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vor 12 Stunden in Aktuelles, 61 Lesermeinungen
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DBK unterstützt Beschluss des deutsch-synodalen Wegs, in Rom zu bitten um Erlaubnis, „dass auch in Eucharistiefeiern nicht nur Priester, sondern auch andere geistlich qualifizierte Männer und Frauen, die vom Bischof beauftragt sind, predigen dürfen“
Bonn-Vatikan (kath.net) Unter dem Stichwort „Verkündigung des Evangeliums“ erläuterte der neue DBK-Vorsitzende Bischof Heiner Wilmer (Hildesheim) gemäß Presseaussendung der DBK am Ende der DBK-Frühjahrsvollversammlung in Würzburg wörtlich: „Die Synodalversammlung 2023 hatte mit großer Mehrheit insgesamt und auch von uns Bischöfen im Handlungstext Verkündigung des Evangeliums durch beauftragte Getaufte und Gefirmte in Wort und Sakrament beschlossen, dass die deutschen Bischöfe beim Heiligen Stuhl eine Erlaubnis dafür beantragen, dass auch in Eucharistiefeiern nicht nur Priester, sondern auch andere geistlich qualifizierte Männer und Frauen, die vom Bischof beauftragt sind, predigen dürfen. Wir haben dies jetzt aufgenommen, ausführlich beraten und in dieser Vollversammlung das Ziel des Handlungstextes umgesetzt, indem eine Ordnung des Predigtdienstes beschlossen wurde, die dies ermöglichen soll. Für diese Ordnung wollen wir nun in Rom um Zustimmung bitten. Wir haben vereinbart, dass ich dies bei meinem nächsten Besuch in Rom mitnehmen und auch noch einmal vor Ort im Gespräch erläutern und dafür werben werde.“
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marlin vor 5 Stunden: @ Wilolf
„So wichtig ist die Predigt aber auch wieder nicht.“
noch ein Grund mehr, um Laienpredigt nicht zuzulassen. Warum sollte man dann überhaupt wollen, dass Laien predigen dürfen?
„Der Höhepunkt der Hl. Messe ist immer noch die Wandlung und nicht die Predigt.“
dann aber richtig bitte! – mit „für viele“ und nicht mit „für alle“!
Tante Ottilie vor 5 Stunden: Bin ähnlicher Meinung wie Gandalf
Auf jeden Fall muss die Laienpredigt und die betr. Person vorher bekannt gegeben werden, damit man sich entscheiden kann, ob man teilnimmt oder lieber ausweicht.
Bei Wortgottesfeiern in unserer Gemeinde ist das idR bislang meistens gegeben.
Ist ein ausgebildeter Priester Zelebrant, sollte dieser an sich predigen und Lesungenund Evangelium homiletisch auslegen.
Alles andere ist "Betrug" an den Kirchbesuchern.
SalvatoreMio vor 5 Stunden: Letztlich ist es ein Angriff aufs Priestertum - wie einige hier andeuten.
Es geht um mehr als immer neue und immer mehr Funktionen! Uns fehlen Priester, aber darum beten in der Gemeinde, in der Eucharistiefeier? Sehr oft: Fehlanzeige! - Und falls ein junger Mann sich heute berufen fühlen sollte, Christus direkt nachzufolgen - wozu denn? Er ist am Ende Handlanger von uns Laien und bekommt von anderen noch den Dienstplan vorgelegt. - In meiner Gemeinde ist es schon vor 2-3 Jahren vorgekommen, dass der Priester (er war vital und putzmunter!) die Wandlung noch vollzog, dann aber nahm er Platz, und Frauen teilten die hl. Kommunion aus. Ich stellte ihn zur Rede, aber es passierte bald wieder. Dann sagte ich noch einmal, dass so etwas absolut nicht sein dürfe. Seine Antwort: "Ich weiß, aber ..." Was er dann eigentlich ergänzend hätte sagen wollen, kann ich mir nur denken.
Aventinus vor 5 Stunden: Genau so ist es, @Beethoven, sie praktizieren Laienpredigten schon seit Ewigkeiten, ...
... und wollen diesen Liturgie-Mißbrauch nun im Nachhinein von Rom absegnen lassen. Wie oft ich schon im Gottesdienst aufgestanden bin und gegangen bin, wenn wieder mal selbstverwirklichende Emanzen oder Hobbytheologen ihr unreifes Glaubensverständnis vor der Gemeinde auszubreiten angesetzt haben. Mit graust blos noch vor dieser pseudokatholischen Witzkirche hier im deutschsprachigen Raum. In der Offenbarung des Johannes, Kap.2, Vers 13 wird unwürdigen Gemeinden das von der Schwelle Rücken des Leuchters angedroht: es scheint daß „wir“ hier uns da schon längst eingereiht haben unter die Unerleuchteten, Verwirrten und Geistlosen.
marlin vor 6 Stunden: @ queenbix:
„Tatsächlich gibt es in der Schweiz, meines Wissens vor allem im Bistum Basel, schon jetzt die Laien-Predigt in der Hl Messe (meist sind es Frauen). Ich bin selbst eine Frau…“
Was glauben Sie, als Frau, warum Frauen predigen wollen (mit Betonung auf „wollen“)?
