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vor 25 Stunden in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Während eine offizielle kath. Agentur aus Deutschland Kardinal Müller gerne totschweigen möchte, hat die BILD-Zeitung den kath.net-Kommentar über die politischen Einmischung der deutschen Bischöfe aufgegriffen
Rom / Berlin (kath.net)
Ein deutliches Signal aus Rom schlägt hohe Wellen in den deutschen Leitmedien. Während offizielle kath. Agenturen aus Deutschland Kardinal Müller gerne todschweigen wollen, hat BILD, die bekannteste Tageszeitung Deutschlands, am Dienstag den auf kath.net veröffentlichten Beitrag von Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller aufgegriffen, in dem der frühere Präfekt der Glaubenskongregation die politische Einmischung deutscher Bischöfe scharf kritisiert.
Unter der Überschrift „Wegen AfD! Kardinal rügt Bischöfe“ berichtet das reichweitenstarke Portal über Müllers Mahnung zur theologischen und parteipolitischen Zurückhaltung der Oberhirten. Anlass für Müllers Wortmeldung waren Debatten und Bischofskundgebungen im Umfeld der jüngsten Wahlen.
In seinem kath.net-Beitrag mahnte der Kardinal eine klare Abgrenzung des geistlichen Amtes vom Tageskampf der Parteien an. BILD zitiert die zentralen Sätze des Regensburger Altbischofs:
„Sie dürfen also keineswegs ihre geistliche Vollmacht in dem legitimen Kampf um die Mehrheit der Wählerstimmen in einem demokratischen Rechtsstaat [...] zu Gunsten oder zu Ungunsten einer einzelnen politischen Partei in die Waagschale werfen.“
Müller betont in seinen Ausführungen, dass einige „befremdliche Äußerungen deutscher Bischöfe anlässlich der Wahlen in Bund, Ländern und Kommunen der Klarstellung aus theologischer Sicht“ bedürfen. Das Bischofsamt dürfe nicht für parteipolitische Parole instrumentalisiert werden, da die Primäraufgabe der Hirten die Verkündigung des Evangeliums und die Wahrung des Glaubensgutes sei.
Dass nun auch ein reichweitenstarkes Massenmedium wie BILD den theologischen Einspruch Müllers thematisiert, unterstreicht die wachsende Brisanz der Debatte um das Rolle- und Amtsverständnis der Katholischen Kirche in der deutschen Parteienlandschaft.
Der kath.net-Kommentar von Kardinal Müller
DANKE @BILD - Die größte dt. Zeitung berichtet über den kath.net-Kommentar von Kardinal Müller!https://t.co/GuH1KgfcnQ pic.twitter.com/WNdwEAAFqe
— KATH.NET (@KatholikenNet) September 8, 2026
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dasUrmel vor 2 Stunden: AFD- und Bischöfe
Schon seit einiger Zeit fällt auf, dass viele von Gottes Bodenpersonal dem Zeitgeist hinterherhecheln. Sie haben - gerade in Bezug auf AFD - Behauptungen vom Stapel gelassen, die nur reine hysterische, verlogene Propaganda waren. Vielleicht sollte man den Kirchenleuten eines der zehn Gebote ins Gedächtnis rufen: "Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten!"
Es ist nicht Aufgabe der Kirchen, dem Zeitgeist hinterher zu jagen, sondern das Evangeliums Jesu Christi zu verkünden. Es ist auch nicht Aufgabe der Kirche und kirchlicher Organisationen, Schleuserschiffe auf dem Mittelmeer herumzuschicken, um Einwanderungswillige illegal nach Europa zu bringen und diese Leute dann in unser Land kommen zu lassen. Und kriminelle Handlungen sollte man nicht "christlich und human" nennen. Die Abschiebung illegaler und/oder nicht aufenthaltsberechtigter Ausländer sollte man nicht "Deportation" nennen, sondern das ist das Normalste der Welt.
lakota vor 3 Stunden: @Versusdeum
Nein, man muß die Bild nicht mögen....aber durch sie erfahren jetzt eine Menge Leute von Kardinal Müller und seinen klugen Ausführungen.
(Leider lesen ja mehr Leute Bild als kath.net).
Flavius vor 16 Stunden: Dank an kath.net
Ein Dank an kath.net für diese Transporteur-Rolle ! Gottseidank gibt es dieses katholische, von linksbischöflicher Zensur freie Medium.
Versusdeum vor 21 Stunden: Man muss die BILD nicht mögen,
aber immer wieder deckt sie, vor allem in Photo oder Vorname, unbequeme Wahrheiten auf. Für diese und alle Beiträge zu einer insgesamt wieder objektiveren Berichterstattung bin ich allen mutigen Journalisten im Land sehr dankbar.
Henoch vor 23 Stunden: Es fällt auf,
dass die hochw. Kritiker der AfD in ihrer Panik vor Wahlen, aber eigentlich auch schon vorher, keine wirklich guten Argumente gegen diese Parteien äußern können? Selbst wenn es um heftig umstrittenen Politiker geht, sind die Argumente rar. Viele sich für unfehlbar haltende geistliche Vorgesetzte sind ganz schnell dabei zu verurteilen, zu beschimpfen, weil das tatsächlich auch provoziert wird von den Politikern der bisherigen sogenannten Volksparteien, von den Medien, in Nachrichtensendungen, Talk-Shows, usw. Tagtäglich werden zudem diese mittlerweile komplett durchschaubaren Geschichten neu erzählt für alle Katholiken jeden Alters aufbereitet und mit den entsprechenden Bezeichnungen versehen, die die Menschen dann auch bei der Stange halten sollen. Es darf auf keinen Fall vergessen werden, dass das alles ganz schlimme Verbrecher sind, so wie die damals vor 1945. Selbst von Kirchenleitungen, von christlichen Verbänden, Vereinigungen wird diese Erzählung am Lodern gehalten.
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