
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 33 Stunden in Spirituelles, 10 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Umfrage für die brasilianische Bischofskonferenz zeigt erstaunliches Ergebnis
Brasília (kath.net/gro/red) Ein Mangel an Ehrfurcht vor der Liturgie und eine übermäßige Betonung gesellschaftspolitischer Themen erwiesen sich als die Hauptfaktoren, die die Teilhabe der Befragten am Glaubensleben hemmen. Das ergibt eine Umfrage unter 11.000 Jugendlichen, die im Auftrag der Brasilianischen Bischofskonferenz erstellt wurde. Darüber berichtet die englischsprachige Ausgabe von EWTN. An der Studie nahmen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 29 Jahren aus allen Regionen Brasiliens teil. Es wurde eine nicht-repräsentative, freiwillige Methodik (Opt-in-Verfahren) angewandt; dabei kam ein überwiegend quantitativer, digitaler Fragebogen zum Einsatz, den die Teilnehmer selbst ausfüllten.
Viele junge Gläubige sehnen sich nach vertiefter Glaubenslehre. Sie erwarten von der Kirche eine stärkere Betonung von Heiligkeit und christlichem Leben sowie eine ehrfürchtigeren und besser gefeierte Liturgie. Eine schöne, ehrfürchtige Liturgie wird als Gegenpol zur oberflächlichen digitalen Welt gesehen – sie bietet Stille, Konzentration, Transzendenz und Widerstand gegen reine Unterhaltung. Eine übermäßige Konzentration auf sozio-politische Themen werten viele Jugendliche als Hindernis für ein kirchliches Engagement.
Patrícia Espíndola de Lima Teixeira von der Päpstlichen Katholischen Universität von Rio Grande do Sul, die die Forschungsarbeit koordinierte, erläuterte gegenüber dem portugiesischen EWTN-Ableger ACI Digital: „Wir haben es mit einer Generation zu tun, die mit einer riesigen Menge oberflächlicher Inhalte aufgewachsen ist; genau darin liegt die Hypothese, warum so viele junge Menschen sich nach tieferen Beziehungen sehnen, die den Glauben und den Sinn des Lebens fördern.“
„Unter den von den Teilnehmern geäußerten Ansichten war oft der Wunsch nach einer Kirche zu vernehmen, die tief in Jesus Christus, Spiritualität, Liturgie und Glaubensbildung verwurzelt ist. Auch die offenen Antworten spiegeln den Wunsch wider, dass Christus bei der Evangelisierung im Mittelpunkt steht“, erläutert auch Layla Kamila, Koordinatorin des Kommunikationsteams von „Jovens Conectados“ (Vernetzte Jugend) bei der Bischöflichen Jugendkommissiodes Ständigen Rates der Brasilianischen Bischofskonferenz. Dies bedeute „nicht, die soziale Dimension des kirchlichen Auftrags zu schmälern. Ganz im Gegenteil: Die Verkündigung des Evangeliums und der Einsatz für Gerechtigkeit, für die Armen, für Frieden und Menschenwürde gehören untrennbar zusammen.“
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
SalvatoreMio vor 30 Stunden: Geburtstagsgruß an Msgr Franz Schlegl
Sehr geehrter Msgr.Schlegl! Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag! Möge der himmlische Vater Ihnen im neuen Lebensjahr durch seine heiligen Engel beistehen, wenn Sie seiner Hilfe besonders bedürfen!
SarahK vor 31 Stunden: @versusdeum
Ich glaube die, die „überleben“ werden wenn sie selbst die Kirchensteuer zahlen und nicht gerade an einer Schützenbruderschaft hängen, die sind genauso. Ich denke die nächsten 10 Jahre werden das dramatisch zeigen, wenn es keinen Wandel geben wird. Wenn ich sehe wie man immer noch die 80’er in der Firmvorbereitung repliziert fällt mir nichts mehr ein, ich verstehe nicht, dass man denen nicht beibringt was wir glauben, selbst wenn man heute vielleicht cooler Methoden anwendet so sehe ich inhaltlich das was mich schon abgeschreckt hat. Unsere Tochter hat von den Lateinamerikanern die sie letzte Woche getroffen hat berichtet, dass sie alle kniend und ehrfürchtig die Heilige Kommunion empfangen haben auch im NO. Natürlich gibt es gerade in Chile auch viele die „kann man so sehen muss man aber nicht“ glauben, kenne ich auch persönlich welche aber in meinem Alter, aber ich glaube bei Jungen Menschen ist es jetzt eine essenziellere Frage ein entweder oder.
Fink vor 34 Stunden: Eine liturgische gegenbewegung in Lateinamerika sind die "Herolde des
SalvatoreMio vor 36 Stunden: Zeitzeuge
@Ihnen von Herzen Dank für den Hinweis und für alles, was Sie als treuer Zeuge immer für uns getan haben! Möge der allmächtige Gott Sie begleiten und behüten an jedem Tag!
SalvatoreMio vor 36 Stunden: Mehr Glaubenslehre und würdige Liturgie
Brasilien: seit einiger Zeit habe ich öfter Videos aus Brasilien vor der Nase. Da gruselt es einen! Und was da in der Liturgie der hl. Messe manchmal an "Hopserei und Sportübungen" unter Applaus der Menge dargeboten wird, das kann man sich nicht vorstellen! Ich wüsste nur eins: rausrennen!
bücherwurm vor 2 Tagen: @versusdeum: die Chance,
dass die Deutsche Bischofskonferenz oder meinetwegen auch das Zentralkommitee der deutschen Katholiken eine Umfrage in Auftrag gibt, die ein analoges Ergebnis hervorbringen könnte... tendiert m.E. leider gegen NULL !!
Versusdeum vor 2 Tagen: Ist das in Deutschland auch so?
Denn dann dürften für ernsthafte junge Katholiken die SyndWeg-Ladenhüter aus den blind fortschrittsbegeisterten 1960ern ebensowenig attraktiv sein, wie die wissenschafts- und fortschrittsfeindlichen woken Ersatzreligionen und Weltuntergangspropheten.
Zeitzeuge vor 2 Tagen: Wohl ein gestatteter Exkurs:
Heute wird der verdiente Msgr. Franz Schlegl aus Wien
75 Jahre
alt.
Falls er mitlesen sollte:
Herzliche Glück- und Segenswünsche vom Zeitzeugen!
Der Segen des GOTTES der Dreifaltigen Liebe begleite Sie auf allen Ihren Wegen!
AD MULTOS ANNOS!
Der Redaktion und allen Verteidigern der unverfälschten und unverkürzten, verbindlichen kath. Glaubens- und Moralllehre wünsche ich ebenfalls GOTTES Segen und eine gute Zeit!
Stefan Fleischer vor 2 Tagen: @ girsberg74
Ja, die Ehrfurcht. Die Schrift nennt sie auch oft die Furcht des Herrn. Sie ist der Anfang der Weisheit. Z.B.:
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; / alle, die danach leben, sind klug. / Sein Ruhm hat Bestand für immer. (Ps 111,10)
Spr 1,7
Gottesfurcht ist Anfang der Erkenntnis, / nur Toren verachten Weisheit und Zucht. (Ps 111,10)
Anfang der Weisheit ist: Erwirb dir Weisheit, / erwirb dir Einsicht mit deinem ganzen Vermögen! (Spr 4,7)
10 Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht, / die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht. (Spr 9,10)
Kein Wunder, dass die Sehnsucht nach ihr gerade heute so tief in den Herzen besonder der jungen Leute verankert ist.
girsberg74 vor 2 Tagen: "Ehrfurcht" !
Der zentrale Begriff.
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz