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Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!

vor 10 Stunden in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) möchte einen konfessionelle Religionsunterricht durch das neue Fach „Christliche Religion“ ersetzt. Dabei soll es um Klima, sexuelle Orientierung und Einblicke in die Scharia gehen.


Hannover (kath.net/gem/rn)

Niedersachsen steht vor einer unfassbaren Zäsur in der Schullandschaft. Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) hat Pläne für ein bundesweit einmaliges Modell vorgestellt: Ab dem kommenden Sommer soll der konfessionelle Religionsunterricht durch das neue Fach „Christliche Religion“ ersetzt werden. Doch der nun präsentierte Lehrplan sorgt bereits vor dem Start für Diskussionen über die inhaltliche Gewichtung. Das neue Fach ist als ökumenisches Modell konzipiert, das Katholiken und Protestanten gemeinsam unterrichtet. Neben christlichen Inhalten sollen vermehrt auch andere Themen im Vordergrund stehen, die mit Religion nicht viel zu tun haben. Von den insgesamt rund 130 verbindlichen Themen für die Klassenstufen fünf bis zehn entfallen lediglich fünf direkt auf die Person Jesus Christus. So sollen die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Klima/Umwelt), sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sowie Einblicke in die Scharia des Islam oder buddhistische Meditationspraktiken am Programm stehen.


 


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Lesermeinungen

SalvatoreMio vor 4 Stunden: Immer weiter bergab ...

@Uwe Lay: Durchgängig durch alle Schulklassen bedarf es unterschiedlicher Schwerpunkte. "Religion" lediglich als "Kunde" wie Geschichtsunterricht zu verstehen, greift viel zu kurz. Es bedarf zunächst vor allem eines Unterrichtes mit Lehrern, die gläubige Christen sind, die mit Schülern beten und den Schatz der hl. Schrift aufschlüsseln, evtl. eine Kirche besuchen usw.; dann das soziale Element wie "Familie, Freunde, Staat, Weltgemeinschaft"; die Verantwortung für die Umwelt und auch die Kunde über andere Religionen. - Was in obigem Artikel vorgestellt wird, ist erschreckend!

Jothekieker vor 9 Stunden: Wie weit geht die Anbiederung an den Staat?

Von den Protestanten erwarte ich keinen Widerstand. Aber was sagen Hildesheim, Osnabrück und Paderborn?

Uwe Lay vor 10 Stunden: Religionskunde

Eigentlich soll statt der christlichen Religion Religionskunde unterrichtet werden, sodaß da alle Religionen behandelt werden. Ziel des Unterrichtes sei es, den Schülern zu helfen, in der Welt der vielen Religionen und Weltanschauungen eine Orientierungshilfe zu leisten.
Uwe Lay Pro Theol Blogspt

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