Wenn Bischöfe und Priester im deutschsprachigen Raum, die um die Zukunft der deutschsprachigen Kirche und um das Seelenheil der Gläubigen besorgt sind, nichts ändern wollen, wohin soll das führen? Zu einer totalen, feindlichen Übernahme durch Laien, mit der Begründung, „es gäbe zu wenig Priesterberufungen“? Ist das das, was die Bischöfe wollen?
Man muss kein geistiges Genie sein, um zu erkennen, dass der Rückgang der Priesterberufungen auch auf die Arroganz und die Impertinenz der Laien/innen zurückzuführen ist.
asellus vor 6 Stunden: Canon 767 — § 1 des Codex Iuris Canonici (CIC) befasst sich mit der Liturgie: der Homilie
Diese Frage habe ich der KI Gemini gestellt. Prompt kam folgende Antwort (siehe auch Link unten):
Was bedeutet das konkret?
Diesen Paragraphen kann man als die „Qualitätssicherung“ der Predigt verstehen. Er legt drei wesentliche Punkte fest:
Stellenwert: Die Homilie ist kein optionaler „Zusatz“, sondern Teil der Liturgie selbst.
Vorbehalt: Da sie so eng mit dem Sakrament verknüpft ist, darf sie im Rahmen der Messe nur von geweihten Amtsträgern (Bischof, Priester oder Diakon) gehalten werden.
Inhalt: Die Predigt soll sich an den biblischen Texten des Kirchenjahres orientieren und sowohl den Glauben erklären als auch lebenspraktische Orientierung bieten.
Aber ist der KI noch zu trauen? Die folgende Frage stimmt mich allerdings skeptisch: Möchtest du mehr darüber erfahren, warum die Predigt in der katholischen Kirche rechtlich so streng geregelt ist, oder suchst du nach Ausnahmeregelungen für Laien? Meine Antwort: "Ich sicher nicht!"
Wilolf vor 6 Stunden: So wichtig ist die Predigt aber auch wieder nicht.
Der Höhepunkt der Hl. Messe ist immer noch die Wandlung und nicht die Predigt.
Auch wenn der Predigttext aus der Agitprop-Abteilung des Zentralkomitees stammt (und ich in der Zeit die Ohren auf Durchzug stelle und für die Verfasser bete): Solange der Priester beim Umgang mit dem Allerheiligsten, vor allem bei der Wandlung, die nötige Demut vor unserem Erlöser zeigt, gehe ich immer noch gerne in die Hl. Messe.
@Hardenberg hatte ja unten auch schon angemerkt, dass vor dem letzten Konzil die Predigt überhaupt nicht zur Hl. Messe gehört hatte. In meinem Bomm von 1953 kommt im „Ordo et canon missae“ das Wort „Predigt“ oder „Homilie“ überhaupt nicht vor.
SarahK vor 6 Stunden: @queenbix: ja definitiv
Bei uns im Bistum gibt es jetzt Leistungsteams meistens mit überwiegend Frauen und einem Priester (wenn man Glück hat, hat man einen) und es ist unglaublich zu sehen wie diese “ich habe einen “Online-Kurs in Theologie” besucht” Frauen, erkennbar meistens an schlechtem Geschmack was den Stil angeht, wieder aus den eigenen Dunstkreis Löschern kommen und in der Messe erscheinen, die sie vorher gemieden haben wie der Teufel das Weihwasser. Sorry, aber what shall I say?
Dornenbusch vor 7 Stunden: Mir genügen schon unsere Pfarrer welche die hl Messe als Wahlkampfveranstaltung nutzen.
..... das ist dem Anschein nach noch steigerungsfähig.
Da ist Verzicht angesagt....
queenbix vor 7 Stunden: Ein weiterer Angriff auf das Priestertum
Tatsächlich gibt es in der Schweiz, meines Wissens vor allem im Bistum Basel, schon jetzt die Laien-Predigt in der Hl Messe (meist sind es Frauen). Ich bin selbst eine Frau, aber es schmerzt mich, wenn die Priester von solchen Frauen geradezu verdrängt werden. Damit meine ich Gottesdienste, in denen der Priester fast nur noch die Wandlungs-Worte sprechen darf, weil alles andere eine Laien-Theologin übernimmt.
Man versteht nicht, dass der Dienst am Wort und am Altar zusammen gehören, dem Priestertum eigen sind. Die ersten Christen haben eigens Diakone gewählt, damit die Apostel den „Dienst am Wort“ nicht vernachlässigen müssen (Apg 6)..
Es ist noch nicht lange her, dass ein Priester mit mir ins Gespräch kam und traurig sagte: „Ich vermisse es, in meinem Priestertum bestärkt zu werden.“ Ja, wozu braucht es überhaupt noch Priester, wenn die deutschen Funktionäre meinen, dass die Laien quasi alles ebenso gut machen können und sollten wie die Priester?!
Paddel vor 7 Stunden: Positiv
Wenn daraufhin aus Rom eine klare Aussage kommen würde.
Dann wäre das für manche Priester eine Erleichterung.
Bin echt gespannt.
Diese Anfrage zeigt auch, wie wenig die Mehrzahl der Bischöfe ihr Priesteramt verstanden haben. Oh je.
