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Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"

vor 3 Stunden in Deutschland, 16 Lesermeinungen
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Münchner Kardinal hat gegenüber der Herder Korrespondenz gegen den Widerstand gegen den „Synodalen Weg“ gewettert und dabei eine angebliche koordinierte Kampagne in den sozialen Medien kritisiert.


München (kath.net) Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München, hat gegenüber der Herder Korrespondenz  gegen den Widerstand gegen den „Synodalen Weg“ gewettert und dabei eine angebliche koordinierte Kampagne in den sozialen Medien kritisiert. Marx behauptet dann, dass dabei das Narrativ einer drohenden Kirchenspaltung (Schisma) gezielt befeuert worden sei. "Das ist auch ein Phänomen der Sozialen Medien, gerade im eher reaktionären Lager."  Besonders aus den Vereinigten Staaten werde „sehr gut koordiniert getrommelt“.  Rückblickend räumte Marx schließlich sogar ein, dass auch Papst Franziskus eine „gewisse Sorge“ hatte, der deutsche Weg zu stark vom Protestantismus geprägt sei. 


 


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Lesermeinungen

Rolando vor 2 Stunden: Wir haben nun mal das Erbe des Protestantismus

Das Problem ist nicht die Sünde, sondern das Normalerklären der Sünde. Luther machte es mit dem Ehebruch, es ging dann schleichend weiter. In 2Petr 1,20 und 2Petr 3,16 steht das es nicvt gestattet ist, die Hl. Schrift eigenmächtig auszulegen, was ja Luther klar tat. Heute ist es auch so, der Katechismus interessiert nicht, es wird so ausgelegt wie es gerade passt, doch das ist nicht im Sinne Gottes. Es meinen halt viele die "Reformation" ist das richtige, sie ist aber eine Spaltung, eine Bibel- Lehre der Kirche Verdrehung.
Das ist unser Erbe. Durch Treue zur wahren Lehre, Gebet, regelmäßigen Sakramentenempfang und Rosenkranz kann die richtige Richtung wieder gefunden werden, die Anbiederung an den Protestantismus ist es nicht, das verwässert nur, zeigt sich ja klar.

SalvatoreMio vor 2 Stunden: Kardo = "Türangel"

Der Titel "Kardinal" müsste ihm schnellstens aberkannt werden, denn er ist der"Mietling", von dem Jesus gestern im Evangelium sprach. Schaut man in die Medien, so hat er sich jetzt allerhand Freundegemacht, besonders bei denen, die schon immer "gegen Rom" waren und noch mehr bei denen, die GottesHauptgebot der Liebe so verdrehen, dass es ihrem Geschmack angepasst ist, und genau dafür steht der Herr Marx.

SalvatoreMio vor 3 Stunden: Wagenburgmentalität

@punctum: und wo entdecken Sie in diesem Zusammenhang eine Wagenburgmentalität?

Fink vor 3 Stunden: "Reaktionär" ist ein stark negativ besetzter Begriff, verwendet wird er eigentlich nur

...von den extremen Linken.
"Reaktionär" ("rückwärtsgewandt"- im Gegensatz zu "fortschrittlich") ist linke Politiker-Sprache.
Wie schaut es wohl mit dem christlichen Glauben des Kardinals aus?

girsberg74 vor 3 Stunden: Das behauptete, von außen befeuerte, Narrativ gibt es nicht !

Reinhard Kardinal Marx ist dieeses Narrativ selbst.

borromeo vor 3 Stunden: Allein die Wortwahl mit einem der kommunistischsten Adjektive überhaupt – reaktionär –

sagt alles über den Erzbischof von München und Freising, der überdies noch den Kardinalat innehat, aus. Er ist damit der Philosphie und der Ideologie seines traurig-berühmten Philosophen-Namensvetters aus Trier, der den Vornamen Karl trug, um ein Vielfaches näher als dem katholischen Glauben.

Reaktionär – das war und ist ein Kampfbegriff der Kommunisten für alles und jeden, der deren Vision vom Klassenkampf und dem Kampf gegen persönliche Freiheit und persönliches Eigentum nicht teilte, sondern sich dagegen wandte. Allen soll alles gemeinsam gehören, angeblich. Aber oben sitzt eine selbsternannte Funktionärselite, die bestimmt, wer was erhält und wer nicht. Und diese Elite selbst soll selbstverständlich über der sogenannten "klassenlosen Gesellschaft" stehen, was dieses Schlagwort gleich wieder ad absurdum führt.

Erzbischof Marx: Verkünden Sie den katholischen Glauben! Der Lehre der Kirche gemäß! Und unverkürzt!

Smaragdos vor 4 Stunden:

Werter Herr Erzbischof, tun Sie einfach Buße und werden Sie wieder katholisch! Dann sind Sie mit den "Reaktionären" und der Lehre der Kirche wieder im Reinen. Denn die Kirche ist tatsächlich im tieferen Sinne immer schon reaktionär gewesen: sie reagiert auf die gefallene Menschheit durch Umkehr und Busse! Und ganz bestimmt nicht durch das Absegnen von Sünde.

Johannes14,6 vor 4 Stunden: "Und teilst Du meine Meinung nicht

dann red ich nicht mit dir."

Erinnert mich irgendwie an Kleinkindergartenmentalität.

Perfide, daß die hehren Ziele von einer "zuhörenden", dialogbereiten Kirche, von Toleranz, Vielfalt und Willkommen offenbar für ALLE, außer Katholiken gelten.
Das ist doch Orwell pur.

punctum vor 4 Stunden: @modernchrist Schlimm genug,

daß ein Kardinal der römischen Weltkirche sich vollständig mit national-kirchlichen pressure groups identifiziert und jedem Katholiken, der da nicht mitgeht, überzieht mit klischeehaften Adjektiven aus dem politischen Raum, mit Verschwörungserzählungen diskreditiert, mit Verdammungsurteilen in irgendein „Lager“ steckt…
D i a l o g f ä h i g k e i t sieht anders aus!

Peter2021 vor 4 Stunden: Bemerkenswert

In Nigeria gehen 94 % der Katholiken jeden Sonntag zur heiligen Messe gefolgt von Kenia mit 73 % und dem Libanon mit 69 %. Dort lebt die Kirche mit Maria, der Mutter der Kirche und der Heiligen Eucharistie, aus den Sakramenten. In Deutschland sind es noch 6.4 %, die dem Auftrag Jesu nachkommen "Tut dies zu meinem Gedächtnis".

Wer Macht in der Kirche anstrebt, muss heilig werden und nicht über Strukturen diskutieren, sondern wie Jesus anderen die Füße waschen. Mutter Teresa ist ein großartiges Beispiel.

Das deutsche Episkopat hat völlig falsche Prioritäten und wird zu Recht von der Weltkirche und Rom dafür kritisiert. Ich bete für eine eucharistische Erneuerung.

modernchrist vor 4 Stunden: Ich finde die Betitelung "reaktionäres Lager"

eine Unverschämtheit. Damit wird die Kritik am Frankfurter Holzweg ganz einfach als reaktionär abgetan und verunglimpft. Sind vielleicht die vom Herrn Kardinal so ungeliebten Lebensrechtler und Lebensschützer auch den reaktionären Ewiggestrigen zuzurechnen? Der Begriff "reaktionär" ist eindeutig negativ konnotiert und damit eine freche Verurteilung von Ansichten und Engagements! "Urteile nicht, damit nicht du verurteilt wirst" - das gilt für alle!

punctum vor 5 Stunden: Frisch gegoogelt: „Die Wagenburgmentalität

… beschreibt eine Haltung, bei der sich eine Gruppe (z. B. ein Unternehmen, Team oder eine Gemeinschaft) gegenüber Außenstehenden abschottet, weil sie sich bedroht fühlt. Sie ist geprägt von defensivem Verhalten, Misstrauen und starkem Zusammenhalt nach innen. Der Begriff stammt von der Schutzformation der "Wagenburg".
Hauptmerkmale und Kontext:
Abkapselung & Abschottung: Gruppen ziehen sich zurück und lehnen neue Einflüsse von außen ab.
Feindbild/Bedrohung: Es herrscht das Gefühl vor, von außen angegriffen zu werden, was eine "Wir-gegen-die"-Haltung erzeugt.“

Jothekieker vor 5 Stunden: Da ist aber einer beleidigt

Was erwartet seine Eminenz? Außerhalb seiner synodalen Blase gilt halt die Lehre der Kirche.

SpatzInDerHand vor 5 Stunden: Ooooch, das arme Opferlämmlein Marx!

Wie unverstanden er doch ist! Sollen wir ihm auch seine Krokodilstränen wegwischen? ;)

Marienrose vor 5 Stunden: Was soll das ?

Am Schluss der Sitzung, als es darum ging, dass die Bischöfe in Zukunft der Abstimmung des synodalen Gremiums unterworfen sind, hat er doch mit ganz betretenem Gesicht, laut und deutlich gesagt: „ Das will ich aber nicht!“

Mensch#17 vor 5 Stunden: "Mensch ärgere dich nicht!" ist ein schönes Spiel

.
Spielt man mit Kindern "Mensch ärgere dich nicht" dann wird es immer spannend, wenn die Spielfiguren "geschmissen" werden. Dann kommen die diversen Charaktereigenschaften der einzelnen, besonders der betroffenen Mitspieler zum Vorschein. Wer ist denn da ein schlechter Verlierer? Immer wieder interessant.

Interessant, was da jetzt beim Münchner Kardinal zum Vorschein kommt. Bestimmt fühlen sich da jetzt einige annimiert, noch intensiever weiter zu machen. - Ich bin gespannt auf das, was da jetzt noch kommt!

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