kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

vor 8 Stunden in Deutschland, 1 Lesermeinung
Artikel versenden | Tippfehler melden


Gunnar Schupelius/Nius: „Seltsam, wie wenig der Angriff auf Christen in unserem christlichen Land zur Kenntnis genommen wird.“


Berlin (kath.net) Die Angreifer „beschmierten das Café regelmäßig mit Hassparolen, zuletzt am 5. Juli. Sie warfen ganze Farbeimer gegen die Fassaden und zertrümmerten die Scheiben des Lokals, einmal mit 78 Hammerschlägen. Am Heiligen Abend 2025 spritzten sie literweise Buttersäure durch ein Loch im Fenster in den Innenraum. Der Gestank konnte bis heute nicht vollständig beseitigt werden.“ Das schildert Gunnar Schupelius in seinem „Nius“-Kommentar unter dem Titel: „Café in Leipzig muss schließen, weil es christlich ist“. Das Café wurde betrieben von einer Gemeinde einer christlichen Freikirche namens „Zeal Church“. 


Der Gemeindepastor René Wagner hat die Vorwürfe seitens der Linksextremisten – darunter Behauptungen zu Fundamentalismus und Queerfeindlichkeit – zurückgewiesen. Café und Gemeinde wären für alle offen, allerdings würden keine gleichgeschlechtlichen Trauungen vorgenommen. Wagner stellt fest: „Ich wünsche mir, dass antichristliche Hassverbrechen die gleiche Aufmerksamkeit bekommen wie andere Gewalttaten.“

Schupelius kommentiert, dass zwar zwei Jahre lang berichtet worden sei, wie das Café angegriffen wird, es aber dennoch „keinerlei Reaktionen der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik“ gegeben habe. Vielmehr sei „die Gemeinde der ‚Zeal Church‘ … dem Hass und der Aggression der Linksextremisten hilflos ausgeliefert“ gewesen, ja, sie sei es immer noch. „Seltsam, wie wenig der Angriff auf Christen in unserem christlichen Land zur Kenntnis genommen wird.“

Symbolbild (c) Pixabay/Zdeněk Tobiáš


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Tweet 




Lesermeinungen

Versusdeum vor 7 Stunden: Der. Polizei geht es dort ebenso

In der linksextremistischen Hochburg Leipzig-Connewitz wurde eine Polizeistation in nur 1 1/2 Jahren etwa 13 bis 16 Mal angegriffen, ein Mal sogar von etwa einem Bataillon aus etwa 90 (!) Terroristen, vor denen sich die beiden Beamten in Todesangst unter Tischen versteckten (das aus gutem Grund verwendete Panzerglas hielt zum Glück) und die den sie verfolgenden Polizeifahrzeugen Krähenfüße vor die Reifen warfen (stechen die Reifen auf).
Aber kein Problem. Sind ja "die Guten", weil Speerspitze im "Kampf gägän rächz" und wahrscheinlich sogar "Ihr Steuergeld bei der Arbeit", also finanziert durch "Demokratie leben" oder andere Halbregierungsorganisationen der "Zivilgesellschaft"* (womöglich sogar die sich wieder einmal bei Indymedia bekannt habenden Linksterroristen, die im Januar 100.000 Berliner bei unter -5 Grad tagelang den Strom wegsprengten. Was? Längst vergessen!
* 2013 strich die SPD die Extremismusklausel, die verhindern sollte, dass Extremisten staatliche Fördermittel bekommen

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz