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Bischof Würtz ist offen für Frauenordination

vor 35 Stunden in Deutschland, 48 Lesermeinungen
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Der neue Bischof von Eichstätt stimmte beim Synodalen Weg für die Dokumente, in denen eine ‚lehramtliche Neubewertung der Homosexualität‘ und eine ‚Beteiligung der Frauen in der sakramentalen Repräsentation‘ gefordert wurde.


Vatikan/Eichstätt (kath.net/jg)
Papst Leo XIV. hat Christian Würtz vor wenigen Tagen zum neuen Bischof von Eichstätt ernannt. (Siehe Link) Der bisherige Weihbischof von Freiburg hatte sich während des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland für eine Neubewertung des Frauenpriestertums und der kirchlichen Lehre zur Homosexualität ausgesprochen, berichtet der Catholic Herald.

Würtz stimmte während des Synodalen Wegs für die Dokumente „Lehramtliche Neubewertung der Homosexualität“ sowie „Frauen in Ämtern und Diensten der Kirche“. Im letzteren Dokument heißt es, es gehe darum, Frauen „in der Verkündigung, in der sakramentalen Repräsentation Christi und im Aufbau der Kirche angemessen zu beteiligen“. Zudem solle geprüft werden, ob die Lehre des päpstlichen Schreibens Ordinatio Sacerdotalis die Kirche unfehlbar bindet.


Der Synodale Weg war von Dezember 2019 bis März 2023 ein kontroverser Prozess der deutschen Kirche, der weitgehend unabhängig vom weltweiten Prozess, der im Rahmen der Synode über die Synodalität verlief. Er löste internationale Kritik aus, weil er Änderungen an der katholischen Lehre zu Ehe und Priestertum nicht ausschloss. 

Papst Franziskus äußerte 2023 seine Sorge, dass Teile der deutschen Ortskirche sich vom gemeinsamen Weg der Weltkirche entfernten. Bereits 2019 hatte der Sekretär des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, Bischof Juan Ignacio Arrieta Ochoa, klargestellt, dass einzelne Landeskirchen die universale Lehre und Disziplin der Kirche nicht ändern können.


© Foto Bischof Würtz: Bistum Eichstätt

 


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 12 Stunden: @ottokar

Wieso? Ungehorsam ist doch nur Pius. Und Gott wird es sich schon anders überlegen, sobald wir die ersten (nicht von Rom, sondern von Gott aus!!!) unerlaubten und unwirksamen Weihehandlungen an nicht weihefähigen Personen vornehmen. Und er wird vollstes Verständnis dafür haben, dass wir den Homo-Missbrauchsskandal durch die flächendeckende Einführung von Homo-Priestern bei gleichzeitiger Zulassung von Priesterehen einführen. Und weil Er ja sowieso schon längst alle unsere Sünden auf sich genommen hat, sind diese ja eh weg und wir können leben und lieben, wie wir wollen (wie es das neue kirchliche Arbeitsrecht in Deutschland auch erlaubt), außer natürlich zu Pius gehen oder die Schwefelpartei wählen. Nur der Staat ist noch zu langsam, erlaubt Vielweiberei, Vielmännerei oder auch "Mixed Emotions" bisher nur bei Muslimen (zahlte in mindestens einem Fall, ich glaube, es war in Heidelberg) sogar die Anreise zu an verschiedenen Orten lebenden (!) "Ehefrauen")!!!
Sarkasmus als Lebensretter

Jirmijahu vor 13 Stunden: Erzbischof Dyba 1997

SPIEGEL: Herr Erzbischof, die Zahl der Gläubigen sinkt beharrlich. Im deutschen Osten sind die Kirchenchristen nur noch eine kleine Minderheit. Ist Deutschland bald eine heidnische Republik?

Dyba: Zumindest sind wir auf dem Weg dahin. Eigenartig ist, daß da, wo der Wille der Kirche zur Anpassung an den Zeitgeist besonders deutlich wird, die Austrittszahlen weit höher sind als da, wo die Kirche noch eigenes Profil zeigt.

Jirmijahu vor 13 Stunden: Kirche in Deutschland im freine fall

so sah es auch schon weitsichtig Erzbischof Dyba in einem Spiegel-Interview 1997 - lesenswert und aktuell. Im Übrige gibt Lk 18, 8 zu denken

Versusdeum vor 14 Stunden: @Paddel

"Weise und klug" wäre es gewesen, zu erklären, warum die Kirche gar keine göttliche Vollmacht hat, Frauen zu Priestern zu weihen. Denn Bischof Würtz sagt ja selbst, dass junge Leute heute Dinge nicht mehr mehr einfach hinnehmen, sondern sie verstehen wollen. Es ist einer der Grundfehler der heutigen Kirche: Man erklärt den Glauben nicht mehr und sagt dann, er sei nicht mehr vermittelbar.

SarahK vor 15 Stunden: @Ottokar, so ist es wohl

und natürlich gibt es diese und diese Priester, aber ich möchte nicht wissen wieviele „Abteilungsleiter“ weil sie es falsch gut meinen damit ihre Geweihten Vorort unter Druck setzen oder die Vorort sich gegenseitig unter Druck setzen um um die Beliebtheit bei den Gläubigen zu Buhlen. Das ein oder andere Mal habe ich schon gedacht „wovor hast du Angst? Das Leben hier ist so kurz und die Ewigkeit so lang“, geht es dann wirklich darum , wer dich hier lieb gehabt hat, wen du ge-duzt hast, mit wem du ein Bier getrunken hat, oder wem du gesagt hast, „kehr um und glaub an das Evangelium“? Sagt sich vielleicht so einfach, und da zeigt sich ja das alles liebe Getue des „Abteilungsleiter“ nur Fake ist, denn scheinbar haben die Priester ja Angsr Ehrlich zu sein. Ich muss da immer an das unscheinbare Ars denken und denke lieber an den AdeWe versetzt werden als die Seele zu verkaufen aber vielleicht kenne ich einfach nicht alle Konsequenzen?

SalvatoreMio vor 15 Stunden: Wir müssen standhaft bleiben!

@Ottokar, unsere Situation gleicht dem furchtbaren Sturm "Kyrill". Er hat z. B. im Sauerland riesige Baumbestände vernichtet und viele Wege verändert. Kippten mehrere riesige Fichten, so folgten andere sofort nach, und der Borkenkäfer erledigte den Rest. - Genauso erleben wir es jetzt im geistlichen Bereich, und Borkenkäfer "Satan" freut sich über die Beute. Jeder von uns, der widersteht, gibt aber Halt und ist ein Segen. - In der sauerländischen Natur ist längst ein neuer Frühling ausgebrochen. Dort, wo alles kaputt war, ist frisches und fruchtbares Grün emporgewachsen. - Beten wir, dass Gottes Heiliger Geist auch die Kirche neu aufrichtet, wo sie vom Ungeist gefressen wird. - Schönen Sonntag!

Versusdeum vor 19 Stunden: @Wynfried

Danke für den Link. Viele Worte über viele Worte, wenig Substanz. Warum hat er nicht einfach gesagt, dass Gott selbst, hätte er ein Frauenpriestertum gewollt, sicherlich seine Mutter oder Maria Magdalena zu Aposteln erwählt hätte. Hat er aber nicht. Ergo hat auch die Kirche keinerlei Vollmacht, Priesterinnen gültig zu weihen. Und ohne gültige Weihe bleiben Hl. Messe, Wandlung und ggf. auch die Lossprechung in der Beichte nur Simulationen, also maximalstmögliche Täuschungen der Gläubigen, denen man absolut heilsnotwendige Sakramente vorenthält, ohne dass sie es merken. Hier noch Hoffnungen am Glimmen zu erhalten, ist eine schwere Sünde gegen alle Frauen und Mädchen, die sich berufen fühlen oder durch diese absolut sinnlosen und destruktiven Debatten überhaupt sogar erst auf die Idee kommen.

