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vor 2 Tagen in Weltkirche, 47 Lesermeinungen
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Mit Rom nicht in voller Gemeinschaft stehende traditionalistische Priesterbruderschaft veröffentlicht "katholische Glaubenserklärung" an Leo XIV. samt Absagen an jüngere Äußerungen der Päpste zu Ökumene, Judentum und Dialog der Religionen
Menzingen/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit einer "katholischen Glaubenserklärung" an die Adresse von Papst Leo XIV. hat die traditionalistische Piusbruderschaft auf die Exkommunikations-Androhung des Vatikans reagiert. Sie wurde am Donnerstag publiziert; einen Tag, nachdem der Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Fernández, mitgeteilt hatte, dass eine unerlaubte Bischofsweihe der Piusbrüder zur Exkommunikation führen werde.
Diese Weihe hat der Obere der mit Rom nicht in voller Gemeinschaft stehenden Bruderschaft, Davide Pagliarani, für 1. Juli angekündigt. Im Vorwort zu seiner "Glaubenserklärung" schreibt er nun: "Seit über 50 Jahren bemüht sich die Priesterbruderschaft St. Pius X., dem Heiligen Stuhl ihren Gewissenskonflikt angesichts der Irrtümer darzulegen, die den katholischen Glauben und die katholische Moral zerstören. Leider blieben alle geführten Gespräche ergebnislos."
Die Glaubenserklärung enthalte nach Ansicht der Piusbruderschaft "das unverzichtbare Minimum, das erforderlich ist, um in Gemeinschaft mit der Kirche zu stehen". Das Dokument enthält Absagen an jüngere Äußerungen der Päpste zur Ökumene, zum Judentum und zum Dialog der Religionen.
Piusbruderschaft fordert: "Kirche nicht der Welt anpassen"
So heißt es in dem Text der Piusbrüder: "Außerhalb der römisch-katholischen Kirche und ohne das Bekenntnis des von ihr seit jeher gelehrten Glaubens gibt es weder Heil noch Vergebung der Sünden. Folglich muss jeder Mensch Glied der katholischen Kirche sein, um seine Seele zu retten (...)." Diese Notwendigkeit betreffe "die gesamte Menschheit ohne Ausnahme" und schließe unterschiedslos Christen, Juden, Muslime, Heiden und Atheisten ein. Auf den Auftrag zu verzichten, allen Menschen das Evangelium zu verkünden und alle Menschen zum katholischen Glauben zu bekehren, sei "das schwerste Verbrechen gegen die Menschheit".
Zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare schreibt die Piusbruderschaft: "Die widernatürliche Sünde der Unkeuschheit ist von solcher Schwere, dass sie stets und unter allen Umständen vor Gott nach Strafe schreit." Sie könne "unter keinen Umständen als eine Gabe Gottes anerkannt werden". Und weiter: "Einem Paar, das dieses Laster praktiziert, muss geholfen werden, sich davon zu befreien, und es darf in keiner Weise - weder formell noch informell - von den Amtsträgern der Kirche gesegnet werden."
Schließlich verurteilt die Erklärung die Trennung von Kirche und Staat mit den Worten: "Das Christentum ist kein bloßes historisches Phänomen, sondern die einzige von Gott gewollte Ordnung unter den Menschen. Nicht die Kirche soll sich der Welt anpassen, sondern die Welt soll durch die Kirche umgestaltet werden."
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chorbisch vor 7 Stunden: @ lesa
Ihre Antwort an @rosenstaedter ist aber keine Antwort auf die gestellte Frage. Aber sie enthält auch wieder Hinweise darauf, warum der FSSPX vorgehalten wird, sie nehme das Recht in Anspruch zu entscheiden, wann die katholische Kirche wieder wahrhaft und lehramtstreu katholisch ist.
Und die Antwort auf die Frage, warum die Bruderschaft neue Priester nicht durch einen Bischof oder Kardinal der Kirche weihen lässt, steht auch noch aus.
Gibt es ein Verbot von "Rom", solche Weihen vorzunehmen, oder lehnt die Bruderschaft es ab? Wenn ja, wüsste ich gerne, wieso.
Es gibt ja in der "Amtskirche nicht nur die Marx' und Bätzings, sondern auch den ein oder anderen lehramtstreuen Bischof. Oder sind die "nicht ganz" lehramtstreu, weil sie nicht Mitglieder der Bruderschaft sind?
lesa vor 8 Stunden: In einer gerechten Sache ist jede Strafe ein UNRECHT
@silvana: Es ist ihr gutes Recht, mitzuteilen, was Sie für richtig und für falsch halten. Danke, in Ihrem Tonfall kann man miteinander reden.
@Bruder Konrad: Danke! Eine solche Exkommunikation ist (auf jeden Fall vor Gott!) ungültig und nicht wirksam. Die Piusbrüder tun nicht Schlimmes, außer einen Gesetzesbuchstaben nicht zu beachten, weil sie einen Notstand sehen, der immer größer wird und der Glaube und das Priestertum vernichtet werden. Siehe jüngst Abschlussbericht synodaler Weg, siehe Katholikentag etc. etc. SOS!