Jesus Christus hat gepredigt und zwar ausschließlich. Also predigen bitte auch nur dessen Stellvertreter.
modernchrist vor 8 Stunden: Es geht um die Laienpredigt in der Eucharistiefeier,
die schon ein Steckenpferd der Würzburger Synode gewesen war. Warum eigentlich noch mehr Laienfunktionen? Laien/Frauen taufen, Laien beerdigen, Pastis und Pastillen sollen im Münchner Erzbistum bald bei der Trauung assistieren, Laien jeden Geschlechts und jeder Ausbildung predigen bei uns einmal pro Monat in den Wortgottesdiensten mit Kommunionausteilung! Was macht eigentlich der Pfarrer noch? Er hat immens lange Theologie studiert, was überaus wichtig ist, um wirklich predigen zu können!! Die Homilie ist die kompetente Auslegung des Evangeliums! Das kann keinesfalls jeder, der "geistlich qualifiziert" ist. Und wer bestimmt denn das? Wilmer wird hoffentlich in Rom scheitern, denn sonst sitzt der Pfarrer vorne und wieder predigt irgendeine unserer Tussis. Wenn das käme, dann müsste wirklich ausgedruckt werden, wer predigt, damit man ausweichen kann.
SalvatoreMio vor 8 Stunden: Die Gnade setzt die Natur voraus!
@bernhard_k: "Einem Laien fehlt die übernatürliche Qualifikation"? Gerne würde ich Ihnen Glauben schenken, doch die Lebenserfahrung lehrt, dass es längst nicht immer so ist: bei einer Predigt ist mancherlei nötig: natürliche Voraussetzung ist eine gute, deutliche Aussprache; eine einigermaßen passende Lautstärke (Mikrophone sind nicht immer optimal); die Fähigkeit, nicht nur abzulesen (das kann schon manches 10jährige Kind), sondern möglichst persönlich überzeugend zu sprechen usw. Zur natürlichen Voraussetzung gehört die Fähigkeit, sich so auszudrücken, dass der Inhalt verständlich wird, nicht wie höhere Mathematik übermittelt wird und vor allem theologisch stimmt. - War wir wirklich nötig haben, sind intensive Gebet/Andacht um Priesterberufe - doch das wird nicht ernstgenommen, viel zu wenig aufgegriffen!
marlin vor 8 Stunden: das Predigen
Wenn die deutschen Bischöfe und Priester das alles, was hier geschrieben wird, lesen und überlegen würden, was Katholiken wollen, dann müssten sie ihre Glaubensverkündigung aufgeben oder ändern.
Warum tun sie es nicht?
Wollen sie warten, bis ihre Schäfchen sie für Wölfe halten?
SarahK vor 8 Stunden: OMG - bitte nicht!
Bitte, bitte nicht! Ich habe mir gerade schon Immobilien in Panama angesehen.
Hebi vor 8 Stunden: Ganz selbstbezogen betrachtet
Unabhängig von den kirchenrechtlichen und theologischen Fragen, die hier schon ausgeführt wurden: Was unterscheidet eine Predigt von sonstigen Vorträgen? Theologische oder sonstige vielleicht interessante Überlegungen gehören eigentlich zu letzteren oder in Publikationen, die man in Ruhe studieren kann. Eine gute Predigt hingegen ergreift meine gläubige Seele um sie nach Möglichkeit weiter zu führen. Das ist eine Aufgabe für „Seelenhirten“. Menschen, die auf dem geistlichen Weg und in der Tiefe weit vorangeschrittenen sind und deshalb andere führen können. Priester und Mönche sollten von dieser Art sein, infolge ihrer Lebensführung. Und selbst da kann man nicht sicher sein. Deshalb möchte ich persönlich keine Laienpredikten. Sie würden nur in seltenen Glücksfällen die Erwartung erfüllen.
marlin vor 9 Stunden: @ chorbisch
„Und das wäre eine Steilvorlage für all jene, die die Kirche ein für allemal aus dem öffentlichen Raum verdrängen wollen.“
Niemand ist dafür, dass die Kirche, in der die Kirche Christi verwirklicht ist, aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden soll. Aber viele (ich auch) sind dafür, dass das deutsche Laientheater und die deutsche, synodale „Antikirche“ aufhört zu existieren.
Beethoven70 vor 9 Stunden: Unverschämtheit
Die Bitte ist eine Unverschämtheit. Man bittet um Erlaubnis für etwas, das man schon die ganze Zeit praktiziert. Das ist, als würde mich mein Kind fragen, ob es die Schokolade essen darf, nachdem sie schon im Mund steckt und runtergeschluckt wurde. Wenn man das dem Kind durchgehen lässt, wird es einem das nächste Mal wieder auf der Nase rumtanzen.
Schillerlocke vor 9 Stunden: @matthieu
Gott sei Dank gibt es auch bei uns diese guten Erfahrungen. Da ist es dann auch erfreulich, wenn die Priester aus dem Ausland mit verständlicher Aussprache des Deutschen predigen. Einer aber ist selbst im Ordinarium Missae unverständlich. Also nicht einmal das hat er in den etlichen Jahren, die er nun bei uns ist, einigermaßen zufriedenstellend gelernt. Vielleicht ist er ja sprachlich völlig unbegabt? Inzwischen wird jedenfalls vermieden, dass er Predigt hält. Es springen dann eben andere ein. Da muss man halt inzwischen pragmatisch sein, damit die Leute nicht von der Messe wegbleiben. Und um solche Situationen geht es vor allem in der Anfrage der Deutschen Bischofskonferenz an den Vatikan.
chorbisch vor 9 Stunden: @ marlin
Darf ich daran erinnern, dass an den Verhandlungen, die zu den Konkordaten geführt haben, die die staatliche Bezahlung der Bischöfe regeln, ein gewisser Eugenio Pacelli führend beteiligt war, der sicher nicht den "Synodalen" zuzurechnen ist?
