kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“

vor 19 Stunden in Weltkirche, 19 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Sarah: Manche überzogene Haltungen zugunsten der traditionellen Liturgie seien zum Teil eine Reaktion auf „drastische und weitverbreitete Missbräuche“ bei der Feier der ordentlichen Form des Römischen Ritus.


Vatikan (kath.net/Katholische Nachrichtenagentur Polen KAI/red) Die Spaltung rund um die traditionelle Heilige Messe ist laut Kardinal Robert Sarah eine „Tragödie, eine wirkliche und echte Sünde“. Der emeritierte Präfekt des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung plädierte für eine Rückkehr zu der von Benedikt XVI. eingeführten Lösung, die ein Nebeneinander der ordentlichen und der außerordentlichen Form des Römischen Ritus vorsah. Seiner Ansicht nach erlebt die Kirche im Westen derzeit eine „Zeit großer Schwierigkeiten und sogar der Verwirrung“, die sich auf die Bereiche Lehre, Moral und Disziplin erstreckt. Dies erläuterte Sarah in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“, das er dem Chefredakteur Matteo Matzuzzi gab, wie die polnische Katholische Nachrichtenagentur (KAI) berichtet.

Der emeritierte Kurienkardinal kritisierte, dass die Liturgie zu einer Quelle der Spaltung geworden sei. „Es ist eine Tragödie, eine wirkliche und echte Sünde, dass eine Art Krieg um eine so wesentliche Angelegenheit wie die Liturgie geführt wird“, sagte er. Er betonte, dass die Liturgie das Fundament der Einheit der Kirche sei und nicht zu Konflikten führen dürfe.


Kardinal Sarah stellte weiter fest, dass liturgische Riten zur lebendigen Tradition der Kirche gehörten und nicht Gegenstand willkürlicher Entscheidungen sein könnten. „Niemand hat die Befugnis über Riten, die aus der jahrhundertealten Geschichte der Kirche stammen. Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“, erklärte er. Seiner Ansicht nach sei eine Rückkehr zur „ausgewogenen Position“ Benedikts XVI. notwendig; dieser hatte das Nebeneinander der beiden Formen des Römischen Ritus zugelassen, damit sie sich gegenseitig bereichern und den Gläubigen dienen könnten.

Dem aus Guinea stammenden Prälaten zufolge befindet sich die westliche Kirche derzeit in einer tiefen Krise. Er argumentierte, dass die Glaubensweitergabe sich nicht mehr auf die vorherrschende Kultur stützen könne, sondern auf Gemeinschaften, die im Gebet, in der Stille, in einer würdevoll gefeierten Liturgie und in der Treue zum Evangelium verwurzelt seien. Trotz der Schwierigkeiten äußerte er die Überzeugung, dass die Kirche ihre gegenwärtigen Prüfungen überstehen werde. „Im Laufe der Jahrhunderte hat die Kirche viele Stürme überstanden, doch wir dürfen nie vergessen, dass sie göttlichen Ursprungs ist und daher niemals verschwinden wird“, betonte er.

Kardinal Sarah räumte ein, dass in Kreisen, die der traditionellen Liturgie verbunden sind, durchaus überzogene Haltungen vorkommen. Zugleich erkannte er an, dass diese zum Teil eine Reaktion auf – wie er es formulierte – „drastische und weitverbreitete Missbräuche“ bei der Feier der ordentlichen Form des Römischen Ritus seien.

Zudem kritisierte er Predigten, die auf die Erwartungen der Zuhörer und aktuelle kulturelle Trends zugeschnitten sind. Seiner Ansicht nach werden Homilien, die sich auf soziale Fragen beschränken, banal und verfehlen es, auf die tiefsten menschlichen Bedürfnisse einzugehen. „Es ist niemals gerechtfertigt, das Evangelium auf soziale und horizontale Themen zu reduzieren“, merkte er an.

Auf die Frage, wie die gegenwärtige Krise der Kirche überwunden werden könne, verwies er vor allem auf die Notwendigkeit einer fundierten Ausbildung. „Der Schlüssel liegt in der liturgischen Bildung, Bildung und nochmals Bildung – für Bischöfe, Priester und Laien“, schloss er.

Die Äußerungen von Kardinal Sarah folgten auf jüngste Aussagen von Kardinal Arthur Roche, dem Präfekten des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Dieser hatte erklärt, Papst Leo habe nicht die Absicht, das 2021 erlassene Motu proprio „Traditionis custodes“ aufzuheben, welches die Feier der Liturgie nach den liturgischen Büchern der Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil einschränkt.

Archivfoto Kardinal Sarah (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Tweet 




Lesermeinungen

8994 vor 5 Stunden: @sdamon II

"Nein, Ihnen und „chorbisch“ geht es wiedermal um „dagegen zu sein“, eigene Souveränität zu demonstrieren und den Eindruck erwecken, dass man sich auskennt."

Ich verstehe nicht, warum solche offensichtlich belegbefreiten Behauptungen ad hominem von der Redaktion freigeschalten werden. Das ist nicht nur objektiv keine Argumentation, weil Begründung und Beleg fehlen, das ist einfach nur bösartige Unterstellung und die Verweigerung, sich an objektive Standards der Argumenteationsführung zu halten, wie sie von jedem Zehntklässler an einer ordentlichen Schule verlangt werden.

Nein, mir geht es darum, @sdamon, dass Sie sich an ganz grundlegende, simple Prinzipien des anerkannten Austauschs von Argumenten halten und nicht allen Ernstes die eigenen Behauptung solange als belegt ansehen, wie sie nicht widerlegt wurde. Das ist keine Argumentationsführung, das ist intellektuell unredlich und charakterlich offenbarend.

8994 vor 5 Stunden: @sdamon I

"Auch wenn dem so wäre,"

Offensichtlich wissen Sie noch nicht einmal, wie ein Argument ganz grundsätzlich strukturiert ist:

Behauptung, Begründung, Beleg (https://abi.unicum.de/deutsch-im-abi/argumenttypen)

Sie schaffen gerade so den ersten Punkt und scheitern vollständig an den zwei nächsten B's.

"..., können Sie das Gegenteil beweisen?"

Vollständig irrelevant, erstens ist es, wie gesagt und unter Menschen, die sich mit seriösem Argumentieren auskennen, ganz klar Ihre Pflicht, Ihre Behauptung zu beweisen. Und zweitens ist das Gegenteil eines Sachverhalts noch lange nicht immer dessen logische Widerlegung, aber das ist dann schon eine Stufe höher als das, woran Sie schon im ersten Schritt scheitern.

"Nein, Ihnen und „chorbisch“ geht es wiedermal [...]"

Das passt zu Ihnen: drei belegbefreite Behauptungen ad hominem in einem Satz.

Sie scheitern systematisch daran, Begründung und Beleg für Ihre Behauptungen zu liefern und unterstellen stattdessen systematisch. Warum?

Parcival vor 7 Stunden: @sdamon - Canones nicht ohne Codex zitieren

Wer kirchenrechtlich argumentieren möchte, sollte sorgfältig arbeiten.

Dass ein Priester die tridentinische Messe nach dem Messbuch von 1962 feiert, bedeutet nicht, dass automatisch der Codex des kanonischen Rechts von 1917 gilt. Für die katholische Kirche ist heute der CIC von 1983 das geltende Kirchenrecht – auch für Priester, die die überlieferte Messe feiern.

Deshalb ist es wenig redlich, wahllos Canones aus dem CIC von 1917 zu zitieren, ohne dazuzuschreiben, aus welchem Gesetzbuch sie stammen. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, es handle sich um heute geltendes Recht, obwohl dies nicht der Fall ist.

Wer sachlich diskutieren möchte, sollte daher immer angeben, aus welchem Codex ein Canon stammt, und zwischen liturgischen Vorschriften und geltendem Kirchenrecht unterscheiden.

sdamon vor 12 Stunden:

@ chorbisch:
- „Mich würde zum Beispiel doch interessieren, warum Ministrantin der "Würde" einer Heiligen Messe abträglich sind.“

Fragen sie diejenigen, die die Alte Messe wieder feiern wollen – bei der Feier der Alten Messe stützt man sich an den CIC von 1917, in dem steht – Can. 813§2:
“Minister Missae inserviens ne sit mulier, nisi, deficiente viro, iusta de causa, eaque lege ut mulier ex longinquo respondeat nec ullo pacto ad altare accedat.“




@ 8994:
- „ansonsten ist es nur eine belegbefreite Behauptung und damit eine für jedwede Diskussion irrelevante Spekulation.“

Auch wenn dem so wäre, können Sie das Gegenteil beweisen?
Nein, Ihnen und „chorbisch“ geht es wiedermal um „dagegen zu sein“, eigene Souveränität zu demonstrieren und den Eindruck erwecken, dass man sich auskennt.