Versusdeum vor 19 Stunden: @Toretto

Ich weiß nicht, ob "liberale Reformkräfte" der richtige Begriff für das ist, was wir gerade durch den SyndWeg von Zd"K" und DBK durchleiden müssen? Vielmehr: Ich bin mir sicher, dass nicht. Ebensowenig wie all die Anschläge auf unsere Infrastruktur durch Linksextremisten (u.a. gerade eben auf die Bahn im Rheinland oder im Januar mit 100.000 bei unter -5° im Dunkeln frierenden Menschen in Berlin) nur "Sabotage" durch "Aktivisten" ist, wie es selbst in der [dpa-Meldung in der] WELT geframed wird.

ottokar vor 24 Stunden: Sind die Kirchen im Freien Fall?

Das Bodenpersonal macht mir große Sorgen. Viele Abteilungsleiter folgen nicht mehr dem Credo des Chefs, weil sie meinen , es besser zu wissen. Besser zu wissen mit dem Ziel , es sich bequemer zu machen. Gehorsam war gestern. Aber die Firma, unsere Kirche , sie geht nicht zugrunde. Von Jesus Christus gegründet bleibt sie auf Ewigkeit bestehen. Die kleingläubigen Besserwisser merken offensichtlich garnicht, dass sie die Worte unseres Herrn verdrehen undmissbrauchen. Ich mach mir keine Sorgen um unsere Kirche, ich mache mir Sorgen , um die besserwissenden Abteilungsleiter, die opportunistisch um Gefolgschaft buhlen. Sie ignorieren die Worte unseres Herrn: Himmel und Erde werden vergehen , aber meine Worte bleiben bestehen. Der Felsen Petri hält den Besserwissern Stand. Sie merken garnicht, wie sehr sie sich verrechnen. Lasst uns für sie beten.
Bleiben bestehen.

Toretto vor 25 Stunden: Orate fratres

"Unbedingt zu vermeiden"

Kardinal Woelki und das Erzbistum Köln warnen ausdrücklich vor den Sakramenten der Piusbruderschaft. Sie werten die unerlaubten Bischofsweihen der Piusbrüder als klaren Bruch. Daher gelten alle Mitglieder, die formell zur Bruderschaft gehören, sowie die beteiligten Priester als schismatisch und exkommuniziert.

www.domradio.de/artikel/erzbistum-koeln-warnt-vor-sakramentenempfang-bei-piusbruedern

Paddel vor 25 Stunden: @Wynfried Interview

Danke, habe das Interview gelesen.
Seine zukünftige Exzellenz hat hier weise und klug geantwortet.

Das lässt hoffen.

Orate fratres vor 27 Stunden: @jirmijahu

Die "Kirchen" sind im freien Fall. Über die EKD mache ich mir keine Gedanken. Im Besonderen über die verzeitgeistigte "Kirche" hierzulande. Der Exodus aus der KiSt ist für VIELE kein Glaubensausstieg sondern eine Hinwendung zum gelebten Glauben ohne Abstriche. Wenige Ergraute sind noch im sonntäglichen Gottesdienst zu finden, bei FSSPX herrscht dagegen full house, daran denken die DBK-Strategen nicht.

Wynfried vor 27 Stunden: Das hat Weihbischof Würtz im Juni 2025 tatsächlich gesagt

Freiburger Regens äußert sich zu Studentinnen der Theologie, die Priester werden wollen:

de.catholicnewsagency.com/news/20221/freiburger-regens-aussert-sich-zu-studentinnen-der-theologie-die-priester-werden-wollen

Jirmijahu vor 28 Stunden: Relativismus

der Krebs unserer Zeit in der katholischen Kirche, immer mehr Bischöfe fühlen sich mit Beifall der aktuellen Zeit berechtigt, den jahrtausendealten Deposit of Faith Stück für Stück beiseite zu werden. Welche Hybris und welche Treulosigkeit dieser 'Hirten'. Kann es da wundern, dass jedes Jahr in DE 1 Mio eingeschriebene Mitglieder beider Kirchen diese verlassen und SSPX Zulauf erhält?