Wer das Notstandsrecht, dass im jetzigen Kirchenrecht festgelegt ist, unter den Tisch kehrt, der ist es, der bricht das Recht. Hoffentlich hat Papst Leo das im Blick gehabt, als er sagte, niemand dürfe das Recht brechen.
lesa vor 8 Stunden: Irrtümer nicht bereinigen hat schlimme Folgen
@rosenstaetter: Die FSSPX hält es für unabdingbar, dass einige Zweideutigkeiten bzw. regelrechte Irrtümer, die einige Konzilstexte enthalten. Gott sei Dank, wenn man sich damit auseinandersetzt, erkennt man mehr und mehr wie wichtig dies ist.
Es scheint völlig plausibel, was einer der Patres.
geschrieben hat:
"Die katholische Gemeinschaft gründet sich also im Wesentlichen auf etwas ganz Bestimmtes, nämlich den katholischen Glauben. Die Weigerung, von der kirchlichen Hierarchie eine Verkündigung anzunehmen, die diesem Glauben fremd und ihm zudem schädlich ist, bedeutet nicht, sich vom gemeinsamen Leben abzuschotten, das die Gläubigen in der Kirche vereint; es bedeutet, das abzulehnen, was dem Leben dieser Gemeinschaft fremd ist: eine neue Verkündigung mit schwerwiegenden Irrtümern, eine Lehre, die der Tradition widerspricht."
HerrHilfDeinerKirche vor 9 Stunden: @ lesa ; bei allem Respekt;
Ich habe zu wenig Hintergrundwissen um diese Bruderschaft zu beurteilen. Aber als normal denkender Mensch sind für mich katholische Bischofsweihen ohne offizielle Erlaubnis ein bewusstes Brüskieren des Papstes! Man mag über das 2. Konzil streiten und die Vorkonzils Liturgie bevorzugen- d‘accord! Aber wenn ich doch so katholisch bin und immer wieder betone, dass ich den Papst akzeptiere und respektiere und dann unerlaubt ohne Gesprächsbereitschaft hingehe und unerlaubte Weihen durchziehe, dann kann und darf das nicht akzeptiert werden. Was würden Sie als Leiterin eines Unternehmens machen, wenn sich Ihre Mitarbeiter eigenmächtig zum Chef befördern weil sie mit der Ausrichtung dès Unternehmens nicht einverstanden sind? Würden Sie das dulden weil diese Mitarbeiter vielleicht länger im Unternehmen sind und noch am alten Zeitgeist der Anfänge vor 60 Jahren hängen und immer sagen « das war früher gut und die ganze neue Ausrichtung der Firma ist schlecht « ?
Christine vor 10 Stunden: @ Bruder Konrad - Bischof Schneider
Ich schätze Bischof Schneider sehr. Leider ist auch er auf die Propaganda hereingefallen und stützt die Bruderschaft auch noch öffentlich. Hoffentlich endet er nicht wie Bischof Vigano.
Christine vor 10 Stunden: @Bruder Konrad - Gültigkeit CiC (Codex Juris Canonici aus dem Jahre 1983)
Can. 841 (siehe auch Can 840 !):
Da die Sakramente für die ganze Kirche dieselben sind und zu dem von Gott anvertrauten Gut gehören, hat allein die höchste kirchliche Autorität zu beurteilen oder festzulegen, was zu ihrer Gültigkeit erforderlich ist; dieselbe bzw. eine andere nach Maßgabe des can. 838, §§ 3 + 4 zuständige Autorität hat zu entscheiden, was für die Erlaubtheit zur Feier, zur Spendung und zum Empfang der Sakramente und was zu der bei ihrer Feier einzuhaltenden Ordnung gehört.
Can 966 bezüglich Beichte (siehe auch 972 + 973):
Zur gültigen Absolution von Sünden ist erforderlich, daß der Spender außer der Weihegewalt die Befugnis besitzt, sie gegenüber den Gläubigen, denen er die Absolution erteilt, auszuüben.
www.codex-iuris-canonici.de/cic83_dt_index.htm
discipulus vor 10 Stunden: @Bruder Konrad: Unerlaubheit/Ungültigkeit
Zu Ihrer Fragen nach Ungültigkeit/Unerlaubtheit.
Derzeit können alle Sakramente bei der Piusbruderschaft gültig empfangen werden.
Die Gültigkeit (nicht nur die Erlaubtheit!) von Ehe und Bußsakrament hängen aber an der sogenannten facultas des Priesters oder Bischofs, die nur vorliegt, wenn er rechtmäßig in die Hierarchie der Kirche eingebunden ist bzw. wenn der Papst diese facultas gnadenhalber auch ohne diese Einbindung vergibt.
Das hat PP Franziskus 2015 getan. Vorher waren Ehen und Beichten bei der Piusbruderschaft nicht nur unerlaubt, sondern auch ungültig.
