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vor 13 Stunden in Jugend, keine Lesermeinung
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Das Gesundheitsministerium unter Robert F. Kennedy finanziert in Zukunft keine Pubertätsblocker, Hormonbehandlungen und Operationen bei Minderjährigen über die Programme Medicaid und CHIP.
Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Das US-Gesundheitsministerium (Department of Health and Human Services, HHS) unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy hat eine neue Regelung erlassen, welche die Finanzierung sogenannter geschlechtsändernder Maßnahmen für Minderjährige durch die staatlichen Programme Medicaid und CHIP (Children’s Health Insurance Program) untersagt. Betroffen sind Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und operative Eingriffe.
In einer Stellungnahme warnte Kennedy vor den Eingriffen. Diese könnten irreversible Schäden an Minderjährigen verursachen.
Dr. Mehmet Oz, vom Center for Medicare & Medicaid Services (CMS), betonte: „Kinder verdienen unseren Schutz, keine experimentellen Interventionen, die ernsthafte Risiken bergen und keinen nachgewiesenen Nutzen bringen. Indem wir die Bundesmittel für diese geschlechtsablehnenden Verfahren streichen, folgen wir der Wissenschaft, sparen Steuerzahlergeld und schützen vor allem Kinder vor potenziell irreversiblen Schäden, damit sie sich wirklich entwickeln können.“
Die neue Regelung wird schrittweise eingeführt. In bestimmten Fällen können laufende Behandlungen fortgesetzt werden. Zu den Risiken solcher Maßnahmen zählen unter anderem Unfruchtbarkeit, Verringerung der Knochendichte und erhöhtes Schlaganfallrisiko. Unabhängige medizinische Experten und Studien haben zudem wiederholt auf die unzureichende Evidenz und mögliche langfristige Schäden hingewiesen.
Die Entscheidung wurde von Organisationen wie dem American Principles Project begrüßt. Dessen Vertreter Terry Schilling erklärte, Präsident Trump habe endlich den Fluss von Medicaid-Geldern in Geschlechtsumwandlungen bei Kindern gestoppt. „Kein hart arbeitender Amerikaner sollte gezwungen werden, irreversible Hormone und Operationen zu finanzieren, die gesunde junge Körper unter dem Banner einer radikalen Ideologie verstümmeln“, stellte er in einer Stellungnahme gegenüber LifeSiteNews fest.
Kritiker, darunter die LGBT-Organisation Human Rights Campaign, argumentieren hingegen, dass „Geschlechtsanpassungen“ das Leben der Betroffenen erheblich verbessern könnten. Befürworter solcher Behandlungen verweisen auf mögliche positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Unabhängige Untersuchungen und kritische Analysen von Medizinern haben diese Behauptungen jedoch wiederholt hinterfragt und auf methodische Schwächen vieler Studien hingewiesen.
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