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Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?

vor 2 Tagen in Kommentar, 44 Lesermeinungen
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„Der Eindruck drängt sich auf, dass der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich mit den Fantasien deutsch-synodaler Meinungsmacher, ob Kleriker oder Weltchristen, zu sympathisieren scheint.“ Kommentar von Dr. Thorsten Paprotny


Hannover (kath.net) Kardinal Jean-Claude Hollerich stellt mitten in der Fastenzeit Gedankenspiele an, die manchen relativistisch gesinnten Kulturchristen in der westlichen Welt von heute erfreuen mögen, auch wenn sie den säkularen Fortschrittsgläubigen gewiss nicht weit genug gehen werden. Der ORF (https://religion.orf.at/stories/3234715/) zitierte den meinungsfreudigen Hollerich: „Ich kann mir auf Dauer nicht vorstellen, wie eine Kirche bestehen kann, wenn die Hälfte des Volkes Gottes leidet, weil sie keinen Zugang zum geweihten Dienst hat.“ 

Der Luxemburger Erzbischof und Generalrelator der Weltsynode von 2023/24 hat sich damit nicht explizit von „Ordinatio sacerdotalis“ distanziert, sondern nur eine persönliche Meinung kundgetan, die vielerorts geäußert wird, außerhalb der Kirche und in der Kirche selbst, natürlich dort prononcierter, schärfer und entschlossener. Diese Meinung darf als solche in Deutschland und anderswo frei geäußert und auch wertgeschätzt werden, ebenso bedarf jeder von uns – und das wird Kardinal Hollerich wissen – auch der Korrektur durch die Lehre der Kirche, die nicht eine beliebige Meinung unter vielen darstellt, sondern verbindlich gültig ist. Wenn wir aber das Interview genau lesen: Stellte der Kardinal infrage, das ausschließlich Männern vorbehaltene Priesteramt nun auch für Frauen zu öffnen? Man muss bei der Deutung des Interviews behutsam vorgehen. Er spricht vom „geweihten Dienst“, nicht vom Priesteramt. Dennoch bleibt mindestens ein zwiespältiger Eindruck – denn zum „geweihten Dienst“ oder geweihten Leben gehören auch Ordensfrauen, die ihrer Berufung folgen –, wenn vom Leid der „Hälfte des Volkes Gottes“ deswegen gesprochen wird. Anscheinend leidet fast niemand etwa an seinen Sünden, aber mindestens jede und jeder Zweite an verpflichtenden Weisungen, die auf dem Evangelium und der Lehre der Kirche fußen. 


Der heilige Johannes Paul II. schrieb mitnichten etwas Sensationelles oder gar Neues, als er die auf dem Evangelium fußende Lehre der Kirche aller Zeiten und aller Orte am 22. Mai 1994 in Abschnitt 4 bekräftigte: „Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu. Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“

Papst Johannes Paul II. bekräftigte diese Endgültigkeit nicht durch die Äußerung einer persönlichen Meinung, sondern in seinem Amt als Stellvertreter Christi, der die bleibenden Diskurse und Diskussionen – die damals wie heute als diskrimierend aufgefasst werden – sehr wohl wahrnahm, aber gewiss beendet wissen wollte, nicht zuletzt, damit der Auftrag Christi in den Mittelpunkt rückte und die Zentralität der Evangelisierung erkannt würde. In Abschnitt 3 heißt es: „Im übrigen zeigt die Tatsache, daß Maria, die Mutter Gottes und Mutter der Kirche, nicht den eigentlichen Sendungsauftrag der Apostel und auch nicht das Amtspriestertum erhalten hat, mit aller Klarheit, daß die Nichtzulassung der Frau zur Priesterweihe keine Minderung ihrer Würde und keine Diskriminierung ihr gegenüber bedeuten kann, sondern die treue Beachtung eines Ratschlusses, der der Weisheit des Herrn des Universums zuzuschreiben ist.“ 

Eine Kirche zudem, die sich nicht ans Evangelium hält oder meint, das Evangelium zeitgeistlich verbessern zu dürfen, kann auch nicht gemäß dem Auftrag Christi evangelisieren. Das Priesteramt für Frauen ist damit dauerhaft ausgeschlossen. Kardinal Hollerich allerdings hat in dem Interview allein vom Weiheamt gesprochen. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. stellte 2019 in einem Grußwort zum 50-jährigen Bestehen der Internationalen Theologischen Kommission fest, dass die Glaubenskongregation unter seinem Vorsitz sich mit dem Frauendiakonat befasst und 2003 ein Dokument erstellt habe. Er schreibt dazu: „Das Dokument wurde mit großer Sorgfalt erstellt, kam aber in der Frage eines eventuellen Frauendiakonats nicht zu einem einmütigen Ergebnis. Man entschied daraufhin, die Frage den Patriarchen der Ostkirchen zu unterbreiten, von denen aber nur sehr wenige eine Antwort gaben. Es zeigte sich, dass die Frage als solche für die Tradition der Ostkirche schwer verständlich war. Darum schloss diese umfassende Studie mit der Feststellung, dass die rein geschichtliche Perspektive nicht zu einer definitiven Sicherheit führe. Letztlich musste die Frage lehrmäßig entschieden werden.“ Auf Italienisch lauteten seine Worte: „In ultima analisi, la questione doveva essere decisa sul piano dottrinale.“ Die lehrmäßige Entscheidung, ob ein Diakonat der Frau als Weiheamt möglich ist, steht auch 2026 noch aus. 

Man muss also die Aussage des luxemburgischen Kardinals weder skandalisieren noch als Vision deuten. Es ist richtig, dass der Ausschluss von Frauen zum Weiheamt persönlich und weltlich als diskriminierend empfunden werden kann. Kardinal Hollerich hätte klarstellen können, dass diese persönlichen Gefühle zulässig sind, dass es aber objektiv auf Grundlage des Evangeliums falsch ist, dass eine Weisung des Herrn diskriminieren kann. Es ist ein unbestreitbares Versäumnis, dass der Kardinal darauf nicht hingewiesen hat. Der Eindruck drängt sich also auf, dass der Luxemburger Erzbischof mit den Fantasien deutsch-synodaler Meinungsmacher, ob Kleriker oder Weltchristen, zu sympathisieren scheint. Es wäre sachgerecht gewesen, an die verbindliche Gültigkeit von „Ordinatio sacerdotalis“ zu erinnern und die Luftschlösser aller Freunde des Frauenpriestertums abzuweisen. Die Chance dazu hat er leider vertan. 

Zugleich darf daran erinnert werden, dass die lehrmäßige Entscheidung zum Diakonat der Frau – wie von Benedikt XVI. in einer Fußnote des damaligen Beitrags dargelegt – noch aussteht. Weder Johannes Paul II. noch alle seine Amtsnachfolger trafen eine solche verbindliche lehrmäßige Entscheidung. Das ist, und nichts anderes, ist der Stand der Dinge. Über das sogenannte „Frauenpriestertum“ indessen ist das letzte Wort gesprochen. 

Von dem ehemaligen Generalrelator der Weltsynode darf berechtigterweise erwartet werden, dass er unverbrüchlich für die Lehre der Kirche einsteht, ob gelegen oder ungelegen.

Dr. Thorsten Paprotny (siehe Link) lehrte von 1998-2010 am Philosophischen Seminar und von 2010 bis 2017 am Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Der Autor vieler Bücher publizierte bsp. den Band "Theologisch denken mit Benedikt XVI.".

Archivfoto Kardinal Hollerich (c) Erzdiözese Luxemburg


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Lesermeinungen

SalvatoreMio vor 12 Stunden: Es ist doch so einfach ... anscheinend doch nicht!

@Rolando: wir kennen die Worte Jesu und sein Tun; die hl. Schrift und die Kirchenlehre, aber offenbar reicht das alles nicht! Wir denken Neues hinein und wollen die Botschaft umbauen, nach unserem Verstand und Gusto.- Dabei schaue ich auf die junge Frau namens Maria. Als ihr angekündigt wurde, sie solle die Mutter des Allerhöchsten werden, legte sie kein Veto ein (diese Mutterschaft hätte sie die Steinigung kosten können), sondern erbat nur Aufklärung: "Wie soll das denn gehen, da ich keinen Mann erkenne?" (Bei uns heutzutage könnte diese Frage wohl kaum noch gestellt werden können!). Und sie bekam die unverständliche Antwort: "Die Kraft des Hl. Geistes wird über Dich kommen!" Auch das ist unbegreiflich. Aber Maria war klar: Es ist Gottes Botschaft; es ist sein Wille. Ich nehme auch das an, was ich nicht verstehe! Also sprach sie ihr: "JA, ich bin die Magd des Herrn". So kam durch sie der Erlöser zur Welt. So kann und soll auch heute jede Frau am Heil mitwirken, ohne Priesterweihe.

Rolando vor 13 Stunden: Es ist doch so einfach

Gott hat die Rollen zugeteilt, nur! Frauen können Kinder gebären, das ändert sie nie, sollen sich Männer da diskriminiert fühlen?
Nur Männer können Priester sein, im Namen Jesu (ein Mann), das Kreuzes und Erlösungsopfer gegenwärtig setzen, wieso können sich da Frauen diskriminiert fühlen? Das Priesteramt hat eine Funktion, der Hl. Geist wandelt Brot und Wein in den lebendigen Leib Jesu, diese Funktion funktioniert bei Frauen so wenig wie das Kinder gebären bei Frauen. Wer sich diskriminiert fühlt soll das mit Jesus besprechen, er wird auch nichts anderes sagen.

Christine vor 26 Stunden: Berufungen im Bistum Toledo

Berufungen im Bistum Toledo
Die Piusbruderschaft zieht insofern die falschen Schlüsse, indem sie V2 als Wurzel allen Übels ansieht und die "nachkonziliare Experimentierphase" als dessen Auswuchs ansieht.

Das Erzbistum legt Wert auf hochqualifizierte theologische Lehrer, eine starke Identität, die Treue zum Lehramt sowie die Marien- und Heiligenverehrung...

Darin liegt die Zukunft der römisch katholischen Kirche als Leib Christi.
Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen will...

SarahK vor 26 Stunden: lol, @Sarah-Maria

Werte Frau, gut dass ich das doch gerade noch gelesen habe weil mein Mann mit in der Heiligen Messe war und ich daneben sitze. Nein, sie = meine Tochter, nicht sie = die Freundin. Ich bin zwar cool, aber nicht radikal :-)

Sarah-Maria vor 26 Stunden: Werte SarahK

Ich gestehe, es ist einerseits interessant, mit welcher Selbstverständlickeit Sie da ein Besucherkind zum Rosenkranzgebet genommen haben, aber andererseits stellt sich mir die Frage ob das nicht etwas übergriffig war! Wäre unser Kind mit der Schilderung einer derartigen Situation nach Hause gekommen, dann hätte ich aber gewiss stante pede ein dringendes Gespräch mit dieser Mutter geführt, welches im Schlimmsten Fall dazu gefúht hàtte, dass mein Kind dort nicht mehr hin durfte; das Mädchen natürlich selbstverständlich gern zu uns. Stellen Sie sich vor, Ihre Tochter wäre bei einer muslimischen Mitschülerin zu Besuch und da Gebetszeit war, hätte die Mutter Ihre Tochter ins Wohnzimmer mitgenommen wo sie dann mit den Frauen beten musste. Wäre das für Sie in Ordnung gewesen? Wir hatten oft nicht katholische Freunde unserer Kinder zu Besuch und da wurde aber kein Kind einverleibt um das Tischgebet mit uns zu sprechen!

SarahK vor 27 Stunden: @SalvatoreMio

Ich dachte Sie hätten mal geschrieben, Ihre Großmutter hätte ihnen den Glauben nahe gebracht. Aber egal, Ja so ist es und selbst wenn nicht immer alles so kommt wie man es selbst wünscht, man wird durch alles durch getragen. Eben wie von einer guten Mutter. Und es ist wirklich komisch während meine Eltern mir den Glauben nicht vermitteln konnten, fiel es mir bei unserer Tochter immer leicht. Einmal als zwei Mädchen aus dem Dorf bei uns übernachteten und eins sich anscheinend darüber lustig gemacht hatte, dass unsere Tochter vor dem Schlafen beten wollte zog ich sie raus und betete mit ihr den RK - auch für die Mädchen und sagte ihr dass wir aufgrund des Glaubens immer anders sein werden als andere, aber dafür auch cooler. Sie konnte danach wieder ohne Probleme zu den Mädchen am nächsten Morgen erzählte sie mir dass die Mädchen später mit ihr beten wollten. So und jetzt darf ich zur HL Messe und wieder in die Abstinenz und ja ich bete für die Anliegen der Welt und meiner Ortspfarren.

Sarah-Maria vor 28 Stunden: SalvatoreMio: Es ist schön, dass Sie den Rosenkranz

den Kindern nahegebracht haben. Hier wird er in den Schulen und Kommunion Vorbereitungen seit Jahrzehnten nicht mehr gelehrt. Es wird auch keine Neubewertung geben, da ab Sommer diesen Jahres in unserem Bundesland ein gemeinsamer Religionsunterricht von Katholiken und Protestanten startet. Fragen Sie doch mal in der Familie oder Nachbarschaft, wer es noch kann. In meiner Gemeinde gibt es eine ältere Dame die immer dann von den Bestattern gerufen wird wenn ausnahmsweise das Nachbarschaftgebet der Rosenkranz sein soll. Die junge bis mittlere Nachbarschaft ist entweder nicht Katholisch oder hat es nie gelernt. Wir haben es unseren Kindern durchaus kindgerecht nahe gebracht, aber sie wollten nicht. Der Stellenwert hat sich geändert und beim wöchentlichen Rosenkranzgebet kommt kaum jemand.

SalvatoreMio vor 30 Stunden: Der Rosenkranz

@SarahK: Herzl. Dank für die positiven Worte! Die derzeitige Kirche hierzulande durchlebt eine schwere Krise, aber das Rosenkranzgebet hat sich bewährt, gerade in Krisen! Es beinhaltet praktisch das ganze Leben Jesu, das, was er für uns getan hat und wie er sein persönliches Schicksal gemeistert hat bis hin zum Kreuz! Ich habe den Rosenkranz die Kinder in der Schule gelehrt. (In Ferienfreizeiten haben wir Rosenkränze aus Fimo hergestellt). Bei Kindern kann es ausreichen, nur das Vater-Unser, 1-2 Ave und evtl. das "Ehre sei dem Vater" zu sprechen). - Ich selbst war ohne Gebete aufgewachsen und kannte den Rosenkranz nicht. Irgendwann musste ich wegen der Schuld anderer eine lange, bittere Zeit durchmachen. Da hielt ich mich am Rosenkranz, an der Muttergottes fest, um alles durchzustehen! Wenn es Menschen richtig schlecht geht, haben sie meist nicht die Kraft, großartige Gebete zu formulieren. Ein Rat an uns alle: lernen wir den Rosenkranz auswendig, sonst wird er uns irgendwann fehlen!

Sarah-Maria vor 31 Stunden: SarahK - es gibt solche … und solche

Schön, wenn Ihre Tochter sich dem Rosenkranz verbunden sieht. Unsere Kinder haben es bei uns erlebt, aber wir haben gemerkt, es ist nicht ihrs. Wir haben sie nie gezwungen oder dezent geschubst. Sie haben es oft mitbekommen auf Beerdigungen und haben für sich entschieden, dass sie es nicht (er)lernen und vertiefen wollen. Das war für uns stets vollkommen in Ordnung. Unsere Enkelkinder haben gar keinen Bezug dazu. Was hohe Teilnehmerzahlen betrifft: sicherlich weiß man nie wie ernst es jemand meint. Aber der, der nur mal gucken will, wird nicht wiederkommen. Hier, jedoch sind es regelmäßig um die 100 Personen. Das ist keine Ablenkung oder nur als Gag!

SarahK vor 31 Stunden: @Sarah-Maria

Eigentlich bin ich in privater Internet Abstinenz musste aber gerawaa privates Nachsehen und hatte Kath. Net noch offen und heute = Hochfest. Jedenfalls werde ich beim “Abtun” des RK Gebet als etwas “gestriges” immer leicht sauer, auch glaube ich nicht, dass Masse Qualität bestimmen sollte, das wäre auch nicht biblisch. Durch unsere Tochter weiß ich, dass sehr viele junge Menschen den RK regelmäßig beten und auch Anbetung besuchen (@SalvatoreMio), es ist wie sie es lernen und erklärt bekommen, plus welche Beispiele sie haben. Sie beten ihn sogar über Teams oder Insta gemeinsam. Unserer Tochter brachten wir es mit “Maria hilft immer” bei und so war es nicht ein “Wir beten jetzt” sondern ein “Ich schenke Maria jetzt meine Zeit, möchtest du es gleich tun”. Alles was man zur Ehre Mariens tut kommt zurück und hier schließt sich der Kreis, wer leidet wirklich dadrunter dass Frauen keine Priester werden können? Niemand, die, die es sagen sind nicht demütig und somit nicht geeignet fürs Amt.

Bilbo B. vor 34 Stunden: Nichts gelernt!

Der Kardinal hat wohl nichts gelernt aus dem gegenwärtigen Niedergang der „Church of England“.
Erneut werden selbstzerstörerisch Spaltrisse und falsche Erwartungen produziert, die früher oder später zum Dammbruch einer verheerenden Kirchenspaltung führen.

Cyprian63 vor 34 Stunden: Keine falschen Hoffnungen machen

Verstehe nicht, warum nicht aufhört, den Frauen Hoffnungen auf die Weihe zu machen. Wenn Kardinal Hollerich vom Leiden der Frauen spricht, wird das damit nur verstärkt. Er tut auch so, als ob jeder ein Recht auf die Weihe hätte. Auch ein Mann hat sie grundsätzlich nicht. Es gibt um eine Berufung, die von Gott kommt und von der Kirche geprüft wird. Es wird auch vergessen, dass es zunächst um die Nachfolge Christi geht. Wenn man das ausblendet, verkommt das Weiheamt zur bloßen Funktion. Die großen Frauen in der Kirche standen in der Nachfolge Christi, hatten keine Weihe, haben aber zu einer geistlichen Erneuerung der Kirche einen großen Beitrag geleistet. Ihre Namen werden in der Kirche nicht vergessen. Wer ein Amt will, aber nicht den Weg der Nachfolge gehen will, wird in der Kirche im Hinblick auf die geistliche Erneuerung nichts bewegen und ihre Namen werden schnell vergessen sein - das gilt natürlich für Männer (auch Priester) und Frauen.

marlin vor 35 Stunden:

@Triceratops: "Und das Eine hat mit dem Anderen genau was zu tun?"
Beides ist sinnlos aber die Motivation ist die Gleiche - wenn Sie aber das noch fragen müssen, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. Lesen Sie, was Cosmas geschrieben hat!


@Christine: „Wie ist das „Wunder von Toledo“ zu erklären?“
Es ist kein Wunder - die Erklärung liefern Sie doch selbst in Ihrem Kommentar. ;-)

Sarah-Maria vor 36 Stunden: Cosmas: Ja ich habe auch schon oft geäußert, dass man

bei Papst Leo (noch) nicht zu 100 Prozent auslesen kann, wie er denkt und in welche Richtung es laufen soll. Da sind seine doch häufigen Bezugnahmen und Wertschätzungen für Papst Franziskus und noch kein klares Basta zum synodalen Weg und dann wiederum kommen traditionelle Äußerungen. Er setzt Frauen in Leitungspositionen und belässt offen Synonale Personen auf wichtigen Positiven. Ergo : Kleider machen nicht immer Leute. Was nutzt mir das offizielle Gewand des Papstes, der wieder gewünschte Ringkuss und die Wohnung im Palast, wenn die lehramtlichen Dinge nicht ein für allemal klar gestellt werden - eine Art Regierungserklärung.?

