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vor 24 Stunden in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Polnische katholische Nachrichtenseite „Opoka“ fragt: „Zensur religiöser Inhalte?“
Łódź (kath.net/pl) Der YouTube-Kanal der polnischen Erzdiözese Łódź, auf dem pastorale und informative Inhalte bereitgestellt wurden, wurde von der Plattform ohne vorheriges Wissen oder Zustimmung der Kanaladministratoren entfernt. Die Erzdiözese hat bereits entsprechende Schritte eingeleitet und Beschwerde gegen die Entscheidung von YouTube eingelegt. Das berichtet die unter der Verantwortung der Polnischen katholischen Bischofskonferenz arbeitende Nachrichtenseite „Opoka“ und fragt eigens in der Überschrift, ob es sich hierbei möglicherweise um „Zensur religiöser Inhalte“ handle.
Die Erzdiözese Łódź hat eine Erklärung zu diesem Vorfall veröffentlicht, kath.net dokumentiert diese Erklärung in voller Länge in eigener Übersetzung:
Die Erzdiözese Łódź gibt bekannt, dass ihr YouTube-Kanal von der Plattform ohne vorheriges Wissen oder Zustimmung der Kanaladministratoren entfernt wurde.
Diese Entscheidung wurde ohne vorherige Kontaktaufnahme mit den Administratoren und ohne die Möglichkeit getroffen, den Sachverhalt vor der Abschaltung des Kanals zu klären. Mit der Entfernung des Kanals sind auch die dort veröffentlichten Inhalte – darunter Übertragungen, Predigten, Interviews, Berichte über Veranstaltungen sowie weitere Beiträge zum kirchlichen Leben in Łódź – nicht mehr zugänglich.
Die Erzdiözese Łódź hat bereits reagiert und Beschwerde gegen die Entscheidung von YouTube eingelegt. Wir erwarten derzeit eine Stellungnahme der Plattform sowie eine Prüfung unseres Einspruchs.
Bis zur Klärung des Sachverhalts werden aktuelle Aufnahmen und audiovisuelle Inhalte der Erzdiözese Łódź auf dem offiziellen Facebook-Profil der Erzdiözese veröffentlicht. Wir laden Sie ein, unserem Profil zu folgen, um über die wichtigsten Ereignisse, Übertragungen und Inhalte der Erzdiözese auf dem Laufenden zu bleiben. Wir setzen uns dafür ein, die Situation schnellstmöglich zu klären und den Kanal sowie die darauf veröffentlichten Inhalte wiederherzustellen.
Wir entschuldigen uns bei allen Zuschauern und Nutzern unserer Inhalte für diese Situation. Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihre Geduld und Ihre Unterstützung.
Über die weiteren Schritte und die Klärung des Sachverhalts werden wir laufend über die offiziellen Kommunikationskanäle der Erzdiözese Łódź informieren.
Prosimy o pomoc!
— Archidiecezja Łódzka (@ArchLodz) September 8, 2026
W związku z usunięciem kanału @YouTube ARCHIDIECEZJA ŁÓDZKA uprzejmie prosimy o udostępnię informacji o usunięciu kanału w swoich mediach społecznościowych oznaczając YouTube to pozwoli na przyspieszenie odwołania od decyzji YouTube! pic.twitter.com/gvC9J7OJI0
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SpatzInDerHand vor 2 Stunden: Oh-oh!! Da werde ich ebenfalls SEHR NACHDENKLICH!
Gut möglich, dass es sich hierbei tatsächlich um Zensur handelt.
Versusdeum vor 20 Stunden: Unter Biden musste ja sogar zensiert werden,
wie man später im Zusammenhang mit X / Twitter erfuhr. Wenn ich mich recht erinnere, sogar per "Shadowbans", also geheimen Reichweitenreduzierungen, die für die Betroffenen bestenfalls durch unerklärlich sinkende Besucherzahlen oder aktive Nachfragen von Followern überhaupt erkennbar waren.
In Deutschland hatte SPD-Minister Maas unter Merkel extra ein Zensurgesetz erlassen, das sich sogar Erdogans Türkei ausdrücklich zum Vorbild nahm! Es droht hohe Strafen an, wenn diffus beschriebene Inhalte ("Hass und Hetze") nicht gelöscht würden. Die staatlich erzwungenen privaten Zensoren (!) haben dabei, wie berichtet wurde, kaum eine halbe Minute Zeit, um den Wahrheitsgehalt einer Meldung oder Aussage zu prüfen. Meinungsfreiheit geht anders und findet ihre Grenzen nur in rechtsstaatlichen Verfahren.
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