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vor 12 Stunden in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Das Motiv der bekannten Bonifatiusstatue in Fulda im Zusammenhang mit einer LGBT-Veranstaltung hat zu vielen Protesten geführt.
Fulda (kath.net/jg)
In Fulda soll Ende August die LGBT-Veranstaltung „Christopher Street Day“ (CSD) stattfinden. Unter den Sujets, die für die Bewerbung der Veranstaltung verwendet werden, ist neben vielen anderen die bekannte Statue des heiligen Bonifatius zu finden, die in der Innenstadt von Fulda steht. Sie zeigt den Heiligen mit erhobenem Kreuz in der rechten und einer aufgeschlagenen Bibel in der linken Hand. Dieses Motiv im Zusammenhang mit einer LGBT-Veranstaltung war und ist Anlass für viele Proteste.
Für den Monat August ist eine ganze Reihe von Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem CSD angekündigt. Am 8. August soll eine Party stattfinden. Auf Instagram bewirbt der Veranstalter diese bereits seit Mai unter anderem mit einem Bild der Bonifatiusstatue und dem Spruch „even Bonifatius would rave with us“. (Dt. etwa: „sogar Bonifatius würde mit uns raven“, also nach Techno-Musik tanzen)
Ein zweites Bild, das mittlerweile nicht mehr aufzufinden ist, zeigt ebenfalls die Bonifatiusstatue. „even Bonifatius would do drag!“ (dt. etwa „sogar Bonifatius würde Travestie machen“) ist darauf zu lesen, sowie der Satz „Barockstadt, but make it queer!“. Auf diesem Bild ist rechts oben das Logo des Progamms „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sowie das Logo des genannten Bundesministeriums zu sehen. Bundesministerin ist Karin Prien von der CDU, einer der Parlamentarischen Staatssekretäre ist der aus Fulda stammende Michael Brand, ebenfalls CDU. Ein Screenshot des Bildes liegt der Redaktion vor.
Das BMBFSFJ fördert den CSD-Fulda über das Programm „Demokratie leben“, wie aus der Internetpräsenz des Veranstalters ersichtlich ist. Gegen das erwähnte zweite Bild gab es Proteste beim Familienministerium.
Der heilige Bonifatius (um 672 bis 754/755) ist im Dom von Fulda bestattet und der Patron des Bistums.
Bild: Screenshot Instagram
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Azoris vor 8 Stunden: Nichts Neues nicht in Fulda
Von wegen 'raven' oder 'draggen'! Bonifatius würde dem queeren Volk einen wahrhaftigen Blick auf Gottes Schöpfungsordnung beibringen. Die plumpe Vereinnahmung des Apostels der Deutschen durch die Organisatoren des Spektakels zeigt eine erschreckende Bildungsferne und kulturgeschichtliche Ignoranz. Da hilft auch nicht, dass dieses von der Bundesregierung mit Steuermitteln gefördert wird. Mein Fuldaer Heimatbistum wird das sündige Treiben mit einem freundlichen Grußwort willkommen heißen, gespickt mit Worthülsen zur bedeutunsgsvollen 'Vielfalt'. Der selige Bischof Dyba, begraben im Dom, wird erneut seinen Kopf schütteln; der geschätzte Ruhestandspfarrer W. Abel wird erneut im Klartext dagegen anschreiben und dafür wiederum von den den Bistumsoffiziellen gedisst werden. Der glaubenstreue Katholik wird sich von dem schamlosen, sexistischen Getue abwenden und ebenso von der synodal bewegten, gremiengesteuerten Bistumsleitung. Heiliger Bonifatius, bringe all jene auf den rechten Weg zurück!
Freude an der Kirche vor 9 Stunden: Hallo, Herr Bischof Gerber!!!
Exzellenz!
Bitte „verurteilen“ sie diese Sünde und reden Sie Klartext im Blick auf Homosexualität. Als Bischof sind Sie berufen, die Wahrheit in Liebe zum Heil der Seelen zu verkünden. Laden Sie durch Ihr Schweigen bzw. Ihr Zustimmen bitte nicht große Schuld auf sich!!!
Hardenberg vor 12 Stunden: Geschmacklos
Das ist geschmacklos - aber ich würde das nicht mal ignorieren.
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