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vor 6 Stunden in Weltkirche, 72 Lesermeinungen
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Der Generalobere der traditionalistischen Bruderschaft kündigte überraschend an, am 1. Juli neue Bischöfe zu weihen. Alle beteiligten Bischöfe wären automatisch exkommunziert
Vatikan (kath.net/gem/rn)
Die Fronten zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft St. Pius X. (SFSPX) drohen zu eskalieren. Der Generalobere der traditionalistischen Bruderschaft kündigte überraschend an, am 1. Juli neue Bischöfe zu weihen – ein Schritt, der ohne päpstliches Mandat kirchenrechtlich den Weg in ein formelles Schisma (Kirchenspaltung) ebnet. Die Entscheidung sei gefallen, nachdem die Bruderschaft ein Schreiben des Heiligen Stuhls erhalten habe, das laut dem Generaloberen „in keiner Weise“ auf die Forderungen und Anliegen der Gemeinschaft eingehe. Damit scheint der jahrelange Dialog über eine mögliche Wiedereingliederung der Piusbrüder in die katholische Kirche vorerst gescheitert zu sein. Laut der aktuellen Ankündigung aus Menzingen, dem Hauptsitz der Bruderschaft, sieht sich die FSSPX durch die „unzureichende“ Antwort aus Rom gezwungen, Fakten zu schaffen. Um das Überleben der Bruderschaft und die Spendung der Sakramente langfristig zu sichern, halte man die Weihe neuer Bischöfe für unaufschiebbar. Alle beteiligten Bischöfe wären automatisch exkommuniziert.
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heikostir vor 1 Stunden: @ Versusdeum
Bitte nicht ablenken. Es geht hier nicht um die DBK sondern einzig und allein um die Piusbruderschaft.
Und wenn Sie schon von objektiv schismatisch sprechen:
Einen objektiv schismatischen Akt hat Erzbischof Lefebvre 1988 mit der unerlaubten Bischofsweihe gesetzt (nachzulesen im Apostolischen Schreiben des hl. Johannes Paul II. "Ecclesia Dei" - Link siehe unten).
Und einen objektiv schismatischen Akt wird die Piusbruderschaft - was Gott verhüten möge - erneut, setzen, wenn sie wieder unerlaubt Bischöfe weiht.
Und es gilt nach wie vor, was JPII an die Gläubigen schrieb: "dass sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung [gemeint ist die Piusbruderschaft] weiter zu unterstützen."
heikostir vor 1 Stunden: @lesa
Botschaften Jesu Christi? "Jesus zu Albert Drexel,1.1.1971" ????
Mit angeblichen "Privat"offenbarungen kann man alles rechtfertigen. Oder wollen Sie etwa behaupten, dass diese "Privatoffenbarung" von der kath. Kirche angekannt worden wäre?
Zudem: Da Sie so gern DH 3116 zitieren (eine Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz!), sollten Sie daran erinnert sein, was unter DH 3858 zu lesen ist:
Aus der Feder von Pius XII. in "Sacramentum Ordinis": "So wissen alle, dass die Kirche, was sie festgelegt hat, auch verändern und abschaffen kann."
SalvatoreMio vor 2 Stunden: "Die Äpfel und die Birnen"
@discipulus! Was Sie da berichten über die Kirche in China und einzelne, stille Abkommen mit dem Vatikan, ist logischerweise eher unbekannt. Danke für den Hinweis! - Was die Piusbrüder und ihre Wünsche anbelangt, soll der Generalobere Pater Davide Pagliarani FSSPX im August 2025 um eine Audienz beim Papst gebeten haben ...! Ansonsten liest man bei EWTN: "Der Vatikan hat in den letzten Jahrzehnten verschiedentlich klargestellt, dass die Gläubigen durchaus an einer von der Piusbruderschaft gefeierten Messe teilnehmen können".
Paddel vor 2 Stunden: @Lesa Gott mehr gehorchen als den Menschen
Ja, das ist richtig. Genau deshalb ist es Gehorsam Gott gegenüber, sich dem Lehramt und der römisch-katholischen Kirche unterzuordnen.
Die Piusbrüder würden damit Gott mehr zutrauen als ihrem eigenen Verstand/Wollen und Tun. Der Heilige Geist wird durch Jesus Christus der römisch-katholischen Kirche eingehaucht. Die Piusbrüder sollten nicht schlauer sein wollen als der Heilige Geist selbst. Gerade die Glaubensgemeinschaft, die so sehr die Sünde meiden will, begeht die Sünde des Ungehorsams, weil sie Gott nicht zutrauen, dass er ER Herr über unsere Kirche ist und bleiben wird.
Zum Lob von Jesus Christus: In der Bibel lobt Jesus Christus diejenigen, die dem Mammon dienen, denn sie sind schlauer, als die Kinder des Lichtes.
Ja, und eine Privatoffenbarung ist, sofern sie göttlichen Ursprungs ist, auch tatsächlich manchmal nur für Einzelpersonen bestimmt. Es sei denn der Herr möchte ausdrücklich, dass sie dem Papst oder Bischof usw. verkündet wird.
Der Teufel offenbart sich aber auch...
Lilly17 vor 2 Stunden: Der Notstand ist vielleicht größer geworden
Der Notstand, von dem die Fsspx spricht, ist wahrscheinlich größer geworden durch Amoris Laetitia und Fiducia supplicans, viele Gläubige, Priester und Theologen interpretioeren diese Dokumente durch den freieren Komunionzugang und Segnung von illegalen Beziehungen als Abschaffung jeglicher Moral im Privatleben, womit wir moralisch dem Islam auf Dauer unterlegen sind,dazu brauchen wir gar keinen synodalen Weg.
Kein Wunder, gibt es doch viele muslimische Familien mit vielen Kindern.
Durch das Dokument über die Miterlöserin werden nicht nur diejenigen Theologen ermutigt, die die Marienverehrung ablehnen, sondern sich auch diejenigen freuen, die die Jungfrauengeburt ablehnen, was übrigens der immer stärker werdende Islam NICHT TUT.
SalvatoreMio vor 2 Stunden: Ungehorsam von Gottesvolk und Hirten auf der ganzen Linie!