Versusdeum vor 29 Stunden: @Lesa Wenn man die Kirche zerstören will,

heißt die Devise "divide et impera" (was Gott versprochenermaßen verhindern wird, aber er hat nicht versprochen, dass die Kirche auch in Deutschland ünerleben wird - so wie durch die damals noch blitzartige militärische Landnahme des Islams in Nordafrika). Dann muss man alle "allzu glaubenstreuen" Katholiken spalten und / oder ganz aus der Kirche ausschließen. Leider erleben wir sogar hier im Forum einen Umgangston, der noch vor kurzem undenkbar war (Argumente pro Pius seien "des Teufels", alle bei Pius seien "verd...", "Sekten-Mitglieder der exkommunizierten Pius-Brüder" usw.). Bitte, bitte lassen Sie sich nicht hier herausdrängen, auch und gerade dann nicht, wenn einem alles zu viel wird (notfalls lieber ein kurzes "Internetfasten")!

SalvatoreMio vor 30 Stunden: Wichtige priesterliche Eigenschaften: Empathie und Kommunikationsstärke

@Toretto: sie sind in der Tat sehr wichtig! Im Wirrwarr heutiger Meinungen und Vorurteile, ist es enorm wichtig, andere nicht schnell in die Schmuddelecke zu stelle oder der Todsünde zu bezichtigen, sondern klug zu antworten und zum Denken anzuregen. - In meiner Jugend z. B. war mir die strenge Feiertagsordnung unserer Kirche (die ich hoch schätze) noch nicht so bekannt. An einem 1. Weihnachtstag, bei Verwandten zu Besuch, ging ich nach der hl. Messe zum dort ansässigen Pfarrer und fragte, ob es denn schlimm sei, am 2. Feiertag mal der Kirche fernzubleiben. Seine rude, unfreundliche Art, mir zu antworten bzw.mich herunterzukanzeln, werde ich niemals vergessen. --- Den Menschen nach dem Mund reden, ist das eine - aber den anderen ernst nehmen und auf seine Fragen mit Klugheit eingehen, ist das ganz andere.

discipulus vor 30 Stunden: @goll: Bayrisches Konkordat

Laut dem Bayrischen Konkordat bestellt der Papst die Bischöfe der bayrischen Kirchenprovinz frei. Er ist nicht an die Liste gebunden, die das Domkapitel einreicht.

bücherwurm vor 30 Stunden: Erinnerung: Beschimpfungen von Mit-Foristen

sind hier nicht erwünscht - falls ich hier weiterhin soviel löschen muss, schließe ich diesen Thread komplett.

serafina vor 30 Stunden: @goll

An die Dreier-Liste habe ich auch schon gedacht. Vielleicht war die Wahl von Chritian Würtz zum neuen Bischof von Eichstätt ja noch das kleinere Übel.

goll vor 31 Stunden: Wahl des Domkapitels

Laut Bayerischem Konkordat sendet das Domkapitel eine Vorschlagsliste mit 3 Namen nach Rom, aus dem dann ein Kandidat in Rom ausgewählt wird. Und böse Zungen sagen, das Domkapitel sendet halt eine Liste mit einem 'Blinden', einem 'Lahmen' und dem Kandidaten, den man als Bischof gerne haben möchte. Ob da etwas dran ist?

SarahK vor 31 Stunden: @discipulus: vielleicht haben Sie Recht: Audietur et altera pars

Als Kardinal Woelki für Köln announced wurde fragte meine damals Teenager und Kardinal Meisner Fan Tochter nach ihm und weil ich nichts schlechtes sagen wollte, sagte ich ihr, dass er eine coole Brille hat und damit aussieht wie Harry Potter und dass wir für ihn beten sollten. Wir waren damals im EB Köln gemeindlich beheimatet. Und nun bin ich glücklich nichts darüber wie ich ihn in Berlin wahrgenommen habe gesagt zu haben. @Fragender ja, ist das nicht Teil des gesamten Problems als ich heute Morgen in der Hl Messe war wurde mir bewusst welch großem Wunder wir in jeder Hl. Messe beiwohnen während der Wandlung, wohl dem Größten das es gibt. Und dann dachte ich an die Kulturveranstaltungen die wo ich wohne teils sogar in der Kirche abgehalten werden, da weiß man nicht mehr was mit denen los ist und ja in der Sparte sind auch diese Frauen und ja alle die nicht jetzt zur Anbetung, Eucharistie, Beichte zurück kehren als Kernangebote, die wird es nicht brauchen in Zukunft, aber Mt 6,25-34

serafina vor 32 Stunden: Schwester Lucia von Fatima:

„In meinen armseligen Gebeten vergesse ich nicht Deutschland, es wird noch in den Schafstall des Herrn zurückkehren; dieser Augenblick nähert sich sehr langsam, sehr mühsam, aber er wird schließlich eintreffen, und die Herzen Jesu und Marias werden dann mit Glanz herrschen."
Darauf hoffe ich und dafür bete ich!!!

bernhard_k vor 33 Stunden: Wen juckt das???

Bischöfe sagen ihre Privatmeinungen: Wen interessiert das???

Wenn ein Mathelehrer meint, 1+1 sei 11, soll er, ernst aber nimmt ihn keiner :)

Veritasvincit vor 34 Stunden: ungutes Gefühl

Dass der Papst solche Bischöfe ernennt, wirft kein gutes Licht auf ihn.

Toretto vor 34 Stunden: Gottes Segen!

Der Hoffnungsträger: Bischof Christian Würtz

Der im Juli 2026 ernannte neue Bischof von Eichstätt vereint Reformwillen mit Kirchenrecht.

Würtz ist promovierter Kirchenrechtler und leitete jahrelang das Freiburger Priesterseminar. Er kennt die Strukturen, die rechtlichen Grenzen und die Sorgen des Kirchennachwuchses genau. Dieses Fachwissen ermöglicht es ihm, Reformen innerhalb des erlaubten kirchenrechtlichen Rahmens klug und rechtssicher voranzutreiben, anstatt unüberlegte Alleingänge zu wagen, die in Rom sofort blockiert würden.

Er gilt als jemand, der konservative Traditionen respektiert, aber gleichzeitig liberale Reformkräfte nicht vor den Kopf stößt, sondern mit ihnen das Gespräch auf Augenhöhe sucht.

Diese Empathie und Kommunikationsstärke werden in einer Zeit, in der sich viele Menschen von der Kirche entfremdet fühlen, als dringend notwendige Hirtenqualität gesehen.

Fragender087 vor 34 Stunden: Dieses ganze Beteiligerei Gerede

geht davon aus, dass allen Leuten zuhause einfach nur langweilig ist. genau hier liegt der Irrtum.
Des weiteren fürchte ich dass es all denen die danach rufen endlich Pfarrerin zu werden, mehr um das gemütliche Leben, und das gute Gehalt geht, denn darum sich mit dem Opfer Christi (tun weh, ist schmerzhaft, und das Kreuz ist schwer) zu vereinen, indem man es darbringt. Um mal ganz einfach zu sagen, wenn es mit der Kirche hierzulande so weiter geht, wird eh keiner mehr in ihr was werden wollen, dann sind wir bei Jes 3,6-7

Toretto vor 34 Stunden:

Papst Leo XIV. betonte, vorerst nichts an der geltenden Dogmatik der Kirche ändern zu wollen.

Fokus auf Teilhabe ohne Weihe: Im März 2026 veröffentlichte das Synodensekretariat einen weiteren Bericht. Dieser fordert zwar vehement eine stärkere „Teilhabe von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche“ und bezeichnet dies als Zeichen der Zeit – die Machtstrukturen sollen also reformiert werden, das Sakramenten- und Amtsverständnis bleibt jedoch unangetastet.

Wynfried vor 34 Stunden: Es stellt sich die grundsätzliche Frage,

nach welchen Kriterien potentielle Bischofskandidaten nach dem deutschen Konkordatsrecht ausgewählt werden. Demnach wird besonders auf geistliche Tiefe, Leitungserfahrung, theologische Kompetenz und pastorale Praxis geachtet. Und dann soll derjenige ernannt werden, der diesen Kriterien am besten entspricht. Ein Kandidat, der sich nach „Ordinatio Sacerdotalis“ immer noch offen für die Frauenordination ausspricht, zeugt objektiv gesehen nicht von geistlicher Tiefe und theologischer Kompetenz, er ist eher als Mitläufer einzustufen, der mit dem Strom schwimmt, ohne eine eigene, gefestigte Überzeugung zu vertreten. Warum er dann trotzdem vom Papst ernannt wird, macht das gesamte Auswahlverfahren inkohärent und stellt die Verbindlichkeit der Eignungskriterien selbst infrage.

