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Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft

10. April 2026 in Jugend, 8 Lesermeinungen
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Arcocha, die für ihre klassische Ästhetik und ihre Betonung traditioneller Werte bekannt ist, erklärte ihren Followern, dass sie im katholischen Glauben eine Tiefe gefunden habe, die über die Schnelllebigkeit der Modewelt hinausgehe


San Sebastian (kath.net/gem/rn) In der digitalen Welt ist sie eine feste Größe für Stil und Eleganz, nun hat sie ihren persönlichen Hafen im Glauben gefunden. Die bekannte spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha ist am vergangenen Osterwochenende in die katholische Kirche aufgenommen worden. Vor einem Millionenpublikum in den sozialen Netzwerken teilte sie die Bilder ihrer Taufe – ein Schritt, der in der Welt der Lifestyle-Blogger Seltenheitswert hat.

Mit über 580.000 Followern auf Instagram, rund 400.000 Abonnenten auf YouTube und einer riesigen Fangemeinde auf TikTok gehört Arcocha zu den einflussreichsten Stimmen ihrer Generation in Spanien. Während sie normalerweise Tipps zu Etikette, Mode und Weiblichkeit gibt, stand an diesem Ostern 2026 ein ganz anderes Thema im Mittelpunkt: ihre spirituelle Wiedergeburt.

Die Taufe, die während der feierlichen Osternacht stattfand, markiert das Ende eines längeren Weges der Annäherung an das Christentum. Arcocha, die für ihre klassische Ästhetik und ihre Betonung traditioneller Werte bekannt ist, erklärte ihren Followern, dass sie im katholischen Glauben eine Tiefe gefunden habe, die über die Schnelllebigkeit der Modewelt hinausgehe.

Für die Influencerin ist der Schritt in die Kirche kein Widerspruch zu ihrer Arbeit, sondern deren Ergänzung. In ihren Beiträgen betont sie oft, dass wahre Eleganz von innen komme – ein Prinzip, das sie nun durch ihr öffentliches Bekenntnis zum Katholizismus untermauert.

Der Fall Susana Arcocha ist kein Einzelfall, sondern fügt sich in einen breiteren Trend ein, der derzeit vor allem in den USA und Südeuropa zu beobachten ist. Immer mehr junge „Content Creator“ bekennen sich offen zu traditionellen religiösen Werten. Während die Generation Z oft als säkular gilt, suchen prominente Vorbilder wie Arcocha bewusst nach festen moralischen Ankern.

Die Reaktionen ihrer Fans fielen überwiegend positiv aus. Viele bewunderten den Mut der Spanierin, in einer oft oberflächlichen Branche zu ihrem Glauben zu stehen. Kritische Stimmen blieben zwar nicht aus, doch Arcocha machte deutlich, dass dies die wichtigste Entscheidung ihres Lebens gewesen sei.


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Lesermeinungen

asellus 13. April 2026: Wir gebrauchen die Dinge der Welt für das Ziel des Menschen

@Antony: Als einer der esten Fachingenieure in Computer Science (1980) habe ich sehr wohl an dieser "neuen Welt" mitgearbeitet und bin sehr wohl mit dieser "neuen Welt" vertraut. Und wenn Sie über die Dinge dieser Welt so nachdenken wollen, dass Sie sie mit den Worten aus dem ersten Johannesbrief 2,15-17 in Einklang bringen können, dann studieren Sie am besten Prinzip und Fundament Nr. 23 im Exerzitienbuch des hl. Ignatius von Loyola:

"Der Mensch ist geschaffen, um Gott unseren Herrn zu loben, ihm Ehrfurcht zu erweisen und ihm zu dienen und mittels dessen seine Seele zu retten; und die übrigen Dinge auf dem Angesicht der Erde sind für den Menschen geschaffen und damit sie ihm bei der Verfolgung des Ziels helfen, zu dem er geschaffen ist. Daraus folgt, dass der Mensch sie soweit gebrauchen soll, als sie ihm für sein Ziel helfen, und sich soweit von ihnen lösen soll, als sie ihn dafür hindern. ..." Fortsetzung siehe Link unten.

website.ifit.li/wp-content/uploads/2012/12/EB-23.pdf

asellus 12. April 2026: Hier geht es ums Wort Gottes und nicht um "Sack und Asche"

@Triceratops: Schlaue Frage! Zunächst ist es naheliegend, dass ich in diesem Forum als Katholik verortet werden kann, Sie auch? Das haben Sie gut erkannt. Und es wäre gut, wenn Sie jetzt weiter gut erkennen. Denn es wäre vermessen, wenn Sie Katholiken (Getaufte und/oder Menschen Guten Willens) als Meinungsmacher betrachten. Wir [Katholiken] haben nämlich durch die kirchlichen Sakramente die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe geschenkt bekommen. Daher können Sie den Glauben nicht einfach mit einer Meinung vertauschen: Wir meinen nicht, wir glauben, vor allem, wenn es ums Wort Gottes geht. Und hier geht es ums Wort Gottes [1 Joh 2, 15-17] und nicht um "Sack und Asche" und wenn, dann würde ich es eine weitere Tugend nennen: nämlich Demut (fern ab von roten Lippen und Nägeln).

antony 11. April 2026: @ aselius: In der Welt ist so manches andere. Digitaler internetfähige Endgeräte zum Beispiel, ...

... die offenbar sowohl Sie als auch ich nutzen.
Restaurants.
Sportstätten.
Kraftfahrzeuge.
Elektrizität.
Und eben auch ein modisches Erscheinungsbild.

Wenn man diese Dinge für ungeistlich hält, muss man bei den Amish um Aufnahme bitten.

Triceratops 11. April 2026: Ach @Asellus

Sie meinen also, Katholiken sollen in Sack und Asche herumlaufen?

asellus 11. April 2026: Liebet nicht die Welt noch das, was in der Welt ist ...

@girsberg74: „Eine neue Tiefe gefunden“ mit roten Lippen? Verstehe ich nicht!

15 Liebet nicht die Welt noch das, was in der Welt ist. Denn wer die Welt liebt, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. 16 Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und die Protzsucht des Reichtums, stammt nicht vom Vater, sondern von der Welt. 17 Und die Welt geht vorüber mit ihrer Begierde. Wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. [1 Joh 2, 15-17]

gebsy 11. April 2026: Die Freude am Glauben

strahlt live und online direkt in die Herzen; dieser Vorrat an spirituellem Proviant kann in schweren Situationen helfen, im Gottvertrauen zu wachsen ...

asellus 11. April 2026: Passen "Rote Lippen" u.a.m. zum christlichen(-katholischen) Weltbild?

@girsberg74: „Eine neue Tiefe gefunden“ mit oder ohne Fragezeichen? Ist da etwa eine "Rote-Lippen"-Tiefe gemeint? Da schweigt des Sängers Höflichkeit!

girsberg74 10. April 2026: „Eine neue Tiefe gefunden“

Der Welt ihren Weg verständlich und nachdenkenswürdig erklärt.

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