@Stefan Fleischer: Mit dem Thema UNGEHORSAM treffen Sie ins Schwarze! Wenn Piusbrüder dem Papst Gehorsam verweigern, ist das sehr schwerwiegend. Doch der Ungehorsam gegenüber der Kirche ist mittlerweile Legion, auch ohne Piusbrüder! In Luzern wird eine Queer-Bibel geduldet - Gottes heiliges Wort ist verändert und geduldet. Schlimmer geht es kaum. Ahnungslos bestellte ich mal auf Wunsch eine "feministische" Kinderbibel. Die Frauen um Jesus sind dort Apostelinnen usw. Ein Priester veränderte in der hl. Messe ein Evangelium auch in diesem Sinn. Ein anderer präsentierte uns eigene Wandlungsworte. Ein Priester schaffte eine Werktagsmesse in 15 Min., weil er alles Mögliche ausließ. Manche Geistliche outen sich als homosexuell. "Gläubige" gehen zur Sonntagsmesse, wenn sie sonst nichts vorhaben. - Alles kein Ungehorsam? Die Liste kann gerne erweitert werden! Wir sind am Abgrund!
barbaletta vor 3 Stunden: @ Schillerlocke
Ja, solche und ähnliche Fragen stelle ich mir auch, aber ich frage mich auch, wie kann man sich für eine Kirche interessieren, die wiederverheiratete und homosexuelle Paare segnet?
Die Piusbruderschaft will das, was es bereits in der Kirche gab und es war nicht schlecht und nicht häretisch.
Und was will die nachkonziliare Kirche mit „Amoris laetitia“ & „Fiducia supplicans“?
Kardinal Müller nannte es „Gotteslästerung“.
persona vor 3 Stunden: Menschen haben Gott verworfen
Das sechste Gebot "Du sollst nicht ehebrechen" - Gott ist der Bräutigam und die Kirche ( jeder und jede einzelne auch) ist die Braut.
Du sollst den heiligen Bund mit Gott nicht brechen...
Sie haben z. Bsp. nicht die Humanae Vitae und den hl. Papast Paul VI. verworfen, sondern sie haben Gott verworfen. Und wo haben sie Gott noch verworfen? "Was ruft ihr "Herr, Herr", aber ihr tut nicht, was ich euch sage?
Wir haben ein totales Durcheinander, ein apokalyptisches Chaos. Und Jesus hat SEINE Wiederkunft unter bestimmten Vorzeichen und Zeichen der Zeit angekündigt. Können wir uns in diesem Schlachtgetümmel unter dieser Fahne sammeln und uns vereinigen?
Schillerlocke vor 4 Stunden: Als Katholik
kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wie man sich für die notorischen Unruhestifter der Piusbrüderschaft irgendwie interessieren kann. Wir schauen nach Rom und richten unseren Blick mit dem Papst als gutem Hirten auf Jesus Christus. Wohin aber schauen diese Leute? Es würde einen grausen, teilte man die Blickrichtung dieser Verwirrten und Verwirrer.
Stefan Fleischer vor 4 Stunden: @ persona
So wie ich die ganze Geschichte erlebt habe und immer noch erlebe, konnte und kann die Petrusbruderschaft gehorchen, was die Piusbruderschaft nicht zu können scheint.
lesa vor 5 Stunden: "Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag!!
Liebe@salvatoreMio: Erstaunlich, dass es immer noch Menschen gibt, die auf der einen Seite "Vernunft und Glaube", ganz und gar sachliches Denken mit dem Sinn für das Übernatürliche verbinden können wie Sie! Vielen Dank für Ihre Replik! So etwas teilt man nicht leichtfertig mit. Die Kirche, umie dieser Priester kämpfte, wurde doch gebaut, wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Dieser Priester und die Botschaften Jesu Christi wurden mir erst vor einem Jahr bekannt.
Hier eine Kostprobe: "Die aber glauben und aus dem Glauben leben, werden nicht wanken und verzagen, denn je größer die Gefahren sind, desto größer werden die Gnaden sein. Je mehr die bösen Geister auf der Erde wüten, desto mehr wird die Macht der Engel offenbar werden; je mehr Abfall und Verwirrung drohen, desto mehr werden die Kraft und die Tat der Treugebliebenen leuchten.
(Jesus zu Albert Drexel,1.1.1971)
Werter@chorbisch: Danke für Ihren "Einwand"!
@Spatzin der Hand: Danke für Ihre Ehrlichkeit und Ihr Verständnis!
Bonifaz2010 vor 5 Stunden: @persona
Ihre Frage ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings muss die Petrusbruderschaft nach Roms Pfeife tanzen; so hatte man ihnen im Jahr 2000 einfach von Rom aus einen neuen Generaloberen vor die Nase gesetzt. Es versteht sich, daß die Piusbruderschaft nicht diesen Weg gehen will, solange in Rom Leute am Ruder sind, die z.B. für den Einzug von LGBTQ+-Propagandisten in den Petersdom verantwortlich sind (wie es am 6.9.2025 der Fall war). Daß der irreguläre Zustand der Piusbruderschaft nicht sehr glücklich ist, gebe ich ohne weiteres zu. Doch als Stachel im Fleisch der Progressisten halte ich die Piusbrüder weiterhin für notwendig, Ungehorsam hin oder her. Erst soll Rom den Balken aus dem eigenen Auge entfernen, dann können sie den Splitter aus dem Auge der Piusbruderschaft ziehen.
USCA_Ecclesiam vor 5 Stunden: Solche Debattn führen keine Seele zu Gott!
Junge, junge, wie sehr ich es hasse, wenn liberale Modernisten sich ständig nur mit strukturellen und formellen jMacht-)Themen beschäftigen.
Konsequenterweise muß man aber auch sagen, dass auf traditionalistischer Seite genau derselbe Diabolos die Seelen durcheinanderbringt, wenn sie sich mit solchem Gedöhns um di Bischofsweihen beschäftigen.
DER PRIMAT GOTTES MUSS WIEDER FÜR ALLE THEMEN GELTEN - alles andere ist nur Windhauch!
Herbstlicht vor 5 Stunden: der Zeit angepasste Kirche?
Die Kirche steht für sich!
Am vergangenen Samstagabend besuchte ich die Hl. Messe hier im Ort.
Die Besucherzahl erschreckend gering, junge Leute gab´s überhaupt nicht .
Tags darauf, am gestrigen Sonntag also, besuchte ich das Hochamt der Piusbruderschaft.
Die Besucherzahl? Erfreulich hoch und auffallend viele junge Leute.
Dass viele der Gläubigen aus den umliegenden Orten kommen und es daher zahlenmäßig mehr sind, ist ja nicht zu leugnen.
Dennoch: Die traditionelle Liturgie scheint jungen Menschen innerlich mehr zu bedeuten als moderne, der Zeit angepassten Gottesienste.
gebsy vor 5 Stunden: G E B E T S S T U R M
@Versusdeum - Vergelt's Gott!
Selbst ein Gebetssäuseln wird Gott SOFORT erhören.
Die verantwortlichen Akteure MÜSSEN ihr Denken & Tun SOFORT unter das Kreuz Christi legen und das Erlösungsopfer Z U L A S S E N ....,
SalvatoreMio vor 5 Stunden: "Das Werk meines Sohnes Marcel wird niemals untergehen."
Liebe@lesa: Erstaunlich, was Sie da berichten! Erscheinungen unseres Herrn Jesus Christus oder seiner lieben Mutter sind ja keine Hirngespinste - auch manche Träume nicht - in denen Gott selbst oder seine Engel, uns Menschen Weisungen geben. Man denke an den hl. Josef, als dieser für das Jesuskind väterliche Verantwortung übernommen hatte! - Hoffen und beten wir, dass obige Tröstung sich verwirkliche zum Heil der Kirche!
lesa vor 5 Stunden: Wann ist Gehorsam "Ungehorsam"?
@Paddel: Zu Recht erinnern Sie an einige der vielen Beispiele heldenhaften Gehorsams heiliger Menschen. Aber wenn es um die goffenbarte Wahrheit geht, liegen die Dinge anders.
„ die Hl Überlieferung, die Hl. Schrift und das Lehramt der Kirche sind gemäß dem weisen Ratschluss Gottes so miteinander verknüpft und einander zugesellt, dass keines ohne die anderen besteht“ (Leo XIV. am 28.1., Dei Verb. 10).
Der derzeitige Zerfall der Kirche zeigt deutlich, wie weise es ist, dass auch die Überlieferung eine Säule ist, die als Maßstab gilt, ob Gehorsam zu Ungehorsam wird oder nicht. "Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen" (vgl Apg)Was für ein Ringen ereignet sich da oft! Gott weiß es. Wir Menschen urteilen oft schnell - und kurzsichtig...
Fest steht:
"Jegliche lehramtliche Äußerung in der Kirche ist gebunden „an den Inhalt der Schrift und der Überlieferung sowie an die bereits von dem kirchlichen Lehramt gegebenen Lehrentscheidungen“ (DH, Kompendium d. Glaubensbekenntnisse, 3116)
persona vor 5 Stunden: @Versusdeum
"Ich vertraue darauf, dass der Herr seine treuen Diener auffängt, egal, was kommen mag."
Genau, und egal aus welchem christlichen Lager sie kommen
Versusdeum vor 5 Stunden: Ich vertraue bei der Zukunft der Kirche auf Gott, auch,
wenn es mir erstmals seit fast einem Jahr rein menschlich betrachtet wieder schwerfällt. Ja, die Pforten der Hölle werde sie niemals überwinden, aber wie viele werden noch an den Zuständen verzweifeln? Ich vertraue darauf, dass der Herr seine treuen Diener auffängt, egal, was kommen mag.
persona vor 6 Stunden: Was kann die Petrusbruderschaft,
...was die Piusbruderschaft offensichtlich nicht kann?
SpatzInDerHand vor 6 Stunden: @rosenstaedter: ich bin kein Piusanhänger - aber es ist nun mal schwierig,
wenn man bewusst ungehorsamen Bischöfen gegenüber gehorsam sein soll. Ist ja nicht so, dass man dies als normaler, mittig orientierter, lehramtstreuer Katholik nicht auch vor Ort erleben würde. Deshalb: Ich bin kein Fan der Lösung der Piusbruderschaft, absolut nicht - aber ich habe volles Verständnis für ihr Grundproblem.
rosenstaedter vor 6 Stunden: Zu "Gehorsam gegenüber dem weihenden Bischof und dem Heiligen Vater"
verpflichtet sich der Diakon bei der Weihe zum Priester.
Gilt auch für die Nachfolger vom Weihespender und dem Heiligen Vater!
Kürzlich wurde in Wien der neue Erzbischof geweiht, zuerst wurde das entsprechende Dokument verlesen, gesiegelt vom Heiligen Vater!
chorbisch vor 6 Stunden: @ barbaletta
Was ist denn das für eine seltsame Auffassung, man müsste erst eine Art "Pflichtpensum" erfüllen, bevor man seine eigentliche Kritik vorbringen darf?
Ich denke, die verehrte @lesa würde sich mit Recht dagegen verwahren, würde man von ihr verlangen, erst etwas Kritisches über Anhänger der Piusbruderschaft oder der Tradition allgemein zu schreiben, bevor sie Kritik am "synodalen Weg" oder dem Linkskatholizismus als solchen üben dürfte.
Und die Beiträge von @triceratops finde ich persönlich als wohltuend sachlich und ohne jene "Beißreflexe", mit der andere auf bestimmte Stichworte reagieren. Letzteres ganz allgemein gesagt und nicht gegen Sie persönlich gerichtet.
discipulus vor 6 Stunden: @siebenbuerger, Lilly17: Äpfel und Birnen
Grundsätzlich gilt auch für die Kirche in China: Jede Bischofsweihe ohne päpstliche Zustimmung führt automatisch zur Exkommunikation. Bis zu dem Abkommen zwischen Vatikan und China im letzten Pontifikat waren die Bischofsweihen der sog. Patriotischen Vereinigung fast immer unerlaubt und führten auch zur Exkommunikation. Manchmal hat sich ein Kandidat im Stillen, ohne Wissen Pekings, um die Anerkennung des Heiligen Stuhls bemüht und die auch bekommen, dann gab es keine Exkommunikation. Im Rahmen des erwähnten Abkommen stimmt der Vatikan zahlreichen Bischofsweihen zu, damit sind sie nicht unerlaubt, damit kein Grund für die Exkommunikation.
Die Piusbruderschaft hat sich um die Erlaubnis Roms bemüht, diese aber nicht bekommen. Also führen Bischofsweihen zur Exkommunikation. Bitte vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen...
Stefan Fleischer vor 6 Stunden: Mir klingt eben immer noch
das "non possumus" in den Ohren, mit welchem die Piusbruderschaft das letzte Angebot zur Versöhnung abgelehnt hat. An dieser Forderung, dass sich die universelle Kirche zur Piusbruderschaft bekehren müsse, hat sich offensichtlich nichts geändert.
persona vor 6 Stunden: Ausgerechnet das Konzil von Trient
..., auf das sich die Priesterbruderschaft beruft, regelt durch seine damaligen Beschlüsse auch gleichzeitig den Grund für deren Exkommunikation. Ja, was denn jetzt...?
persona vor 6 Stunden: Wem widersetzen sich die Mitglieder der Bruderschaft...
und wem gegenüber sind sie ungehorsam? Ist diese Frage berechtigt?
lesa vor 6 Stunden: Sie können plötzlich weggeschafft oder unterdrückt und gehindert werden
@stefan Fleischer: Sie sind ausgeliefert. Wie viele andere Gemeinschaften, die den progressistischen, so geistlosen wie gewalttätigen Funktionären nicht in den Kram passten, weggeschafft sein. Dann haben die Gläubigen nichts mehr.
MPDE vor 7 Stunden: China, synodaler Weg, Privatoffenbarungen...
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Fülle von vermeintlichen Argumenten der offensichtliche Rechtsbuch der FSSPX gerechtfertigt werden soll. Es bleibt aber dabei, dass nur weil auch an anderen Stellen gegen den Willen des Vatikans gehandelt wird, es der FSSPX nicht zusteht, dies ebenfalls zu tun.
Patroklos vor 7 Stunden: Probe aufs Exempel
Jetzt wäre es an der Zeit, den großen Sprüchen von "Synodalität", "Toleranz" und "Einheit in der Verschiedenheit" endlich einmal Taten folgen zu lassen.
Die Piusbruderschaft hat ordnungsgemäß in Rom um die Erlaubnis zur Bischofsweihe nachgesucht, man hat zusätzlich bezüglich einer Audienz zur Erklärung der Situation angefragt- Was soll man noch mehr tun?
Nun liegt es an Rom, die Weihen zu gestatten, um endlich die kirchenrechtlich verfahrene Situation einer Klärung zuzuführen.
Aber diverse Kreise im Vatikan verfolgen anscheinend noch immer die Linie, die Piusbruderschaft "aussterben" zu lassen. Wie kurzsichtig!
Tolerant ist man immer nur gegenüber den Modernisten. Von einer Exkommunikation der Propagandisten des "Synodalen Weges" in Deutschland oder gar nur einer Andeutung in diese Richtung habe ich noch nie etwas gehört. Und die Wandlungsworte werden spätestens seit 2000 im deutschen Sprachraum rechtwidrig gebraucht, auch hier ohne irgendeine Konsequenz.
Beethoven70 vor 7 Stunden: Warum wird der Weg der Versöhnung nicht weitergegangen?
@Stefan Fleischer "Warum wird der Weg der Versöhnung nicht weitergegangen?" Weil ein solcher Weg von den Radikalmodernisten nicht gewollt ist. Lesen Sie Traditionis custodes. Ist das der Weg der Versöhnung? Hören Sie die jüngsten Hasstiraden von Kardinal Roche.
Ich selbst gehöre zu einer Ecclesia-Dei Gemeinschaft. Aber: Ohne die Piusbrüder würde es uns längst nicht mehr geben. Auch die Petrusbruderschaft und ihr Duckmäusertum übrigens nicht. Freiwillig würde man uns nicht existieren lassen. Das merkt man an allem, an den alltäglichen Gehässigkeiten: Da wird der Toilettenzugang gesperrt, es gibt keinen Raum mehr für die Weihnachtsfeier der Gemeinde (da musste auch schon bei den Protestanten angemietet werden, die sehr viel toleranter sind nebenbei gesagt) etc. Ohne die Möglichkeit zu sagen "Dann gehen wir eben zu Pius" hätte man uns doch längst vor die Tür gesetzt.
Feanaro vor 7 Stunden: Warum
@Stefan Fleischer
Zumindest das warum kann ich etwas klären, unabhängig von Urteil was richtiger Weise in Gottes Händen liegt.
Aber aus der inneren Logik heraus ist das Vorgehen konsequent. Wenn die Tradition auch die Art und Weise der Sakramentenspendung einschließen soll, muss die Bischofsweihe Teil dessen sein. Insofern reicht zum Bewahren der Tradition eine Gruppe von Priestern rein theoretisch nicht aus. Im Wissen darüber dass hier nur ein wohlwollender Papst helfen könnte, ist es ein Zwickmühle für die Gemeinschaft. Wenn der Heilige Johannes Paul II hier schon abgelehnt hat, ist es schwierig für Papst Leo. Trotzdem kann nur er die Gemeinschaft zurückführen und in Einheit mit Ihm bewahren. Rein von Ihrem Anspruch kann die Piusbruderschaft nicht anders, ohne Teile ihrer Überzeugung aufzugeben. Bleibt nur beten um Milde und Mut für den Papst. Und um die Gemeinschaft dass Gott ihr Reinigung schenkt und das innere Opfer das sie Ihm darbringen will, annimmt und zum Guten verwandelt.
lesa vor 7 Stunden: Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ist zum Eckstein geworden (aus Psalm 118)
Inmitten aller Überlegungen sei hier eine Mitteilung „zum Thema“ erlaubt:
Albert Drexel (1889-1977) war Priester aus unserem Bundesland. Er war eine Zeit lang Dozent an der päpstlichen Missionsschule, dreifacher Doktor, Sprachwissenschaftler, Experte für Rassenfragen im Vatikan, Verfasser theologischer (Religionswissenschaft) Werke, Dichter, dritter unter fünf Priesterbrüdern - und er war Mystiker.
Vom November 1922 an (einer Nacht, in der er verzweifelt war, weil er das Geld für eine Kirche, die zu bauen er für dringlich hielt, scheinbar nicht zusammenbrachte) und von da an immer in der Nacht auf den Herz-Jesu –Freitag erschien ihm unser Herr und gab ihm Botschaften, die beeindruckend genaue Beschreibung der aktuellen Zustände in der Kirche unserer Tage enthalten. In einem Buch, das vor allem ab 1970 empfangene Botschaften widergibt, liest man mindestens sechsmal wie Jesus „seinen Sohn Marcel“ lobt. Einmal heißt es da: "Das Werk meines Sohnes Marcel wird niemals untergehen."
siebenbuerger vor 7 Stunden: Zweierlei Mass
Meinen Vorrednern kann ich mich nur anschliessen: Vor allem in China wird doch weiter die Staatskirche unterstützt, entgegen allem Kirchenrecht. Der jetzt sehr wahrscheinliche Schlag gegen die FSSPX würde in China nie passieren. Wahrscheinlich auch nicht bei den völlig von Glauben abgefallenen Bischöfen in Dtl, Ö, CH, Belgien (nicht vergessen Italien). Was mich am meisten betrifft: diese Weihen werden Vorwand sein für weitere Massnahmen gegen die traditionellen Gläubigen, denn die Modernisten haben jetzt Oberwasser. Auch bei uns, wo die nächste FSSPX Kirche 1000 Kilometer entfernt ist, wird man das spüren. Das macht mir gerade die meiste Sorge.
Lilly17 vor 8 Stunden: Dann auch chinesische Bischöfe exkommunizieren
Eine Exkommunikation wäre insoferne unfair, als in China von der komunistischen Partei ständig Bischöfe bestimmmt und geweiht werden von der patriotischen Kirche, ohne Rom um Erlaubnis zu fragen.
Bei der Fsspx gibt es das Problem, das es viele halbe Sedis gibt, die Angst haben, das die Bischofsweihen neue einige zumindest teilweise ungültig geweiht worden sein könnten, oder zumindest grobe Formfehler. Darum wollen sie keine Priesterwehen im alten Ritus von Novus Ordo Bischöfen, und ihre sterben weg.Auf das neue Dokument über die Miterlöserin hat die Fsspx mit Entsetzen reagiert, als halbe Abschaffung der Marienverehrung betrachtet und mit Sühnemessen reagiert .Obwohl ich sogar in Novus Ordo Messen auch gehe, wenn sie würdevoll gefeiert sind, wäre ich ohne die Fsspx die halbe Coronazeit ohne Sakramente dagestanden, und bekam auch Weihwasser und dergleichen, die Coronazeit hat die Kirche auch noch immer nicht aufgearbeitet genausowenig wie der Staat, Medien, und Wissenschaft.
Psalm1 vor 9 Stunden: @Stefan Fleischer
Das müssen Sie die Piusbruderschaft fragen.
Stefan Fleischer vor 12 Stunden: Warum
ist hier praktisch nur von der Piusbruderschaft die Rede? Warum wird der Weg, den die Petrusbruderschaft gegangen ist, nämlich die Versöhnung mit Rom, nicht als Lösung des Konflikts und die Möglichkeit, eine schlagkräftige Truppe zum Kampf gegen die liturgischen Missbräuche der Modernisten aufzubauen, aufs Tapet gebracht? Ich bin nach wie vorüberzeugt, dass der gemeinsame Gehorsam aller Freunde der alten Form viel hätte erreichen können. Was es dazu gebraucht hätte, wäre nur eine grosse Portion Gottvertrauen gewesen.
MPDE vor 15 Stunden: Nicht ablenken
So schlimm der synodale Weg und die offenkundige Abkehr vieler deutscher Bischöfe von wesentlichen Grundlagen des Glaubens auch ist, das rechtfertigt keineswegs den offenkundigen Rechtsbruch der Piusbrüder. Es sei darauf verwiesen, dass die Auswahl von Bischöfen, deren Amt untrennbar mit der Leitungsgewalt verbunden ist, allein dem Stellvertreter Christi zusteht. Wenn Bischöfe ausdrücklich gegen seinen Willen ausgewählt und geweiht werden, ist das ein direkter Angriff auf die von Christus gewollte Verfassung der Kirche. Der Verweis auf die häretischen Umtriebe in Deutschland kann diese Tatsache wohl kaum aushebeln.
Mensch#17 vor 16 Stunden: Hallo @versusdeum! - Oder: der getroffene Hund bellt!
Hallo @versusdeum, ich habe in meinem heutigen Beitrag kein Wort über die Feier der Liturgie geschrieben, aber es ist interessant, wie Ihr Reflex sofort darauf hin abzielt. Es scheint eine Obsession von Ihnen zu sein, alles an einer Form der Liturgie aufzuhängen, die zwar lange im Gebrauch war/ist, aber eben nicht allein seligmachend ist. Die Apostel und besonders auch die Judenchristen dürften das "Brotbrechen" (Apg.) durchaus in der Form anders gefeiert haben und besonders auch nicht auf Latein, und sie waren dennoch katholisch!
Aber zurück zum Thema: Wer meint ein Hirarchie abseits gegen den Willen des heiligen Vaters aufzubauen, der ist hier gemeint. Warum er meint es tun zu müssen, ist mir egal!
SalvatoreMio vor 16 Stunden: Anpfiffe aus dem Vatikan
@Triceratops: "Den Rest müsst ihr Deutschen euch schon untereinander ausmachen!" Ja, wir sind schon dabei. Bislang hat es den Eindruck, dass nur eine Minderheit unter den Problemen leidet und versucht, das Beste daraus zu machen. - Die Mehrheit scheint das alles nicht zu interessieren. Ein Teil wiederum ersehnt sich noch mehr Freiheiten als die, die wir uns selbst schon genehmigen. - Was soll Gutes aus all dem werden? - Ich fühle mich seelisch immer mehr vereinsamt und merke zunehmend deutlich, welche Gnade es ist, dass Christus uns an Pfingsten die Gemeinschaft der Kirche geschenkt hat. Die allerdings liegt hier in Wehen!
Triceratops vor 17 Stunden: @Barbaletta
Der synodale Weg ist ein innerdeutsches Problem, und ich bin keine Deutsche. Deshalb habe ich höchstens mitunter darauf aufmerksam gemacht, dass in den letzten Jahren wegen dieses synodalen Wegs schon mehrfach Anpfiffe aus dem Vatikan gekommen sind, diese aber ignoriert wurden. Den Rest müsst ihr Deutschen euch schon untereinander ausmachen.
Cosmas vor 17 Stunden: Es wird die erste große und unausweichliche Richtungsentscheidung von Papst Leo sein!
Wo ist Leo theologisch und liturgisch WIRKLICH zu Hause? Vieles davon wird im Falle von Bischofsweihen durch die FSSPX offenbar werden.
Versusdeum vor 17 Stunden: @heikostir
Es ist zum Mäusemelken: Jetzt haben wir in D schon wieder eine inzwischen praktisch komplett häretische Bischofskonferenz, denen Rom und selbst Glaube und vor allem Moral offensichtlich vielfach egal zu sein scheinen und die die objektiv (!) mit Vollgar auf schismatische Abgründe zurast - und gleichzeitig eine tiefgläubige Gemeinschaft, die keinerlei dogamtisierte Glaubenswahrheiten leugnet, auf dem festen Fundament von 400 (tridentinische Messe) bis 2000 Jahren (Neues Testament, ursprünge der Liturgie) steht und nur die Neuerungen der letzten Jahrzehnte nicht mitmacht, aber die eben ohne Bischöfe langsam ausbluten würde. Herr, erbarme Dich!
Psalm1 vor 17 Stunden: @Hebi
Ich bin zwar kein Theologe, vermute aber dass die Bischöfe auch im Schisma weiterhin in der apostolischen Sukzession stehen. Sie spenden die Sakramente dann zwar unerlaubt aber gültig, so wie auch in den schismatischen orthodoxen Kirchen.
Versusdeum vor 17 Stunden: @Triceratops
Kann es sein, dass Sie keine Priester der Piusbruderschaft kennen (oder nur den einen unter zig, der mir in all den Jahrzehnten negativ aufgefallen ist)?
kleingläubiger vor 17 Stunden:
Der Sündodale Abschuss erhält ein freundliches „Du Du Du“ und die Piusbruderschaft, die gerne in Einklang mit Rom einfach nur der Tradition folgen will und höflich nach einer Einigung ersucht, bekommt die kalte Schukter gezeigt. O Tempora, o mores!
dalex vor 17 Stunden: Wenn…
die Linkskatholiken sich abspalten, gibt es eine protestantische Denomination mehr. Das wäre bedauerlich, aber klärend und bereinigend. Bei den Pius-Brüdern ist es schwieriger: sie sind ungehorsam, aber nicht häretisch und bleiben ein Stachel im Fleisch des Vatikans. Zumal nun klar wird, dass man auf die biologische Lösung nicht hoffen kann.
Paddel vor 18 Stunden: @Hebi
ja, die Sukzession bleibt bestehen, deswegen haben sie ja diese Eile mit den Bischofsweihen.
heikostir vor 18 Stunden: @discipulus
Treffend herausgearbeitet.
Die Rede von einem "Notstand" ist lediglich eine Nebelkerze, die den Kern verdecken will: den Ungehorsam, der in einer faktischen Leugnung des Dogmas des päpstlichen Jurisdiktionsprimats besteht. Auf diese Ablenkungsmanöver darf man sich nicht einlassen.
Aber trotzdem habe ich die Hoffnung, dass die Verantwortlichen der Piusbruderschaft vor der schweren Sünde eines schismatischen Aktes am Ende dann doch zurückschrecken.
Freude an der Kirche vor 18 Stunden: Bekehrung ist gefragt
Progressiv wie konservativ - Links wie rechts müssen sich zu Christus zu bekehren. Nur die volle Hingabe an Christus bringt die Heiligung/Reinigung der Kirche/ihrer Diener hervor. Spaltung tötet!
Kehren wir bitte alle zu Christus und seiner Kirche zurück - Einheit in Liebe zur Wahrheit!
Diese Weihe bringt keine Früchte der Einheit mit Jesus Christus hervor!
Versusdeum vor 19 Stunden: @lesa
Danke. Sie haben es auf den Punkt gebracht.
heikostir vor 19 Stunden: @Mensch#17
Vollste Zustimmung!!!
heikostir vor 19 Stunden: Der hl. Johannes Paul II. hat schon 1988 auf den schismatischen Ungehorsam der Piusbrüder reagiert:
"Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen SCHISMATISCHEN AKT dar. (...)Die Wurzel dieses schismatischen Aktes ist in einem unvollständigen und widersprüchlichen Begriff der Tradition zu suchen. (...) Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist."
Möge Gott verhüten, dass die Piusbrüder sich erneut schwer gegen Gott und gegen die Einheit der Kirche versündigen.
Stefan Fleischer vor 19 Stunden: Ich glaube,
wir müssen auch hier das Urteil Gott überlassen. Für mich zeigt sich einfach, dass der Ungehorsam gegenüber der Kirche fast unweigerlich ins Schisma führt. Was uns bleibt ist das Vertrauen auf Gott und die Mahnung, die eigene Besserwisserei immer sofort in die Schranken zu weisen. Hätte der Herr seinem Vater den Gehorsam verweigert, wir wären nie erlöst worden.
heikostir vor 19 Stunden: @Henoch
Besuchen Sie die Petrusbrudeschaft. Dann bleiben sie katholisch.
heikostir vor 19 Stunden:
Wenn die Piusbruderschaft das wirklich tut - was Gott verhüten möge - versündigt sie sich schwer an der Einheit der Kirche, leugnet faktisch den vom I. Vatikanum als Dogma verkündeten Jurisdirkitonsprimat des Papstes und reißt sie sich selbst und endgültig die Maske vom Gesicht und zeigt, wer sie wirklich ist: Spalter!
Dann könnte man nur noch sagen: Anathema sit!
Hebi vor 19 Stunden: Exkommunikation
Folgt aus der Exkommunikation auch, dass die Bischöfe und Priester der Bruderschaft dann nicht mehr in der apostolischen Sukzession stehen und daher auch die Sakramente nicht mehr gültig spenden können? Kann hier jemand etwas dazu sagen?