Schillerlocke vor 35 Stunden: @lesa

Es darf infrage gestellt werden, ob Pius-Brüder-Zugehörige sich über römisch-katholische Bischöfe erheben sollten. Sekten-Mitglieder der exkommunizierten Pius-Brüder haben kein Recht auf Sottisen über römisch-katholische Bischöfe.

Norbert Sch?necker vor 35 Stunden: Formulierungen

Natürlich sollen Frauen in der Kirche in jeder Weise angemessen beteiligt werden. Aber welche Art der Beteiligung ist denn nun für Frauen angemessen?

Und solange es verschiedene Meinungen darüber gibt, ob die einschlägige Stelle in Ordinatio Sacerdotalis einen unfehlbaren oder nur endgültigen Charakter hat (oder ob das in einer lehramtlichen Aussage ohnehin auf das Gleiche hinausläuft), soll das geklärt werden.

Die Formulierungen sind anscheinend so gestaltet, dass niemand etwas dagegen haben kann. Aber jeder weiß, worauf es letztlich hinauslaufen soll.

lesa vor 35 Stunden:

Schon wieder so ein Gehorsamer!

Rolando vor 35 Stunden: Bitte nicht vergessen, auch ein Bischof kann umkehren.

Mancher hats im Herzen schon gemacht, bevor es ersichtlich wird.
Was noch nicht do ist, darum beten wir doch gerne.

discipulus vor 35 Stunden: Audietur et altera pars

Ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken, ein "Würtz-Fan" zu sein und Dinge zu verteidigen, die mir mißfallen, wie seine Zustimmung zu den Dokumenten des synodalen Irrweges.

Aber man sollte der Vollständigkeit halber schon erwähnen, daß Würtz vor ca. einem Jahr eine Abordnung von Studentinnen empfangen hat, die sich für die Frauenordination einsetzen, und ihnen sehr deutlich gemacht hat, wie die derzeitige kirchliche Position dazu ist. Während sich andere wegducken, hat er den Damen klar gemacht, daß mit einer Frauenordination nicht zu rechnen ist.

Die Tagespost erwähnt das in ihrem Artikel zur Berufung Würtz' nach Eichstätt, hier ist das wohl irgendwie untergegangen...

SalvatoreMio vor 35 Stunden: Manches ist schon recht seltsam ...

Wen in Deutschland kann man denn überhaupt zum Bischof weihen? Er müsste schon mal einfachen, menschlichen Ansprüchen genügen, nämlich: gesundheitlich auf dem Damm sein; sich auch auf "höherem Parket" bewegen können; bereit sein, das Amt zu übernehmen und in erster Linie "noch katholisch sein"! - Eines müsste klar sein: Papst Leo XIV. hat sich mehrfach klar gegen eine Öffnung des sakramentalen Priestertums für Frauen ausgesprochen. Er folgt damit der Linie seiner Vorgänger – besonders Johannes Paul II. (Ordinatio Sacerdotalis, 1994) – und betont, dass die Kirche keine Vollmacht habe, Frauen die Priesterweihe zu spenden. - Muss man darauf nicht vertrauen können?

dalet vor 36 Stunden: Keine Sorge

Vielleicht hat Papst Leo XIV. seine Exzellenz zum Bischof von Eichstätt ernannt, weil er weiß, das all die aufgeführten Fragen in Rom und nicht in Eichstätt beraten und beantwortet werden.
Etwas weniger Aufregung um die Personalie täte daher gut.

