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1. Juni 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Versteinerte Baumstämme könnten die biblische Geschichte der Großen Flut bestätigen – zumindest nach Ansicht einiger Forscher.
Washington D.C. (kath.net/jg)
In den USA entdeckte fossile Baumstämme, die aufrecht durch mehrere Sedimentschichten ragen, sorgen derzeit für Aufsehen. Die sogenannten polystraten Fossilien wurden unter anderem im Yellowstone-Nationalpark (US-Bundesstaat Wyoming), im Florissant Fossil Beds National Monument (Colorado) und im Theodore-Roosevelt-Nationalpark (Nord Dakota) gefunden. Sie stehen senkrecht in Gesteinsschichten, die nach konventioneller geologischer Lehrmeinung über Millionen von Jahren hinweg entstanden sein sollen, berichtet die New York Post.
Kritiker der herkömmlichen Erklärung weisen darauf hin, dass ein toter Baum nicht Millionen von Jahren aufrecht stehen bleiben könne, ohne zu verrotten und umzustürzen. Das Team hinter „Noah’s Ark Scans“ schrieb auf X: „Ein toter Baum steht nicht Millionen von Jahren aufrecht und wartet darauf, dass sich Sediment langsam um ihn herum ansammelt. Er verrottet. Er fällt um.“ Die Bäume seien stattdessen durch massive, schnelle Sedimentströme begraben worden – ein Szenario, das besser zu einer katastrophalen globalen Flut passe als zu langsamen geologischen Prozessen.
Anhänger einer wortwörtlichen Interpretation der Genesis sehen in diesen Funden einen Beleg für die biblische Sintflut, bei der Noah seine Arche baute, bevor 40 Tage und 40 Nächte Regen die Erde überflutete. „Das Fossilienvorkommen sieht viel mehr nach der katastrophalen Welt aus, die in Genesis beschrieben wird, als nach dem langsamen evolutionären Zeitplan, den man uns verkauft hat“, heißt es weiter.
Skeptiker wenden dagegen ein, dass solche schnellen Ablagerungen auch durch lokale Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Schlammlawinen oder Überschwemmungen erklärbar seien. Als Beispiel wird häufig der Ausbruch des Mount St. Helens 1980 genannt, bei dem Tausende Bäume rasch und aufrecht in Sediment eingeschlossen wurden.
Der verstorbene britische Geologe Derek Ager hatte bereits früher argumentiert, dass die Vorstellung, ein 10 Meter hoher Baum bleibe Hunderttausende Jahre aufrecht, während sich langsam Sediment ansammle, „lächerlich“ sei. Auch der Kreationist Ian Juby verweist auf Fundorte wie die Joggins Fossil Cliffs in Kanada, wo Bäume mit abgebrochenen Wurzeln und umgedreht in Schichten liegen – ein Hinweis auf plötzliche, gewaltsame Ereignisse.
Die Debatte um polystrate Fossilien steht in engem Zusammenhang mit der anhaltenden Suche nach Noahs Arche. Das Team von Noah’s Ark Scans berichtete bereits 2025 von vielversprechenden Untersuchungen an der Durupinar-Formation in der Türkei nahe dem Berg Ararat. Bodenproben und Radaruntersuchungen deuten dort auf ein großes, schiffähnliches Objekt hin, das möglicherweise verrottetes Holz enthält.
Obwohl die Existenz der Arche wissenschaftlich weiterhin umstritten bleibt, sehen Gläubige in den aufrechten Fossilien und den Funden in der Türkei weitere Mosaiksteine, die die biblische Erzählung stützen könnten.
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Rölfchen 1. Juni 2026: Genesis als Tatsachenbericht
Mehrfach bestätigt unser Herr Jesus Christus die Realität der Genesis, so wie das erste Menschenpaar, Sodom und Gomorrah und auch die Geschichte von Noah.
So heißt es in Lukas 17, 26-30:
Und wie es zur Zeit des Noach war, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein.
Die Menschen aßen und tranken und heirateten bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging; dann kam die Flut und vernichtete alle.
Der Rest der Bibel macht keinen Sinn, wenn man die Historizität des 1.Mos ablehnt.
Alles Folgende baut logisch darauf auf.
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