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vor 14 Stunden in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Weihe bei den sedisvakantistischen "Transalpinen Redemptoristen" auf der Insel Papa Stronsay erfolgte ohne päpstliches Mandat - Diese Sedisvakantisten behaupten, seit dem II. Vaticanum gebe es keine rechtmäßigen Päpste mehr
London (kath.net/KAP/red) Die sedisvakantistische Gemeinschaft der "Sons of the Most Holy Redeemer" (Transalpine Redemptoristen) auf der schottischen Insel Papa Stronsay hat trotz kirchlicher Warnungen eine unerlaubte Bischofsweihe vorgenommen und damit nach Einschätzung der katholischen Kirche einen Akt des Schismas vollzogen. Die Zeremonie fand am Samstag im Kloster der Gemeinschaft statt und wurde über das Internet verbreitet. Zum Bischof geweiht wurde der Ordenspriester und Klostervorsteher Father Michael Mary.
Die Weihe erfolgte ohne das erforderliche päpstliche Mandat durch drei Bischöfe aus Amerika, die von der Diözese Aberdeen als nicht autorisierte Amtsträger bezeichnet wurden. Der zuständige Bischof von Aberdeen, Hugh Gilbert, hatte bereits zuvor gewarnt, eine solche Handlung stelle einen Bruch mit der kirchlichen Gemeinschaft dar.
Nach Abschluss eines kirchenrechtlichen Verfahrens erklärte Bischof Gilbert Father Michael Mary am Sonntag wegen Schismas für exkommuniziert. Er wurde zudem seines kirchlichen Amtes enthoben und darf keine Messe oder Sakramente feiern. Die Strafen könnten aufgehoben werden, falls es zu einer aufrichtigen Umkehr und Wiedergutmachung komme. Gläubige der Diözese wurden aufgefordert, keinen Kontakt zu der Gemeinschaft und ihrem Leiter aufzunehmen.
Hintergrund des Konflikts ist die sedevakantistische Haltung der Gemeinschaft. Die "Sons of the Most Holy Redeemer" hatten Anfang Mai erklärt, Papst Leo XIV. und seine Vorgänger seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht als rechtmäßige Päpste anzuerkennen. Auch die drei an der Weihe beteiligten Bischöfe stehen nach Angaben kirchlicher Stellen dieser Position nahe. Die Gemeinschaft auf Papa Stronsay war bereits zuvor mit der Kirche in Konflikt geraten. 2025 untersagte der Vatikan Mitgliedern der Gruppe auf Empfehlung kirchlicher Behörden öffentliche Tätigkeit in der Diözese Christchurch in Neuseeland, unter anderem wegen Vorwürfen unerlaubter Exorzismen.
Der Vorgang erinnert an die jüngsten unerlaubten Bischofsweihen im Umfeld der Priesterbruderschaft St. Pius X. Auch dort führten Weihen ohne päpstliches Mandat zu schweren kirchenrechtlichen Konflikten. In beiden Fällen steht die Frage der kirchlichen Einheit und der Anerkennung päpstlicher Autorität im Mittelpunkt.
Keine Verbindung zum Redemptoristenorden
Der weltweit tätige Redemptoristenorden (Kongregation vom Heiligsten Erlöser) hatte sich bereits im Vorfeld ausdrücklich von der Gruppierung distanziert und auf mögliche Namensverwechslungen hingewiesen. Generaloberer Pater Rogério Gomes erklärte, die "Transalpinen Redemptoristen" stünden in keinerlei Verbindung zum eigentlichen Redemptoristenorden. Der Name habe ursprünglich eine historische Bedeutung: Der heilige Clemens Maria Hofbauer, Wiens Stadtpatron, habe den von Alfons Maria de Liguori gegründeten Orden Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts über die Alpen nach Mitteleuropa verbreitet.
Die heutige Gemeinschaft der "Transalpinen Redemptoristen" entstand hingegen erst 1988 als Abspaltung, zunächst im Umfeld der traditionalistischen Piusbruderschaft. 2008 kam es zu einer Versöhnung mit Rom; 2012 wurde die Gemeinschaft als klerikales Ordensinstitut diözesanen Rechts in der Diözese Aberdeen errichtet. Sie sei jedoch nie Teil der Kongregation vom Heiligsten Erlöser gewesen und habe nie einer rechtlichen Bindung an deren Generalleitung unterstanden, heißt es seitens der kirchlich anerkannten Ordensgemeinschaft.
Die Redemptoristen betonten zugleich, dass es auch in Schottland reguläre Redemptoristen-Gemeinschaften gibt. Diese gehörten zur Provinz London, stehen in voller Gemeinschaft mit dem Papst und der Weltkirche und anerkennen das Zweite Vatikanische Konzil sowie das kirchliche Lehramt.
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Versusdeum vor 7 Stunden: @Paddel
"Die geschlechtsabhängige Zulassung zum Priesteramt sorgt für Unverständnis, ist diskriminierend und muss [sic!] abgeschafft werden."
(Synodaler Weg, Grundtext "Priesterliche Existenz heute", abgesegnet von fast allen deutschen Bischöfen und nochmals bestätigt durch die Frühjahrsvollversammlung der "deutschen Bischöfe"!)
Nein, eine "Bischofskonferenz" ist in der Tat (noch) keine Glaubensgemeinschaft! Aber die DBK maßt sich dies an und kündigt hier an, zig Millionen Katholiken in eine Sekte zu überführen. Wie lange will Rom noch dazu schweigen, während man Pius teert, federt, fädert und vierteilt?
Paddel vor 12 Stunden: @versusdeum
Die Deutsche Bischofskonferenz ist keine Glaubensgemeinschaft. Immerhin werden die Forderungen an Rom gestellt und die Antworten zum Teil zähneknirschend und nörgelnd zur Kenntnis genommen. Aber einen offen Affront, also die Durchführung von Frauenordinationen usw.gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes gibt es nicht ohne Konsequenzen.
Oder kennen Sie einen Fall von Frauenordinationen in Deutschland?
Versusdeum vor 13 Stunden: @Bilbo B.
Und wieso dürfen Progressisten und reissende Wölfe seit Jahrzehnten praktisch alles in der Kirche? Sie rufen zwar "Herr, Herr!", tun aber eben nicht den Willen des Vaters?
Und wo ist die Exkommunikationsandrohung Roms gegen die "Deutsche Bischofskonferenz", die ultimativ Weihe(simulatione)n an Frauen (vom Kirchenrecht mit Exkommunikation belegt!) und offen homosexuell lebenden Männern einfordert? Zum Zd"K"-Gegenlehramt kam wenigstens ein weiches "das geht aber nicht".
Versusdeum vor 14 Stunden: @Wirt1929
Unter anderem, aber eben nicht nur! Und im Konfliktfall muss der Glaube über dem Gehorsam stehen (eine Selbstverständlichkeit, die ich gerade bei einem anderen Artikel belegt habe)!
Wobei der Fall der "Transalpinen Redemptoristen" zwar tragisch, aber glasklar ist - anders als bei Pius, die Sedesvakantisten selbst ausschließen. Ein Pater bei Pius erkärte einmal, dass SV gar nicht (mehr) funktionieren könne, weil es in diesem System nicht einmal mehr Kardinäle gebe, die überhaupt noch einen Papst wählen könnten. Allein schon logisch also ein Irrweg.
Bilbo B. vor 14 Stunden: Glaubensgehorsam und Disziplinargehorsm
Da sieht man bereits, wohin die schismatischen Bischofsweihen der Piusbruderschaft führen: Wohl dadurch angeregt, meinen nun auch andere sich dies erlauben zu können. Glaubensgehorsam und Disziplinargehorsm lassen sich gemäss Mt 16,18f. und Vatikanum I (D 3059-3064) in der katholischen Kirche nicht einfach auseinanderreissen.
Wirt1929 vor 14 Stunden: Wer die von Jesus Christus
aufgestellte Ordnung durch verbotene Weihen in Frage stellt, wird mit den festgelegten Maßnahmen der Kirche leben müssen. Die Wahrhaftigkeit im Glauben begründet sich unter anderem im Gehorsam!
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