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Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren

vor 3 Tagen in Weltkirche, 31 Lesermeinungen
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Viele Katholiken sehen im Knien und in der Mundkommunion einen Ausdruck tiefer Ehrfurcht und Anbetung gegenüber der Realpräsenz Christi in der Eucharistie.


Vatikan (kath.net/jg)
Der Heilige Stuhl hat die Rechte der katholischen Gläubigen beim Empfang der Kommunion bekräftigt. Demnach darf niemandem die Kommunion verweigert werden, der sie kniend oder auf die Zunge empfangen möchte. Dies geht aus Berichten über eine Intervention des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung hervor, berichtet Religion en Libertad.

In Argentinien war es in jüngster Zeit zu mehreren Vorfällen gekommen, bei denen Gläubige zurechtgewiesen oder sogar von der Kommunion ausgeschlossen wurden, weil sie diese traditionelle Form des Empfangs wählen wollten. Besonders öffentlich wurde der Fall in der Diözese Mendoza. Dort hatte Marcelo Colombo, Erzbischof und Präsident der Argentinischen Bischofskonferenz (CEA), erklärt, dass „in Argentinien die Kommunion stehend empfangen wird“. In der Basilika San Francisco soll ein Franziskaner mehrere Gläubige ermahnt haben, die versuchten, niederzuknien. In einem Fall sei die Kommunion einer Person so lange verweigert worden, bis diese sich bereit erklärte, sie stehend und in die Hand zu empfangen.


Ähnliche Richtlinien gab es in der Diözese San Luis unter Bischof Gabriel Barba, der die Kommunion in die Hand besonders förderte – trotz einer langen Tradition der eucharistischen Frömmigkeit in dieser Diözese unter seinem Vorgänger Juan Rodolfo Laise, einem bekannten Verteidiger der Mundkommunion.

Die Instruktion Redemptionis Sacramentum aus dem Jahr 2004 der damaligen Kongregation für den Gottesdienst (heute Dikasterium) stellt unmissverständlich fest: Jeder Gläubige hat immer das Recht, die Heilige Kommunion auf die Zunge zu empfangen. Es ist nicht erlaubt, einem Gläubigen die Kommunion allein deshalb zu verweigern, weil er sie kniend oder stehend empfangen möchte.

Viele Katholiken sehen im Knien und in der Mundkommunion einen Ausdruck tiefer Ehrfurcht und Anbetung gegenüber der Realpräsenz Christi in der Eucharistie.

Der argentinische Fall hat eine grundsätzliche Frage neu belebt: Wie weit dürfen Bischofskonferenzen und Ortskirchen bei der Ausgestaltung liturgischer Praxis gehen, wenn diese mit universalkirchlichen Rechten der Gläubigen kollidieren? Während viele Diözesen die Kommunion in die Hand als normale Form fördern, bleibt die traditionelle Form rechtlich geschützt und darf nicht verboten oder diskriminiert werden.

Der Vatikan hat mit seiner Haltung einmal mehr klargestellt, dass pastorale Präferenzen keine Grundlage dafür bieten dürfen, Gläubigen ihre anerkannten Rechte bei der Teilnahme an der zentralen Feier der katholischen Liturgie zu beschneiden.

 


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Lesermeinungen

Stefan Fleischer vor 13 Stunden: Ich habe nicht gesagt,

dass sie äussere Haltung nicht wichtig sei. Entscheiden aber ist – dabei bleibe ich –die innere. Für die richtige innere Haltung aber ist der Glaube entscheidend. Und diesem wird heute viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nur wer sich ehrlich bemüht, wirklich zu glauben, kann zu jener inneren Haltung gelangen, in welcher die Vereinigung mit Christus in der Heiligen Kommunion zur reichen Quelle und zum wahren Höhepunkt seiner Gottesbeziehung werden lässt. Deshalb ist m.E. die Vernachlässigung einer katholischen, allumfassenden Katechese und einer gezielten Schulung des Glaubenslebens der tiefere Grund der heutigen Krise. «Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung!» 2.Tim 4,2

Bene16 vor 31 Stunden: @Zeitzeuge

Herzlichen Dank für die Erinnerung an die unendlich wertvolle Website des HH. Prof. Dr. Georg May.
Mit den Wünschen für ein gesegnetes Pfingstfest verbinde ich mein Gebet für Ihre Gesundheit.

ThomasR vor 2 Tagen: @Stefan Fleischer

äußere Form des Kommunionempfangs ist auch sichtbarer und für Empfänger der Heiligen Kommunion erlebbarer Ausdruck der inneren Haltung.

Nichts mehr und nichts weniger

Mariat vor 2 Tagen: Ja, Herr@Fleischer, "auch die innere Haltung ist wichtig".

Zeitzeuge vor 2 Tagen: Liebe SalvatoreMio, ganz kurz (aus dem "Ruhemodus"):

Im Link die kritische Auseinandersetzung von Prof.
May bzgl. "Handkommunion".

Die Website von H.H. Prof May lautet

glaubenswahrheit.org

Leider ist der Gelehrte (im 100. Lebensjahr!)
inzwischen gesundheitlich angeschlagen, so
daß er nicht mehr öffentlich die hl. Messe
(er hat ausschließlich den klassischen Römischen
Ritus verwendet!) öffentlich zelebrieren kann
oder Beichten abnehmen kann.

Eine Glückwunschkarte zum 75. Priesterjubiläum
beantwortete er zwar mit einem gedruckten Dankschreiben aber den Umschlag schrieb er persönlich!

Über Handkommunion kann man auch "googeln":

Kardinal Stickler über die Handkommunion

Niemand wird behaupten wollen, daß die
eucharistische Frömmigkeit durch "Hand- und
Stehkommunion" unter Abbruch oder Nichtbenutzung
der Kommuionbänke zugenommen hat.....!

Ihnen und allen hier ein gesegnetes, gnadenreiches hl. Pfingstfest!

herzmariens.ch/Eucharist/Handkomm/may.htm

Vox coelestis vor 2 Tagen: @Stefan Fleischer

Das stimmt so nicht.
Die innere Haltung ist zwar das Wichtigste, ja. Aber die äußere Form des Kommunionempfangs ist keineswegs belanglos. Beides gehört zusammen.
Wer die Lehre der Kirche ernst nimmt, dass Christus auch im kleinsten Partikelchen der Hostie ganz zugegen ist, kann mit seinem Gewissen die Handkommunion eigentlich kaum mehr vereinbaren. Wer purifiziert sich denn die Hände wie es der Priester nach der Kommunionspendung tut?
Glaube und Liebe haben also sehr wohl auch mit dem äußeren Empfang der hl. Kommunion zu tun.

Stefan Fleischer vor 2 Tagen: Cetero censeo

Letztlich entscheidend ist nicht die äussere Form des Kommunionempfangs. Entscheidend ist die innere Haltung. Diese wiederum bedingt den Glauben. Deshalb ist das Problem auch nur dadurch zu lösen, dass wir diesen gläubig und glaubwürdig verkünden. Doch so lange wir uns solche Streitereien und gegenseitige (meist ganz unbewusste aber dennoch verletzende) Verketzerungen bis hinein in unsere Gottesdienste leisten, dürfte das schwierig sein.

SalvatoreMio vor 3 Tagen: Prof. Georg May

@chorbisch: da fällt mir unser lieber Mitforist "Zeitzeuge" ein, der mit seinem enormen Wissen und Hintergrundinformationen immer wieder erstaunen lässt. Er hat ja auch gerne Prof. May zitiert und hier einmal ganz viel "Geistliches" zu vielen Themen des Herrn May übermittelt, das mir leider wieder abhanden gekommen ist.

girsberg74 vor 3 Tagen: Ad @SalvatoreMio wegen @giersberg74 „Eine gewisse Ordnung“

Gemeint war ein System von Befehl und Gehorsam, wie das Militär.

Der Ausdruck „Militär“ wäre gefühlsmäßig aber nicht so eingängig gewesen, wie das Kommando „Links, zwo, drei, vier“, das dem Herstellen und (Ein-)Halten des Gleichschritts einer Kolonne dient.

Das mitgegebene „E“ vor dem „L“erleichtert das laute Kommandieren zu Beginn.

Mariat vor 3 Tagen: Wie kam es zu der Aussage, in der Frühzeit habe es die Handkommunion bereits gegeben?

Hier die Erklärung, aus dem Büchlein von Pater Dr. Lugmayr.
„Der Empfangende heute, legt seine rechte Hand unter die Linke, um den Leib des Herrn zu erhalten. Dann nimmt er ihn, berührt ihn mit seiner Hand, ergreift ihn also, was ein Laie nicht tun sollte uns führt ihn zum Mund. Dass ab und zu kleine Partikel auf der Hand verbleiben – übersieht man dabei.

In früherer Zeit gab es keine solche Handkommunion, sondern, der Empfangende bekam den Leib Christi auch auf seine linke Hand, wobei seine rechte, die darunter lag, als Patene diente.
Dann nahm der Empfangende direkt mit seinem Mund den Leib Christi auf. Deshalb Mundkommunion.“

www.isbn.de/buch/9783940879684/handkommunion

Mariat vor 3 Tagen: Wie kam man zu dieser Aussage - es gab in der Frühzeit bereits die Handkommunion?

"Die heutige Praxis beim Empfang der Handkommunion unterscheidet sich in der Handhabung, deshalb. Der Empfangende legt die rechte Hand unter die linke, ergreift dann allerdings selbst mit der rechten Hand den Leib Christi - und gibt sich diesen selbst in den Mund. Zurückbleiben können allerdings dabei kleinste Partikel des Leibes Christi, die dann unbemerkt auf den Boden fallen. Sehr oft bei geteilten Hostien.
Früher handhabte man dies keineswegs so! Die linke Hand lag ebenso über der rechten, diese allerdings, diente als Patene, damit ja keine Partikel verloren gehen.
Der so Empfangende nahm dann mit dem Mund den Leib Christi aus seiner linken Hand direkt auf, ohne ihn zu berühren. Deshalb war dies auch Mundkommunion.

www.isbn.de/buch/9783940879684/handkommunion

Fink vor 3 Tagen: War das Abendmahl ein Freundschaftsmahl/ Agape (eine Art Symposium, wie...

...in der Antike üblich), ODER aber war es ein jüdisches Pascha-/ Pessach- Opfermahl ?
Letzteres wird von einem großen Teil der Theologie-Professoren seit langem angezweifelt. DAS, meine ich, ist die tiefere Ursache für die seit den 1960er Jahren gegensätzliche Auffassung der Hl. Messe, ob "Opferhandlung" oder "Gemeinschaftsfeier". Diese Spaltung unter den Theologen spiegelt sich wider in der Spaltung der Priester und Bischöfe.
Ceterum Censeo: Eine andere Hochschul-Theologie braucht das Land !

Norbert Sch?necker vor 3 Tagen: Klerikalismus

Wenn Kleriker den Laien vorschreiben wollen, in welcher Haltung sie die Kommunion empfangen müssen - ist das dann das, was Papst Franziskus mit "Klerikalismus" gemeint hat?

chorbisch vor 3 Tagen: @ girsberg74; versusdeum

Als Protestant konnte ich zu Beginn meiner "Kath.net-Lesezeit" der Diskussion über das Thema nicht folgen. Nicht aus Verstocktheit, sondern wegen fehlendem Hintergrundwissens. Das hat sich durch manche Beiträge und Kommentare hier geändert.

Aber am Eindrücklichsten war ein Beitrag von Prof. Georg May auf seiner Webseite. Dort wird sachlich dargelegt, warum er die knieende Mundkommunion für die eigentlich angemessene Haltung beim Empfang des Leibes Christi hält, ohne die Handkommunion pauschal zu verdammen.

Der Schreibstil ist ruhig und sachlich, ohne über jenen, die anderer Ansicht sind, das Flammenschwert zu schwingen und ihnen finsterste Absichten zu unterstellen. Und Prof. May kann sehr deutlich werden, wenn er es für nötig hält!

Ich glaube, mit dieser Art der Argumentation erreicht man diejenigen, die die Mundkommunion bevorzugen eher, und bringt sie zum Nachdenken, als mit Polemik und Vorwürfen.

Mariat vor 3 Tagen: Eine historisch-dogmatische Untersuchung von Pater Dr. Martin Lugmayr ergab...

" dass entgegen der Aussage: In der Frühzeit der Kirche habe es die Handkommunion bereits gegeben - die Untersuchung ergab, dass dies nicht der Wahrheit entspricht.
Der einzige würdige, ehrfurchtsvolle Empfang des Allerheiligsten Altarsakramentes, sei die Mundkommunion."

Nachzulesen in dem Büchlein zur Handkommunion
ISBN 978-3-940879-68-4
über den Dominus - Verlag.

serafina vor 3 Tagen: Hat Jesus beim letzten Abendmahl den Jüngern das "Brot" in die Hand gegeben?

Die Antwort dürfte die folgende Schriftstelle geben: "Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er tauchte den Bissen ein und gab ihn Judas" (Joh, 13,26)

Es ist wohl nicht anzunehmen, dass JESUS dem Judas den tropfenden, aufgeweichten Bissen in die Hand gelegt hat

Fatima 1713 vor 3 Tagen: @SalvatoreMio @Versusdeum

Ich würde nicht mit dieser Selbstverständlichkeit davon ausgehen, dass Jesus den Aposteln Seinen Leib in die Hand gab. Die Worte des Evangeliums lassen darauf nicht ausdrücklich schließen. Für mich spricht nichts dagegen, dass auch sie die erste Kommunion in den Mund empfangen haben. Bei Anna Katharina Emmerick beispielsweise wird es so beschrieben.

serafina vor 3 Tagen: Die Handkommunion ist nur ein Indult für Deutschland

und wurde 1969 auf massiven Druck von Kardinal Döpfner nur als Ausnahmegenehmigung FÜR DEUTSCHLAND von Papst Paul VI genehmigt.
Offizieller Kommunionsempfang ist nach wie vor die knieende Mundkommunion.
"Vor dem Namen des HERRN muss sich jedes Knie beugen - auf der Erde, über der Erde und unter der Erde" (Phil. 2:10...). Wenn dies also schon allen für den Namen des HERRN gilt, dann doch wohl erst recht für Seine persönliche Gegenwart beim Kommunionempfang.

Versusdeum vor 3 Tagen: @Beethoven70

Die "andere Kirche", die erklärtermaßen für alle und alles offen sein soll, muss natürlich die Kirche Christi ausgrenzen. Es ist wie mit der CDU, die den Konservativismus und letztlich das ganze Land verraten hat (ist der Zerfall auf allen Ebenen ünerhaupt noch aufzuhalten?), aber jeden bis aufs Blut bekämft, der die Lücke zu schließen versucht, die sie rechts von weit links hinterlassen haben.

modernchrist vor 3 Tagen: Knieen und Handkommunion zusammen ist

ebenfalls gut möglich! Sich hinzuknien zum Empfang (Mund- oder Hand-)des Allerheiligsten ist beim Vorhandensein einer Kniemöglichkeit eine schöne Form. Viele sehr alte Leute aber tun sich schwer mit dem Knien, ebenfalls gibt es in den meisten Kirchen keine solchen Möglichkeiten mehr. Hilfreich ist - wie etwa in München St.Maria-Thalkirchen erfolgt - die Aufstellung einer schönen Einzelkniebank, wo sich die Leute draufknien können, die knieend und meist auch Mundkommunion möchten. Der zweite Kommunionhelfer teilt dann an die nur Stehenden aus. Mit ein wenig Nachdenken wird doch der Pfarrer und der PGR überall eine Lösung finden, die persönliche Freiheit, Schönheit des Vollzugs u n d tiefe Ehrfurcht der einzelnen Gläubigen berücksichtigen kann!

Versusdeum vor 3 Tagen: @SalvatoreMio

Nun ja. Der Denkfehler dieses Bischofs ist, dass das letzte Abendmahl (also die Einsetzung von Hl. Messe und Wandlung) von Jesus selbst gefeiert wurde und ausschließlich mit seinen Aposteln, also seinen (Priestern und) Bischöfen. Es wäre eher seltsam gewesen, wenn der Herr, der jahrelang mit ihnen unterwegs war und den sie vielleicht auch zur Begrüßung umarmt hatten, ihnen Mundkommunion gereicht hätte. Aber letztlich weiß niemand, in welcher Form genau die erste Hl. Kommunion geschah.
Gerade eben erst aufgefallen: Auch Judas dürfte seine Erst- und Letztkommunion erhalten haben. Und für ihn galt dann nicht nur, "für den wäre es besser, wenn er niemals geboren worden wäre", sondern auch "der isst und trinkt sich das Gericht". Würde Judas, der seinen Verrat ja bereits vorbereitet hatte, womöglich auch ein Opfer der allerersten unwürdig empfangenen Hl. Kommunion überhaupt?

Patroklos vor 3 Tagen: Indult

Man sollte nicht vergessen, daß die Form der kniend auf die Zunge empfangenen Kommunion immer noch kirchenrechtlich die Norm darstellt.
Stehende Handkommunion ist lediglich ein Indult, also sie wird geduldet, ist aber an sich ein Verstoß gegen Vorschriften. Sie ist ohnehin nur dort zulässig, wo eine Bischofskonferenz (kein einzelner Bischof!) dies mit Zwei- Drittel- Mehrheit beschließt und VOR Inkrafttreten der Liturgiereform bereits (rechtswidrig!) eingeführt worden war.
Dies regelt unmißverständlich die Instruktion "Memoriale Domini" Papst Pauls VI. vom 29. Mai 1969.

Beethoven70 vor 3 Tagen: Wie ist es bei uns aus?

Wie ist denn in Deutschland die Lage? Mir ist bereits im Erzbistum München in Bad Tölz die Heilige Kommunion im Rahmen einer Erstkommunionfeier verweigert worden, mit dem Hinweis, ich könne sie ausschließlich als Handkommunion stehend empfangen. Protestantische Familienangehörige beim Kommunionempfang waren kein Problem, nachdem ausdrücklich "alle" eingeladen waren.

ThomasR vor 4 Tagen: Liturgische Visitation

in allen deutschen Diözesen und in allen noch übrig gebliebenen Priesterseminaren dringedst gefragt.

(Die Liturgie in den Pfarren musste eigentlich so sein, wie sie in den Priesterseminaren praktiziert wird und wie sie den Seminaristen beigebracht wird)

Auch wegen Kirchensteuerbelastung haben die Gläubigen auch in Deutschland Anspruch auf eine Liturgie, die der gängigen liturgischen Vorschriften u.A. v. Redemptionis sacramentum entspricht.

Münchner Dom wegen fehlenden Beachtung von Redemptionis sacramentum Nr. 93 zur Kommunionausteilung mit der Kommunionpatene ist nicht der Fall.

SalvatoreMio vor 4 Tagen: Eine gewisse Ordnung

@girsberg74: ich begreife nicht, was "E-links, zwo, drei, vier" bedeutet.

naiverkatholik vor 4 Tagen: ...Ablehnung der Hand- oder der Mundkommunion gleichermaßen zu verurteilen

Bin mal bei Priesterbruderschaft St. Petrus gewesen. Habe gefragt, ob Handkommunion möglich sei. Das wäre ungern gesehen, hieß es, manch ein Priester würde sie auch nicht auf die Hand geben. Also gehe ich dort nicht zur Kommunion, um niemanden in die Bredouille zu bringen. Hab leider auch das traurige Gegenteil beobachtet, dass knieende Kommunikantin im Novo Ordo die Kommunion nicht auf die Zunge erhielt und ohne Kommmunion wegging. Beides sehr traurig, obwohl beides kirchenrechtlich voll erlaubt ist.Ich selber muss nicht immer zur Kommunion gehen bei solchen Störungen. Wenn mein Mitbruder geht, empfange ich über den Blutkrieslauf im Leib christi auch die Kommunion.

SalvatoreMio vor 4 Tagen: Ehrfurcht vor der Realpräsenz Christi

Das zu lesen ist schon "interessant": gerade hatte der italienische Bischof Forte von Vasto in den Abruzzen, der Gemeinde eindringlich das Geschehen des "Letzten Abendmahles" Jesu erklärt und dass Jesus den Aposteln das Brot in die Hand gab (was auch anzunehmen ist), und daß deshalb auch die Gläubigen gehorsam sein sollten. Jene, die die Mundkommunion wünschten, würden sich für klüger halten als die Kirche. - "Die letzten Jahrhunderte, in denen die Kirche die Mundkommunion gepflegt hatte, nannte der gute Bischof in seiner Ansprache "die finsteren Jahrhunderte".

Vox coelestis vor 4 Tagen: Eine Selbstverständlichkeit

Ich bin sehr dankbar für diese Klarstellung. Allerdings sollte es ohnehin eine Selbstverständlichkeit sein, unseren Herrn und Erlöser, vor dem jedes Knie sich beugen wird, kniend empfangen zu dürfen.
Anders herum würde es viel mehr Sinn machen: Darf man das Allerheiligste stehend empfangen und auf die Hand? Papst Johannes Paul II. und Benedikt der XVI. haben diese Form der Kommunionspendung in keinster Weise geliebt, oft nur notgedrungen gespendet.

Christine vor 4 Tagen:

Gott sei es gedankt, "getrommelt und gepfiffen"..

girsberg74 vor 4 Tagen: Nichts gegen eine gewisse Ordnung,

doch warum bringt mich dieses Bestimmen-Wollen in hoch heiligen Begegnungen auf den Gedanken, dass diese Bischöfe und Priester besser bei „E-links, zwo, drei,vier“ Dienst täten?

ThomasR vor 4 Tagen: Kniebänke für Kommunionempfang fehlen auch in Münchner Dom (selbst tragbare)

§ 93 von Redemptionis sacramentum über Spenden des Leibes des Herren mit der Kommunionpatene (trotz eines Messnerschaar im Münchner Dom, die auch als Minsitranten fingieren können) ist seit Erlass von Redemptionis sacramentum vor 20 Jahren in Münchner Frauenkirche nicht einmal beachtet worden.

Betreffen die liturgischen Vorschriften aus Rom München nicht?

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