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"Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef

vor 9 Stunden in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Ungewöhnlich! Erneut hat das Weiße Haus zu einem katholischen Fest eine besondere Botschaft veröffentlicht, diesmal zum Hochfest des Heiligen Josef


Washington D. C. (kath.net) Ungewöhnlich! Erneut hat das Weiße Haus zu einem katholischen Fest eine besondere Botschaft veröffentlicht. Zum Fest des Heiligen Josef am 19. März hat das Weiße Haus gestern eine Mitteillung veröffentlicht, in der die Bedeutung des „Nährvaters Jesu“ als moralischer Kompass für die heutige Gesellschaft hervorgehoben wird. In dem Schreiben würdigt der Präsident den Heiligen als Inbegriff christlicher Tugenden und als Schutzpatron der Arbeiter.

„Der Heilige Josef führte seine Familie mit Würde, Stärke und moralischem Mut durch jede Prüfung“, heißt es in der präsidialen Botschaft. Er habe sein Leben unermüdlich und ohne Streben nach Anerkennung dem Schutz seiner Familie gewidmet und sei damit ein zeitloses Beispiel dafür, was es bedeute, ein Mann, Vater und Ehemann zu sein.


Der Bericht hebt die tiefe Verwurzelung des Josefsfestes in den USA hervor – von den traditionellen Josefsaltären in New Orleans bis hin zu den Gemeinden in St. Louis und Santa Fe. Der Heilige Josef werde nicht nur als Oberhaupt der Heiligen Familie und „Schrecken der Dämonen“ verehrt, sondern gelte in vielen Teilen des Landes als Fürbitter für außergewöhnliche Wunder.

Ungewöhnlich deutlich wird die Botschaft in ihrem gesellschaftspolitischen Teil. Der Präsident warnt vor „extremistischen kulturellen Bewegungen“, die traditionelle Werte schwächen wollten. Als Gegenentwurf ruft er die junge Generation dazu auf, sich am Beispiel Josefs zu orientieren. Junge Männer sollten ermutigt werden, den Glauben anzunehmen, zu heiraten und Familien zu gründen.Ziel sei es, die nächste Generation als „gottesfürchtige amerikanische Bürger“ zu erziehen.

Die Botschaft schließt mit dem Versprechen, das Erbe des Heiligen Josef in Heimen, Kirchen und im öffentlichen Raum zu verteidigen. Das Fest sei eine Mahnung, die zeitlosen Werte von Glaube, Familienliebe und Hingabe an die Freiheit neu zu beleben.

https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/2026/03/presidential-message-on-the-feast-of-saint-joseph/


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Lesermeinungen

beertje vor 5 Stunden: Trump

Ja, an US Präsident Trump wird kein gutes Haar gelassen, da sind sich alle - aufgrund der Medienberichte - einig: aber EIN gutes Haar hat er meiner Meinung nach: er ist für den Schutz ungeborener Kinder ....

marlin vor 7 Stunden: der US Präsident

Zitat: "In dem Schreiben würdigt der Präsident den Heiligen als Inbegriff christlicher Tugenden und als Schutzpatron der Arbeiter."

Aus dem Kerl wird man nicht schlau – es würde mich nicht wundern, wenn er auch noch katholisch werden möchte, egal ob Melania zu gefallen oder um Wähler zu gewinnen. ;-)

Walahfrid Strabo vor 7 Stunden:

Das Weiße Haus veröffentlicht eine Botschaft zum Josefstag. Und fast gleichzeitig gab es im deutschen Bundestag dafür ein Ramadan Fastenbrechen!

Hängematte vor 8 Stunden: Ich bin baff. Das hätte ich mir nicht erwartet.

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