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vor 25 Stunden in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Ein Vietnam-Kriegsgefangener fertigte im Hanoi Hilton heimlich Rosenkränze aus Brot an und riskierte damit viel, erzählte ein Mitgefangener.
New York (kath.net / pk) In einem auf Instagram veröffentlichten Video erzählt ein US-Amerikaner, der im Vietnamkrieg im berüchtigten Gefängnis Hanoi Hilton saß, er habe von einem Mitgefangenen einen besonderen Rosenkranz bekommen. „Es war ein Rosenkranz aus Brot“, sagte Bill in dem Video. „Einer der älteren Männer war katholisch, und er machte eines: Er fertigte Rosenkränze an.“
„Wir bekamen morgens jeweils ein Stück Brot zum Frühstück“, erzählte Bill. „Er nahm einen Teil seiner Ration und formte daraus die Perlen. Er zog Fäden aus seiner Decke, um eine Schnur zu bekommen. Er hatte auch einen Füllfederhalter mit Tinte gestohlen, mit dem er den Rosenkranz färbte.“
„Immer wenn neue Kriegsgefangene kamen, die katholisch waren, riskierte er eine Bestrafung, als er zu ihrer Zelle ging und den Rosenkranz durch das Fenster warf“, erzählte Bill. „Ich habe zufällig einen davon bekommen und hatte ihn noch, als ich freigelassen wurde.“
Bei der ersten Freilassung von Gefangenen – den Kranken und Verwundeten – habe es keine genaue Kontrolle gegeben, sodass man viele Gegenstände hinausschmuggeln konnte. In den über 700 Kommentaren zum Video erzählt eine Frau, dass die Großmutter ihres Mannes, die während des 2. Weltkrieges im KZ war, ebenso Rosenkränze aus Brot anfertigte. „Sie wurde mit dem Rosenkranz begraben, den sie aus Brot hergestellt hatte.“
https://www.instagram.com/reel/DXPibkPDikJ/
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SalvatoreMio vor 25 Stunden: So einfach christliches Zeugnis, Glaubensweitergabe und Brüderlichkeit - durch diese schlichte Kette
Müssen wir - hier und heute - auch erst bedrängt, geschunden oder eingesperrt werden, damit wir Gottes Gnadengaben wieder schätzen und den Aufruf unserer himmlischen Mutter zu ehrlicher Umkehr und Hinwendung zu Gott - ernstnehmen und neu beginnen?
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