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vor 11 Stunden in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Im Schloss Javier, das von den Jesuiten als Tagungshaus verwaltet wird, fand ein dreitägiger Kongress mit Darstellungen von Christus gemeinsam mit Buddha und Krishna statt.
Navarra (kath.net/jg)
Vom 1. bis 3. Mai 2026 fand im Schloss Javier in der Region Navarra (Spanien) der XII. Iberische Yoga-Kongress statt. Das historische Gebäude, Geburtsort des heiligen Franz Xaver und von Jesuiten verwaltet, beherbergte über 250 Teilnehmer aus Spanien und Portugal. Organisiert wurde die Veranstaltung von der spanischen Satsanga Yoga Federation (FEYS). Dies berichtet die katholische Nachrichtenseite Sign of the Cross, ein Apostolat von LifeSiteNews.
Das Schloss Javier ist ein bedeutender katholischer Pilgerort, der eng mit dem Leben des heiligen Franz Xaver verbunden ist. Der Jesuit und Mitbegründer des Jesuitenordens wurde 1506 dort geboren. Heute dient die Anlage sowohl als Heiligtum als auch als Zentrum für Exerzitien und spirituelle Aktivitäten.
Unter dem Motto „Yoga, eine Anrufung des Friedens“ bot der Kongress Workshops, Yoga-Sitzungen, Meditationen, Mantra-Konzerte und Vorträge zu östlichen und New-Age-Spiritualitäten. Die Veranstalter betonten Ziele wie „Einheit in der Vielfalt“ und die Förderung des Friedens durch Yoga und Meditation. Der Gründer der FEYS, Soma Satrustegi, begründete die Wahl des Ortes bewusst: Das Schloss sei der ideale Rahmen für ein Treffen, das Grenzen und Traditionen überwinden wolle.
Berichten zufolge zeigten von den Organisatoren verbreitete Fotos Teilnehmer, darunter einen buddhistischen Mönch, bei der Meditation vor Darstellungen von Jesus Christus, die neben Bildern Buddhas und Krishnas aufgestellt waren. Krishna gilt als eine der zentralen Gottheiten des hinduistischen Pantheons.
Die Veranstaltung hat Kritik hervorgerufen. Luis Santamaría del Río von der Red Iberoamericana de Estudio de las Sectas (Iberoamerikanisches Netzwerk zur Erforschung von Sekten) betonte gegenüber InfoVaticana den eindeutig spirituellen – und nicht-christlichen – Charakter des Kongresses. Solche Praktiken dürften nicht lediglich als körperliche oder kulturelle Aktivitäten betrachtet werden, betont er.
Der Bericht verweist zudem auf ein breiteres Phänomen: Ähnliche Yoga- und New-Age-Veranstaltungen fänden in letzter Zeit vermehrt in katholischen Einrichtungen Spaniens statt, darunter in Maristenklöstern, Franziskanerheiligtümern und karmelitischen Zentren.
Der Kongress fand in einer Zeit des anhaltenden Rückgangs des katholischen Lebens in Spanien statt. Viele Ordensgemeinschaften schließen aufgrund von Überalterung und fehlendem Nachwuchs Klöster und Konvente – Schätzungen sprechen von acht bis zehn Schließungen pro Monat.
Foto: Schloss Javier (Quelle: pixabay)
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Peter2021 vor 3 Stunden: Yoga?!
Pfarrer Ghislain Roy, ein Schüler von Emilano Tardiff, vertritt eine äußerst kritische und streng negative Haltung gegenüber Yoga. Als charismatischer Priester, der stark im Heilungs- und Befreiungsdienst engagiert ist, lässt sich seine Kernbotschaft in seiner bekannten Aussage zusammenfassen: „Christliches Yoga gibt es nicht; seine Körperhaltungen gehören hinduistischen Gottheiten und können uns ‚infizieren‘.“ Er argumentiert, dass Yoga nicht von seinen religiösen Ursprüngen getrennt werden kann. Da die Körperhaltungen (Asanas) tief im Hinduismus verwurzelt sind und darauf abzielen, östliche Gottheiten zu ehren, sind sie für ihn kein neutraler Sport. Anstatt inneren Frieden oder körperliches Wohlbefinden durch Yoga zu suchen, ruft Pfarrer Roy Katholiken dazu auf, Heilung ausschließlich in den katholischen Sakramenten, der eucharistischen Anbetung und dem Heiligen Geist zu suchen.
Versusdeum vor 4 Stunden: Jesuiten halt
Wie kann ein derart verdienter Orden nur so tief sinken, wie die Jesuiten schon seit vielen Jahren?
Peter2021 vor 6 Stunden: Oh, no
Pfarrer Ghislain Roy, ein Schüler von Emilano Tardiff, vertritt eine äußerst kritische und streng negative Haltung gegenüber Yoga. Als charismatischer Priester, der stark im Heilungs- und Befreiungsdienst engagiert ist, lässt sich seine Kernbotschaft in seiner bekannten Aussage zusammenfassen: „Christliches Yoga gibt es nicht; seine Körperhaltungen gehören hinduistischen Gottheiten und können uns ‚infizieren‘.“ Er argumentiert, dass Yoga nicht von seinen religiösen Ursprüngen getrennt werden kann. Da die Körperhaltungen (Asanas) tief im Hinduismus verwurzelt sind und darauf abzielen, östliche Gottheiten zu ehren, sind sie für ihn kein neutraler Sport. Anstatt inneren Frieden oder körperliches Wohlbefinden durch Yoga zu suchen, ruft Pfarrer Roy Katholiken dazu auf, Heilung ausschließlich in den katholischen Sakramenten, der eucharistischen Anbetung und dem Heiligen Geist zu suchen.
Marienrose vor 7 Stunden: Nicht nur in Spanien!
Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 9 Stunden: Wir stehen alle in der Pflicht und der Glaubensabfall ist vorprogrammiert
Gerne zeigen wir mit dem Finger auf die Verantwortlichen, welche solche häretischen und synkretischen Veranstaltungen zulassen. Doch wir alle und jede Nation und ihr Volk tragen grosse Mitverantwortung und üben Steuerfunktionen aus, ob solche Aktivitäten möglich sind oder nicht. Ein Volk, das seine Kinder tötet und nicht mehr betet, hat keine Zukunft, weil es vom Glauben abgefallen ist. Der Glaubensabfall ist leider ein ständiger Begleiter in der Menschheitsgeschichte, ein schon fast "natürlicher" Prozess, eine Art spirituelle Entropie, gegen die man tagtäglich ankämpfen muss -, oder man wird mitgerissen und 'aufgesogen' von diesem antitheistischen und antichristlichen Erosionsstrom. Wer nicht kämpft, hört früher oder später auf, christ-katholisch zu sein. Waffen, die nicht gebraucht werden, sind gänzlich unnütz, wenn sie nicht gezielt eingesetzt werden.- Der materielle Wohlstand hat insbesondere Europa vergessen lassen, dass da ein immerwährender Kampf tobt: das Gute gegen das Böse.
Callixtus vor 10 Stunden: 1. Gebot
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“
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