SarahK vor 36 Stunden: Es ist komisch, gerade nach Eichstätt

unsere Tochter war mit einer internationalen Uni Gruppe in Portugal zum Katholiken Tag, jede(r) ist dann zu den Katechesen in der eigenen Sprache, und sie hat sich die Deutschen angesehen und fühlte sich sogar bei Köln fehl Platz und landete so bei denen von Eichstätt. Nicht nur waren diese laut ihr ausgesprochen gut sondern bejubelten die auch ihren Bischof. Aber vielleicht können die ihren neuen ja mit heiligen. ? im Übrigen frage ich mich schon das ein oder andere Mal ob die wirklich die Sachen wofür sie stimmen vor und mit Christus (also dem Evangelium) durchdacht haben oder einfach abstimmen was das Volk will (darf man sich das laut fragen, Herr Chorbisch?)

Stephaninus vor 36 Stunden: Es ist schon erstaunlich

Rom verpasst eine Chance, und beschleunigt den progressiven Prozess ohne Not. Es bleibt ein grosses Warum!

Bilbo B. vor 36 Stunden: Ordinatio Sacerdotalis unbeachtet

Die Frage der sog. „Frauenordination“ wurde m. E. durch die gesamte Tradition der katholischen Kirche abschliessend und verneinend entschieden. Ordinatio Sacerdotalis von Johannes-Paul II. ist verbindlich und bestätigte De Fide dazu nur, was die Kirche schon immer lehrte. Die sog. Weihe von Frauen zu „Diakoninnen“, „Priesterinnen“ und „Bischöfinnen“ wäre einfach per se ungültig. Eine tiefgründige und ausführliche Untersuchung schrieb dazu Professor Manfred Hauke „Die Problematik um das Frauenpriestertum vor dem Hintergrund der Schöpfungs- und Erlösungsordnung“, Paderborn 1982.

golden vor 2 Tagen: Benediktregel

Die Heiligen mögen uns geleiten mit ihrer Fürbitte ! Mönchsvater Benedikt und manch andere haben gute Regeln und Beispiele ihres Lebens hinterlassen für Jahre der geistlichen Verwirrung oder Leichtlebigkeit.
HALTEN wir uns daran ! Gläubige rückt in Gebetsgemeinschaft zusammen.Rosenkranz besorgt und Benediktmedaille ins Haus ! Jesus spricht endzeitlich von der kleinen Herde und nicht von jovialen Kirchenleitern ! (Lk 12,32)

Johannes14,6 vor 2 Tagen: Papst Leo

als ehemaliger Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe WEISS, WEN er zum Bischof ernennt.

Ich sehe es als weitere Bestätigung einer Richtung, die sich bereits mit dem Verbleib von Kardinal Fernandez, Fiducia supplicans und der HS- freundlichen Audienzpolitik des Papstes abgezeichnet hat.
Auch die Synodalität wird fortgesetzt, der Bericht vom Synadalforum 9 nicht zurückgenommen.

Freude an der Kirche vor 2 Tagen: @ottokar

Bitte schreiben wir zahlreich dem Heiligen Vater!

Schreiben wir auch Bischof Würtz (wie im vorherigen Post erwähnt)!

Erbitten wir notfalls den Rücktritt des neuen Eichstätter Bischofs!

tieviekath vor 2 Tagen: Hoffentlich nicht: Das doppelte Maß

Man muss hier sicher vor einem Urteil sich sehr genau mit der Positionierung des neuen Bischofs auseinandersetzen, um ihm kein Unrecht zu tun. Aber: Dürfen wir hier im Prinzip dann auch erleben, dass ab einer bestimmten Stufe mit der gleichen Klarheit aus Rom gegen solche dem Lehramt wiedersprechenden Forderungen (Handlungen) vorgegangen wird - wie es jetzt bei den nicht erlaubten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. der Fall war? Ich hoffe nicht, dass man sich in Schweigen hüllt

ottokar vor 2 Tagen: Unser Papst ist ein unkomplizierter ,offener , uneitler Mensch!

Warum nicht Kontakt zu ihm suchen und ihn fragen, ob er diese Wahl in Kenntnis der Grundeinstellung von Christian Würtz getroffen hat. Wenn ja, dann wissen wir wohin die Richtung geht.

Wynfried vor 2 Tagen: Mangelnde Verwurzelung vor Ort: Ein Weihbischof aus einer ganz anderen Region Deutschlands

hat keine Vorkenntnisse über die lokalen Dynamiken, Probleme und das Personal des neuen Bistums. Das kann an der Basis für Frust sorgen, da man sich einen Bischof wünscht, der „aus den eigenen Reihen“ stammt (z. B. den bisherigen Generalvikar oder einen profilierten Pfarrer der eigenen Diözese). Dass ein gebürtiger Karlsruher (ein Badener) den Bischofsstuhl im altbayerisch-fränkisch geprägten Eichstätt übernimmt, ist mental ein echter Kulturwechsel.

Dieser „Transfer“ bringt zudem eine spürbare theologische Veränderung für Eichstätt. Der emeritierte Bischof Hanke galt kirchenpolitisch als dezidiert konservativ und stimmte beim Synodalen Weg konsequent gegen Reformtexte wie die Segnung homosexueller Paare oder den Diakonat der Frau. Christian Würtz dagegen hat bei diesen Reformthemen auf dem Synodalen Weg mit „Ja“ gestimmt. Der Import dieses Weihbischofs verändert also die theologische Statik der Diözese fundamental. Die spannende Frage ist: Will „Rom“ das?

Versusdeum vor 2 Tagen: Abstimmungsverhalten ein NoGo für Bischofsernennungen

@Jothekieker Doch, man sollte es angemessen bewerten:
Wer ausdrücklich und mehrfach beschließt, lokal ein rein willkürlich definiertes Kirchenparlament einzusetzen, in dem die Nachfolger der Apostel eine Minderheit sind*, das aber "verbindliche Beschlüsse" (!) treffen kann, der will eine andere Kirche und der will Häresien institutionalisieren
Wer die "Priesterweihe" von Frauen, also Weihesimulationen, fordert (und mit ihnen unwirksam gespendete Sakramente!), der kennt entweder Neues Testament, Kirchenrecht, noch Lehre der Kirche und weiß hoffentlich auch nicht, was und wie zentral die Priesterweihe und die Sakramente für das ewige Heil sind, ist also ahnungslos oder Mietling - oder Wolf!
Und wer als Konsequenz aus dem omo-Missbrauchsskandal noch mehr Homo fordert, für den ist auch 2+2=5.
* 1/3 Bischöfe, 1/3 Zd"K" Laien-Apparatschiks, 1/3 irgendwer (stand damals noch nicht einmal fest! Wie man hörte, kloppten sich danach Lobbyisten, wohl Homo & Co, um die freien Logenplätze!)

Freude an der Kirche vor 2 Tagen: Ihm schreiben und für ihn beten

Bitte schreibt ihm und fragt ihn deutlich, wie er zur Frauenweihe und zur Neubewertung der Homosexualität steht. Er muss sich positionieren und gegebenenfalls zum Rücktritt bewegt werden.

Beten wir fest um seine vollständige Bekehrung und bestellen wir dafür gerne hl. Messen.

Unbeflecktes Herz Mariä, sei seine Rettung!
Hl. Willibald, bitte für ihn!

Versusdeum vor 2 Tagen: @Jothekieker

Es gab auch Bischöfe, die "nein" gesagt haben. Spätestens, als die allererste Abstimmung zur (A)Moral nicht wie gewünscht ablief, weil keine Mehrheit bei den Bischöfen zustande kam und man deswegen zu namentlicher Abstimmung überging, war klar, dass das eine Farce wird. Und tatsächlich: Die Mietlinge liefen vor den Wölfen davon und nickten buchstäblich alles brav ab. Sogar das unsägliche Pamphlet "Priesterliche Existenz heute" (wie hat Bischof Würz hier eigentlich abgestimmt?), in dem sehr scharf Homo-Priester und "Frauenpriestertum" gefordert werden.
Und warum will Rom unbedingt beweisen, dass die Piusbruderschaft mit dem behaupteten "[geistlichen] Notstand" Recht hat?

Jothekieker vor 2 Tagen: Bedenklich

Man sollte das Abstimmungsverhalten der Bischöfe nicht überbewerten. Der Druck war auf diesen Veranstaltungen enorm.
Trotzdem: Von einem Bischof erwarte ich einfach mehr Rückgrat.

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