Die Bezahlung der Bischöfe oder das einziehen der Kirchensteuer durch den Staat kann meines Wissens (bitte mich da korrigieren) nur abgeschafft werden, indem die Konkordate gekündigt werden. Und das wäre eine Steilvorlage für all jene, die die Kirche ein für allemal aus dem öffentlichen Raum verdrängen wollen.
Daher sollte man sich diesen Schritt sehr genau überlegen.
Vox coelestis vor 9 Stunden: Na ja...
Eine Predigt von @Gandalf würde ich mir tausendmal lieber anhören als die von modernistischen Priestern ;-)
SalvatoreMio vor 9 Stunden: Ausweichmöglichkeiten ...
@gandalf: Ihre Forderung klingt recht lustig, doch die Wirklichkeit wird von ihr teilweise jetzt schon bei weitem übertroffen, was ich nicht weiter beschreiben möchte, doch: es gibt viele "Ecken", wo es keine Alternative geben würde, wo die nächste Kirche 20 km entfernt ist und nicht jeder ein Auto hat. Und Busverkehr ist sonntags meist stark eingeschränkt.
bernhard_k vor 10 Stunden: Wahnsinn
Laienpredigten??? Das wäre so, wie wenn Laien im Operationssaal operieren würden ...
... ein Laie hat die übernatürliche Weihe nicht; und deswegen(!) fehlt ihm die übernatürliche Qualifikation. Da könnte er/sie noch so viele theologische Ausbildung vorweisen, das ZÄHLT nicht.
marlin vor 10 Stunden: @ Stefan Fleischer
„Wir leben in einer Zeit, in der Gehorsam – selbst Gott gegenüber – als ein Zeichen der Schwäche gesehen wird.“
Ja, das sehe ich auch so, aber wem haben wir das zu verdanken? Gott bestimmt nicht!
Das haben wir unseren Prediger zu verdanken, die in den letzten 50 Jahren gegen JP2 (wegen dem Verbot der „Lizenz zum Töten“), für Homosexualität und nur für soziales Engagement gepredigt haben.
Von Gott und seiner Botschaft war nur selten in ihren Predigten die Rede!
Stefan Fleischer vor 10 Stunden: Die Frage ist doch,
ist Gehorsam eine Tugend, oder ein Zeichen der Schwäche.
Wir leben in einer Zeit, in der Gehorsam – selbst Gott gegen über – als ein Zeichen der Schwäche gesehen wird. Wir leben in einer Zeit, in welcher Gott, der Herr, nicht mehr herrschen darf, in einer Zeit, in welcher der Mensch demokratisch oder synodal oder wie auch immer, selbst entscheiden will, was richtig und was falsch, was gut und was böse ist. Wir leben in einer Zeit, in welcher dieser Gott uns zu dienen hat, uns helfen soll, unsere Wünsche und Vorstellungen einer heilen Welt zu verwirklichen; wo nicht mehr wir Gott dienen sollten, seine Vorstellungen eines Reich Gottes schon hier jetzt zu verwirklichen. Wir leben in einer Zeit, in der sogar die (Befreiungs)theologie unseren Wunsch, frei zu sein von allen Weisungen und Gesetzen, seien es weltliche, seien es göttliche, als vollauf gerechtfertigt verkündet. Ob das die Botschaft Christi ist? Ich glaube nicht.
matthieu vor 10 Stunden: @Schillerlocke
Sehr geehrter Schillerlocke, ich habe da zum Glück ganz andere Erfahrungen gemacht. Unsere afrikanischen Priester haben erstaunlich gut deutsch gelernt und inhaltlich-theologisch sind ihre Predigten für mich sehr lehrreich, erbaulich und "Weg"-weisend, weil sie die schöne Lehre der Kirche vermitteln und das Wort Gottes treu auslegen. Ich suche in der Übersicht der Gottesdienste unserer Seelsorgeeinheit gezielt danach. (Und treffe immer wieder Bekannte, die genau deshalb auch den Weg auf sich nehmen...)
marlin vor 10 Stunden: @ Schillerlocke
„Warum sollen theologisch ausgebildete Laien egal welchen Geschlechts, deren katholische Zuverlässigkeit vom jeweiligen Bischof garantiert wird, in der heiligen Messe nicht predigen dürfen?“
Weil sie laut dem Vatikan dazu nicht berechtigt sind und wenn wir aus Ungehorsam alles erlauben, dann muss der Vatikan auch konsequenterweise die Weihe der FSSPX Bischöfe erlauben, um glaubwürdig weiter die Kirche zu leiten!
Und wenn wir mehr Priester haben wollen, dann sollen wir Gott um Priesterberufungen im Gebet bitten und nicht nur die Auslender in Deutschland dafür beten zu lassen.
lesa vor 11 Stunden: Nicht nur Funktion, sondern Geistvermittlung
@marlin u. a. : Danke für die sehr wichtige Präzisierung mitsamt Zitat der Belegstelle.
@Schillerlocke: Der Grund des "Verbots" (das ein Schutz ist zur Bewahrung der Gegenwart Christi im Heiligen Messopfer)
Die Homilie gehört ins sakramentale Geschehen hinein und somit an den geweihten Amtsträger gebunden, der das Wort Gottes in die feiernde Gemeinde hineinträgt, auch in der Verkündigung des Wortes Christus repräsentiert und das verkündete Wort Gottes anschließend mit dem Opfer Christi verbindet, das im eucharistischen Hochgebet dem dreifaltigen Gott dargebracht wird." (Eb. G. G.)
Die Weihe ist nicht nur eine Funktion, sondern Geistvermittlung.
girsberg74 vor 11 Stunden: @Gandalf, ganz ausgezeichnet !
(Ich bin dafür, ABER ;-)
Lilly17 vor 11 Stunden: Predigtausbildung bei Pastoralassistenten Anstellungsvoraussetung., Relilehrerpredigt
Es ist jetzt schon so, das bei akadamischen Pastoralassistenten, das österreichische Wort für Pastoralreferenten, das Probepredigen in einer Kirche und Ausbildung in Homiletik Anstellungsvoraussetung ist, sonst darf man als Laientheologe beispielsweise in Wien diesen Beruf gar nicht ausüben. Zumindest war das in den späten Jahren nach 2000 bis 2010 schon so und hat sich seit damals sicher nicht geändert.
Im meiner Schule war es so, und das ich Schülerin war ist mehr als 30 Jahre her, in den 90er Jahren, das ein Priester, der auch an der Schule unterrichtet hat, die Messe gelesen hat und ein anderer Religionslehrer, ein Laie, auch ein Mann, hielt die Predigt.
Der Priester galt damals als schwer depressiv, vielleicht auch deswegen ???
SalvatoreMio vor 11 Stunden: Nicht das noch?!
@girsberg74: Eines dürfte sicher sein: wenn das durchgeht, werden wir schnell morgen: dies ist nur der Anfang ...
HerrHilf vor 11 Stunden: @Freude an der Kirche
Priester sollten gehen: hier finde ich max. einen kurz vor seiner Pensionierung Stehenden Geistlichen, der den modernen Schwachsinn ablehnt. Frauen Predigten gibt’s schon lange. Immer mehr Beerdigungen hier werden hier (nur auf ausdrücklichen Wunsch der Angehörigen!) von der Gemeinde-/ Pastoralreferentin durchgeführt. Die Bestatter haben inzwischen ihr Auftragsformular um die Kästchen „Pastoralreferent“ und „nur Wortgottesdienst“ ergänzt. Mindestens 50 Prozent der Beisetzungen laufen inzwischen so. Ich habe vor einem Jahr meine ledige Schwester beerdigt und habe eine klassische Beerdigung mit Rosenkranz und Pfarrer gewünscht. Wie oft wurde ich gefragt warum so altmodisch, weil ja Lichterandacht heute üblich sei und Rosenkranz ja aus sei: und warum klassische Heilige Messe Statt Wortgottesdienst und warum keine Urne (was hier inzwischen die Regel ist). Das normale Katholisch-Sein sorgt heute für Kopfschütteln.
Hilfsbuchhalter vor 11 Stunden: Die Sorgen der deutschen Bischöfe
möchte Jesus auch haben.
marlin vor 11 Stunden: @ Jothekieker
„Noch zu viele Gottesdienstbesucher"
Nicht die Gottesdienstbesucher tragen zum Verfall der deutschen Kirche bei, sondern der deutsche Staat (der die Bischöfe bezahlt) und die Kirchensteuerzahler, die das System am Laufen halten.
Hardenberg vor 11 Stunden: Ich seh das entspannt.
Wenn Rom das weiter untersagt, hat es gute Gründe. Wenn Rom das erlaubt, kann man das auch machen. Bis zum Konzil war die Sonntagspredigt eh nicht Bestandteil der Messe, sondern wurde davor oder danach gehalten.
Couperin vor 11 Stunden: Frage
Darf ein Priester eine Predigt verwenden, die ein Laie oder gar eine Laiin (z. B. in einer homiletischen Zeitschrift) verfasst hat - oder predigt der Priester dann ungültig?
Schillerlocke vor 11 Stunden: Warum sollen theologisch ausgebildete Laien
egal welchen Geschlechts, deren katholische Zuverlässigkeit vom jeweiligen Bischof garantiert wird, in der heiligen Messe nicht predigen dürfen? Es ist ohnehin gängige Praxis. Zumal es in Deutschland inzwischen Priester aus dem Ausland gibt, deren Deutsch dermaßen katastrophal ist, dass man sie kaum verstehen kann. Gerade viele unserer aus dem Ausland stammenden Gläubigen verstehen dann kein Wort mehr. Wenn Evangelisation tatsächlich ernst genommen wird, geht das gar nicht anders, weil viele Gläubige durch die Predigt ihre religiöse Grundbildung über die Heilige Schrift erhalten. Bei uns gibt es bspw. grundgescheite Pastoralreferentinnen, die ganz im Sinne katholischer Frömmigkeit gut vorbereitet predigen: Das ziehe ich allemal einer Predigt vor, die von jemandem gehalten wird, der der deutschen Sprache nur unzureichend mächtig ist. Zumal es sogar Priester gibt, die sich um eine korrekte Aussprache der hiesigen Landessprache nicht mit dem notwendigen Fleiß bemühen.