Was nach einer erneuten unerlaubten Bischofsweihe damit wird, ist derzeit noch nicht klar, man muß aber wohl davon ausgehen, daß die facultas dann wieder erlischt, es sei denn, PP Leo XIV. bestimmt etwas anderes. Wenn das nicht geschieht, wären Ehen und Beichten wieder ungültig.
discipulus vor 10 Stunden: @lesa "voll katholisch"
Ihre Frage läßt sich klar beantworten: Nach katholischer Lehre ist "voll katholisch", wer durch die drei vincula mit der Kirche und dem Papst als ihrem Haupt verbunden ist: dem gemeinsamen Glauben (vinculum symbolicum), den gemeinsamen rechtmäßig gefeierten Sakramenten (vinculum liturgicum) und der Unterordnung unter die Hierarchie (vinculum hierarchicum). Mit den unerlaubten Bischofsweihen bricht die Piusbruderschaft zumindest das dritte vinculum.
Entscheiden darüber, ob die vincula bestehen oder gebrochen wurden, tut der jeweils zuständige Ortsordinarius und in letzter Instanz der Papst.
rosenstaedter vor 14 Stunden: Warum hat sich die Pius-Bruderschaft nicht dem Heiligen Vatet Papst Benedikt XVI unterstellt
@lesa
Hat der Heilige Vater Papst Benedikt XVI den Glauben gefährdet und welche Irrtümer hat er verursacht?
silvana vor 14 Stunden: bitte keine Verleumdungen
Ich habe es an anderen Stellen schon kommentiert: Ich halte diese Bischofsweihen für den falschen Weg. Trotzdem bitte ich, mit theologischen Argumenten kommen und nicht mit - vorsichtig ausgedrückt - unbelegten Anschuldigungen. Vor allem die von Christine immer wieder auch an anderen Stellen erhobenen Mißbrauchsvorwürfe sind doch, sorry, Schwachsinn! Jeder, der persönlich mit Priestern oder Brüdern dieser Bruderschaft zu tun hatte, weiß, dass dort hohe moralische Integrität herrscht.
lesa vor 14 Stunden: Es sind nicht die schlechtesten Früchte, an denen die Wespen nagen.
@Christine: Ihre verleumderischen, unwahren Behauptungen sind durch die Wirklichkeit widerlegt, die man seit Jahren erlebt.
Sie bestätigen aber die hohe Bedeutung der FSSPX. Wir wissen, ja, wem diese ein Dorn im Augen ist.
lesa vor 15 Stunden: Wer ist voll katholisch, wer ist schismatisch und wer bestimmt es? Maßstab?!
Die Bischofsweihen sind ein Glücksfall. Sie sind ein Weckruf für uns alle, die Wahrheit ernstlich zu suchen und zu ihr umzukehren. Die FSSPX hat kein Interess an an einer Parallekirche, sondern nur daran, dass der Glaube nicht erlischt. Sie freuen sich darauf, sich dem Papst zu unterstellen, sobald die den Glauben gefährdenden Irrtümer bereinigt sind. Inzwischen brauchen sie Prister, für die Gläubigen, die im vollen Katholischen Glauben leben möchten (Sakramente un authentische Verkündigung). Dafür braucht es Bischöfe.
Nachtrag: zu einem früheren Kommentar: Der Ausdruck "nicht voller Gemeinschaft mit Rom" ist insofern dankenswert, dass es nicht geheißen hat, die "schismatische Gemeinschaft". Ekklesiologisch genau gesehen kann er Ursache kanonischer Inkohärenz sein und zu dem ganzen Spektrum von verwirrend "fluiden"Urteilen gehören. Wer bestimmt, wer wieviel Prozent katholisch und wer schismatisch ist? Diese Bischofsweihen sind auch eine Chance, Einheit durch Wahrheit zu finden.
Bruder Konrad vor 16 Stunden:
@Christine
Im Auftrag von Papst Franziskus hat -wie Sie sicher wissen- Bischof A. Schneider die Piusbruderschaft visitiert. Ich unterstelle ihm daher eine profundere Kenntnis der Bruderschaft als ich sie beispielsweise habe.
Seine Beurteilung der Bruderschaft weicht allerdings gravierend von dem ab, was ich Ihren Beiträgen entnehme.
Beispielsweise hat er sich erst kürzlich zu den geplanten Bischofsweihen auf You.tube geäußert: https://youtu.be/JwQL9fVlLbo?is=Z2uZwohtMUcTK1Az
Ein Zweites:
Ich habe mal gelernt, das der Empfang der Sakramente in so einem Fall wie bei der Bruderschaft zur Diskussion steht, zwar unerlaubt, aber -entgegen Ihrem Statement- durchaus gültig wäre.
Hat sich das geändert?
Christine vor 17 Stunden: @Armandus Fortsetzung: Die Früchte
Die Zahlen (weltweit) sagen nichts über die Qualität aus. Die Jugend wird indoktriniert und entweder in die Ehe mit vielen Kindern, in einen Orden oder in die Priesterweihe gedrängt. Von vielen Einzelschicksalen hört man nichts. Es wird alles, was nicht passt, totgeschwiegen (Omerta).
Uneinigkeit und Zwietracht wurde gesät, die Folgen ziehen sich durch Familien, Gesellschaft und die gesamte katholische Kirche.
Die Communio bzw. die Kommunion, die Gemeinschaft der Gläubigen, ist definitiv zerissen. Die Seelen wurden der katholischen Kirche nachhaltig entfremdet.