Christine vor 13 Stunden: @sdamon

"Ich selber besuche lieber den NOM"

Das was Sie von sich geben, glauben Sie doch alles selber nicht...

8994 vor 14 Stunden: @sdamon

Falsch. Belegen ist die Pflicht dessen, der etwas behauptet. Wenn Sie also behaupten, dass Bischöfe die Alte Messe zulassen bzw. dazu nutzen, nicht die von Ihnen (ebenfalls belegbefreit) Fehler im NOM einzugestehen, dann müssen Sie das auch belegen, ansonsten ist es nur eine belegbefreite Behauptung und damit eine für jedwede Diskussion irrelevante Spekulation.

chorbisch vor 14 Stunden: @ sdamon

Wer so, sagen wir mal, "pointierte" Ansichten und Standpunkte vertritt, wie Sie, sollte dann auf Nachfrage schon bereit sein, diese zumindest in Ansätzen zu begründen, und sich nicht mit ungenügender Zeichenzahl oder Beweislastumkehr herausreden.

So gehört sich das in einer Diskussion, zumindest habe ich das mal so gelernt.

Mich würde zum Beispiel doch interessieren, warum Ministrantin der "Würde" einer Heiligen Messe abträglich sind.

Es mag Ministrantinnen und Ministranten geben, deren Verhalten einer Heiligen Messe nicht würdig ist. Aber das liegt dann am Charakter der Kinder, ungenügender theologischer Kenntnisse oder mangelnder Erziehung - aber nicht am Geschlecht.

Dasselbe gilt auch für Kommunionhelferinnen, die ihr Amt ausüben, obwohl es nicht nötig ist. Der dahinter liegende Geltungsdrang ist geschlechtsneutral. Denn ich glaube nicht, dass es etwa @Salvatore Mio; SarahK oder Lesa danach "innerlich drängt", dem Priester die Hostien mit einem "Ich mach das" zu entreißen.

Hardenberg vor 15 Stunden: @Discipulus

Ich glaube, hier trollt mal wieder jemand whataboutistisch... Nicht zu sehr, aber um des rechten Glauben willens sei einiges korrigiert! "Ja, es gibt zunehmend Priester und Bischöfe, die sich für die Freigabe der Alten Messe einsetzten"
Das ist ein entlarvender Satz, denn wenn ich mich recht erinnere sind Bischöfe und Priester zum DIENST am Volk Gottes geweiht und dieses Volk Gottes feiert die Gottesdienste, insbesondere Stunden- und Messliturgie unter Anleitung dieser rechtmäßig geweihten Diener. So hat das - wenn auch verbal anders - Ambrosius, Thomas, der Pfarrer von Ars gesehen und so sollten wir es beibehalten. Die Ablehnung Frauen in Diensten, die sich allein der Taufe (und Firmung) verdanken, verstößt ja elementar gegen das paulinische Gebot in Gal 3,28. Es mögen kulturell nicht überall und zu allen Zeiten Ministrantinnen opportun gewesen sein. Mädchen und Frauen zuzulassen zum Dienst als Ministrantin, Lektorin und Kommunionhelferin ist biblisch gut begründet.

sdamon vor 18 Stunden: @ discipulus

„Können Sie auch nur einen einzigen Diözesanbischof nennen, der dies tut, um wie von Ihnen behauptet, das neue Messbuch nicht verwenden zu müssen? Können Sie das dann auch belegen?“