Jothekieker vor 11 Stunden: Noch zu viele Gottesdienstbesucher
Offenbar geht den Bischöfen der Niedergang der Zahl der Gottesdienstbesucher noch nicht schnell genug. Aber sie tun ja was.
marlin vor 11 Stunden: @ Cyprian63
„Im Notfall, der nicht näher umschrieben wird, darf sie ausfallen, aber nicht an Laien delegiert werden.“
Gegen das Ausfallen einer eh nichtssagenden Predigt, hat nicht mal Gott etwas!
„Einem Priester, der die deutsche Sprache nicht gut beherrscht, kann ein Laie bei der Vorbereitung helfen.“
Ein Laie kann die Predigt sogar live - in Echtzeit - übersetzen, aber dann fungiert er als Übersetzer und nicht als Prediger.
Cyprian63 vor 12 Stunden: @Marlin; @lesa
An Sonn- und Feiertagen ist in der hl. Messe eine Predigt (Homilie) zu halten. Im Notfall, der nicht näher umschrieben wird, darf sie ausfallen, aber nicht an Laien delegiert werden. Darin liegt der Unterschied. Bei einer hl. Messe ist doch eh ein Priester (oder mehrere, eventuell auch ein Diakon) anwesend. Warum sollen Laien in der Messe daher predigen. Einem Priester, der die deutsche Sprache nicht gut beherrscht, kann ein Laie bei der Vorbereitung helfen. Oder es ist eben ein Notfall und sie fällt aus.
Außerdem dürfen doch Laien in einer anderen Gottesdienstform (Wortgottesdienst, Andacht, Tagzeit) predigen. Es kommt mir vor, es geht nur darum den Priester sukzessive obsolet zu machen. Dazu kommt auch, das Laien in manchen Bistümern auch noch taufen und beerdigen, während sich der Herr Pfarrer um das Mittagessen kümmert. Das klingt zwar negativ, ist aber die Realität - leider.
marlin vor 12 Stunden: @ Gandalf
ich bin auch dafür, wenn man mir erlaubt in der Sonntagsmesse zu predigen.;-)
Gandalf vor 12 Stunden: Ich bin dafür, ABER ;-)
Unter 2 Bedingungen:
1.) Dass gleichzeitig in D. die Kirchensteuer abgeschafft wird und
2.) Dass jede Laien"Predigt" vorher angekündigt werden muss, damit man ausweichen kann.
Hintergrund von meinem Beitrag: Die machen das doch sowieso schon. Das ist heuchelei pur der DBK, dafür einen Antrag zu stellen!
Mensch#17 vor 12 Stunden: Wer will sich da eigentlich ein Publikum verschaffen?
Warum reichen die vielen anderen Möglichkeiten zu "predigen" nicht aus? Man will unbedingt in die Messe, auch wenn man dort oft durch Abwesenheit glänzt. Glaubwürdig ist das nicht! Verständlich schon, vor allem, wenn man die Profilneurose vieler sog. Pastoral-/Gemeinde-Referenten bedenkt. Von vielen Gläubigen werden die Ersatzveranstaltungen zur Messe nämlich gemieden. Nur eine gewisse Insider-Clique ist dort in der Regel zu finden.
Die Homilie in der Messe ist natürlicherweise mit dem Vorsitz (der in Persona Christi handelt) verbunden: Zelebrant, Konzelebrant oder auch ein dem Vorsitz zugeordneten Diakon. Schon wenn jemand kommt, der nicht zum Vorsitz der betreffenden Eucharistiefeier gehört, halte ich für problematisch. (z.B. Priester mit „Predigtdienst“ für alle Messen an diesem Sonntag, auch für die der anderen Priester.)
Was machen, wenn man mit irgendwelchen „Ideenverbreitern“ konfrontiert wird? – So lange eben mal raus gehen oder … naja, da fällt einem schon was ein.
Rolando vor 12 Stunden: marlin
Ja, Sie haben Recht,
hier ist alles klar beschrieben, 64-68
https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20040423_redemptionis-sacramentum_ge.html
das hab ich auch mit ans Erzbistum geschrieben,
hat bis heute wohl niemand gelesen.
Es gibt sogar eine Tag der Frauenpredigt.
Fatima 1713 vor 12 Stunden: Auch hier...
steht und fällt schließlich alles mit dem Verständnis der Liturgie bzw. Hl. Messe, wie es einige im Forum schon richtig erklärt haben.
Freude an der Kirche vor 12 Stunden: Bitte gehen
Liebe der Kirche treue Priester!
Wenn dies erlaubt würde, geht bitte alle ins Ausland. Das dürft Ihr Euch nicht gefallen lassen. Der Gläubige schweigt im grossen Stil dazu. Somit hat er treue Priester nicht verdient oder will sie gar nicht. Es reicht! Die Gläubigen müssen endlich einmal zu ihren treuen Priestern stehen. Diese leiden sehr unter den Abbruchbemühungen der deutschen Bischöfe/der linkskatholischen Blase.
marlin vor 12 Stunden: @ lesa
„INNERHALB der Hl. Messe ist die Laienpredigt nur in Notfällen erlaubt.“
Nein! Ist sie nicht! Überhaupt nicht!