Etwa die Hälfte aller durch die FSSPX geweihten Priester haben diese aus verschiedensten Gründen verlassen. Bischof Williamson hat seine eigene Kirche aufgemacht und selbst Bischöfe geweiht. Der abgespaltenen „FSSPX Resistance“ laufen die Leute davon.
Die Missbrauchsrate bei der FSSPX liegt bei knapp 10 %, das ist viel mehr als der allgemeine Durchschnitt.
Reicht das oder soll ich noch weiter schreiben?
www.avref.fr/fichiers/FSSPX%20LIVRE%20NOIR%202019.pdf
Adolf Hümmer vor 19 Stunden: @Lesa
Sie sagen, dass sich die Lehre der Kirche nicht ändern kann. Da muss man aber unterscheiden. Die verbindliche Lehre der Kirche und die Heilige Schrift kann sich nicht ändern. Aber nicht alles, was die Kirche in den letzten 2000 Jahren verkündigt hat, gehört zur verbindlichen Glaubenslehre. Streng genommen, kann man sagen, dass sich nur die Dogmen und die Heilige Schrift nicht ändern kann.
Adolf Hümmer vor 19 Stunden: @Armandus
Danke für Ihren Kommentar. Die Piusbruderschaft sagt ausdrücklich, dass es notwendig ist, Glied der katholischen Kirche zu sein und den vollen katholischen Glauben zu bekennen, um das Heil zu erlangen. Vielen ist das aber nicht möglich, nicht nur bei den isolierten Völkern. Denken Sie nur daran, wie viel heute im Internet über den wahren katholischen Glauben gelogen wird, leider auch von evangelikaler Seite aus! Und viele glauben diesen Lügnern, weil sie es eben trotz größten Bemühens nicht klarer erkennen können. Wir müssen bei dem bleiben, was die Kirche verbindlich lehrt. Es gibt kein Heil außerhalb der katholischen Kirche. Dies ist ein Dogma, welches aber besagt, dass auch ein Nicht-Katholik gerettet werden kann durch die katholische Kirche. Gott schenkt all Seine Gnaden durch die katholische Kirche. Dank sei Ihm!
Wynfried vor 20 Stunden: @ Christine
Selbst wenn sie mit Ihrem apodiktischen Ansatz Recht hätten: Was wäre damit für den Glauben und für die Einheit der Kirche gewonnen? Der Konflikt schwelt nun schoin seit 60 Jahren und wird sich auch nach dem 1. Juli nicht einfach so in Luft auflösen.
Es kann doch niemand ernsthaft Interesse daran haben, dass mit dem 1. Juli eine neue, noch unversöhnlichere Phase dieser 60-jährigen Krise beginnen wird.
Der 1. Juli löst also nichts auf, sondern er beendet lediglich die Illusion, dass dieses Dilemma durch einen administrativen Kompromiss oder theologische Wortakrobatik geheilt werden kann. Es bleibt eine offene, blutende Wunde am Leib der Kirche, die zeigt, dass die Krise der Kohärenz im Glauben das Kernproblem unserer Epoche bleibt.
Armandus vor 20 Stunden: Omerta
@ Christine
„Lassen Sie sich nicht täuschen und nicht für dumm verkaufen!“
- tja, Sie müssen es ja wissen.
„Die geplanten Bischofsweihen sind ein schismatischer Akt. Punkt.“
- ja, wie 1988 und dennoch ist die FSSPX gewachsen und wächst weiter. Halten Sie die Gläubigen für dumm? Würde mich nicht wurden – so wie Sie hier arrogant und selbstgefällig schreiben.
„Man hat die Stirne, sich gegen 4 Päpste zu stellen und diese an der Nase herumzuführen."
- seit dem Vat.II gab es 5 und Leo XIV ist der 6-te. Mit der Mathematik hapert es noch bei Ihnen.
Christine vor 21 Stunden: Was soll man auf Propaganda, eine völlig falsche Auslegung,
hingebogenen Unsinn antworten? Lassen Sie sich nicht täuschen und nicht für dumm verkaufen!
Die geplanten Bischofsweihen sind ein schismatischer Akt. Punkt. Es gibt keine Ausreden dafür - die überdies auch noch als Theologie verkauft werden.
Die Bischofsweihen werden zur Folge haben, dass alles, was bisher zugestanden wurde (die Aufhebung der Exkommunikation war eine Vorbedingung der FSSPX für Gespräche mit Rom) wieder zurückgenommen wird. Einschließlich der gültigen Spendung fast aller Sakramente (das war sowieso ein offener Widerspruch zum ungeregelten Status der Brüder – die seit Jahrzehnten gar nicht daran denken, sich dem Papst unterzuordnen).
Das heisst, wie zuvor auch, dass beispielsweise die Beichten nicht mehr wirksam absolutiert werden (!).
Die Piusbrüder spielen ein falsches Spiel. Rom soll sich ändern und ist an allem Schuld. Man hat die Stirne, sich gegen 4 Päpste zu stellen und diese an der Nase herumzuführen. Damit wird aber am 01.07.2026 endgültig Schluss sein.
Armandus vor 21 Stunden: @ Adolf Hümmer
„Dies würde z.B. bedeuten, dass ein kleines evangelisches Kind, das stirbt, in die Hölle kommen würde, was ja offensichtlich unsinnig ist.“
Offensichtlich ist gar nichts. Gott entscheidet, wer wo kommt – das weißt die FSSPX auch.
„Allgemein kann man sagen, dass derjenige, der unschuldiger Weise im Irrtum ist, darin nicht sündigt, solange er die Wahrheit aufrichtig sucht.“
Das gilt für isolierte, nichtkontaktierte Völker, aber nicht für Nationen/Länder/Staaten in denen die Informationsübermittlung durch Radio, Fernsehen und vor allem Internet, jedem zugänglich ist.
Wynfried vor 22 Stunden: @ Richelius
Aber das heißt nicht, dass wir Kirche und Theologie im Zustand des 19. Jh einfrieren sollten. Das hat es auch in früheren Jahrhunderten nicht gegeben. Die FSSPX macht aber genau das.
Ihre Formulierung „Einfrieren im 19. Jahrhundert“ greift zu kurz. Die Piusbruderschaft versteht sich selbst nicht als Erfindung des 19. Jahrhunderts, sondern als Bewahrerin der zweitausendjährigen, unveränderten Tradition der katholischen Kirche.
Es ist ein Dilemma, das nun schon seit 60 Jahren anhält und scheinbar nicht aufgelöst werden kann: Auch das Zweite Vatikanische Konzil hält unmissverständlich daran fest, dass sich Dogmen in ihrem Kern und Inhalt niemals ändern oder korrigiert werden können. Somit müsste der Standpunkt der Piusbruderschaft eigentlich mit dem des nachkonziliaren Lehramts kompatibel sein, ist es aber offenkundig nicht. Und das ist jetzt der Knackpunkt:
Warum kann man beide Positionen nicht zusammenbringen, wenn es doch derselbe katholische Glaube ist?
Adolf Hümmer vor 24 Stunden: viele befinden sich unschuldiger Weise im Irrtum
Wenn man den ganzen Text der Piusbruderschaft liest, dann kann man klar erkennen, dass diese Sichtweise viel zu rigoros ist. Denn es wird behauptet, dass nur gerettet werden kann, wer den vollen ganzen katholischen Glauben bekennt und Glied der katholischen Kirche ist. Dies würde z.B. bedeuten, dass ein kleines evangelisches Kind, das stirbt, in die Hölle kommen würde, was ja offensichtlich unsinnig ist. Allgemein kann man sagen, dass derjenige, der unschuldiger Weise im Irrtum ist, darin nicht sündigt, solange er die Wahrheit aufrichtig sucht.
Richelius vor 29 Stunden:
In dem Text sind mehrere Fehler; vor allem, wenn man den ganzen Text liest. Ich habe irgendwie den Eindruck, er wurde mehr für die eigenen Gläubigen als für den Papst geschrieben.
Z. B: Gleichsetzung der römisch-kath. Kirche mit der kath. Kirche.
Außerhalb der Kirche kein Heil: Diese Lehre hat sich nicht geändert. Einzig die Formulierung ist heute weniger scharf. Es sei auch darauf hingewiesen, dass im Großen Katechismus von Pius X., der von der Bruderschaft herausgegeben wurde, diese Lehre auch nicht so rigoros vertreten wird, wie im Text.
@ Wynfried: Doch der Glaube vor dem Konzil war lebendig. Aber das heißt nicht, dass wir Kirche und Theologie im Zustand des 19. Jh einfrieren sollten. Das hat es auch in früheren Jahrhunderten nicht gegeben. Die FSSPX macht aber genau das.
cheval vor 31 Stunden: @Wirt1929
...Leo XIV. IST der synodale Weg (leider)! Wenn Sie diese Erkenntnis verweigern, werden Sie falsche Schlüsse ziehen.
lesa vor 32 Stunden:
@Hans Mohrmann: Sehr gute Frage zu einem genialen Text!
chorbisch vor 34 Stunden: @ Wynfried
Ich habe vor Kurzem eine Biographie Ihres "Namenspatrons" gelesen. Dort wird immer wieder aufgezeigt, dass der Hl. Bonifatius neben der Mission große Teile seiner Zeit im Frankenreich damit zugebracht hat, theologische und kirchrechtliche Mißstände in der dortigen Kirche zu beseitigen.
Wobei viele der Mißstände nicht au finsteren Absichten, sondern schlichtem theologischem Unwissen, bei Hirten und Herde beruht haben.
Und ich nehme doch an, der Heilige Geist hat auch in dieser Zeit gewirkt.
So wie er auch vor dem Vat II gewirkt hat, und auch in der Zeit vor der Reformation. Trotzdem war in diesen Epochen nicht alles in Ordnung.
Natürlich wäre es falsch, so zu tun, als sei die Kirche erst durch das Vat II "wirklich" katholisch geworden. Aber eine kritiklose Verklärung der Zeit davor ist auch der falsche Weg.
chorbisch vor 34 Stunden: @ Armandus
Wer solche Beiträge schreibt, wie Sie an @Christine, sollte anderen besser keine charakterlichen Defizite vorhalten oder unterstellen!
