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vor 32 Stunden in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Leo XIV.: Pfingsten als Öffnung des Menschen für Gott, die Kirche und den Nächsten. Der Heilige Geist als Kraft gegen Angst, Verschlossenheit und Misstrauen. Pfingsten als bleibende Gabe des Geistes an die Kirche. Von Armin Schwibach
Rom (kath.net/as) In seiner Katechese vor dem Gebet des Regina Caeli am Hochfest Pfingsten stellte Papst Leo XIV. das Bild der verschlossenen und geöffneten Türen in das Zentrum seiner Ansprache. Ausgehend von den Schriftlesungen der Liturgie sprach der Papst über das Wirken des Heiligen Geistes, der die Kirche seit ihrem Ursprung begleite und auch heute den Gläubigen als „Licht und Kraft“ geschenkt werde. Die Kirche sei an diesem Pfingsttag dazu aufgerufen, „über die Gabe des Heiligen Geistes nachzudenken, der in Fülle über die entstehende Kirche ausgegossen wurde und heute erneut ihren Gliedern geschenkt wird, als Licht und Kraft, die sie in allen Lebenslagen begleiten“.
Leo XIV. griff dabei ein Bild auf, das sich in der heutigen Liturgie findet: „Der Heilige Geist öffnet die Türen.“ Das Evangelium berichte, dass „die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren“, während die Apostelgeschichte schildere, wie der Heilige Geist „wie ein heftiger Sturm kam, jene Türen öffnete und die Jünger dazu drängte, hinauszugehen und die Frohe Botschaft vom auferstandenen Christus zu verkünden. Vor diesem Hintergrund stellte der Papst die Frage: „Welche Türen öffnet der Heilige Geist?“.
Zunächst sprach Leo XIV. von „der Tür zu Gott selbst“. Der Heilige Geist eröffne dem Menschen den Zugang zum Geheimnis Gottes, „so wie es sich in Jesus Christus offenbart hat“. Durch die Gabe des Geistes schenke Gott den wahren Glauben, lasse den Menschen „den Sinn der Heiligen Schrift verstehen“, gebe sich „als nah zu erkennen“ und ermögliche es ihm, „an seinem Leben selbst teilzuhaben“. Der Geist helfe dem Menschen, eine persönliche Erfahrung mit Gott zu machen, ihm in Jesus zu begegnen und Gott nicht bloß im Befolgen eines Gesetzes zu suchen. Ebenso ermögliche der Heilige Geist, Gott im eigenen Leben zu erkennen und „die Zeichen seiner Gegenwart im täglichen Leben zu entdecken“.
Im zweiten Teil seiner Betrachtungen wandte sich der Papst der Kirche zu, die er als „die zweite Tür“, als jene „Tür des Abendmahlssaals“, bezeichnete. Ohne das Feuer des Heiligen Geistes bleibe die Kirche eine Gefangene der Angst, furchtsam gegenüber den Herausforderungen der Welt, in sich selbst verschlossen und daher „auch unfähig, in einen Dialog mit den sich wandelnden Zeiten zu treten“. Der Heilige Geist hingegen öffne die Türen der Kirche, damit sie allen gegenüber offen und gastfreundlich sei. Dies gelte auch für jene Menschen, „die ihre Türen für Gott, für andere, für die Hoffnung und für die Lebensfreude verschlossen haben“. In diesem Zusammenhang erinnerte Leo XIV. an ein Wort seines Vorgängers Franziskus und zitierte dessen Beschreibung einer Kirche als „eine Kirche, die segnet und ermutigt, […] mit offenen Türen für alle“. Gerade dazu sei die Kirche berufen.
Schließlich richtete der Papst den Blick auf „die Türen unserer Herzen“. Der Heilige Geist öffne das Herz des Menschen, indem er ihm helfe, Widerstände, Egoismus, Misstrauen und Vorurteile zu überwinden. Dadurch werde der Mensch befähigt, als Kinder Gottes und untereinander als Geschwister zu leben. Wo der Geist des Herrn gegenwärtig sei, „dort entsteht Geschwisterlichkeit zwischen den Menschen, den Gruppen und den Völkern der Erde“. Alle sprächen dann „die einzige Sprache der Liebe, die die Verschiedenheiten vereint und in Einklang bringt“. Mit Blick auf die Gegenwart erklärte Leo XIV., gerade heute müsse der Heilige Geist erneut angerufen werden, „damit er alle Türen öffne, die noch verschlossen sind“. Die Menschheit müsse Gott „wieder als Vater entdecken, der uns liebt“. Zugleich gelte es, „eine Kirche aufzubauen, in der sich alle zu Hause fühlen“, und eine geschwisterliche Welt zur Entfaltung zu bringen, „in der unter allen Völkern Frieden herrscht“.
Zum Abschluss seiner Ansprache verwies der Papst auf Maria und die erste Gemeinschaft der Jünger. Die Gläubigen sollten „wie die ersten Jünger auf die Fürsprache der Jungfrau Maria“ vertrauen, „der Wohnstatt des Heiligen Geistes und der Mutter der Kirche“.
Foto (c) Vatican Media
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SalvatoreMio vor 50 Minuten: TEIL 2) UND NUN?
@qwertzuiop: Die Bibel stellt uns Personen vor, wie sie den Glauben an Gott verwirklichen, und wie wie sie sich gegen ihn und die Nächsten versündigen. Die Bibel ist gleichzeitig Geschichtsbuch, denn Gott begleitet uns Menschen durch die Geschichte, bis heute! Er begleitet das Gottesvolk - die Kirche! SIE FRAGEN NACH "WEISUNGEN AUS ROM", doch bevor die Kirche kam, hat Gott seiner Liebe zu uns zunächst die Krone aufgesetzt. Darum ist wichtiger als alles andere: WER IST CHRISTUS FÜR SIE? SIND SIE DANKBAR FÜR SEIN LEBENSOPFER? AUCH FÜR SIE HAT ER DIE KIRCHE GEGRÜNDET UND WUSSTE, WIE FEHLERHAFT SIE SEIN WÜRDE, sonst hätte er Petrus nicht den Auftrag gegeben, Sprecher der Kirche zu sein – stark wie ein Fels. – Derzeit erleben wir in Europa eine enorme Verweltlichung. Jetzt kommt es AUF UNSERE GLAUBENSREIFE AN: sind wir bereit, aus LIEBE ZU CHRISTUS, seine Zeugen, d. h. Märtyrer, zu sein bzw. zu werden? Das ist entscheidend!
SalvatoreMio vor 1 Stunden: Teil 1) GOTT und der MENSCH
@qwertzuiop: Sie werfen Fragen auf, die jeden Menschen betreffen. Schauen wir erst in die Tierwelt: alles ist sinnvoll und überlebensnotwendig: Schnabel, Klauen, Gefieder. - Das Suchen nach einer "höheren Macht" aber ist nur uns Menschen zu eigen. Das muss einen Sinn haben! Der Beter von Psalm 27 ist sich sicher: "Gott will, dass wir ihn suchen", und er antwortet: "Ja, ich suche, Herr, dein Angesicht!" Fragen und Suchen ist uns zu eigen: "Warum, warum, warum!" Und wir erwarten plausible Antworten. - Worum nun geht es beim Glauben? Das Alte Testament erzählt es in orientalischer Bildersprache: Gott schuf alles; bildete zuletzt den Menschen, wies ihm eine Sonderstellung zu und setzte ihn in den Garten "Eden". Was heißt das? Gott will eine innige Verbindung mit uns Menschen eingehen! Das ist das GRUNDANLIEGEN! Deshalb nennt er später auch sein Volk seine "auserwählte BRAUT". Dieses Motiv zieht sich durch die komplette Bibel und betrifft uns alle!
qwertzuiop vor 10 Stunden: @ SalvatoreMio
„Die Kirche hat Christus selbst errichtet und leitet sie im Heiligen Geist“
Und wie erkennt man, dass Er das tut?
Durch die Weisungen aus Rom?
Nicht alle Christen sind mit ihnen einverstanden – manche haben sich vor Jahrhunderten vom Rom getrennt, manche wurden getauft haben aber mit der Kirche so gut wie nichts am Hut, manche gehen zur Kirche sind aber gegen die Erlasse aus dem Vatikan und manche laufen einfach mit, ohne sich zu fragen, warum eigentlich?
So wie es aussieht, gibt es immer mehr Verweltlichung, Ideologien, Häresien, Irrtümer, Schismen und Akzeptanz der Sünde.
Dafür kann es nur 3 Gründe/Ursachen geben:
1) Die Menschen sind vom Willen Gottes so abgeirrt, dass der Geist Gottes sich und seine Liebe so wirksam zurückgezogen hat, dass eine Rückbesinnung auf Gott nicht mehr möglich ist.
2) Gott, der sich offenbart hat und den Menschen vermittelt hat, wie sie leben sollen, interessiert die Menschen nicht (mehr)
3) Es gibt keinen Gott
SalvatoreMio vor 13 Stunden: Eine Kirche aufbauen, in der sich alle zuhause fühlen?
Das wünscht Papst Leo in der Predigt. Dem Wunsch möchte man sich anschließen, doch der Wunsch ist Illusion!- Die Kirche hat Christus selbst errichtet und leitet sie im Heiligen Geist. Sie ist Gottes Werk. Doch "Gott" nur erwähnen, ruft bei vielen Abwehr hervor, die oftmals durch vornehmes Schweigen beendet wird. Und wenn Jesus erwähnt wird, so wird er "akzeptiert", weil er alle liebt, so wie sie sind. - Die Apostel waren meines Erachtens realistischer als wir heute. Sie wussten, dass es um ALLES geht: um die Frage "mit Gott" oder "ohne ihn". Dazwischen gibt es nichts, nur die Zeit, die Er uns schenkt, um Ihm entgegenzuwachsen.
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