Lesen sie die „Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien“ aus dem Jahr 1997!
Zitat aus dieser Erklärung:
„Deshalb ist nicht einmal der Diözesanbischof bevollmächtigt, von der Norm des Kanons zu dispensieren. Es handelt sich nämlich nicht um eine bloß disziplinäre Verfügung, sondern um ein Gesetz, das die Aufgaben des Lehrens und Heiligens betrifft, die untereinander eng verbunden sind.“
dalet vor 13 Stunden: Arbeitsmoral
Sicherlich sind unsere Priester überlastet, so dass sie keine Predigt mehr vorbereiten können. ;-)
Rolando vor 13 Stunden: Fortsetzung
Was anderes ist die Lesung, das dürfen in der Hl. Messe auch Laien, auch Frauen. Außerhalb der Hl. Eucharistie sollen, dürfen und können Frauen, manchmal besser als Männer, das Evangelium verkünden.
Im Gegensatz zum protestantischen Abendmahl, welches NUR ein Mahl ist, ist das Hl. Meßopfer, (diesen Ausdruck gibt es bei den Evangelischen Schwestern und Brüdern nicht), das Erlösungsopfer, das Sühneopfer für die Sünden der Sünder der Welt. Da spielt es keine Rolle, ob ein Mann oder eine Frau dem Gottesdienst vorsteht. Ein richtiges Priestertum gibt es da nicht. Da Jesus nun mal ein Mann ist, jedes Kind ihn am Kreuz als Mann erkennt, können nun mal nur Männer Priester sein, um sein Erlösungswerk gegenwärtig zu setzen. Problematisch ist die allgemein Bezeichnung „Gottesdienst“, für beide Formen, ob kath. oder evangelisch, viele, die meisten, kennen den gravierenden heilsnotwendigen Unterschied nicht, auch nicht zwischen Hl. Messe und Wortgottesdienst.
lesa vor 13 Stunden: Die Homilie ist wesentlich an den geweihten Amtsträger gebunden.
Dazu Eb. Georg Gänswein: "Wenn die Homilie nicht einfach als eine Unterbrechung der Liturgie mit einem eigenen Redeteil ist, sondern ins sakramentale Geschehen hineingehört, dann ist sie wesentlich an den geweihten Amtsträger gebunden, der das Wort Gottes in die feiernde Gemeinde hineinträgt, auch in der Verkündigung des Wortes Christus repräsentiert und das verkündete Wort Gottes anschließend mit dem Opfer Christi verbindet, das im eucharistischen Hochgebet dem dreifaltigen Gott dargebracht w
wird." (Eb. G. G.)
INNERHALB der Hl. Messe ist die Laienpredigt nur in Notfällen erlaubt. In Andachten etc. hingegen schon. Warum? "Es liegt auf der Hand, dass auch Laien hervorragende Predigten und Katechesen halten können. Aber es geht um die Bedeutung der Homilie innerhalb des Geschehens des Sakramentes der Eucharistie, dessen Wesen nach katholischem Verständnis nicht funktional, sondern sakramental ist."
Rolando vor 13 Stunden: Das hab ich vor Jahren schon an unser Erzbistum Bamberg geschrieben
Die Hl. Messe ist, mal so ausgedrückt, das Leben Jesu in komprimierter Form.
Dieses sein Leben wird ganz besonders in seiner leidvollen Weise im Hl. Meßopfer gegenwärtig gesetzt. Im Abendmahlsaal nahm er sein Leiden, die Hingabe seines Lebens, seines Leibes bei der Wandlung von Brot und Wein vorweg. Da er Gott ist, kann er sein Leiden vorwegnehmen und es auch in allen Zeitepochen für die Menschen, auch für uns heute, gegenwärtig setzen. Gott ist außerhalb von Raum und Zeit, sein einziges und einmaliges Kreuzesopfer setzt er durch gültig, in apostolischer Sukzession geweihter Priester auch jetzt gegenwärtig. Nur durch dieses Opfer, die Hingabe seines Leibes wirkt er als Erlöser. Die Verkündigung des Evangeliums tat ausschließlich der männliche Jesus selbst, dieses gehört zur Hl. Messe, deshalb können Frauen im Hl. Meßopfer das Evangelium nicht verkünden und nicht predigen, es ist eine Einheit, die Verkündigung des Evangeliums und sein Leiden, Tod und Auferstehung. Was anderes ist die Le
Cejazar vor 13 Stunden: Und was ist, wenn man Laienprediger nicht hören möchte
Mich beschleicht das ungute Gefühl, dass das Thema und die Ausrichtung der Laienpredigten vorhersehbar sind.
Was kann ich als Katholik tun, wenn ich nicht an der Privatmeinung von Laien interessiert bin? Was tun die Bischöfe für die Katholiken, die dies nicht möchten.
Davon abgesehen sollten die Bischöfe wissen, dass die Laienpredigt in der Messe gegen kirchliches Recht (Can. 767 — § 1 CIC) verstößt - Es sind ja schließlich einige Kirchenrechtler Bischöfe - oder waren diese Bischöfe bei den Beratung nicht Zugegen?
asellus vor 13 Stunden: Was soll man da sagen?
