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US-Bischof Malone betet mit seinen sieben Geschwistern wöchentlich Rosenkranz per Videokonferenz

vor 2 Stunden in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Der Bischof startete noch als Priester in einer berufungslosen Pfarrei „ein Programm für die Ewige Anbetung rund um die Uhr starten …Fast sofort begannen die Priesterberufungen… Das kann kein Zufall sein“.


Shreveport (kath.net/pl) Seit sechs Jahren betet der Bischof von Shreveport (US-Bundesstaat Lousiana), Francis Malone, sonntagabends mit seinen sieben Geschwistern ein Gesätz des Rosenkranzes per Videoschalte. Er erläutert, dass dies begonnen habe, als er zum Bischof berufen worden war. Sein jüngerer Bruder John organisiert das Gebet, er schickt jeweils im Lauf der Woche eine Email mit den Informationen. „Wenn wir [mit dem Gebet] fertig sind“, wird dem Bischof das Wort übergeben „und ich spreche eine kurze Betrachtung und einen Segen“ Das Ganze dauere etwas mehr als eine halbe Stunde. Das erläutert Malone in Interview mit Jim Graves für den „Catholic World Report“. Malone ist 75 Jahre alt und hat die reguläre Altersgrenze für Bischöfe erreicht, ist aber noch der amtierende Ortsbischof.


Malone berichtet aus der Zeit, dass es, als er 2001 in die Pfarrei Christkönig in Little Rock kam, „dort keine Priesterberufungen gab. Ich sprach die Gemeindemitglieder an und erklärte, dass wir ein Programm für die Ewige Anbetung rund um die Uhr starten würden, und über 90 meldeten sich an. Meine Idee war, dass jeweils vier oder fünf Personen gleichzeitig Anbetung halten sollten. Fast sofort begannen die Priesterberufungen. Zu Beginn meiner Tätigkeit gab es keine Priesterberufungen in der Gemeinde; in den darauffolgenden Jahren wurden 14 Priester geweiht. Das kann kein Zufall sein“, betont er.

Er erinnere sich „an eine Zeit, als sich niemand für die späten Abendstunden anmeldete, und die Zahl der Berufungen brach ein. Wir stellten nach der Messe drei Anmeldetische auf und ermutigten weitere Gemeindemitglieder, sich freiwillig zu melden. Das taten sie, und die Zahl der Berufungen stieg sofort wieder an. Dasselbe Programm führte ich auch in Louisiana ein“, so Malone.

Gefragt nach seinen katholischen Vorbildern neben seinem Vater und seinem Priesteronkel erläutert Malone: „Ich würde sagen, die Menschen, die mir anvertraut wurden, meine Gemeindemitglieder. Viele von ihnen führen ein vorbildliches Leben und haben mir geholfen, ein besserer Priester zu sein und mich auf das spirituelle Leben zu konzentrieren.“ 

Der Interviewer fragte abschließend danach, wie Katholiken in ihrem spirituellen Leben wachsen können. Malone erwiderte: „Engagieren Sie sich aktiv in Ihrer Pfarrgemeinde. Besuchen Sie regelmäßig die Messe und die Beichte, nehmen Sie an der ewigen Anbetung oder einer Andacht teil und engagieren Sie sich in einer Pfarrgruppe.“

Unterstützen Sie Ihren Pfarrer; beten Sie für ihn. Ich kann Ihnen als Pfarrer sagen: Wenn ich vom Altarraum in die Gemeinde blicke, sehe ich immer wieder dieselben Menschen. Ich denke dann unwillkürlich: Das sind die Heiligen der Kirche, und sie beten für mich.

Archivfoto Bischof Malone (c) Bistum Shreveport

 


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