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vor 8 Stunden in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
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Gemeinschaften, die den Alten Ritus pflegen, stellen viele Freiwillige für den Papstbesuch im September.
Paris (kath.net/jg)
Französische Katholiken, die der Messe im Alten Ritus verbunden sind und dem Papst die Treue halten, äußern ihr tiefes Bedauern über die jüngsten Entwicklungen in der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX). Die Bruderschaft hat am 1. Juli 2026 in Écône (Schweiz) vier neue Bischöfe ohne päpstliche Erlaubnis geweiht. Der Vatikan erklärte die Gemeinschaft als schismatisch und exkommunizierte sechs Bischöfe der FSSPX, darunter die neu Geweihten, berichtet OSV News.
Die Ereignisse fallen in eine Zeit, in der sich französische Katholiken, die der Alten Messe nahestehen, besonders engagieren, um Papst Leo XIV. bei seinem bevorstehenden Besuch in Frankreich vom 25. bis 28. September 2026 willkommen zu heißen. Dies obwohl das Verhältnis zu den Bischöfen nicht immer einfach ist. Philippe Darantière, seit 2025 Präsident der Vereinigung Notre-Dame de Chrétienté, die die jährliche Pfingstwallfahrt von Paris nach Chartres organisiert, berichtet von einer beispiellosen Mobilisierung für den Papstbesuch.
Die Erzdiözese Paris hat die Vereinigung um Unterstützung bei der Vorbereitung der Papstvisite gebeten. Für das Jugendtreffen und die Gebetsvigil am 25. September im Stade de France sowie die Hauptmesse am 26. September auf der Place de la Concorde werden bis zu 10.000 Freiwillige benötigt. Notre-Dame de Chrétienté ist für ihre gute Logistik bekannt: Jährlich pilgern rund 20.000 Gläubige von Paris nach Chartres.
„Viele unserer Gläubigen aus ganz Frankreich fragen ihre Priester, ob Busse organisiert werden, um den Papst in Paris zu treffen“, sagt Darantière gegenüber OSV News. Die Vereinigung biete konkrete Hilfe an. Die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften, welche die Alten Messe pflegen, und anderen katholischen Gruppen zeigte sich bereits beim Pfingsttreffen 2026, wo Pilger und Jugendliche gemeinsam vor dem Allerheiligsten beteten. Auch der Kaplan von Notre-Dame de Chrétienté, Pater Jean de Massia von der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP), ist in die geistliche Vorbereitung des Papstbesuchs eingebunden.
Darantière betont das Bemühen vieler Anhänger der Alten Messe, Tradition und Treue zur kirchlichen Hierarchie zu vereinbaren: „Diese Linie ist manchmal schwer einzuhalten.“ Die Exkommunikationen der FSSPX hätten bei den gegenüber dem Papst loyalen Anhängern der Alten Messe große Betroffenheit ausgelöst. Man hoffe auf Wohlwollen der Bischöfe, insbesondere bei der Organisation von Taufen und Trauungen im Alten Ritus. Die Kontakte zu den Diözesen seien noch zögerlich und von Ort zu Ort unterschiedlich. Darantière bedauert, dass es nicht mehr Kommunikation mit den Bischöfen gibt, hofft aber auf eine Verbesserung in den nächsten Monaten.
Foto: Symbolbild
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Richelius vor 1 Stunden: @ lesa
Das 2. Vaticanum ist nicht der alleinige Maßstab, aber es ist ein Teil davon. Ebensowenig darf man das erste Konzil von Nikaia isoliert betrachten, oder Chalkedon, oder Trient.
Nur folgt die Piusbruderschaft, ebenso wie die Synodalen der Hermeneutik des Bruches.
Christine vor 2 Stunden: @Rolando
Vielen Dank für den Link,
eine klare und gleichzeitig bewegende Predigt von Pater Kilian, übertragen von K-TV.
"DIE DEMUT SIEGT IMMER"
Sehr hörenswert!
youtu.be/eWziTT9IoBc?is=_Oc3iw-8Cj7pZbyr
chorbisch vor 2 Stunden: @ lesa
Ich habe nicht die Absicht, Sie von Ihrem Standpunkt wegzubringen, das wäre sinnlos.
Aber Sie könnten gegenüber Leuten mit anderen Ansichten gern auf Ihren herablassenden Tonfall verzichten. Egal, ob @ Parcival jung ist, oder nicht, ein solch dünkelhafter Ton ist unangemessen.
Allerdings leider nicht untypisch für Menschen, die sich ihrer Sache sicher sind. Nur ist der Weg von der Rechtgläubigkeit zur Rechthaberei oft ein sehr kurzer.
physicus vor 3 Stunden: Werte @lesa: Dank und Anmerkung
Vor längerer Zeit hatten Sie einmal ein Gebet für Kinder und Jugendliche gepostet: Das hatte ich mir kopiert und betete es immer wieder einmal. Meinen herzlichen Dank dafür an Sie!
Vielleicht habe ich es falsch in Erinnerung, aber ich meine, dass auch Sie, so wie ich, Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. wertschätzten. Ich fand es daher unpassend, als bei der Bischofsweihe an zentraler Stelle vorgelesen wurde, dass "die kirchlichen Autoritäten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil bis heute von einem Geist beseelt sind, der dem des Glaubens entgegensteht, und gegen die heilige Tradition handeln" (siehe Link). Dies über Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. zu behaupten, empfinde ich als ungerecht. Vielleicht können Sie das nachempfinden. Herzliche Grüße und Gottes Segen!
Paddel vor 4 Stunden: @lesa
Diese Gemeinschaft ist mitschuldig an den unerklärlich zahlreichen Taufen in Frankreich und an den zunehmenden Priesterberufungen in Frankreich.
Schön.
lesa vor 4 Stunden: Im Kern geht es um die Wahrheit
@Veritasvincit. Sie werden aber zugeben, dass das eine heikle Sache ist, nicht wahr? Seit den zweideutigen Stellen im Konzil zu diesem Thema ist alles verchwommen hin zu der Vermischung und Verwischung von allem und jedem. Als unter vielen Muslimen lebend, mit denen man in freundlicher Beziehung steht, versteht man Ihr Anliegen... Aber es besteht doch durch gemeinsame Gebete leicht ein falscher Eindruck, bzw. eine nicht dem christlichen Glauben gemäße Einstellung. Wenn nun die Piusbrüder dieses klare Zeichen setzen, sind sie m.E. nicht im Irrtum, sondern glaubenstreu. Wir schulden den Muslimen mit der Nächstenliebe auch den Glauben an den Erlöser Jesus Christus. Vor allem braucht es das gelebte Zeugnis, aber auch die Wahrheit.
lesa vor 4 Stunden: Wir empfangen den Glauben von Anfang an. Der Maßstab ist nicht Vatikanum II
@Parzival: Danke für Ihre Bemühung. Ausnahmsweise habe ich Ihren Beitrag gelesen. Ich lese hier nicht alle Kommentare.
Eben der Traditionsbegriff und wo der Maßstab liegt, ist das Problem, und dass Vatikanum II eine Stellung zugemessen wird, die es nicht hat.
Wahrscheinlich sind Sie noch jung. Mit der Zeit lernt man vieles. Sicher beten Sie ja. Gottes Segen!
Parcival vor 6 Stunden: Liebe @Lesa
ich möchte Ihren Einsatz, Ihre Ernsthaftigkeit u. auch den Schmerz würdigen. Bitte erlauben Sie mir eine persönliche Rückmeldung zu Ihren Beiträgen. Auf mich wirkt es, als entstünde ein Deutungsrahmen, der sich zunehmend für Korrektur von außen verschließt. Lehramt u. kirchenrechtl. Entscheidungen werden fast ausschließlich im Licht einzelner Autoren gelesen, die dieselbe Grundposition vertreten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht mehr das Lehramt die Tradition auslegt, sondern ihre Auslegung der Tradition entscheidet, welche Aussagen des Lehramts angenommen werden können. Zugleich begegnen Sie Andersdenkenden mit Unterstellungen oder geistlichen Deutungen. Was mich nachdenklich macht: Ich führe beruflich und privat viele Gespräche mit Gläubigen der FSSPX. Selbst dort begegne ich einer derart ausgeprägten Zuspitzung nur ausnahmsweise. Deshalb frage ich mich, ob diese Art der Argumentation den Anliegen der FSSPX wirklich dient – oder am Ende eher einen Bärendienst erweist.
rosenstaedter vor 6 Stunden: Interessant wäre eine aktuelle Stehllungsnahme von Professor Georg May
Hardenberg vor 8 Stunden: @Lesa
Ich finde übrigens sehr gut (ganz ironiefrei), dass Ihnen hier von der Redaktion so breiter Raum eingeräumt wird. Ihre Gedanken zeigen gut, wohin der Weg der andauernden Widersetzlichkeit und des Ungehorsams gegen das ordentliche und außerordentliche Lehramt der römischen Kirche führt. Es gibt kein Heil bei der Piussekte. Sie verführt Menschen.
Veritasvincit vor 8 Stunden: @lesa
Die Piusbrüder leugnen z.B. die vom Konzil verkündete persönliche Freiheit jedes Menschen, öffentlich bei einer andern Religionsgemeinschaft mitzumachen. Da sind sie selber auf dem Irrweg.
Bilbo B. vor 8 Stunden: Iesa: Unbeantwortete Frage?
Habe ich etwas übersehen? Iesa möge bitte auf meine kurze Frage zu Denzinger 3059 bis 3064 eingehen: Betreffen diese Aussagen des I. Vaticanums im Enchiridion bloss den Disziplinargehorsam und nicht auch den Glaubensgehorsam? Ja oder Nein?
Toretto vor 8 Stunden:
Ist nicht die Piusbruderschaft im Dunkeln über die Klippe des Schismas gestürzt?
lesa vor 9 Stunden: "Ihre Augen waren voll Schlaf" (Jünger in Gethsemani)
Torrento: Was nützt dies alles, wenn jene "der Kirche unterstelletn Braven" entfernt werden, wenn sie den Mund aufmachen gegen Irrlehren der derzeitigen Kirchenführung? (dreimal in Frankreich geschehen in jüngster Zeit.) Es ist ihre Gewissensentscheidung. Gott beurteilt es.
Die Piusbrüder jedenfalls werden gerne sich voll dem Papst unterstellen, sobald die gefährlichen Punkte in den Konzilstexten und den neueren quasi-häretischen Schreiben bereinigt sind. Gehorsam gegen Irrlehren ist Ungehorsam gegen Gott.
"Wo sich die Kirche von den Vorgaben Christi entfernt, bleibt derjenige in Recht und Gehorsam, der dabei nicht mitgeht." (M. G.) Man sieht klar, dass
das Schismageschrei die FSSPX nicht betrifft, da sie sich nicht von Ppst und Kirche trennen wollen, sondern sich klar von den Irrlehren distanzieren - die erst klar ans Licht treten und erkannt werden müssen. Das ist die wahre Treue zur Kirche.
Der Vormarsch des Antichristen innehalb der Kirche hat rasant an Tempo zugenommen.
discipulus vor 9 Stunden: @Toretto, Kostadinov: Missverständnis
Die Petrusbruderschaft ist päpstlichen Rechts, deshalb kann ein Diözesanbischof sich nicht in die inneren Belange der Bruderschaft einmischen. Aber natürlich hat ein Diözesanbischof davon unabhängig das Recht, zu entscheiden, wer in seiner Diözese tätig ist. Das sind zwei unterschiedliche Dinge, die sich nicht widersprechen.
Kostadinov vor 10 Stunden: @Toretto - das verhebt in der Praxis aber nicht
Sie sagen, FSSP unterstünde nicht den Ortsbischöfen. Aus den Diözesen Dijon und Quimper in Frankreich ist die FSSP aber von den Ortsbischöfen rausgeschmissen worden.
Aquilops vor 10 Stunden: Brief vom 15. Dezember 2003
@lesa:
Der Brief des geschätzten Prof. Dr. May, aus dem Sie in Ihrem Post zitieren und der aktuell viel "herumgereicht" wird, stammt nach meiner Kenntnis vom 15. Dezember 2003, ist also über 22 Jahre alt. Mit der jetzt eingetretenen Situation besteht kein Zusammenhang.
(Bitte klären Sie mich auf, wenn ich hier falsch liegen sollte.)
Toretto vor 10 Stunden: Kirchenrechtlich gesehen ist die
Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) eine Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts.
Direkte Unterstellung: Sie untersteht nicht den lokalen Ortsbischöfen, sondern direkt dem Heiligen Stuhl in Rom.
Eigenes Charisma (Sonderstatus): Ihr kirchenrechtliches Fundament erlaubt es den Priestern ausdrücklich, die Seelsorge, die Sakramente und das kirchliche Stundengebet vollständig nach den liturgischen Büchern von 1962 (der alten lateinischen Messe) zu feiern.