Wenn es nicht schon lange in vielen (Deutsch-)Schweizer Pastoralräumen Usus wäre, dann würde ich "nichts" sagen! Aber da stehen schon Personen in weissen Alben (das weiße Untergewand der Diakone, Priester und Bischöfe) in der heiligen Messfeier, predigen so "richtig* drauf los und kommen auch bei den Einsetzungsworten [des Priesters] verdächtig nahe an den Altar. Wer hier von den Lesern dieser "Botschaft" kann behaupten, dass es nicht schon lange in der Schweiz erlaubt (lat. Usus) ist? Haben die Schweizer Katholiken bereits einen Sonderweg in Rom errichtet? Gerne lasse ich mich belehren oder bestätigen!
Wilolf vor 13 Stunden: „andere geistlich qualifizierte Männer und Frauen“
Wenn man sich anschaut, was der Bundesverband der Sterninnen (kfd) unter Laienpredigten versteht, gehört zu dieser Qualifikation wohl nicht der Unterschied zwischen einer Eucharistiefeier und einer „Mahlfeier“. Ich jedenfalls würde mir unter einer Mahlfeier eher ein Festessen vorstellen als eine Hl. Messe.
lakota vor 13 Stunden: "geistlich qualifizierte Männer und Frauen?"
Wozu? Bei einer Hl. Messe ist immer ein Priester da, soll der jetzt während der Predigt dasitzen und ICH mir irgendwelche Männer und Frauen anhören?
Wird dann noch das Evangelium ausgelegt oder bekommen wir den neuesten Stand zum synodalen Weg erklärt?
Bitte, Papst Leo, erlaube das nicht!
ThomasR vor 13 Stunden: es geht letztendlich nicht um Laien sondern vorwiegend um Frauenpredigten
diese sind nach wie vor unzulässig,so Motu proptrio Spiritus domini von Papst Franziskus, 2021
Eine wesentliche Quelle der Glaubenserneueruung ist Erneuerung und Vertiefung der Frömmigkeit und keine Ausweitung und Vertiefung der Säkularisierung des Kultes.
Eine antropezentrische Priesterausbildung machte über Jahre alle diözesane Priesterseminare leer , weitere Laisierung des Kultes wird weitere Gläubige aus der Kirche an die Gebetsorte der Piusbruderschaft vertreiben.
www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten
ottokar vor 13 Stunden: Sollte das genehmigt werden, wird es keine wahre Verkündigung mehr geben.
Die Verkündigung des Wortes Gottes, die Homilie, muss dem geweihten Mann, dem Priester vorbehalten bleiben.Besonders in von Jesuiten geführten Kirchen, wie in München oder Luzern ,geben schon längst Laien ihr persönliche, ungeprüfte Meinungen zu Glaubensfragen als Homilie kund. Ehrlich gesagt löst dies bei uns treuen Gläubigen oft Seelenschmerzen, manchmal sogar Wut aus. Spürt der zuständige Pfarrer oder Ordensgeistliche nicht die grosse Schuld, die er sich aufläd? Oder ist sein Gewissen schon so abgeflacht, dass er garnicht merkt, was er seinen Gläubigen, seiner Kirche antut.Ich hoffe schwer-und wir sollten darum beten- dass Bischof Wilmer in Rom auf Granit beisst.Da er aber offensichtlich in Rom gut verknüpft ist,wird er wissen, welchen Gesprächspartner er sich aussuchen kann , um die von ihm gewünschte Antwort zu erhalten.Vielleicht sollte Kardinal R.M.Woelki schon vorweg nach Rom reisen,damit die richtige Antwort vorbereitet wird.
Patroklos vor 14 Stunden: Heiliges Meßopfer
Diese Leute wissen offensichtlich nicht, daß die Heilige Messe keine Gemeindeversammlung ist, sondern die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi.
Hier hält nicht der Prediger eine Ansprache, sondern die Kirche als der Mystische Leib Christi legt durch den Mund des Priesters das Evangelium aus. Dafür ist nicht "Qualifikation" Voraussetzung, sondern die Weihe.
Allein ein solches Ansinnen verrät doch, wes Geistes Kind diese Leute sind. Bestimmt nicht des Heiligen Geistes.
marlin vor 14 Stunden: deutsche Taktik und Strategie
Und wenn Rom das nicht erlaubt? Was dann?
Dann geschieht das, was bereits in den 70-er mit Handkommunion, Mädchenministrantur, Kommunionhelfer/innen und den Wandlungsworten „für alle“ geschah – man hat all diese Winkelzüge der deutschen Kirche im Nachhinein akzeptiert mit der Begründung: Da diese Praxis gut angekommen ist und sich gut etabliert hat, ist sie nicht mehr wegzudenken.
SpatzInDerHand vor 14 Stunden: Soso... "geistlich qualifizierte Frauen und Männer"?
Ist das eine Umschreibung für Personen, die den deutsch-syn(d)odalen Weg unterstützen? Denn die Leute aus dem wirklich "geistlich qualifierten" Lager werden nicht um die Erlaubnis bitten und vor allem werden sie sie keinesfalls erhalten! Richtig?
girsberg74 vor 14 Stunden: Nicht noch das !
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