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Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“

vor 3 Tagen in Jugend, 4 Lesermeinungen
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Große französische Sportzeitung distanziert sich von Moderatorin France Pierron nach ihren unfassbaren Aussagen zur Entscheidung des belgischen Nationalspielers Jeremy Doku, der wegen der Geburt seines Kindes auf ein WM-Spiel verzichten würde


Paris (kath.net/pl) Unfassbare Aussagen machte die französische Sportmoderatorin France Pierron zu der Ankündigung des belgischen Nationalspielers Jeremy Doku (Foto), dass er zu der Geburt seines ersten Kindes zu seiner Frau nach Hause fliegen und dafür gegebenenfalls auch auf ein WM-Spiel verzichten würde. Doku hatte zuvor gesagt: „Wenn Sie mich fragen, was ich mir wünsche, ist meine Antwort klar: Niemand möchte die Geburt seines ersten Kindes verpassen.“

Pierron hatte diese Entscheidung in der TV-Sendung „L'Équipe de choc“ mit folgenden Worten kommentiert: „Du hast die Chance, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen - es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden ... und du willst all das sausen lassen, um bei der Geburt deines Kindes dabei zu sein – einem widerlichen Moment, verzeihen Sie, in dem der Vater völlig nutzlos ist ...“. Diese Wertung Pierrons zog heftige Kritik in den sozialen Netzwerken nach sich. 


Die Sportzeitung L´Équipe hat sich am Sonntag von diesen Äußerungen distanziert. Die Aussagen würden „den L´Èquipe-Werten in hohem Maße“ widersprechen, teilte die Redaktion mit. Man entschuldige sich beim betroffenen Fußballspieler sowie dem gesamten Publikum. Möglicherweise wurde Pierron für ihre Aussagen inzwischen vorläufig suspendiert, denn sie hat ihre Sendung seither nicht mehr moderiert. Pierron hat sich inzwischen auf X für ihre Äußerung entschuldigt. L´Équipe kritisierte gleichzeitig auch den Shitstorm und die verbalen Angriffe, die Pierron nach ihren Äußerungen abbekommen hatte: „Keine Meinungsverschiedenheit kann ein solches Verhalten rechtfertigen.“

Doku selbst war inzwischen tatsächlich vom Trainingslager der Belgischen Nationalmannschaft in den USA aus nach London geflogen und war bei der Geburt seines Sohnes „Praise“ dabei.

Archivfoto: Nationalspieler Jeremy Doku 2026 (c) Wikipedia/CC BY-SA 4.0/Bryan Berlin

 


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Lesermeinungen

Postfrau vor 2 Tagen: Zwei unfassbare Aussagen in einer einzigen vereint

1. Unfassbar ist die Aussage, die offensichtlich davon ausgeht, dass Spieler für die Teilnahme an einem Spiel töten würden. Was ist mehr wert, ein Menschenleben oder ein Spiel??
2. Unfassbar ist die Aussage, eine Geburt sei ein widerlicher Moment und ein Vater dabei völlig nutzlos. Mir sträuben sich die Haare. Wenn ich an die Geburt meiner inzwischen längst erwachsenen Kinder denke... Was war mein Mann mir für eine unverzichtbare mentale Stütze!
Das einig Gute ist die völlig berechtigte Empörung in den sozialen Medien. Wie tief kann man eigentlich in die völlige Gefühl- und Geschmacklosigkeit sinken!

Fragender087 vor 3 Tagen: Ich finde es gut von dem Spieler

aber wundere mich immer warum man so empört ist, wenn einer sagt, was alle denken? Was denken denn wir woher all die Millionen Abtreibungen pro Jahr kommen? Genau aus der Denke der Sportmoderatorin.
IM Grunde ist ihr zu danken, weil ja in der öffentlichen Diskussion immer die Rede von Frauen in Not ist, und in der öffentlichen Diskussion herzzerreißende Geschichten ins Feld geführt werden. Aber wenn Abtreibung Menschenrecht ist, und das ist es in Frankreich, dann sagt die Moderatorin nur was man so denkt. Nicht dass ich das gut und richtig finde, aber sie sit wenigstens ehrlich

Versusdeum vor 3 Tagen: Welch ein Kontrast

Gottes Segen der jungen Familie und der Moderatorin den Hl. Geist und den Beistand der Gottesmutter, damit sie ihr Herz erweichen mögen. Und falls sie einmal Mama werden sollte, wünsche ich ihr, dass ihr der Papa des Kindes dabei die Hand hält (natürlich nur, falls sie das auch selbst möchte)

SpatzInDerHand vor 3 Tagen: Nationalspieler Doku hat meine volle Solidarität!

Und diese Sportmoderatorin hat meine Solidarität vollständig NICHT!

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