Volle Integration: Im Gegensatz zur Piusbruderschaft sind alle Weihen und Sakramente der Petrusbruderschaft zu 100 % kirchenrechtlich erlaubt, gültig und in der römisch-katholischen Kirche voll anerkannt
FSSPX (Piusbrüder): Nach den jüngsten Ereignissen im Juli 2026 und der festgestellten Exkommunikation der gesamten Gemeinschaft warnen Bischöfe ausdrücklich davor, dass ein Messbesuch dort die Sonntagspflicht nicht mehr erfüllt, da deren Priester keine rechtmäßige Erlaubnis (Jurisdiktion) zur Seelsorge besitzen
discipulus vor 10 Stunden: @Versusdeum: Was gilt
Die Bischöfe, die an der unerlaubten Weihe beteiligt waren, haben sich gemäß Kirchenrecht selbst exkommuniziert. Das gilt unmittelbar.
Die Glaubenskongregation hat in der erklärenden Note zu der Feststellung dieser Exkommunikation deutlich gemacht, daß der Apostolische Stuhl diesen Vorgang als Schisma betrachtet und alle Priester, die zur Piusbruderschaft aufgrund ihrer Unterstützung des Schismas ebenfalls exkommuniziert sind.
Das sind zwei verschiedene Rechtsvorgänge mit unterschiedlichen Begründungen, gegen die gegebenfalls mit anderen Argumenten Einspruch eingelegt werden kann. Das Ergebnis ist aber: Alle Priester der Piusbruderschaft sind derzeit exkommuniziert.
lesa vor 10 Stunden: Warnung vor diabolischer Verwirrung durch Einschücherung
Ein prominenter Rechtsexperte aus Rom (kein Freund der FSSPX)erklärte schließlich gestern: Bei dieser "Exkommunikation" handelt es sich um eine "Deklaration", eine Art Warnung für die Gläubigen, die keine Rechtswirksamkeit hat. Dazu bräauchte es ein Dekret. Ein solches ist aber nicht vorhanden."
An die Medien: Bitte nehmen Sie die Unterscheidung zwischen "Ungehorsam" und "Schisma" zur Kenntnis. Das wäre hilfreich in dieser Not!
Der bekannte Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May, schrieb:
„Ich kenne keine verbindliche Äußerung des Apostolischen Stuhles, wonach die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Schisma begründet habe und im Schisma lebe. Soweit ich sehe, wird diese Behauptung aufgestellt entweder von Ignoranten oder von Modernisten. … Schisma besagt die Aufkündigung der Unterordnung unter den Papst. Daran kann bei der Priesterbruderschaft keine Rede sein. … Ungehorsam begründet kein Schisma. "
@Versusdeum: Leben wir einfach den Glauben. Springen wir nicht auf jeden Artikel drauf
Rolando vor 11 Stunden: Mit dieser Predigt ist vieles klarer
https://youtu.be/eWziTT9IoBc?is=_Oc3iw-8Cj7pZbyr
Versusdeum vor 12 Stunden: Was gilt denn jetzt?
OSV News schreibt "... und exkommunizierte sechs Bischöfe der FSSPX, darunter die neu Geweihten". Sind etwa in Frankreich nicht sämtliche Priester und sogar viele Gläubige der Bruderschaft für exkommuniziert erklärt worden? Wobei letzteres sowieso fast niemanden trifft, denn es heißt ja sinngemäß, "die das Schisma unterstützen". Und das will ja sicherlich (praktisch) niemand bei Pius, denn wer will schon bewusst Exkommunikation und erst Recht ein Schisma (eher: Sanktionen in Kauf nehmen, um die weltweite Seelsorge sicherzustellen - wobei man sicherlich nicht mit einem derartigen Vorschlaghammer-Hieb aus Rom gerechnet hatte)?
Stefan Fleischer vor 12 Stunden: Nur eine kleiner Hinweis
Wir sollten aufhören zu sagen, der Vatikan habe diese Exkommunikation erklärt. Er hat nur zur Kenntnis genommen, dass die Bruderschaft - allen Warnungen zum Trotz - die angedrohten Weihen vollzogen, und sich damit bewusst und automatisch selbst exkommuniziert und aus der Gemeinschaft der Kirche verabschiedet hat.
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