Versusdeum vor 37 Stunden: @Christine

Volle Zustimmung, außer zum letzten Satz. Warum belegt ein volles Priesterseminar, dass Pius falsch liegt? Im Übrigen verweist Toledo ja ausdrücklich auf das Konzil von Trient (tridentinische Liturgie!), vertritt also nicht die verbreitete "Häresie", die Geschichte der Kirche beginne quasi mit dem bisher jüngsten Konzil, also vor 70-75 Jahren.
Außerdem leben wir in Deutschland, wo seit 65 Jahren falsche Wandlungsworte verwendet werden (würde ein Priester so etwas eigenmächtig tun, fände keine Wandlung statt!), wo die Bischofskonferenz aggressiv-revolutionären Texten zugestimmt hat, die selbst göttliche Entscheidungen ultimativ Infragestellen und sogar ein gegenkirchliches Parlament beschlossen hat, in dem sie als Nachfolger der Apostel nur noch 1/3 der Stimmen haben und die übrigen von einem schon seit Jahrzehnten revolutionär-aktivistischen Laiengremium besetzt werden - trotz allen Demokratiegequassels selbstverständlich nicht einmal demokratisch legitimiert. Reformation II.

Sarah-Maria vor 2 Tagen: Rosenkranzgebet @ SalvatoreMio

Nun, ich kann nicht sagen, dass es hier “verleidet” wurde. Es ist halt nunmal so, dass es die júngere Generation nicht mehr gelernt hat. Zu meine Zeit wurde es noch in der Familie gepflegt und allerspätestens zur Erstkommunion wurde es uns beigebracht. Meine Kinder haben es weder in der Schule noch im Erstkommunion Unterricht gelehrt bekommen. Wir haben zu Hause versucht, die Kinder mit einzubeziehen, aber schnell gemerkt, das Zwang nichts bringt weil sie nicht bei der Sache waren und augenrollend am Tisch ihre Zeit absaßen.

Jörgen vor 2 Tagen: Die Hälfte des Volkes leidet

Ich frage mich, wie der Kardinal zu der These kommt, die Hälfte des Volkes würde leiden.
Ich befürchte, er bewegt sich in der gleichen Blase wie die Protagonisten des Synodalen Weges mit entsprechend wenig Außenkontakten.
Von dort hört man ja auch immer wieder von sagenhaften Reformzustimmungsquoten, die aber nur auf eines hindeuten - mangelndes Glaubenswissen. Hier wäre doch eher seine Baustelle.

Dominus vobiscum vor 2 Tagen: Hollerich ist ein Kandidat...

für Platz 1 auf der Liste der zu Exkommunizierenden Erz-Häretiker.

Das hat nichts mehr mit Feigheit zu tun, er lehnt das Christentum aus Überzeugung ab.

Cosmas vor 2 Tagen: @Triceratops

Mit "Klarstellen" meine ich nicht eine nochmalige lehramtliche Äußerung, sondern einfach die Aussage DIESES Papstes, dass dies eben schon entschieden ist, und die Ermahnung, dass Wortmeldungen dieser Art kontraproduktiv sind und daher zu unterlassen sind. Das wäre seine Aufgabe als Oberhaupt der Kirche um der Disziplin willen. Und wir wollen ja auch endlich wissen, wie er selbst darüber denkt!Sonst könnte man ja denken, dass er vielleicht insgeheim nichts gegen solche Wortmeldungen hat, weil er auch in diese Richtung denkt und so der Boden für künftige Änderungen vorbereitet würde. EB Grünwidl hat wieder einmal mit dem Zölibatsthema angefangen und flugs kommen wieder andere nach. Es ist wie in kurzen zunächst stillen Konzertpausen: wenn einer hinein hustet, husten Augenblicke später zehn andere!

Tante Ottilie vor 2 Tagen: @cosmas - Sehe ich genauso

Der amtierende Papst ist hier längst gefordert, der Kakophonie ein Ende zu bereiten.

Christine vor 2 Tagen: Toledo

Die Diözese Toledo macht es vorbildlich anders: Wie ist das „Wunder von Toledo“ zu erklären? Auf die Gründe seines soliden Priesternachwuchses angesprochen, verweisen Erzbischof Cerro und der Regens auf ... die Maßgaben des Konzils von Trient und des Zweiten Vatikanums festgehalten und die nachkonziliare Experimentierphase nicht mitgemacht. Das Erzbistum legt Wert auf die Seminarausbildung, hochqualifizierte theologische Lehrer und eine starke Identität. Die Treue zum Lehramt sowie die Marien- und Heiligenverehrung werden mit Selbstverständlichkeit gepflegt. Sehr menschlich, aber alles andere als weltlich sollten Seminaristen zu heiligen Priestern ausgebildet werden, so der Primas, der im vergangenen Jahr außer dem traditionellen Weihetermin im Sommer eine zweite Priesterweihe vor Weihnachten feierte – mit zwei Kandidaten, die im Sommer noch nicht das erforderliche Weihealter erreicht hatten."
Das zeigt, dass die Piusbruderschaft die falschen Schlüsse zieht...

www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/toledo-schiesst-den-vogel-ab-art-273313

Smaragdos vor 2 Tagen: Infiltration

Warum nur muss ich bei Kardinal Hollerich an Infiltration des Klerus denken? Jene Infiltration durch antikatholische Kräfte, die schon Jahrzehnte vor dem letzten Konzil begann.

