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vor 29 Stunden in Prolife, 6 Lesermeinungen
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„Vatican News“-Redakteur Pfr. Weresa erinnert bei Messe am Grab von Johannes Paul II. an das Beispiels des belgischen Königs Baudouin, der 1990 vorübergehend zurücktrat, um Gesetz zur Abtreibungslegalisierung nicht unterzeichnen zu müssen.
Vatikan-Warschau (kath.net/pl) „Wir bitten um die Gnade des Glaubens im Alltag – darum, dass in all unseren menschlichen Bestimmungen Gottes Wahrheit stets den ersten Platz einnimmt.“ Das sagte der Priester Marek Weresa, Redakteur der polnischen Sektion von „Radio Vatikan“ und von „Vatican News“, in seiner Homilie in der Hl. Messe im Petersdom am Grab des heiligen Johannes Paul II. Jeden Donnerstagmorgen versammeln sich bemerkenswert viele polnische Pilger und Priester am Grab des polnischen Papstes und feiern die Messe, diesmal konzelebrierten 60 Priester. Über die Homilie berichtete „Vatican News“ im polnischsprachigen Auftritt.
Weresa führte anhand der Tageslesungen aus: Die Mitglieder des Sanhedrin ordneten Schweigen über Gottes Wahrheit an, dem die Apostel nicht zustimmen konnten, denn der Aufruf des heiligen Petrus ein Prinzip für uns. „Wenn menschliche Gesetze, Resolutionen, Vereinbarungen, Verordnungen und Entscheidungen von Gerichten und Kommissionen Gottes Gesetzen widersprechen, sind die Gläubigen aufgerufen, Gott zu gehorchen, selbst wenn uns unser Ungehorsam gegenüber menschlicher Autorität Erfolg, gesellschaftlichen Aufstieg, eine bedeutende Position oder gar den Ausschluss aus der Gesellschaft kostet oder einen Schlag für unseren Lebensunterhalt oder gar das Leben selbst [bedeutet]“, so Weresa. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott und sein Gesetz wichtiger sind; sie sind mächtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht.“
Der Priester erinnerte an das Beispiel des belgischen Königs Baudouin, der 1990 vorübergehend zurücktrat, um das Gesetz zur Legalisierung von Abtreibung in seinem Land nicht unterzeichnen zu müssen. Pfr. Marek Weresa erinnerte daran, dass Papst Franziskus uns bei seinem Besuch in Belgien im Jahr 2024 ermutigte, dem Beispiel dieses Königs zu folgen, wenn andere Gesetze zur Legalisierung von Abtreibung verabschiedet werden. König Balduin war bereit, viel zu opfern, um gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Foto aus dieser Messfeier (c) Vatican News Polen / Pater Paweł Rytel-Andrianik
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Veritasvincit vor 3 Stunden: @Richelius
Vielen Dank für Ihre Richtigstellung. So bekommt das Geschehen für Balduin eine positive Wendung. Ich bin erleichtert.
Richelius vor 15 Stunden: @ Veritasvincit
Der zuständige Minister hat damals dem königlichen Veto die Unterschrift (legal) verweigert. Der König wollte das Gesetz nicht unterzeichnen. Daraufhin wurde er kurzerhand für amtsunfähig deklariert. Das war also kein freiwilliger Rücktritt.
SalvatoreMio vor 25 Stunden: Gottes Gesetz und wir mit unserem Bedürfnissen und Vorstellungen
@Freude an der Kirche: Immer wieder müssen wir überlegen, was richtig ist: in der Politik, im familiären Umfeld oder wo auch immer: in meiner Nähe ein Ehepaar 85-90 Jahre alt. Der Ehemann ist gerade verstorben. Mit seiner Frau hatte ich jetzt ein Gespräch, und sie bekannte: "Er war oft recht egoistisch und lieblos, und ich dachte immer wieder daran, mich zu trennen". Ich erinnerte sie: "Gott hat uns hier kein Paradies versprochen, sondern das Leben ist ein Pilgerweg voller Verpflichtungen. Du hast Deinen Kindern ein gutes Beispiel gegeben; Du hast Deinen Mann nicht im Stich gelassen, und wenn Gott will, schenkt er Dir jetzt noch einige schöne Jahre. Jedenfalls hast du ein ruhiges Gewissen. Es kommt nicht darauf an, ob wir 80, 85 oder 90 Jahre alt werden. Die Jahre vergehen sowieso schnell, aber Du darfst auf ein ewiges Leben in Gottes Reich hoffen, ohne Dir jetzt heimliche Vorwürfe machen zu müssen". Darin waren wir beide uns dann auch einig.
Veritasvincit vor 25 Stunden: Menschenlob für König Balduin
Der König hat eben mit seinem Rücktritt das Abtreibungsgesetz ermöglicht. Wäre er nicht zurück getreten und hätte nicht unterschrieben, hätte er das Gesetz verhindern können. Die Verfassung gewährte ihm offenbar diese Regierungsgewalt. Davon hätte er Gebrauch machen sollen. Das immer wiederkehrende Lob der Geistlichkeit für den König in diesem Fall scheint mir unangebracht.
Veritasvincit vor 27 Stunden: König Balduin
Wäre es nicht mutiger gewesen vom König, nicht zurück zu treten und trotzdem das Gesetz nicht zu unterschreiben?
Freude an der Kirche vor 28 Stunden: Bravo!
Bleiben wir wie die Apostel Jesus/der Lehre seiner Kirche absolut treu. Koste es, was es wolle. Am Ende werden jene jubeln, welche heute in ihrem Leben nach Wahrheit und Gerechtigkeit dürsten bzw. die Wahrheit mutig verteidigen!
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