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vor 34 Stunden in Prolife, 6 Lesermeinungen
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Beide Bischöfe danken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern schon vorab ausdrücklich! – Der Münchner Marsch fürs Leben 2026 wird am 18. April stattfinden – Woelki zitiert deutsches Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“
München (kath.net/pl) „Mit dem Münchner Marsch für das Leben setzen Sie ein lebendiges und hoffnungsvolles Zeichen für den Schutz und die Würde jedes Menschen vom ersten Augenblick seiner Existenz bis zu seinem natürlichen Ende. Gemeinsam für das Leben unter diesem Motto treten Sie ein für die Schwächsten in unserer Gesellschaft: die ungeborenen Kinder, die alten und kranken Menschen, jene, die oft übersehen oder an den Rand gedrängt werden.“ Mit diesen Worten wendet sich der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „6. Münchner Marsch fürs Leben 2026“, der auf den 18. April in der bayrischen Landeshauptstadt angesetzt ist.
Woelki macht besorgt darauf aufmerksam, dass „besonders das Leben der Schwachen und Verletzlichen“ „täglich immer wieder in Frage gestellt“ werde. „Jeden Tag entscheiden sich Menschen in Situationen, die vermeintlich nicht anders zu lösen sind, gegen das Leben“. Deshalb sei „das Engagement für das bedingungslose Lebensrecht aller“ der Lebensrechtler von „unschätzbarem Wert. Sie zeigen, dass jeder Mensch ein geliebtes Kind Gottes ist unabhängig von Alter, Gesundheit oder Lebenssituation. Sie bezeugen eine Kultur des Lebens, die auf Respekt, Liebe und Solidarität gründet.“
Der Kölner Kardinal mahnt an, dass „Politik, Gesellschaft und Kirche ... gemeinsam in der Verantwortung“ stünden, „für das Leben einzutreten und Menschen in schwierigen Situationen nicht allein zu lassen. Es ist die Aufgabe aller, Bedingungen zu schaffen, in denen Schwangeren, Familien und allen, die Unterstützung brauchen, wirksam geholfen wird mit Verständnis, Mitgefühl und konkreter Hilfe. Die Entscheidung für das Leben kann herausfordernd sein. Dennoch kann und darf es keine Alternativen zum uneingeschränkten Recht auf Leben geben.“
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, erinnert Kardinal Woelki und zitiert damit ohne weitere Angaben Artikel 1 Absatz 1 des deutschen Grundgesetzes. Er betont, dass „dieses Fundament unserer Gesellschaft“ auch „tief in unserem Glauben“ wurzle „und in der Überzeugung, dass jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt ist“.
Abschließend dankt Woelki herzlich „für Ihren Einsatz, Ihr Zeugnis und Ihre Bereitschaft, für das Leben einzustehen … und sende Ihnen meine herzlichen Grüße und Segenswünsche“.
Auch der Passauer Bischof Stefan Oster wendet sich mit einem Grußwort an die Lebensschützer in München und zitiert zunächst Papst Leo: „‚Der Schutz des Rechts auf Leben (bildet) die unverzichtbare Grundlage aller anderen Menschenrechte‘ und weiter ‚eine Gesellschaft ist nur dann gesund und entwickelt sich wahrhaftig weiter, wenn sie die Heiligkeit des menschlichen Lebens wahrt und sich aktiv für deren Förderung einsetzt‘: mit diesen klaren und unmissverständlichen Worten hat Papst Leo XIV vor kurzem ausgedrückt, was das Anliegen der katholischen Kirche in Bezug auf den Lebensschutz ist.“
„Diese nicht verhandelbare Position“ setze, so Oster, „die Überzeugung voraus, dass das menschliche Leben immer etwas Heiliges und Unantastbares ist: ein kostbares Geschenk aus der Hand unseres Schöpfers selbst. Dadurch ist uns der dringende Auftrag und die unumstößliche Verpflichtung aufgegeben, das menschliche Leben in all seinen Stadien, Umständen und Situationen zu schützen – vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zum letzten Atemzug eines Menschen“, mahnt Oster an.
Gleichzeitig betont Oster – was für Lebensschützer aber sowieso selbstverständlich ist –, dass es gleichzeitig Anliegen sein müsse, „auch die vielfachen und oft gravierenden Nöte von Frauen zu sehen, vor allem von denen, die ungewollt schwanger sind. Auch ihre Unterstützung muss ein wesentlicher Teil unserer Sorge um das Leben sein.“
Oster ermutigt am Ende seines Grußwortes die „Teilnehmerinnen und Teilnehmer“ mit seinem Dank „für Ihren offensichtlichen Einsatz für den unbedingten Schutz des menschlichen Lebens, für Ihr tatkräftiges Engagement in den verschiedensten Bereichen dieses so wichtigen Anliegens und nicht zuletzt für Ihr persönliches Glaubenszeugnis, das Sie damit auch ablegen!“
Foto © Münchner Marsch fürs Leben
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ElisabethaMaria vor 11 Stunden: @modernchrist
Sehr interessant. Allerdings ist mir persönlich das Ganze doch etwas zu sehr als -neudeutsch- Event gestaltet. In unserer Umgebung gibt es derartiges auch, allerdings natürlich kleiner, aber eher ruhig und ohne Veranstaltungscharakter. Da Uni-Stadt viele junge Leute aber ganz ruhig und meist schweigend. Am Ende auf dem markantesten Platz des Ortes gibt es Gebete von verschiedenen Religionsvertretern ( christliche Kirchen, islamische Gemeinde). Ich nehme stets teil und es ist eine ergreifende Stimmung. Bei derlei Großveranstaltungen vermag ich die Ernsthaftigkeit nicht zu beurteilen. Idee gut.
ElisabethaMaria vor 11 Stunden: @ Rolando dafür hätte man fast 60 Jahre Zeit gehabt
Warum hat in gut 60 Jahren kein Papst reagiert? Jetzt ist doch schon längst diese ganze Thematik nicht mehr zu diskutieren! Die heutige Generation Katholiken interessiert doch weder die päpstliche Anordnung noch die Erklärung der deutschen Bischöfe!
modernchrist vor 11 Stunden: Es gibt einen super Minifilm über den letzten Marsch 2025!
Kinderfreundlich, familienfreundlich, seniorenfreundlich: Wer beim ca. 1stündigen Rundmarsch durch die frühlingshafte City nicht mitlaufen möchte, der bleibt auf der Wiese bei den vielen und interessanten Ständen auf dem Königsplatz. Wenn die Tausende dann zurückkommen, nochmals kurze Statements, bischöflicher Segen, Musik, und: aus Tausenden Kehlen unsere frohe Bayernhymne! Machen Sie proaktiv mit, kommen Sie mit dem Bayernticket aus ganz Bayern: FÜR DAS LEBEN - was sonst?
youtu.be/_MM_i0nnhF0?si=Rx3eulRFzTpaBqLi
Rolando vor 27 Stunden: Königsteiner Erklärung
Es wäre gut und an der Zeit die Königsteiner Erklärung zu revidieren.
naiverkatholik vor 32 Stunden: Wie schön wäre es...
Wie schön wäre es, wenn in der Frage etwa die Bischöfe von Köln, Passau, München, Essen und andere gemeinsam ein kerniges Grußwort schreiben würden. Der Zug fährt ab Richtung Menschenrecht auf Aufbtreibung.
UlmerSpatz vor 34 Stunden: Wir sind dabei
Die Gebetsstätte Marienfried ist mit einem Bus dabei.
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