Triceratops vor 2 Tagen: @marlin

Und das Eine hat mit dem Anderen genau was zu tun?

SalvatoreMio vor 2 Tagen: Junge Menschen, Grund zur Freude!

@Sarah-Maria! Da berichten Sie wirklich Schönes und Erstaunliches - das zu lesen, freut mich sehr.- Zum Letzteren, Rosenkranzgebet z. B., sag ich jetzt nichts weiter, denn dafür ist es zu wertvoll. Ich weiß wohl, dass es auch manchen alten Personen längst verleidet worden ist, weil es wie eine Pflichtkür, oft heruntergeleiert wurde.

naiverkatholik vor 2 Tagen: ....biegsamer Gehorsam und tiefere Einsichten. Verzichte!

Keine Vollmacht für Priesterweihe von Frauen ist "als zum Glaubengut gehörig zu betrachten", zum 2.x in dieser Diskussion der Link dazu, s.unten.Von einem Bischof erwarte ich mehr Gehorsam. Seine Erklärung wird eine ähnliche sein wie die der Pius-Leute für ihren anstehenden Ungehorsam. Bestimmt haben beide Seiten tiefere Einsichten. Ich verzichte.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19951028_dubium-ordinatio-sac_ge.html

Sarah-Maria vor 2 Tagen: SalvatoreMio

Engagierte junge Menschen sind doch erstmal ein Grund zur Freude. Wir hatten / haben in der Fastenzeit jeden Morgen um 5:30 Uhr für junge Leute eine sogenannte Frühschicht in der Kirche mit Gebet und Meditation. So seltsam es anmuten mag, es sind stets fast 100 Junge Menschen zu dieser Uhrzeit bereit für ein kirchliches Angebot. Und es sind beileibe nicht alles fromme Kirchgänger. Selbst meine kritischen Enkel nehmen teil. Man muss die Pflänzchen hegen und pflegen und langsam in die Kirche wieder integrieren. Und mit Rosenkranz brauchen Sie niemand unter 80 hier kommen. 1x wöchentlich gab es ein Angebot und immer nur eine Handvoll Beter jenseits der 80 kamen. Nach Ostern wird es eingestellt. Hier wird bei Beerdigungen schon seit Jahren kein Rosenkranz mehr gebetet; junge Leute können / wollen es nicht weil fûr sie aus der Zeit gefallen. Stattdessen sind Musik und Kerzen die neue Norm, es sei denn ein älterer Partner lebt noch und besteht auf Rosenkranz.

marlin vor 2 Tagen: @ Triceratops

@Triceratops: „Warum verlangt man vom Papst andauernd, er solle irgendwelche Dinge, die von früheren Päpsten kamen, immer und immer wiederkäuen?“

Gute Frage!

Gegenfrage: Warum hört der Teufel nicht auf, die Menschen zu verführen, obwohl er selber weiß, dass sein Schicksal besiegelt ist (vgl. Offb 20,10)?

SalvatoreMio vor 2 Tagen: Vieles ist heutzutage veränderbar ...

@Liebe Anjali! Man gehe zum "Onkel Doktor", lasse sich behandeln, und plötzlich ist man ein Mann, auch laut deutschem Personalausweis! - Und die nächste Herausforderung steht vor der Tür: Bischof Johan Bonny von Antwerpen will bis 2028 verheiratete Männer für sein Bistum zu Priestern zu weihen. - Das Ganze erinnert mich an Strategien von Kindern und Jugendlichen: man geht den Erwachsenen mit Forderungen so lange auf den Geist, bis diese ihre Ruhe haben wollen und nachgeben. - Uns fehlen ganz dringend Priester, aber sie müssen erbetet werden, doch das scheint fast nirgends eine Option zu sein. Also werden andere Wege gesucht. Im übrigen fällt deutlich auf: Junge Erwachsene, für die Kirche noch Bedeutung hat, engagieren sich gern auf sozialem Gebiet und stellen alle möglichen Events auf die Beine, doch Anbetung, Heilige Messe, Rosenkranzgebet - das rangiert an letzter Stelle.

Stephaninus vor 2 Tagen: Kein guter Stil

Es ist nicht gut, wenn Kardinäle oder Bischöfe ihre der offiziellen Position der Kirche widersprechenden Ansichten in dieser Sache so locker in der Welt verbreiten. Hollerich ist da leider längst kein Einzelfall (er behauptet überdies 90% der Gläubigen würden seine Ansicht zum Frauenweiheamt teilen). Da wäre mehr Behutsamkeit wünschenswert.

anjali vor 2 Tagen: Priester(in)

Ich bin eine Katholische Frau und leide nicht darunter dass ich keine Priesterin werden kann. Das geht halt nicht da ein Priester Jesus verkörpert und der war Mann.Als Frau habe ich andere Aufgaben.Ein Mann kann ja auch nicht Mutter werden.

Mensch#17 vor 2 Tagen: Er kann sich "auf Dauer nicht vorstellen..." - muß er ja auch nicht.

Der Gute muß sich auf Dauer gar nichts vorstellen, denn beim Eintritt in die Ewigkeit ist es mit dem "sich etwas vorstellen" vorbei. Dann sehen wir die eigentliche Wirklichkeit.
Und bis dahin darf er sich noch gerne alles mögliche vorstellen, z.B. dass der Vatikan grün angemalt wird, oder das der Mond rot gemacht und mit der Werbung "Coca Cola" versehen wird.
Das alles darf er sich gern vorstellen, oder auch "nicht vorstellen". Nur mir wäre es recht, wenn er das dann für sich behalten würde!

Triceratops vor 2 Tagen: @Cosmas

"längst überfällige Klarstellung"??
Die Sache ist doch längst klargestellt, und zwar schon von Johannes Paul II.
Warum verlangt man vom Papst andauernd, er solle irgendwelche Dinge, die von früheren Päpsten kamen, immer und immer wiederkäuen?
Demnächst kommen womöglich hier noch Forderungen, der Papst möge doch endlich klarstellen, dass man nicht morden oder stehlen soll.

marlin vor 2 Tagen: Jean-Claude Kardinal Hollerich - seine Positionen:

Zitat aus Wikipedia: „„Im Oktober 2019 erklärte Hollerich, er könne sich die Zulassung von verheirateten Priestern neben zölibatären Priestern in der römisch-katholischen Kirche vorstellen.
Homosexuelle Handlungen sind seiner Meinung nach keine Sünde, erklärte er in einem Interview vom Februar 2022; die christliche Sexualmoral brauche nach Angaben des Kardinals „eine Grundrevision der Lehre“.
… das Verbot der Frauenweihe sei „wahrscheinlich“ keine unfehlbare Lehre des Papstes. „Mit der Zeit“ könne ein Papst diese Frage anders entscheiden.““
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Hollerich#Positionen
Also: Abschaffung des Zölibates, Frauenpriestertum und Homosexualität schwadronieren innerhalb der Kirche immer Hand in Hand.

Der Mann hat wohl die „Antwort auf den Zweifel bezüglich der im Apostolischen Schreiben »Ordinatio sacerdotalis« vorgelegten Lehre“ nicht gelesen – die ich hier noch mal gerne unten verlinke:

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19951028_dubium-ordinatio-sac_ge.html

Gandalf vor 2 Tagen: Hollerich, ein Schwätzer vor dem Herrn!

Und ein Fähnchen im Wind, unter Benedikt wäre er hätte er sicherlich anders laut gedacht, er passt sich halt gerne an ;-)

Versusdeum vor 2 Tagen: Unverantwortliche Hybris

Leute wie Hollerich und die Mehrheit der Bischöfe in Deutschland wollen Gott zwingen, seine Meinung zu ändern und jedem Menschen, der das ultimativ einfordert*, gefälligst die Weihegnaden und -vollmachten zu verleihen (außer natürlich AfD-Mitgliedern, wie wir die letzten Monate gelernt haben)! Was glauben die eigentlich, wer die sind??? "Und ihr werdet sein wie Gott!"! Nein, sie stellen sich sogar ÜBER Gott, weil sie sich erdreisten, Ihm Vorschriften zu machen!
* So wie im unsäglichen Wisch des SyndWegs über das Priestertum

Sarah-Maria vor 2 Tagen: Frauen

Smaragdos vor 2 Tagen:

Auch wenn er nicht Papst, sondern nur Kardinal ist, hat Kardinal Müller lehrmässig klargestellt, dass mit dem Frauenpriestertum auch der Frauendiakonat vom Tisch ist. Denn das Weiheamt ist ein einziges Sakrament, lediglich in drei Stufen. Von daher ist die Diakonweihe die erste Stufe des Weihesakraments.

Hollerich ist übrigens kein belgischer Kardinal, sondern ein luxemburgischer.

Cosmas vor 2 Tagen: Wo bleibt die längst überfällige Klarstellung von Papst Leo?