Ich stimme Ihrer Ablehnung ungefragten Duzens zu. Aber hätte es nicht gereicht, @Christine darauf hinzuweisen, daß Sie das nicht schätzen und das bei kath.net generell nicht üblich ist?
Daß Ihre Ausfälligkeit auch noch "empfohlen" wird, zeigt für mich ein grundsätzliches Problem in der Debatte um den Umgang mit der Pius-Bruderschaft: Die fehlende Bereitschaft, die "andere Seite" ernst zu nehmen und ihre Argumente und Kritikpunkte auf Stichhaltigkeit zu prüfen. Statt dessen wird polemisiert und geholzt und dem Gegenüber nur finstere Absichten unterstellt.
lesa vor 34 Stunden: Der Herr führt und BEWAHRT SEINE Kirche durch das empfangene Glaubensgut
@HerrHilfDeiner Kirche:
"Der Beistand aber, der Hl. Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Joh 14, 26)
"Die Herabsendung des Hl. Geistes gab der Kirche einen „Intellekt“, beständig erleuchtet, gestützt und ausgerichtet, die Gläubigen zu leiten auf eine irrtumslose Weise … je mehr wir die Wahrheit studieren, desto mehr sehen wir ihr Ausmaß und ihre Schönheit. Das bedeutet auch, dass niemals neue Lehren in die Kirche eingeführt werden können. Denn es ist keine andere Offenbarung zu erwarten." (Agius Vi)
"Die Wahrheit verbürgt sich durch den ganzen Glauben der Kirche, nicht durch einen verkürzten Glauben eines einzelnen Amtsträgers. Es ist die Kontinuität der Lehre, die die höchste Autorität hat, denn sonst irrte der Heilige Geist, bzw. führte uns in die Irre, was nicht möglich ist. Ob Diakon, Priester, Bischof oder Papst, alle sind Diener der einen(!) über sie hinausgehenden Wahrheit."
HerrHilfDeinerKirche vor 35 Stunden: Zum eigentlich Artikel kann man nicht kommentieren
Wenn ich den Papst respektiere, dann muss ich mir im Klaren sein, dass ich mir im falle meines Handels gegen die Leitlinien meines Chefs die Kündigung zu ziehe! Auch wenn ich zig mal wiederhole, dass ich den Chef eigentlich mag. Wenn nun der Papst die Piusbrüder bittet, Gespräche über einen kleinsten Nenner zu führen und man ablehnt … was soll man da denn noch machen? Ich denke, dann muss man sich abspalten und den kirchenrechtlichen Formellen Ausschluss akzeptieren! Fûr mich stellt sich eh die Frage warum man überhaupt Eine Katholische Kirche aufspalten muss. Im Radio vorhin Ein Kommentar: die Steng Gläubigen Katholiken bezeichnen die synodalen Wege als Schismatisch und nicht katholisch; aber was ist mit den Leugnern des 2. Konzils und den Menschen die nur zur traditionellen alten Messe gehen? Sind sie nicht auch wie die Synodalen spalterisch? Nur rückwärts und nicht vorwärts modern? Ich kann mir kein Urteil erlauben aber jeder sollte vor der eigenen Tür kehren
SalvatoreMio vor 37 Stunden: Piusbruderschaft fordert: "Kirche nicht der Welt anpassen"
Wenn ich lese, wie die Piusbruderschaft argumentiert, so kann ich nur sagen "Hut ab": ich teile Eure Einstellung, obwohl ich niemanden von Euch kenne und eben auch noch nicht bei Euch an der hl. Messe teilgenommen habe. - Ist das nicht im Grunde verrückt? Seitdem Papst Franziskus auf Petri Stuhl saß und unser deutscher Synodaler Weg kreiert wurde, wurde man innerlich zweigeteilt! - Rom mit Papst Leo ist auch nicht klar - warum eigentlich nicht? Wir haben schließlich eine Kirchenlehre! Die Piusbrüder wiederum sind dem Rauswurf nahe, was theoretisch richtig ist und doch schlimm. - Heiliger Geist, richte Deine Kirche wieder auf. Es reicht!
Wynfried vor 2 Tagen: „Lebendiges Lehramt“
@ Josephus
War denn der Glaube der vielen Heiligen und Bekenner vor dem Konzil nicht auch „lebendig“?
Ich verstehe diese Zweiteilung einfach nicht. Vor dem Konzil: angeblich „Erstarrung“. Nach dem Konzil: angeblich (jetzt erst?) „lebendig“. Der Heilige Geist hat auch im „vorkonziliaren Lehramt“ lebendig gewirkt, lieber Josephus. Wenn das nachkonziliare Lehramt sich in nichts vom vorkonziliaren Lehramt unterscheidet, dann verstehe ich eben nicht, warum man die Piusbrüder nicht einfach katholisch sein lassen will.
Christine vor 2 Tagen: @punctum
" Irrtümer (Roms), die den katholischen Glauben und die katholische Moral zerstören."
In meinen Augen Besserwisserei und Irrweg.
Die Glaubenserklärung ist für Pius-Verhältnisse auch ziemlich "weichgespült", in der Hoffung, Rom fällt darauf rein.
Sie machen es wie der Synodale Weg - ihre eigene Kirche und Lehren kreieren und den Papst wegignorieren - neben ein bischen "Geplänkel".
lesa vor 2 Tagen: Punctum - oder: lebendig ist nur die Wahrheit.
Der Ausdruck, im Artikel "nicht in voller Gemeinschaft mit Rom stehend" ist objektiv, ohne polemischen Beigeschmack, danke.
@Josephus: "lebendige Tradition" heißt nicht "Veränderbarkeit der Lehre."
"Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn." (vgl Joh 1, 2,23)
"Die Wahrheit verbürgt sich durch den ganzen Glauben der Kirche, nicht durch einen verkürzten Glauben eines einzelnen Amtsträgers. Es ist die Kontinuität der Lehre, die die höchste Autorität hat, denn sonst irrte der Heilige Geist, bzw. führte uns in die Irre, was nicht möglich ist. Ob Diakon, Priester, Bischof oder Papst, alle sind Diener der einen(!) über sie hinausgehenden Wahrheit." (Kommentar eines Herrn, der früher hier viel postete) Nur dann ist die Tradition lebendig - und findet zur Einheit.
"Die wahre Einheit der Kirche kann nur dadurch aufgebaut werden, dass sie der empfangenen Tradition treu bleibt." (FSSPX)
HerrHilfDeinerKirche vor 2 Tagen: Europas oder Afrikas Katholiken
Ja, ich befürchte auch, dass das Augenmerk des Papstes nicht starr auf die, sich leerende, Deutsche Katholische Kirche liegt. Aber das kann -ohne Eingreifen- schnell zu einer Reformation 2.0 führen; sprich Deutschland Gründet Seine eigene Kirche. Dann haben wir zig Strömungen! Pius und Petrus, die Kirche des 2. Konzils und die « Deutsch-Synodale Katholische Kirche. « wenn der Papst alles laufen lässt, dann Gute Nacht. Noch sind die Deutschen Bischöfe nur in der Theorie, aber es wird nicht ewig so gehen und der Druck der Laien wird spürbar stärker! Wir persönlich tendieren nicht gen Pius o.ä., Aber würden es wünschen, dass man dort zumindest Gesprächsbereitschaft zeigt und nicht nur stets als Gegner auftritt. Ein Kompromiss sollte doch zu finden sein. Glauben wir nicht alle an den selben Gott? Muss man wirklich starr an seiner Einstellung bleiben?
punctum vor 2 Tagen: Wenn der Lehrer „ 2 x 2 = 4“
an die Tafel schreibt und der Kollege in der nachfolgenden Unterrichtsstunde das wegwischt und durch „2 x 2 = 5“ ersetzt, weil er den Starrsinn des Althergebrachten aufbrechen will und ein weiterer Kollege sich kompromißbereit zeigt und den versöhnlichen Vorschlag an die Tafel schreibt: „2 x 2 = 4,5“, dann war der Schultag wieder sehr l e b e n d i g und alle können zufrieden sein!
Hans Mohrmann vor 2 Tagen: Ich weiß nicht
was an dem Text der Piusbruderschaft nun falsch sein soll. Gibt es denn eine Antwort des Papstes?
ecclesiam vor 2 Tagen: @Wirt1929
Ja, der Dialog, schöne Worte, aber leider funktioniert es nicht, die «Differenzen gemeinsam» zu überwinden. Der Vatikan macht da nicht mit: Kardinal Müller, Kardinal Burke, Kardinal Pell, Bischof Strickland und viele mehr wurden ohne Verfahren, ohne Dialog, kaltblütig aus dem Verkehr gezogen, weil sie diskutieren wollten und sich dadurch aus der Deckung wagten.
Die wichtigen und klaren Stellungnahmen der Piusbruderschaft zum Lehramt sind innerhalb der Hierarchie nicht möglich, sie wären schon lange zum Schweigen gebracht worden.
Es wäre besser, über die theologischen Differenzen zu diskutieren, als auf Personen bzw. die Bruderschaft zu prügeln.
Wie punctum gut schreibt: prove me wrong!
Christine vor 2 Tagen: @armandus
Ich habe niemand persönlich geduzt, und schon gar nicht arrogant.
"Die widernatürliche Sünde der Unkeuschheit ist von solcher Schwere, dass sie stets und unter allen Umständen vor Gott nach Strafe schreit."
Warum entfernen sie dann nicht umgehend und gnadenlos alle Knabenschänder in den eigenen Reihen? Weil sie das unauslöschliche Merkmal der Priesterweihe haben? Das ihnen erst recht damit zur Schande gereicht? Warum werden im Vorfeld schon die Seminaristen nicht auf ihre Reife geprüft? Da wird mit zweierlei Maß gemessen.
Harrie vor 2 Tagen: Geopolitik
Auch die Weltpolitik spielt eine Rolle. Die Kirche wächst am schnellsten in Afrika; in Südamerika ist der kirchliche Glaube eng mit den Praktiken von Sekten und alten indigenen Religionen verflochten; in Europa ist die Zahl der Gläubigen und Ordensleute seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil stark zurückgegangen. Der Vatikan richtet sein Augenmerk daher auf Afrika und Südamerika. Europa hat eine starke Tradition der Spiritualität, Mystik und religiösen Erfahrung, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in die Kritik geraten ist; Klöster haben sich geleert und tun dies weiterhin. Diese Tradition ist Afrika und Südamerika fremd. Kurz gesagt: Der Vatikan hat das Interesse an Europa verloren. Papst Franziskus und Kardinal Fernández sind als Südamerikaner deutliche Zeichen dafür.
Armandus vor 2 Tagen: @ Christine
Warum duzen Sie den anderen Kommentatoren so herablassend?
Ihre Arroganz entlarvt Ihre Charakterlosigkeit.
Josephus vor 2 Tagen: Bezug zum lebendigen Lehramt der Kirche fehlt
Jemand kann noch so sehr sagen, er bekenne den Glauben der Kirche, wie er immer war. Aber wenn der Bezug zum lebendigen Lehramt des Papstes und der Bischöfe fehlt, dann endet das Ganze leider in musealer Erstarrung. Der Heilige Geist wirkt auch im nachkonziliaren Lehramt, liebe Piusbrüder! Es ist ja dieselbe Kirche - vor und nach dem Konzil, und sie ist ein lebendiges Subjekt, der geheimnisvolle Leib Christi.
punctum vor 2 Tagen: „Prove me wrong“
Das Glaubensbekenntnis der FSSPX vom 14. Mai stellt eine echte Herausforderung an die „Gegenseite“ dar, indem es die Verengung des Konfliktes auf Fragen des Kirchenrechtes von vornherein ablehnt. Es spielt den Ball zurück ins Feld der vatikanischen Amtsträger, indem es die eigene Position definiert und das Lehramt zwingt, sich zu fundamentalen Glaubensfragen zu äußern.
„Zeig mir, was an unserem Verständnis des katholischen Glaubens falsch ist.“
Wirt1929 vor 2 Tagen: Liebe Pius-Brüder
Wer den Berg verlässt, muss, wenn er den Gipfel wieder erklimmen will, den mühsamen Aufstieg angehen. Ihr seid immer fest im katholischen Glauben vorangeschritten und verkündet die wahre Lehre des Evangeliums. Die Tradition pflegend gebt ihr vielen Gläubigen etwas mit auf ihren Wegen. In schwerer Zeit unserer Kirche, wo gerade ihr gebraucht würdet, in Einheit den Weg zugehen, soll nun die Uneinigkeit vertieft werden. Wenn ihr selbst das Petrus-Amt nicht Infrage stellt, was hindert Euch, zurück zu kehren und die Differenzen innerhalb der Kirche gemeinsam zu überwinden? Alle aufrechten Katholiken würden Euch bei diesem Berganstieg und schon jetzt im Gebet begleiten. Treue Christusstreiter wie ihr braucht Papst Leo XIV gerade jetzt an seiner Seite im Kampf gegen Umtriebe von innen und von außen (z.b.Synodale Wege). Vielleicht denke ich alles zu einfach und nicht theologisch. Aber Jesus mahnt uns zur Einheit und seine Mutter sagte: Was er Euch sagt das tut. Komm heiliger Geist!
Stefan Fleischer vor 2 Tagen: Traurig, traurig, traurig!
Es ist zwar sehr menschlich, aber innerhalb der Kirche himmeltraurig zu sehen, wie die Rebellen welcher Richtung auch immer, geschickt den Ungehorsam der Gegenseite zur Rechtfertigung ihres eignen einzusetzen versuchen. Christus, der Herr, erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, / bis zum Tod am Kreuz. DARUM hat ihn Gott über alle erhöht / und ihm den Namen verliehen, / der größer ist als alle Namen, (Phil 2,8-9)
Christine vor 2 Tagen: An die Milizia der Piusbrüder:
Leute, seht ihr denn nicht, wie ihr euch hier total blamiert und selbst entlarvt?
Ihr macht euch selbst und den anderen was vor (so wie euch etwas vorgemacht wurde) und setzt eure "Energie" ein, gegen Petrus, gegen die Kirche zu kämpfen. Haben sie denn so erfolgreich und tief Mißtrauen gesät? Letztendlich kämpft ihr gegen Gott selbst - da kann man nur verlieren...
golden vor 2 Tagen: Geschichtssituation religiös mitbedenken
Was ist wirklich und wirksam katholisch ? Mal negativ ausgedrückt: Wirhaben religionsgeschichtlich nicht mehr 1914(Integralismus) und die Zeit der linken Religiösen Menschen geht seit 1968 in die programmierte und jetzt biologische Finalität.Was jetzt kommt,hat in der Addition von Postkapitalismus und Postkommunismus ein zeitgeistgetränktes Opportunitätschristentum zur Folge.ES SEI DENN:Wir erkennen endlich wieder Gottes Stimme an ,ER hat geredet,die Bibel sagt uns,was genau.Seien wir von Neuem gehorsam ! Lektüre:Kard. Sarah,HERR,BLEIBE BEI uns.
Jothekieker vor 2 Tagen: Politisch inkorrekt
In der Zusammenfassung, die ich hier gelesen habe, klingt der Text der Piusbrüder natürlich politisch inkorrekt, aber ansonsten kann man nicht meckern.
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