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US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist

vor 19 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Ayariga war ein ghanaischer Wanderarbeiter, der 2015 in Libyen von ISIS-Terroristen ermordet wurde. In Texas wird die weltweit erste Pfarre eingerichtet


Fort Worth/Arlington (kath.net/jg)
Michael Olson, der Bischof von Fort Worth (US-Bundesstaat Texas) hat am 28. August die Errichtung der Pfarre St. Matthew Ayariga in Arlington als Personalpfarrei für die ghanaische katholische Gemeinde angekündigt. Dies berichtet North Texas Catholic.

Die Pfarre St. Matthew Ayariga ist die erste Pfarre für eine ghanaische Gemeinde in den USA und die erste Pfarre weltweit, die dem Patronat des heiligen Märtyrers Matthew Ayariga geweiht ist. Ayariga war ein ghanaischer Wanderarbeiter, der gemeinsam mit 20 ägyptischen Kopten im Februar 2015 in Libyen von ISIS-Terroristen enthauptet wurde, nachdem er sich zu Christus als Gott bekannt hatte. Seine Entführer hatten ihm zuvor die Möglichkeit gegeben, freigelassen zu werden, wenn er Christus verleugnet hätte. 


„Seine Antwort angesichts des sicheren Todes war heroisch“, schreibt Bischof Olson in dem Dekret zur Errichtung der Pfarre. „Die Worte, die Matthew in dem Moment zugeschrieben werden, als er über seinen Glauben befragt wurde, geben der ganzen Welt Zeugnis für Christus: ‚Ihr Gott ist mein Gott.‘ Er hat seinen Glauben an Christus öffentlich bekannt und wurde am 15. Februar 2015 mit seinen christlichen Gefährten enthauptet.“ Die Morde wurden weltweit bekannt, weil ISIS ein Propagandavideo veröffentlichte.

Das Gebäude beherbergte früher eine methodistische Kirche und wird derzeit renoviert. Die Arbeiten sollen im Januar 2027 abgeschlossen sein. In den Tagen von 29. bis 31. Januar 2027 wird Bischof Olson die Kirche einweihen. Gabriel Anokye, der Erzbischof von Kumasi (Ghana), mit dessen Erzdiözese das Bistum Fort Worth eine langjährige Partnerschaft verbindet, wird zu den Feierlichkeiten erwartet.

 


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Lesermeinungen

pfaelzer76857 vor 8 Stunden: @verkünder

Kaum etwas illustriert den fundamentalen Unterschied zwischen der katholischen Kirche (hinter dem Papst) und der Notstands-Piussekte anschaulicher.

verkuender vor 10 Stunden:

Eine wunderbare Geste der Würdigung des Lebensopfers dieses tapferen und aufrichtigen Christen!

@versusdeum
Solche Beispiele von einer völlig unterschiedlichen Sichtweise und Auslegung haben wir auch in unserer Kirche. Nur ein Beispiel: jeden Tag nehmen Millionen Menschen in aller Welt an der Eucharistiefeier teil. Diese wird millionenfach würdig und entsprechend der Vorgaben gefeiert. Herr Fellay, mittlerweile zum zweiten Mal exkommunizierter Bischof, findet für die Eucharistiefeier, wie sie auch von Papst Johannes Paul II, Papst Benedikt XVI., Papst Franziskus und jetzt Papst Leo gefeiert wird, deutliche Worte: die "neue Messe" sei nicht gut, nicht rechtmäßig, sie sei "übel" und "schlecht". Dort solle man nicht hingehen, wenn die "Seele nicht beschädigen will".

Auch hier dramatische Unterschiede in der Auslegung von gut und falsch. Wer da wirklich der Piussekte folgt, braucht viel Gebet.

Umso dankbarer müssen wir für die Verdienste der wirklichen Märtyrer sein.

Versusdeum vor 13 Stunden: "Märtyrer" ermorden Märtyrer

Kaum etwas illustriert den fundamentalen Unterschied zwischen Islam und Christentum anschaulicher.

Versusdeum vor 18 Stunden: Märtyrer

Ich finde es bemerkenswert, dass der Glaube und Mut von Christen mit dem Grad ihrer Bedrohung zu wachsen scheint und vielleicht auch deswegen beides bei uns am Boden liegt. Aber ich habe Zweifel, ob die meisten unserer Bischöfe alles dafür tun, dass Islamisierung und sogar Islamismus sich bei uns besonders schnell und ungestört ausbreiten können, nur, um unseren Glauben und Mut zu stärken.

LionardoLoredan vor 18 Stunden: Statt vieler Worte

Großartig!
Beten wir mit diesem Glaubenszeugen und seinen Gefährten und Père Jacques Hamel für ihre Mörder, die unseres Gebetes bedürfen.
Für sie gilt in Anlehnung an das HERRenwort besonders: »Vater, vergib ihnen, denn sie wusten nicht was sie taten.« -

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