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Johannes 3,16: Weltgrößter YouTuber „MrBeast“ überrascht Fans mit früherem Bibel-Bekenntnis

vor 16 Stunden in Jugend, keine Lesermeinung
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Ein geheimes, zehn Jahre altes Video des Medien-Phänomens Jimmy Donaldson alias „MrBeast“ enthüllt die christlichen Wurzeln seines YouTube-Kanals. Einst zierten das Kreuz und die Frohe Botschaft sein Banner.


Greenville / Los Angeles (kath.net)
Er ist der unumstrittene König des Internets: Der 28-jährige US-Amerikaner Jimmy Donaldson, weltweit bekannt als „MrBeast“, bricht auf der Videoplattform YouTube mit aufwendigen Challenges und millionenschweren Geschenken alle Rekorde. Mehr als 300 Millionen Menschen abonnieren seinen Kanal. Doch ein vor Kurzem veröffentlichtes Video wirft nun ein völlig neues, tiefgründiges Licht auf die Anfänge des Medienstars – und enthüllt ein deutliches christliches Bekenntnis.


Der Schlüssel zu dieser Entdeckung liegt in einem außergewöhnlichen Experiment: Bereits im Jahr 2015, als Donaldson noch ein weitgehend unbekannter Teenager war, nahm er eine Reihe von Botschaften an sein zukünftiges Ich auf. Diese Videos programmierte er so, dass sie erst exakt zehn Jahre später automatisch veröffentlicht werden sollten.

Als nun das für Oktober 2025 terminierte Video online ging, rieben sich viele Fans verwundert die Augen. Aufmerksamen Zuschauern fiel in den gezeigten historischen Aufnahmen aus dem Jahr 2015 das damalige Design seines YouTube-Kanals auf. Neben einem schlichten christlichen Kreuz prangte dort in großen Buchstaben die Angabe einer der bekanntesten Bibelstellen überhaupt: „John 3:16“ (Johannes 3,16).

Das „Evangelium im Kleinen“ auf der YouTube-Bühne

Die besagte Schriftstelle aus dem Johannesevangelium wird in der Theologie oft als das „Evangelium im Kleinen“ oder das Kernstück des christlichen Glaubens bezeichnet:

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

Inzwischen hat sich der Kanal von „MrBeast“ zu einem säkularen Unterhaltungsimperium gewandelt, und das biblische Banner wurde im Zuge seines rasanten Aufstiegs durch neutrale Grafiken ersetzt. Dennoch zeigt der Fund für viele christliche Beobachter in den USA, wie tief die Sehnsucht nach Gott und das Fundament des christlichen Glaubens auch in der modernen Medienwelt verwurzelt sein können.


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