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Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten

vor 18 Stunden in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
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Im Tagebuch der hl. Faustina Kowalska heisst es, dass die Mehrheit der Seelen in der Hölle aus jenen besteht, die zu Lebzeiten deren Existenz geleugnet hatten. Sie beschreibt auch die sieben Hauptqualen, die die verdammten Seelen erleiden


Krakau (kath.net/gem/rn)
Im Oktober 1936 erlebte die polnische Ordensfrau Faustina Kowalska eine eindringliche Vision, die sie in ihrem „Tagebuch“ unter der Nummer 741 festhielt. Auf göttlichen Befehl und geführt von einem Engel schaute sie die Schrecken der Hölle – nicht, um Schrecken zu verbreiten, sondern um die Menschheit vor dem ewigen Verlust Gottes zu warnen und auf seine unendliche Barmherzigkeit hinzuweisen.

In ihren Aufzeichnungen beschreibt die Heilige detailliert die sieben Hauptqualen, die die verdammten Seelen erleiden:

Der Verlust Gottes: Die schmerzhafte Trennung von der Quelle allen Lebens und aller Liebe.

Die Gewissenspein: Die unaufhörliche Reue über die im Erdenleben gewählten Sünden.

Die Unabänderlichkeit: Das Bewusstsein, dass sich dieser Zustand niemals mehr ändern wird.

Das rein geistige Feuer: Ein durch Gottes Zorn entfachtes Leiden, das die Seele durchdringt, ohne sie zu vernichten.

Dunkelheit und Gestank: Eine erstickende Finsternis, in der die Verdammten dennoch das Böse ineinander erkennen.

Die Gesellschaft Satans: Die ständige, quälende Gegenwart des Bösen.

Die Verzweiflung: Ein Abgrund aus Hass gegen Gott, Lästerungen und Flüchen.

Schwester Faustina hielt ausdrücklich fest, dass die Mehrheit der Seelen in der Hölle aus jenen besteht, die zu Lebzeiten deren Existenz geleugnet hatten.

Diese Vision führte bei der hl. Faustina nicht zu Resignation, sondern zu einem verdoppelten Eifer für das Heil der Menschen. Sie betete noch inständiger für die Bekehrung der Sünder und flehte um die göttliche Barmherzigkeit.  Ihr Zeugnis bleibt eine Dringlichkeitsbotschaft für die Gegenwart: Die Hölle ist real, doch die Tür zur Barmherzigkeit Gottes steht jedem offen, der sich ihm im Glauben und in der Reue zuwendet, solange noch Zeit ist.



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Lesermeinungen

Robi7 vor 8 Stunden:

Sakramentales Leben - ja. Aber nicht vergessen auch den Willen Gottes zu erfüllen... Frag den Herrn was zu tun ist.

gebsy vor 9 Stunden: Wie schrecklich

die Sünde ist, wird zu oft durch deren Verharmlosung nicht (mehr) erkannt.
Dieser Umstand trägt dazu bei, dass die Erlösung AUSGESCHLAGEN wird und Gott keine Möglichkeit (mehr) hat, seine helfende Liebe wirken zu lassen ...

Stefan Fleischer vor 12 Stunden: Die Furcht des Herrn

«Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht / über ALLE, DIE IHN FÜRCHTEN.» (Lk 1,50)
Es stünde wohl viel besser um diese Welt, wenn wir bei dieser (und ähnlichen) Aussagen der Schrift nicht so oft den zweiten Teil des Satzes vergessen (oder gar bewusst überlesen?) würden. Die Rede von der grenzen- und bedingungslosen Barmherzigkeit Gottes hat m.E. schon vielen den Weg zur Hölle gewiesen. Darum, «Kehrt um zu ihm , Israels Söhne, /. zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt.» (Jes 31,6)

Versusdeum vor 14 Stunden: Eigentlich eine sehr leichte Wahl, denn

"Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, in keines Menschen Herz ist es gedrungen, das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben"

Versusdeum vor 14 Stunden: Haben wir keine Angst

Der uns unendlich liebende Gott schenkt uns alle Mittel zu unserem Heil, insbesondere sich selbst im Altarssakrament und die Reinigung unserer Seele im Sakrament der Versöhnung mit Gott, der Hl. Beichte. Und lassen wir niemals seine Hand ganz los. Und falls doch, ergreifen wir sie wieder, denn keine Schuld, keine Sünde wäre zu groß, als dass der Herr sie uns nicht verzeihen wollte oder könnte. Entscheidend ist, immer wieder umzukehren, denn wir sind alle Sünder. Und ich wünsche Jedem, die unglaubliche Freude und den inneren Frieden empfinden zu dürfen, wenn man einmal auch Emotional voll und ganz in der Gegenwart Gottes leben darf!

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