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vor 13 Stunden in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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"Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa" zitiert französischen Regierungsbericht: 843 antichristliche Vorfälle im Jahr 2025 bedeuten Anstieg um 9 % - 70 % mehr Straftaten gegen Einzelpersonen in einem Jahr
Wien/Paris (kath.net/KAP) Frankreich verzeichnete im Jahr 2025 843 antichristliche Vorfälle, was einem Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das berichtete am Dienstag die in Wien beheimatete "Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa" (OIDAC) unter Verweis auf den jüngsten Bericht der französischen Regierung zu religionsfeindlichen Straftaten. Während Delikte gegen christliches Eigentum weiterhin den Großteil der erfassten Fälle ausmachen, hebt der Bericht demnach eine besonders alarmierende Entwicklung hervor: Die Zahl der Straftaten gegen Einzelpersonen sei innerhalb eines Jahres um 70 Prozent gestiegen.
Eigentumsdelikte machten 87 Prozent aller antichristlichen Vorfälle aus und richteten sich vorwiegend gegen Kirchen. Den stärksten Anstieg verzeichneten jedoch Angriffe auf Einzelpersonen mit 109 registrierten Delikten im Jahr 2025. Laut Bericht verdoppelte sich die körperliche Gewalt gegen Mitglieder christlicher Gemeinde im Vergleich zum Vorjahr, wobei Angriffe auf Geistliche und andere Kirchenvertreter sogar um das Vierfache zunahmen. Auch die Störungen von Gottesdiensten und Bedrohungen von Gläubigen stiegen um 86 Prozent.
Das Jahr sei zudem vom Mord an Ashur Sarnaya im September 2025 überschattet gewesen. Der irakische Christ, der vor der Verfolgung durch den IS geflohen war, wurde in Lyon erstochen, während er auf TikTok live über seinen Glauben sprach.
Generell stellte die französische Regierung im Bericht fest, dass antireligiöse Straftaten im letzten Jahrzehnt zugenommen haben, wobei die Entwicklungen je nach Religionsgemeinschaft unterschiedlich ausfallen. Seit dem Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 hätten antisemitische Straftaten stark zugenommen und stellten nun den größten Anteil aller antireligiösen Straftaten dar. Der Bericht betonte jedoch, dass auch antichristliche und antimuslimische Vorfälle einen deutlichen Anstieg verzeichneten.
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Foto: Archivbild
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Fragender087 vor 7 Stunden: um es zynisch zu sagen
das wundert uns aber sehr! Wissen wir doch dass in den ehemaligen christlichen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens, die Relikte der christlichen Religion gepflegt, geehrt und geschützt werden......
Versusdeum vor 11 Stunden: In Deutschland wird das m.W. gar nicht erst erfasst,
weil die bittere Realität "den Falschen nutzen würde", wie es manchmal in herzerfrischender Offenheit heißt.
SarahK vor 13 Stunden: Im umkehrschluss
suchen dafür französische Franzosen wieder mehr den Glauben oder zumindest den Kontakt zur Kirche. Als ich mich in Paris mit einer katholischen Kollegin darüber unterhielt wie es dazu kommt, sagte sie zum einen, dass es soviele Fragen gibt die die Welt nicht beantworten kann und zum zweiten nickte sie in Richtung einer Gruppe von - augenscheinlich- Moslems und meinte „ À cause de ces mecs-là“ (das war ein nicht höflicher Hinweis, dass auch diese eben den Zulauf erhöhen) und ja dreimal darf man raten welche Messe zumindest die jungen Franzosen dann bevorzugen. :-) Aber bin auch mal gespannt wie lange das noch gut geht, gerade nach dem Tod vom jugendlichen Louis in Narbonne, hatten viele sein Bild mit politischen Texten in ihrem Status. Die Franzosen sind halt da doch noch anders.
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