Wenn Sie meinem Kommentar widersprechen wollen, belegen Sie das Gegenteil – so gehört sich das in einer Diskussion.
Es gibt keinen Grund die Alte Messe wieder zu feiern, wenn man den NOM (wieder) so feiert, wie er von Anfang an gefeiert werden soll. Ich selber besuche lieber den NOM, aber nur dort, wo er so gefeiert wird, wie er gefeiert werden soll (s. Gotteslob Nr. 581):
- ohne Messdienerinnen
- ohne Kommunionhelferinnen
- mit großem Credo (das im Messbuch eh vorgeschrieben ist)
- mit Wandlungsworten „für viele“

Wenn die Kirche auf die im Nachhinein genehmigten „Neuerungen“ (Handkommunion, Mädchenministrantur, Kommunionhelferinnen - die man bei 7% Gottesdienstbeteiligung eh nicht mehr braucht) wieder verzichtet, bekommt die hl. Messe die Würde und Bedeutung, die man sich von Anfang an wünschte.

discipulus vor 19 Stunden: @sdamon: Verdrehung der Tatsachen

Es gibt einige Bischöfe, die sich dafür einsetzen, die Bestimmungen von TC zu lockern, um den Freunden des alten Messbuches eine Alternative zu den schismatischen Lefebvrianer zu geben. Darüber hat kath.net auch berichtet.

Können Sie auch nur einen einzigen Diözesanbischof nennen, der dies tut, um wie von Ihnen behauptet, das neue Messbuch nicht verwenden zu müssen? Können Sie das dann auch belegen?

Oder ist diese Verdrehung der Tatsachen nur mal wieder eine Provokation ohne fundamentum in re?

sdamon vor 19 Stunden: @ Hardenberg

"Und warum möchte man im Westen wieder die Alte Messe feiern?"

Ja, es gibt zunehmend Priester und Bischöfe, die sich für die Freigabe der Alten Messe einsetzten (wurde auch hier berichtet). Sie hoffen, dass sie damit wieder das Gemeindeleben beleben können, ohne den NOM korrekt feiern zu müssen und ohne zugeben zu müssen, dass sie aus dem NOM seit min. 50 Jahren ein Laientheater gemacht haben.

Aber Ihre Frage müsste lauten: Warum man den NOM nicht so feiern will, so wie man ihn nach in allen slawischen und in von slawischen Missionaren missionierten Länder nach V2 gefeiert hat? - Die Antwort habe ich bereits in meinem ersten Kommentar gegeben.

Würde man die Alte Messe wieder zum ersten, gültigen Ritus der RKK machen (zum „Aushängeschild“ der Kirche Christi) und ihn jeden Sonntag feiern, würde die westliche Mentalität aus ihm dasselbe Laientheater machen, wie sie aus dem NOM gemacht hat. Das steht fest, aber ich habe hier nicht genug Zeichen zu Verfügung, um das zu begründen.

SarahK vor 19 Stunden: @Stefan Fleischer

Zum einen glaube ich auch, dass sich viel Schlechtes durch Vordergründig Gutes eingeschlichen hat, ich sehe es teilweise auch bei „Charismatkern“ (oh mey….) Im Grunde finde ich persönlich und mit den Worten von Papst Benedikt sehr wichtig, dass „Die Christen müssen in der Welt leben, aber sie dürfen nicht von der Welt sein.“ Mein sehr säkulares Umfeld (Beruf, Freunde, Umgebung….Playlist :-)) ist ja da. Aber ich kann jedem sagen, dass ich glaube und woran ich glaube und dass ich regelmäßig in die Heilige Messe gehe und das Busssakrament empfange. Nun bin ich außerhalb vom Kulturkatholizmus oder katholischen Opportunisten auch ein sehr beliebter und gefragter Mensch, weil ich einfach lieb und normal bin, gleiches war mir auch immer bei unserer Tochter wichtig, ich habe viele gesehen, die ihre Kinder „armish“ heranwachsen ließen und dann „emanzipierten“ die Kinder sich, weil sie eigentlich so nicht sein wollten, wenn das so ist, war in meinen Augen irgendwas nicht echt/authentisch.

Veritasvincit vor 19 Stunden: Verwirrung erweitert

Kardinal Sarah liegt hier falsch:
Nicht die alte Liturgie verursacht die Spaltung, sondern die Ablehnung des Konzils.

gebsy vor 19 Stunden: Vergelt's Gott Eminenz!

Diese kostbaren Worte in Gottes Ohr.

