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Franciszek Kucharczak: „Warum sollte ich schließlich irgendjemandem voll und ganz vertrauen, wenn ich nicht einmal mir selbst trauen kann?“ – „Es gibt nur eine Person in der Kirche, die vollkommenes Vertrauen verdient: den Herrn Jesus“
Kattowitz (kath.net/pl) „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue, müsste ich zunächst klären, was die Person unter ‚der Kirche‘ versteht.“ Das stellt Franciszek Kucharczak in seinem Kommentar im Wochenmagazin des Erzbistums Kattowitz, „Gość Niedzielny“ fest, Kucharczak ist der Chefredakteur des Bistumsblattes und Autor mehrerer Bücher. Er äußert dies im Zusammenhang zu Umfragen, die ein zurückgehendes Vertrauen der Polen in die katholische Kirche nachzuweisen versuchen.
Er erläutert weiter, dass wenn der Fragesteller den Klerus mein, „so würde ich sagen: Ich vertraue ihm nicht. Was die Laien betrifft – auch ihnen vertraue ich nicht. Anders verhielte es sich, wenn ich nach bestimmten Einzelpersonen gefragt würde; einigen vertraue ich, anderen nicht, doch wende ich bei allen das Prinzip des ‚begrenzten Vertrauens‘ an.“
Kucharczak weist nachdenklich darauf hin: „Warum sollte ich schließlich irgendjemandem voll und ganz vertrauen, wenn ich nicht einmal mir selbst trauen kann?“
Dann sagt er: „Es gibt nur eine Person in der Kirche, die vollkommenes Vertrauen verdient: den Herrn Jesus. Und ausgerechnet Er ist es, der diese Kirche gegründet hat.“
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