Versusdeum vor 2 Tagen: Beschwerden, Eminenz, bitte direkt an Gott

Denn er hat vor 2000 Jahren das Weihenamt und die Weihevollmachten ausschließlich an Männer übertragen, obwohl er mit seiner Mutter und Maria Magdalena zwei hervorragend geeignete Kandidatinnen gehabt hätte - seine Mutter sogar als einzigem Menschen außer ihm ohne die Erbsünde!
Hat er aber nicht.
Causa finita.
Und jeder weitere absolut unverantwortliche Herumlavieren bringt nur unnötiges Leid über Mädchen und Frauen, die sich Hoffnungen machen - und damit über die ganze Kirche. Denn wo keine Weihe, dort keine Hl. Messe, keine Wandlung, keine Sündenvergebung...

marlin vor 2 Tagen: Im Westen nichts Neues!

Zitat: „„Es wäre sachgerecht gewesen, an die verbindliche Gültigkeit von „Ordinatio sacerdotalis“ zu erinnern und die Luftschlösser aller Freunde des Frauenpriestertums abzuweisen.““

Ganz genau! Warum hat er das nicht getan?
Weil er dazu zu feige ist. Hätte er das, wäre er entweder ignoriert worden, oder von den Synodalen verbal angegriffen – warum sollte er sich so etwas antun?
Jetzt wird er von den s.g. Konzilskatholiken und Synodalen gefeiert und kommt in die Presse.
Also, im Westen nichts Neues – das Gejammer und Gejaule geht weiter und bevor ich ausfallend werde, höre ich lieber auf zu schrieben… ;-) :-)

rorro vor 2 Tagen: Falsche "Hoffnung" schüren

Mein Hauptproblem mit den Aussagen des Kardinals ist, daß er aufgrund seiner profunden Ausbildung als Jesuit eigentlich weiß was gehen könnte und was nicht, aber dies nicht sagt - und seine "Weihe" die Priesterweihe von Frauen nicht direkt ausschließt.

Papst Johannes Paul II. hat exakt die Formulierung genutzt, die Art. 25 von Lumen Gentium für eine unfehlbare Lehräußerung vorsieht. Noch Jahre später hat ein Ordensmitbruder von Kardial Hollerich, nämlich Kardinal Ladaria SJ als Präfekt der Glaubenskongregation, mehrfach erklärt, daß dieser Entschluß Teil des depositum fidei sei - und damit unabänderlich.

Wie oft ist es passiert, daß ein Bischof von Rom - dessen Vorrangstellung exakt darauf beruht, das depositum zu wahren und zu schützen - es nachträglich verändert oder den Inhalt neu definiert?

Eben, noch nie, gar nicht!

Wäre das der Fall, hätte der Papst seine Aufgabe nicht erfüllt, der Irrtum wäre in das höchste Lehramt eingezogen und die Katholische Kirche könnte einpacken.

Jörgen vor 2 Tagen: Unberechtigte Hoffnung

Wer unberechtigt Hoffnung schürt, ist auch verantwortlich für Enttäuschung und damit auch teilweise für den Exodus aus der Kirche.
Eine relevante Anzahl von Ausgetretenen benennt solche Gründe, und das vorallem aufgrund deren Omnipräsenz. Die wahren Ursachen liegen freilich tiefer.

modernchrist vor 2 Tagen: in diesem Satz sind mehrere sehr problematische, z.T. übergriffige Aussagen enthalten:

Hollerich: "Ich kann mir auf Dauer nicht vorstellen, wie eine Kirche bestehen kann, wenn die Hälfte des Volkes Gottes leidet, weil sie keinen Zugang zum geweihten Dienst hat.“
1. Er insinuiert den Zuhörern, dass eine Kirche, die wie bisher handelt, nicht weiterbestehen kann. Das ist ungeheuerlich! 2.Er behauptet, dass die Hälfte der Leute leidet! Das stimmt ebenso nicht! Er sollte sich lieber um das Leiden der Frauen nach Abtreibung oder Krieg kümmern! Oder leiden alle Männer daran, dass sie nicht gebären können? Es kann eben nicht jeder alles! Eine Frau kann nicht Leib und Blut eines Mannes repräsentieren. Bei Frauenblut denkt man an völlig andere Sachen! Käme die Frauenweihe, so wäre das Priesteramt zur reinen Funktion verkommen, keine neue Qualitas mehr als Alter Christus. Hollerich verneigt sich vor dem Genderismus, einem sehr gefährlichen Denken. Niemals wird das kommen, ohne brutale Spaltungen und die Zerstörung der Weltkirche.

ottokar vor 2 Tagen: Die Hälfte des Gottesvolkes leidet.......

Gottesvolk sind wir alle, die wir von Gott geschaffen sind.Nach dem wiener Erzbischof leiden im Volk Gottes die Priester unter dem Zölibat, nach Hollerich alle Frauen, weil sie nicht Priesterinnen werden dürfen. Unser Herr Jesus Christus leidet wegen unserer Sünden, wegen der Untreue seiner Diener.Freude und Leiden gehören zu unserem Leben und letzteres sollten wir Gott weihen.Um unser Leben Gott zu weihen müssen wir Frauen und Männer nicht geweiht sein. Die Gottesmutter Maria ist nie geweiht worden, sie hat den Willen des Herrn still angenommen und sich als Magd gefügt Herrn.

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