Wie kann die "URSÜNDE" Relativismus aus der Kirche entfernt werden? Muss bis zur Ernte Geduld geübt werden?

Stefan Fleischer vor 20 Stunden: @ SarahK

Ich habe schon seit einiger Zeit hier immer wieder auf die Fehlentwicklung hingewiesen, welche m.E. die Befreiungstheologie mit sich gebracht hat. Da ich diese nicht genau kenne, weiss ich nicht, ob diese Theologie an sich dafür verantwortlich, oder ob eine falsche, eine allzu einseitige Interpretation derselben die Wurzel dafür ist. Wichtig scheint mir, dass wir alle in der Verkündigung wie in unserem Leben, in unserer ganzen Gottesbeziehung, wieder wirklich katholisch, allumfassend werden. Einseitigkeiten jeder Art sind die gefährlichsten Verstösse gegen die Einheit unserer Kirche. Rechthaberei und Besserwisserei, Unordnung und Disziplinlosigkeit sind die Sprengsätze, welcher der Widersacher gegen die Kirche unseres Herrn heute nur allzu gerne einsetzt.

Hardenberg vor 21 Stunden: @sdamon

"Und warum möchte man im Westen wieder die Alte Messe feiern?"

Will man das? In meiner Geburtsstadt wird sonntags eine unreformierte Messe gelesen - 40 Teilnehmer. In der Pfarre, aus der ich komme, gibt es 3 Messen; die Zahl der Feiernden: 400. Und dann gibt es noch gut 15 weitere Pfarren sowie Klöster. Und im Umland ist der Besuch noch besser. Ein dringender Wunsch scheint das nicht zu sein.

doda vor 22 Stunden: Kurienreform

Vielleicht wird Papst Leo Kardinal Roche und andere ersetzen, wenn er seine Kurienreform abgeschlossen hat, um dann auch "Traditiones Custodes" zu ersetzen.

sdamon vor 23 Stunden: der Westen und die hl. Messe

„“Seiner (Kard. Sarah) Ansicht nach erlebt die Kirche im Westen derzeit eine „Zeit großer Schwierigkeiten und sogar der Verwirrung“, die sich auf die Bereiche Lehre, Moral und Disziplin erstreckt.““

Und warum möchte man im Westen wieder die Alte Messe feiern? Weil:
1) Entweder: ist der NOM - wie die FSSPX glaubt – schlecht, häretisch und letztendlich ungültig und man möchte nicht zugeben, dass man in den letzten 50-60 Jahren die Liturgie zum Laientheater umgewandelt hat.
2) Oder: der korrekt gefeierter NOM ist die gültige, promulgierte Heilige Messe der Kirche, die den Auftrag Jesu erfüllt („Tut dies zu meinem Gedächtnis!“)
wenn 1) - dann haben die Kardinäle, Bischöfe und Priester den Bluff erkannt und wollen ihn nicht mehr.
wenn 2) – warum sollte man eine solche hl. Messe nicht feiern wollen? Gute Frage – die Antwort ist einfach: Weil der homogene Westen nicht gerne das macht, was Rom will und gerne die Verlautbarungen aus Rom sabotiert.

SarahK vor 23 Stunden: Schön wenn es mal jemand anders sagt.

Aber das denke ich schon so lange: . „Es ist niemals gerechtfertigt, das Evangelium auf soziale und horizontale Themen zu reduzieren“… hat mich glaube ich noch kürzlich die „Freundschaft“ mit einem Priester „gekostet“ und wirtzigerweise dachte ich es noch eben, als ich im Auto mitträllerte „…let’s talk about all the good things and the bad things that maybe…“ eigentlich ist meine die erste richtig freie Generation nämlich sich trotz dessen das einem alles offen steht frei für Gott und seine Kirche entscheiden zu dürfen, nur „raffen“ das die meisten Gottesdiener nicht und ich muss weiter „Lied, dass die Welt umkreist“ in der Kirche singen, wo ich doch da lieber „Alles meinem Gott zu Ehren singe“ und genau das in mein Leben hinaustrage. Das kann man verstehen (wohlgemerkt letzteres wird bei uns auch oft gesungen) das erste ist Räucherstäbchen für mich. Ja, ich kann Kard Sarah verstehen.

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz