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Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

vor 13 Stunden in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Fokus auf Freundschaft, Gemeinschaft und Bedürftige richten - In Sommerzeit "Evangelium des Friedens und der Barmherzigkeit" leben.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Papst Leo XIV. ruft dazu auf, im Sommerurlaub auf Exzesse und Materialismus zu verzichten. Stattdessen sollten die Ferien eine echte Erfahrung der Freundschaft und des Miteinanders sein, schreibt er in der aktuellen Ausgabe des Vatikan-Magazins "Piazza San Pietro". Das Schreiben ist die Antwort auf eine Leserfrage, wie man in der Ferienzeit den eigenen Glauben vertiefen könne. Zudem rief der Papst dazu auf, ältere Angehörige und Kranke im Urlaub nicht allein zu lassen. "Auch die Ferien sollen im Einklang mit einem christlichen Lebensstil stehen", so Leo XIV.
Zugleich warb Leo XIV. darum, auch an diejenigen zu denken, die sich nicht einmal eine kleine Auszeit gönnen könnten. "Denken wir an die Kranken, an die Menschen, die die Hoffnung auf das Leben verloren haben, an diejenigen, die vom Schmerz über den Verlust ihrer Lieben überwältigt sind", so der Papst. Weiter erinnerte er an die Opfer von Kriegen, Hass, Terrorismus und Gewalt, an Verfolgte, Häftlinge, Arbeitslose, Obdachlose und Migranten.


Zeit der Gemeinschaft, Freundschaft und Geschwisterlichkeit
Auch konkrete Formen der Nächstenliebe gehören für Leo XIV. zur christlichen Gestaltung der Ferien. Freiwillige, unabhängig von ihrem Alter, ermutigte er dazu, einen Teil ihrer freien Zeit Menschen zu widmen, die Unterstützung brauchen. "Setzt euch dafür ein, den Leidenden Menschlichkeit und Hoffnung zu bringen, und ihr werdet Früchte der Gnade sehen; ihr werdet sehen, wie viel Liebe euer Leben erfüllen wird, wie viel Freude, wie viel Glück", schreibt der Papst.
Als Orientierung für die persönliche Glaubenspraxis in der Sommerzeit gibt Leo XIV. den Gläubigen mit: "Nutzt auch die Sommerzeit, um das Evangelium des Friedens und der Barmherzigkeit zu leben." Der Sommer könne eine Gelegenheit zu "fruchtbaren sozialen und religiösen Erfahrungen" sein, um den eigenen Auftrag in Kirche und Gesellschaft neu zu entdecken. Ferien sollten nach seinen Worten eine Zeit der Gemeinschaft, Freundschaft und Geschwisterlichkeit sein - nicht eine Flucht aus der Verantwortung gegenüber den Mitmenschen.

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Foto: Archiv


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 6 Stunden: Tja, leider hat man dieweltumspannende Kirchensprache

ausgerechnet im Zeitalter der Globalisierung faktisch abgeschafft. Es sind immer ganz besondere Momente, wenn man im überlieferten Ritus "zuhause" oder in der Fremde einen fremdsprachigen Priester erlebt, vielleicht sogar ohne jede Deutschkenntnisse, aber die Hl. ist immer die "heimatliche" in der weltumspannenden Landessprache der Kirche.

arctotis vor 9 Stunden: Freundschaft

@ Stefan Fleischer:
„Dabei aber darf die «Freundschaft» mit Gott, die Beziehung zu IHM nicht zu kurz kommen.“

Genau – denn sonst ist Freundschaft von der, die die Anbeter der Regenbogenfahne am CSD produzieren, nicht zu unterscheiden.

SarahK vor 9 Stunden: Ja, Herr Fleischer

in der Tat und nach einer schmerzlich erlebten Sonntagsmesse im Norden Deutschlands, buche ich meinen/unseren Urlaub mittlerweile nachdem ich mir die Website der katholischen Gemeinde der Stadt/des Ortes im In- und Ausland angesehen habe und ob es dort regelmäßig Messen, Beichte und Anbetung gibt und wenn nicht suche ich mir einen Ort in der Nähe wo es zutrifft und dann Buche ich das Hotel bzw die Unterkunft und das mit dem Materialismus, es muss nicht das teuerste Hotel sein aber ich lese mir schon die schlechten Bewertungen durch und buche nur wenn ich damit Leben kann, ich will ja erholt sein und nunja, ist nicht von Paulus „wer arbeitet darf auch Essen“? :-)

Stefan Fleischer vor 12 Stunden: Erfahrung der Freundschaft

Sicher. Dabei aber darf die «Freundschaft» mit Gott, die Beziehung zu IHM nicht zu kurz kommen. Der Pfarrer meiner Jugend pflegte regelmässig zu predigen, das, was wir nötig hätten, wären Ferien MIT Gott und nicht Ferien VON Gott. Er wollte uns damit besonders daran erinnern, dass die Sonntagspflicht auch in den Ferien gelte, auch dort, wo wir die Landesprache nicht verstünden.

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