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vor 6 Tagen in Österreich, 13 Lesermeinungen
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‚Auch deshalb dieses Mahl in der Kirche: Miteinander ins Gespräch kommen – neugierig und aufmerksam auf ein Du, für eine Tischnachbarschaft, die man sich nicht ausgesucht hat‘, sagt Hausherr Bischof Hermann Glettler.
Innsbruck (kath.net/CNA/jg)
Der Dom zu St. Jakob in Innsbruck wurde am Sonntag, den 14. Juni, vorübergehend als Speisesaal verwendet. Rund 800 Gäste aßen im Rahmen der Veranstaltung „Pasta per tutti“ (dt. „Pasta für alle“) an einem langen Tisch, der im Mittelgang des Gotteshauses aufgestellt war, ihre Nudeln.
Vier Stunden lang wurde der Tisch jede halbe Stunde für etwa 100 Gäste neu gedeckt. Bischof Hermann Glettler, der selbst an dem Essen im Dom teilnahm, sagte wörtlich: „Wie sollten wir dieses Franziskusjahr besser begehen als ,franziskanisch‘? Wir wollen den Tisch mit denen teilen, die es schwieriger haben.“
Das Bistum bezeichnete die Veranstaltung, die von mehreren Unternehmen und Organisationen als Sponsoren und Partner unterstützt wurde, als „Franziskus-Mahl“. Im Zentrum sei „nicht nur das Teilen von Speisen, sondern die bewusste Gestaltung von Begegnung über soziale, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg“ gestanden, heißt es in einem Bericht auf der Internetpräsenz der Diözese Innsbruck.
„Die besondere Atmosphäre im Dom – geprägt von Offenheit, Respekt vor dem heiligen Raum und gemeinsamer Verantwortung – machte den Abend für viele Beteiligte zu einem nachhaltigen Erlebnis“, teilte das Bistum mit.
Bischof Glettler sagte dazu: „Auch deshalb dieses Mahl in der Kirche: Miteinander ins Gespräch kommen – neugierig und aufmerksam auf ein Du, für eine Tischnachbarschaft, die man sich nicht ausgesucht hat. Ganz im Stil der Initiative ,Österreich der runden und eckigen Tische‘.“
Das Kirchenrecht legt fest: „An einem heiligen Ort darf nur das zugelassen werden, was der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst, Frömmigkeit und Gottesverehrung dient, und ist das verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist. Der Ordinarius kann aber im Einzelfall einen anderen, der Heiligkeit des Ortes jedoch nicht entgegenstehenden Gebrauch gestatten.“ (Can. 1210 CIC)
Neben der Diözese Innsbruck war das italienische Kulturinstitut Dante Alighieri Mitveranstalter des Nudelessens im Dom. Deren Präsident Piero Salituri sagte zu der Veranstaltung: „Abseits der Zahlen, die uns natürlich mit Stolz erfüllen, lag der wahre Erfolg der Veranstaltung auf einer anderen Ebene.“ Das wichtigste Ziel sei es gewesen, „Barrieren abzubauen und Menschen zu einem authentischen, geschwisterlichen Austausch zusammenzubringen, um die Schönheit des Miteinanders an einem gemeinsamen Tisch neu zu entdecken.“
Im Rahmen der Veranstaltung wurden Spenden gesammelt, die der Obdachlosenarbeit in Tirol zugutekommen und bereits bestehende Hilfsangebote unterstützen sollen.
Foto: Symbolbild
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SalvatoreMio vor 5 Tagen: "Ich kann mir Schlimmeres vorstellen"
Lieber@Norbert Sch?necker! Schlimmeres ist immer vorstellbar, und das gibt es auch reichlich. Von uns erwartet Christus aber, dass wir nach dem Besseren streben und heilig sind, wie der Vater im Himmel heilig ist. Besonders unsere Priester und Bischöfe sollen Vorbild sein!
Postfrau vor 5 Tagen: Ich hab auch so meine Bedenken....
aber Jesus aß bekanntlich mit den Sündern. Ich mag auch viel lieber die schönen Gottesdienste, aber was Jesus dazu sagen würde -ehrlich, ich weiß es nicht. Vielleicht hätte es ihm ja gefallen. Er war - oder besser ist - doch für so manche Überraschung gut. Jedenfalls hat er mir schon so manchmal gezeigt, dass ich nicht immer Recht haben muss.
Versusdeum vor 6 Tagen: Bischof Glettler darf eben buchstäblich alles,
sogar riesige Bilder von Schweineherzen über Altarräumen baumeln lassen (mit oder ohne augenscheinlich übergezogenes Verhüterli?), während Pius Gott nicht so anbeten und an ihn glauben darf, wie es die Kirche 400 bis 1900 Jahre lang tat (und dank TC in so manchen Diözesen auch nicht zweifelsfrei romtreue Gruppen!). Und in D darf eine komplette Bischofskonferenz den Ausstieg aus der Kirche beschließen und bekommt nur etwas ähnliches wie "Äh, das könnt Ihr jetzt aber nicht machen?" aus Rom. Irre!
@Norbert Sch?necker: "Bet-Ende"? "Seelsorg-Ende"? "Forsch-Ende"? Ende! Die woke Ideologie, für die nichts vorherbestimmt ist, nicht einmal das Geschlecht, und für die gleichzeitig Homosexualität unveränderlich angeboren ist, verkündet ganz offen ihre gefährlichen Ziele - und kaum jemand merkt es (natürlich weiß ich, dass Sie diese nicht teilen, aber es war eben eine Steilvorlage).
Fatima 1713 vor 6 Tagen: @Norbert Schönecker
Sie haben wahrscheinlich recht, es gibt (noch) Schlimmeres. Gut ist es deshalb noch lange nicht, und auch nicht franziskanisch. Ich bin sicher, der hl. Franziskus ist von dieser Verunstaltung (mein "Verleser", den ich hier gerne teile ;)) alles andere als begeistert.
Jothekieker vor 6 Tagen: Ihr Gott ist der Bauch?
Hoffentlich nicht!
SalvatoreMio vor 6 Tagen: Ehrfurcht vor Gott und auch Verantwortung von Erbauern und Gönnern
Haben nicht wir heute Lebenden eine moralische Verantwortung vor denen, die das Gotteshaus zur Anbetung und Verehrung des Herrn bauten und auch vor denen, die seit vielen Jahrhunderten
Opfer und Spenden aller Art darbrachten und darbringen? Ausdünstungen von Speisen für 800 Personen, sind gewiss auch eine große Belastung für ein solch altehrwürdiges Gebäude!- Es gäbe genügend andere Räume für Wohltätigkeitsmähler.
nekonata vor 6 Tagen: Joh 6,26
Na ja … zum Glück haben sie Spaghetti Bolognese nicht am Freitag gegessen.
H.v.KK vor 6 Tagen: H.v.KK
"Nudelessen" in der Kirche?
HW Glettler führt uns wieder einmal vor Augen - ein bisserl tiefer gehts immer noch!
Wenn er keine geeigneteren Glaubenswege anzubieten hat,sollte er besser auf Wirt umsatteln!
Schon allein die Vorstellung,daß ich zum Gebet in meine Kirche gehe und es stinkt nach Küche und statt Kontemplation herrscht "Kantinengetriebe", macht mich krank - und zwar vor Zorn!
Der Herr möge bitte nicht nur die "Zöllner und Geldwechsler" aus dem Tempel jagen!
golden vor 6 Tagen: ,wo es gewöhnlich stattfindet:
ins Restaurant zum Speisen, zur Imbissbude beieinfachen Mählern.Aber das Heilige den Heiligen in der Kirche !
Norbert Sch?necker vor 6 Tagen: Ich kann mir Schlimmeres vorstellen
Lieber Pasta für Obdachlose als Schweineherz für Betende.
golden vor 6 Tagen: Wer Ehrfurcht vor Gott kennt,geht zum Speisemahl,
Antlitz Christi vor 6 Tagen: Mein Haus
soll ein Haus des Gebetes genannt werden ....
Ob Jesus hier auch die Geißel schwingen würde?
Wäre es nicht angemessen, vor dem anwesenden HERRN auf die Knie zu gehen und ihn anzubeten? Wie weit sind Katholiken gekommen, um ein Gotteshaus zu entehren! Möge die kleine Herde Wiedergutmachung leisten für solch ein unwürdiges Verhalten im Haus Gottes.
edih vor 6 Tagen: Faule Früchte
Die Kirchen sind zur Ehre Gottes geweiht, für seinen Kult, das höchste Gebet also für die Heilige Messe und nicht und nicht als Konzertsäle bzw. Restaurants, wie in diesem Fall. Wieder eine faule Frucht der "modernen Kirche nach 1965".
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