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vor 4 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Die Organisation sieht sich in dem Bericht falsch dargestellt und wirft den Verfassern Verleumdung und üble Nachrede vor. Courage unterstützt Menschen mit homosexuellen Neigungen bei einem Leben nach den Geboten Gottes.
Rom/Trumbull (kath.net/jg)
Das katholische Apostolat Courage International hat auf den kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht der vatikanischen Arbeitsgruppe 9 des Synodalprozesses mit einer Pressemitteilung reagiert. Der Bericht, der am 5. Mai 2026 vom Generalsekretariat der Synode publiziert wurde, befasst sich mit theologischen Kriterien und synodalen Methoden zur gemeinsamen Unterscheidung bei aufkommenden doktrinären, pastoralen und ethischen Fragen. Er enthält eine kritische Erwähnung des Courage-Apostolats sowie ein negatives Zeugnis einer Einzelperson im Anhang.
In ihrer Stellungnahme bezeichnet Courage International diese Darstellung als Verleumdung und üble Nachrede. Die Organisation weist insbesondere den Vorwurf zurück, sie betreibe oder habe je „reparative Therapien“ angeboten. Eine einfache Kontaktaufnahme mit der Leitung von Courage hätte diesen Punkt klären können, so die Kritik. Stattdessen basiere der Bericht einseitig auf der subjektiven Erfahrung einer einzelnen Person.
Besonders problematisch findet Courage, dass die Treffen und die Mitglieder pauschal in einem negativen Licht dargestellt werden. Der kritische Zeuge beschreibt die Treffen als „geheim und versteckt“. Courage betont hingegen, dass es sich um vertrauliche und sichere Orte handelt, die es den Teilnehmern ermöglichen, offen über ihre Kämpfe zu sprechen – ohne Angst vor späterer öffentlicher Bloßstellung. Der Zeuge habe berichtet, dass viele Teilnehmer mit Gefühlen von Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Depression kämen – doch genau deswegen biete Courage Unterstützung und Gemeinschaft.
Die Organisation bedauert, dass sie solche falschen Darstellungen nun aus einem offiziellen vatikanischen Dokument erleiden muss – etwas, das sie bisher vor allem von säkularen Medien kannte. Courage erklärt sich bereit, mit Synodenvertretern zusammenzutreffen, um das Apostolat und seine 45-jährige Arbeit ausführlich vorzustellen.
Hintergrund zu Courage International
Courage International ist ein anerkanntes Apostolat der Katholischen Kirche, das Menschen mit gleichgeschlechtlicher Anziehung begleitet, die ein keusches Leben nach der Lehre der Kirche anstreben. Es wurde 1980 auf Wunsch des verstorbenen Kardinals Terence Cooke durch Pater John F. Harvey OSFS in New York gegründet. Die fünf Ziele von Courage lauten: Keuschheit, Gebet und Hingabe, Gemeinschaft, Unterstützung und gutes Vorbild. Im Februar dieses Jahres empfing Papst Leo XIV. Vertreter von Courage International in Privataudienz. (Siehe Link)
Heute gibt es über 160 Ortsverbände in 15 Ländern. Zusammen mit EnCourage (für Familien und Freunde) erhielt das Werk 2016 kanonischen Status als diözesane klerikale Vereinigung. EnCourage unterstützt Angehörige dabei, mit Liebe und Treue zur katholischen Lehre auf ihre Liebsten zuzugehen.
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HerrHilfDeinerKirche vor 42 Minuten: @Hängematte und @Armandus
Ich denke, man sollte nicht abstreiten, dass es Menschen gibt, die (wie sagten unsrer Enkel) „falsch gepolt sind“. Früher gab es da sicherlich auch; vermutlich nicht in der ausgeprägten Anzahl wie heute. Vieles wurde mit Hilfe der Kirche „ausgetrieben“. Ich befürworte durchaus Organisationen wie Courage, die diesen Menschen helfen, ihre falsche Sexualität in den Griff zu bekommen und keusch zu leben. In meiner Gemeinde gibt es seit Jahresbeginn eine anonyme Gruppe für Homosexuelle, die erkennen, dass es falsch ist und aus dem Hamsterrad ausbrechen wollen. Gegründet als offizielle Gruppierung der katholischen Kirchengemeinde. Es ist anonym und Betroffene konnten sich bei einer Handynummer melden und bekamen den Treffpunkt genannt. @Hängematte: ja es muss auf jeden Fall Kontakt mit dieser Organisation aufgenommen werden!
Armandus vor 3 Stunden: Homosexualität und Kirche
Solange Organisationen, wie Courage, Homosexualität ernst nehmen (wahrnehmen), wird sich in der Welt nichts ändern. Gott tat es nicht - für Gott war Homosexualität etwas, was keine Existenzberechtigung hat:
- im AT hat Er sie verboten (Lev 18,22) und Homosexuelle töten lassen (Lev 20,13)
- im NT durch den Apostel Paulus klargestellt, dass Homosexuelle das Reich Gottes nicht erben werden (1.Kor 6,9).
Solange also auch die Kirche so tut, als ob Homosexuelle nichts dafürkönnten, dass sie homosexuell sind, beglaubigt sie deren Existenz.
Ist das der Wille Gottes?
HerrHilfDeinerKirche vor 3 Stunden: Das ist wieder typisch..
Alles was „katholisch“ und „Anti-LBGT+“ ist, wird angegriffen und Verleumdet! Wàre es ein Verein, der diese Gruppe ermutigt, dieses Leben offen und Trotz “Katholischer Steine“ zu leben und für Segnung und lange fällige Akzeptanz zu kämpfen, man würde ihn in den Himmel loben und die Presse würde jubeln. Es ist leider so, dass die Kirche(n) heute einen schweren Stand haben, weil sie wie ein Fels in der Brandung trotz Wind und Wetter nicht wanken.
Hängematte vor 3 Stunden: Wenn die Organisatoren der Synode gerecht und ehrlich sein wollenv- was man voraussetzten sollte-
müssen sie mit dieser Gemeinschaft Kontakt aufnehmen.
Sonst müsste man das ganze Projekt Weltsynode einstampfen, weil dann geht es um etwas anderes als um die Wahrheit.
Mariat vor 4 Stunden: Ein Apostolat für die Seele derer, die keusch leben möchten.
Das ist wirklich ein lobenswertes Apostolat.
Diejenigen die sich an Courage wenden, sind oft depressiv, verzweifelt, suchen Hilfe.
Es heißt: "Fünf Ziele von Courage lauten: Keuschheit, Gebet und Hingabe, Gemeinschaft, Unterstützung und gutes Vorbild."
Diese Ziele sind der Weg zum inneren Frieden. Danke Courage.
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