungsfreiheit und der Religionsausübung durch die Pastorin überschritten wurden oder ob ihre Aussagen noch durch den Auftrag der Verkündigung gedeckt sind. Ein Abschluss des Verfahrens ist derzeit noch nicht absehbar.

 

Foto: Screenshot ARD-Sendung


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Lesermeinungen

SalvatoreMio vor 21 Stunden: Welchen Niedergang müssen wir miterleben!

Mein Klagelied hat eigentlich nichts mit der evang. Pastorin zu tun, und doch hängt alles mit allem zusammen: heute in einer mittleren Kleinstadt im Emsland mit vielen katholisch Getauften. Ja, eine bedeutsame Stadt, in der das Monster des Synodale Weges eröffnet wurde, immerhin! Das Fest "Darstellung des Herrn" hat aber keine Bedeutung mehr, obwohl Gottes Sohn damals mit seinen 40 Lebenstagen dem Herrn im Tempel dargebracht wurde! Priester sind hier noch etliche vorhanden, doch für Stadt und Land durfte nur eine einzige hl. Messe angeboten werden um 8.30. Es fanden sich ca. 20 Gläubige an, und außer dem Zelebranten war kein anderer Priester zu sehen noch irgendein hauptamtl. Laienmitarbeiter. Schuld war vielleicht der Kalender: der 2. Februar ist ein MONTAG! Da ist Ausruhen angesagt!). - Es scheint weder Priester noch Laien zu stören, dass unsere kostbaren katholischen Traditionen wie im Nebel verschwinden.

Dornenbusch vor 24 Stunden: Unter kräftigem Applaus der Kirchbesucher am Ende der Rede einer Kirche im Bistum Limburg

am Ende der Rede einer Kirche im Bistum Limburg
Nach den Worten:,,Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar und rief an der Demo gegen die AFD teilzunehmen!! Die Werte der AFD gingen nicht mit christlichen Werten einher!!So auch die Meinung der Bischofskonferenz...

barbaletta vor 26 Stunden: Deutschland

Wer in Deutschland gegen „rechts“ oder gegen RK-Kirche wettert, der hat immer recht – auch wenn die Beschuldigungen frei erfunden und sich nichts als Unterstellungen erweisen. Diese muss man in D nicht begründen und man muss auch keine Strafverfolgung fürchten, da sowohl die „Rechten“, als auch die RK-Kirche (wegen Missbrauchsskandalen) unter Generalverdacht stehen.
Wer in Deutschland Antifa und linken Terror verteidigt, der muss auch keine Strafverfolgung fürchten, da dies alles Werkzeuge gegen „rechts“ sind und deshalb legitim.

Felmy vor 28 Stunden: Keine Panik

Da kommt nicht viel rum. Es wurde schließlich gegen rechts ausgeteilt.

SalvatoreMio vor 28 Stunden: Volksverhetzung und Kirchenkanzel

Immerhin könnte das eingeleitete Verfahren Gutes bringen für alle, die auf einer Kirchenkanzel stehen: dass sie wieder begreifen, warum sie da stehen und wen sie wirklich zu verkünden haben!

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