Jedenfalls ein sehr trauriger Vorgang. Sie hätten die ausgestreckte Hand von Benedikt XVI ergreifen sollen. Dann hätten sie sich und der ganzen Kirche einen großen Gefallen getan. Von innen hätten sie wirken können. Als Gegengewicht zu all der Wirrnis, die es (vor allem in den deutschsprachigen Ländern) in der Kirche gibt. So werden sie als Abspaltung enden, wie die Altkatholiken.
discipulus vor 19 Stunden: @lesa: Notstandsrecht
Die Berufung auf ein sog. Notstandsrecht ist nichts anderes denn eine Schönfärberei des Rechtsbruches durch die Piusbruderschaft. Der Notstand, den das Kirchenrecht kennt, ist objektiv nicht gegeben, denn er bezieht sich z.B. darauf, daß aufgrund äußerer Umstände kein Kontakt zum Heiligen Stuhl besteht. Sich in Zeiten uneingeschränkter Kommunikation GEGEN den Hl. Vater auf ein Notstandsrecht zu beziehen, ist ein nett bemäntelter, aber zweifelsfreier Rechtsbruch, mithin ein schismatischer Akt. Insofern damit im Grunde auch der Jurisdiktionsprimat des Papstes in Frage gestellt wird, womöglich sogar ein häretischer Akt.
Paddel vor 19 Stunden: @lesa
Gott hat die Kirche mit Petrus gegründet.
Es gibt viele Mißverstandene Heilige, die sich Gehorsam den Weisungen aus Rom untergeordnet hatten. Z.B. der heilige Padre Pio, der Gehorsam keine Beichte und öffentl. hl. Meße mehr zelebrierte.
Auch Pater Kentenich ( nicht kanonisiert) hat sich gehorsam ins Exil begeben und sich Rom untergeordnet und es gibt noch viele weitere Beispiele.
Christus hat die römisch-katholische Kirche gestiftet und ist deren Oberhaupt. Vollkommen unabhängig von der (Un-)vollkommenheit der Päpste. Man kann und darf Rom kritisieren, so wie eine hl. Katharina von Siena, aber es ist immer und definitv nicht Gottes Heilsplan, zu meinen, man wäre dessen Hüter und nicht Jesus Christus selbst.
MPDE vor 20 Stunden: @Iesa
Spaltung schafft nie etwas Gutes. Es gibt keinen Notstand, da die Sakramente der Kirche auf der ganzen Welt gültig und meist auch würdig gespendet werden und eine rechtmäßige Hierarchie besteht. Gerade jetzt, da Papst Leo langsam und behutsam, aber stringent einige wichtige Korrekturen gegenüber des letzten Pontifikates vornimmt, ist die Haltung der FSSPX nur mit dem Wunsch zu erklären, die selbst gewählte Rolle als Außenseiter in bequemer Unabhängigkeit weiter leben zu können.
lesa vor 20 Stunden: Gott sei Dank sorgt Gott dafür, dass die Kirche fortbesteht!
Es ist nicht das erstemal in der Kirchengeschichte, dass Gott in Zeiten des Notstandes dafür gesorgt hat, dass die Kirche fortbesteht. Das Kirchenrecht kennt das Notstandsrecht. Es ist gewiss keine leichte ENtscheidung, sondern erfordert höchste Verantwortung. Wenn jetzt nicht Notstand ist, dann gab es nie einen.
Die Piusbrüder wollen nicht mit Rom brechen, im Gegenteil. Mit Zweideutigkeiten, die falsche Weichenstellungen verursachen, (Krebszellen) nicht einverstanden sein, ist nicht Besserwisserei. Gott segne und schütze die tapferen Piusbrüder und lasse durch sie weiterhin noch viele den geistlichen Reichtum, die Schätze der Kirche sowie die ungekürzte Verkündigung der Kirche wieder in Fülle entdecken. Gott segne auch alle anderen, die sich nach bestem Wissen und Gewissen im Weinberg abmühen - in dem allerdings das Licht des Glaubens zu verlöschen droht. Die Kirche braucht diese traditionelle Avantgarde! Sie tun nichts anderes, als was die Kirche immer getan hat.
Cejazar vor 20 Stunden: Ein klassisches Dilemma
Der Piusbruderschaft gehen unglücklicherweise gerade zum jetzigem Zeitpunkt die Bischöfe aus. Aktuell leben noch zwei Bischöfe der Piusbruderschaft. Möchte die Piusbruderschaft ihr Charisma behalten und weiterhin unabhängig von Rom agieren können, ist sie gezwungen, zu weihen.
Die Weihe hat latae sententiae die Exkommunikation und ggf. ein Schisma zur Folge. Damit wären die Bemühungen um eine Einheit der letzten Jahre völlig umsonst gewesen. Der Papst ist zunächst gezwungen, so zu handeln.
Es darf aber m. E. durchaus spekuliert werden, ob nicht interessierte Kreise in Rom genau eine solche Situation heraufbeschwören wollten und ob es ggf. in diesem Zusammenhang Erleichterungen für die tridentinische Messe für die romtreuen Katholiken gibt.
SalvatoreMio vor 20 Stunden: Die Piusbrüder ...
@Mensch#17: eine Frage habe ich an Sie; vielleicht können Sie ein wenig darauf eingehen? Vorweg: ich habe bislang nie an einer hl. Messe bei den Piusbrüdern teilgenommen, allein schon wegen mangelnder Möglichkeit. - Dennoch ist die Gemeinschaft schließlich nicht unwichtig. Nun meine Frage: wenn Sie am Ende Ihres Beitrags schreiben: "Noch ein Gruß an alle Ideologen, die hier auf diesem Kanal die Levebristen verteidigen wollen/werden: Ich sage NEIN - ganz eindeutig NEIN". - Das klingt fast, als wären Sie selbst der "Papst von Rom". Bekleiden Sie eine kirchliche "Position" oder ereifern Sie sich "lediglich ganz privat aus dem eigenen Gewissen heraus"?
Fatima 1713 vor 21 Stunden: Forderungen?
Ich habe die Erklärung gelesen. Soweit ich das verstanden habe, gab es die Bitte um eine Audienz bei Papst Leo und ein zweites Schreiben mit einer Anfrage bzgl. der Bischofsweihen. Aus dem Vatikan kam ein Antwortschreiben, das (Zitat) "in keiner Weise auf unsere Anfragen antwortet". Von Forderungen ist hier keine Rede. Ich verstehe es vielmehr so, dass der Vatikan inhaltlich nicht auf das Thema eingegangen ist. Wie dem auch sei, ich schließe mich @Versusdeum an und nütze die kommenden Monate dafür, zu beten, dass es doch noch zu einer Versöhnung kommt. Noch ist Zeit!
Versusdeum vor 21 Stunden: Die meisten Bischöfe in D scheren sich einen feuchten Kehrricht um Glaube und Rom! Ja und?
Sie haben nicht nur u.a. die Morallehre der Kirche deutschlandweit für alle ihre Mitarbeiter einfach mal so abgeschafft (ausnahmslos ALLE Ortsbischöfe!!!) und liefern Kinder der Gender-Ideologie und medizinischen Experimenten aus (Trans-Papiere der DBK), sondern haben auch mit großer Mehrheit beschlossen, sich einem willkürlich zusammengesetzten und zu 2/3 laien((Kirchen)polit)aktivistendominierten Gremium mit "bindenden" (also quasidogmatischen!) Beschlüssen zu unterwerfen - und Rom sagt lediglich in einem Brief, das gehe nicht.
Ich vermisse die glasklare und öffentliche Ansage, dass dieser Verrat an ihrem apostolischen Auftrag und dem Seelenheil der ihnen anvertrauten Gläubigen bei Vollzug ebenfalls mindestens die Absetzung oder gar die Exkommunikation aller betreffenden Bischöfe zur Folge hat!
Versusdeum vor 21 Stunden: Die meisten deutschen Bischöfe tun sich da leichter:
Sie haben nicht nur u.a. die Morallehre der Kirche deutschlandweit für alle ihre Mitarbeiter einfach Mal so abgeschafft (ausnahmslos ALLE Ortsbischöfe!!!) und liefern Kinder der Gender-Ideologie und medizinischen Experimenten aus (Trans-Papiere der DBK), sondern haben auch mit großer Mehrheit beschlossen, sich einem willkürlich zusammengesetzten und zu 2/3 laien((Kirchen)polit)aktivistendominierten Gremium mit "bindenden" (also quasidogmatischen!) Beschlüssen zu unterwerfen - und Rom sagt lediglich in einem Brief, das gehe nicht.
Ich vermisse die glasklare und öffentliche Ansage, dass dieser Verrat an ihrem apostolischen Auftrag und dem Seelenheil der ihnen anvertrauten Gläubigen bei Vollzug ebenfalls mindestens die Absetzung oder gar die Exkommunikation aller betreffenden Bischöfe zur Folge hat!
barbaletta vor 21 Stunden: @ Triceratops
Es überrascht mich überhaupt nicht, was Sie da schreiben.
Was unterscheidet die Synodalen mit ihren Bischöfen von der Piusbruderschaft (nach der Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe)? Nur die Liturgie und die Auffassung von Kirche. Es sind zwei „Kirchen“ innerhalb der RK-Kirche. Aber gegen die Synodalen haben Sie hier noch nie etwas geschrieben. In Ihrem Linkskatholizismus ist Hopfen und Malz verloren!
Versusdeum vor 21 Stunden: @Mensch#17
Auch für Sie nochmal: Das, was 2000 Jahre lang aus dem Zeugnis der Bibel und erbeteter Erkenntnis die erwachsene Lehre der Kirche war (insbesondere die unabänderlichen Dogmen) und die 400 (in Teilen bis über 1500) Jahre lang milliardenfach geheiligte Liturgie (und Wandlung!) der Kirche war, kann von Haus aus nicht häretisch sein -neue (und alte Irr-) Lehren aber sehr wohl, so wie z.B. die fast komplette DBK belegt! Konsequenzen? Null!
Henoch vor 22 Stunden: Mensch#17,
genau so ist es. Die Piusbrüder hätten einen anderen Weg finden müssen, vielleicht auch Rom. Aber dieser Schritt bedeutet Entfernung von der Kirche, Entfernung vom Papst, eventuell sogar Trennung von der Einheit. Ich frage mich nur, wie es mit uns Gläubigen weitergehen soll, die wir gerne die heilige Messe und die ständige Beichtmöglichkeit bei der Piusbruderschaft schätzen. Dürfen wir dann dort nicht mehr die Sakramente empfangen? Ich bin gespannt!
Triceratops vor 22 Stunden: Das wird wohl nichts mehr
Den Pius-Brüdern noch mehr entgegenkommen, als es Benedikt XVI. getan hat, kann man nicht mehr. Und nicht einmal das haben die angenommen. Bei diesen Sturschädeln ist vermutlich Hopfen und Malz verloren.
Versusdeum vor 22 Stunden: fassungslos
Welch ein Wahnsinn in Zeiten, in denen ganze Bischofskonferenzen sehenden Auges in schwere Häresien und ins Schisma rennen - und kaum etwas passiert.
Entfachen wir einen Gebetssturm, dass das nicht das letzte Wort auf beiden Seiten gewesen sein wird!
Mensch#17 vor 22 Stunden: Wer da nicht alles meint besser zu wissen als Rom!
Die "protestantische" und besserwisserische Haltung, bei der man doch eher eine größere Distanz zum Heiligen Geist vermuten kann, ist nicht nur ein Kennzeichen der Hardliner des sog. dt. "synodalen Weges" sondern auch der "rechten" und ebenfalls ideologisierten Hardleiner der sog. "Piusbruderschaft". Keine Sorte dieser Hardliner baut die Kirche auf, beide versuchen angeleitet von irgendwelchen Betonköpfen "Kirche" dort bauen zu wollen, wo sie meinen, dass es sein soll. Das Fundamet der Kirche und Petrus (bzw. dessen Nachfolger) sind außer in Lippenbekenntnissen beiden vollkommen egal.
Ich will in der Einheit der Kirche und des Nachfolgers Petri sein; eine Gemeinschaft mit Betonköpfen (von traditionell, fundamentlistisch, auch bibelfundamentalistisch, quatrat-protestantisch, liberal bis hin zu progressiv) ist für mich nicht erstrebenswert.
Und jetzt noch ein Gruß an alle Ideologen, die hier auf diesem Kanal die Levebristen verteidigen wollen/werden: Ich sage NEIN - ganz eindeutig NEIN
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