
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 2 Tagen in Chronik, 6 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Eine umfassende Datenanalyse der Universität Cambridge zeigt. Die Konservativen ihre Werte über Jahrzehnte weitgehend beibehalten. Die Progressiven sind massiv nach links gerückt. „Links-Rutsch“ gilt als Hauptursache für die tiefe Grabenbildung
Cambridge (kath.net) Eine neue, umfassende Datenanalyse der Universität Cambridge zeichnet ein überraschendes Bild der US-Gesellschaft: Während die Konservativen ihre Werte über Jahrzehnte weitgehend beibehalten haben, sind die Progressiven massiv nach links gerückt. Dieser „Links-Rutsch“ gilt als Hauptursache für die tiefe Grabenbildung, die das Land heute zerreißt – eine Spaltung, die nun durch rabiate Behördeneinsätze in Minnesota erneut eskaliert. Dies berichtet die "Welt".
Die am 4. Februar 2026 in der Fachzeitschrift Royal Society Open Science veröffentlichte Studie unter Leitung des Psychologen Dr. David Jack Young analysierte Umfragedaten von 1988 bis 2024. Das Ergebnis korrigiert das gängige Narrativ einer einseitigen Radikalisierung des rechten Randes. Die Forscher fanden heraus, dass sich der gesellschaftliche Grundkonsens in den USA ab dem Jahr 2008 – dem Jahr der Finanzkrise und der Wahl Barack Obamas – radikal auflöste. Die Untersuchung von 14 Kernthemen (von Familienwerten bis zur Gesundheitsvorsorge) zeigt eine konservative Stabilität. Konkret heißt dies, dass sich die Einstellungen der rechten Wählerschaft seit 1988 kaum verändert hat und diese noch immer weitgehend dieselben Positionen wie vor über 30 Jahren vertreten. Hingegen ist die linke Hälfte der Bevölkerung bei fast allen Themen drastisch nach links gerückt. In der Wahrnehmung der Gegenseite wirkt dies wie eine Radikalisierung hin zu einer „woken“ Politik. Interessant ist auch der internationale Vergleich. Bei 57 weiteren Staaten konnten die Forscher keine vergleichbare Polarisierung feststellen. Oft gibt es dort entweder einen klaren Meinungskonsens oder die Lager sind ungleich groß. In den USA hingegen stehen sich zwei annähernd gleich starke Blöcke gegenüber, die völlig den Kontakt zueinander verloren haben.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
Der Gärtner vor 30 Stunden: nur ein Fakt
Dass Jahr 1988.
Papst Johannes Paul II.
Präsident Ronald Reagan.
Kalter Krieg auf der Welt.
War es vorstellbar, dass sich irgendeine Stadt in USA, und sei es das lausigste Kaff, einen Sozialisten als Bürgermeister wählt?
Also US-Demokrat kann man ja sein, wie z.B. Kennedy. Aber Sozialist?
Die gab es in der UdSSR aber nicht in Amerika.
Ich glaube nicht daran.
2026 New York
Gandalf vor 37 Stunden: @heikostir
Das ist halt Dein persönliches Märchen, an das Du glauben musst: "...rechts-politischen PseudoMessias Trump... " Ansonsten zeigt es wieder einmal, dass Du den Artikel nicht verstanden hast.
Versusdeum vor 2 Tagen: @heikostir
Donald Trump wäre niemals Präsident geworden, wenn die Wähler der "Demokraten" keine so extremen Kandidaten aufgestellt hätten*. Doch zuerst stellten sie die höchst umstrittene Hillary Clinton* auf und beim zweiten Mal den längst nicht mehr geschäftsfähigen Joe Biden. Ich war fassungslos, als Biden, der ja schon am Tag seiner ersten Wahl massive geistige Aussetzer hatte** nochmals ins Rennen ging und erst viel zu spät und nach weiteren Aussetzern in einem Fernsehduell zurückzog.
* jeweils etwa 1/3 der Wähler wählten Clinton bzw. Trump nur, um den jeweiligen Gegenkandidaten zu verhindern
** Er verwechselte u.a. sogar eine neben ihm stehende Enkelin mit seinem verstorbenen Sohn. Sicherlich waren das nicht die ersten Aussetzer, aber unsere Medien hätten vor der Wahl keinesfalls darüber berichtet, da sie sich ausschließlich auf Donald Trump eingeschossen hatten.
Versusdeum vor 2 Tagen: Ist es in der Kirche etwa anders?
Seit Jahrzehnten kann ich beobachten, wie die Gemeinschaften des überlieferten Ritus (den ich erst als Jugendlicher kennenlernen durfte) am Glaubensgut festhalten, während gleichzeitig viele Pfarreien in der Fläche immer weiter abdriften. Und Pfarrer / Priester, die sich dem auch nur teilweise nicht anschließen, haben einen immer schwereren Stand, auch gegenüber den "eigenen" Ordinariaten (ich kenne im Novus Ordo praktisch keine Pfarreien ohne mindestens Ärgernisse wie etwa politische Fürbitten oder jegliche Andacht zerstörendes Shake Hands unmittelbar vor dem Empfang des Leibes des Herrn.
Merke: "Früher wandelte sich in der Kirche nichts außer Brot und Wein, heute wandelt sich in der Kirche alles, außer Brot und Wein" (Natürlich ist mir bewusst, dass das stark überspitzt formuliert ist, aber die Tendenz geht zumindest in Deutschland immer schneller in diese Richtung)
Versusdeum vor 2 Tagen: In Deutschland ist es doch genauso
Hier hat gleich eine ganze Partei den Konservatisvismus verraten und eine klaffende Lücke im politischen Spektrum hinterlassen, das uns bis dahin 65 Jahre lang Freiheit, Sicherheit und Wohlstand gesichert hatte. In einer funktionierenden Demokratie hätte eine andere Partei diese Lücke geschlossen, doch die weit nach links gedriftete politische Konkurrenz verhindert bis heute mit buchstäblich allen Mitteln* diesen Heilungsprozess.
* u.a. Maximale Diffamierung von Andersdenkenden; Instrumentalisierung des weisungsgebundenen Inlandsgeheimdienstes ("Verfassungsschutz"), dessen ehemaliger Chef sogar drohte, auch "Meinungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze" [!] zu verfolgen (Paralleljustiz!); die absolut antidemokratische "Brandmauer", die bis hinab auf Gemeindeebene nur noch linksideologische Beschlüsse erlaubt; Gleichschaltung der Presse durch Unterwanderung ("Marsch durch die Institutionen") und aktive Förderung durch die Bundesregierungen ("Wes Brot ich ess..."); "Zivilgesellschaft"...
heikostir vor 2 Tagen:
Dass die Wahl und die Agenda des als links-politischen Pseudo-Messias gefeierten Obama zur Polarisierung beigetragen hat, wird niemand vernünftigerweise leugnen können.
Traurig, dass das Pendel nun mit dem rechts-politischen PseudoMessias Trump in das andere Extrem umgeschlagen ist.
Solche Extreme schaden immer dem Gemeinwohl. Der ideale Weg wäre, aus beiden Strömungen die guten Elemente herauszufiltern (Prüft alles und behaltet das Gute...) und zu etwas eigenem zusammenzufügen. Eigentlich ist das klassisch katholisch. Denn katholisches Denken bewegt sich im berühmten "et... et" (sowohl ... als auch).
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz