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vor 14 Stunden in Kommentar, 3 Lesermeinungen
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Sieben Minuten lang werden in ganz Frankreich sämtliche katholischen Kirchenglocken läuten, wenn am Freitag das Flugzeug mit dem Papst in Paris-Orly landet – Gab es so etwas auch schon im deutschsprachigen Raum? Von Petra Lorleberg
Paris (kath.net/pl) „Freitag 10 Uhr wird ganz Frankreich läuten, um den Papst zu empfangen.“ Leo XIV. wird am kommenden Freitag, den 25. September, am Flughafen Paris-Orly landen und seinen fünftägigen großen Frankreichbesuch beginnen. Und um Punkt 10 Uhr werden sämtliche Glocken an allen katholischen Kirchen für volle sieben Minuten läuten. Es wird ein Voll- und Festgeläut sein. Vom Vollgeläut der Glocken von Notre Dame in Paris bis zum kleinsten Kirchlein irgendwo im französischen Hinterland mit seinem einsamen Stimmlein sind alle Kirchen zu diesem Geläut angewiesen. Die Französische katholische Bischofskonferenz schreibt: „Das siebenminütige Glockenläuten ist eine einfache, symbolische Geste, um den Beginn dieser apostolischen Reise zu würdigen und es jedem zu ermöglichen, sich – wo auch immer er sich befindet – daran zu beteiligen“, informiert die Website „Pape-France“ der Französischen Bischofskonferenz. In Paris werden die katholischen Glocken der Stadt an diesem Freitag noch ein zweites Mal zum Vollgeläut erklingen: nämlich um 17 Uhr, wenn der Heilige Vater durch die Straßen der Hauptstadt fährt.
Als Katholiken im deutschen Sprachraum staunen wir vielleicht über diese Geste. Zwar kennen wir das Vollgeläut aller katholischen Kirchenglocken bei der Wahl eines Papstes und wir kennen das Trauergeläut bei Tod und/oder Beisetzung eines Papstes, hier ist es aber meist nur eine einzelne tiefe Glocke, passend als Sterbeglocke.
Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. wurden bei ihren häufigen Besuchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht mit einem landesweiten Glockenläuten begrüßt. Papst Franziskus besuchte Österreich und Deutschland sogar überhaupt nicht, die Schweiz nur ein einziges Mal im Jahr 2018, auch hier gab es kein landesweites Glockenläuten.
Aber wir Christen sind Menschen der Hoffnung. Also dürfen wir auf baldige Besuche von Papst Leo XIV. im deutschsprachigen Raum hoffen und darauf, dass diese Idee aus Frankreich bei den katholischen Bischofskonferenzen von Österreich, Deutschland und der Schweiz Schule macht.
Bild mit Text: „Freitag 10 Uhr wird ganz Frankreich läuten, um den Papst zu empfangen.“ © Pape-France
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modernchrist vor 3 Stunden: In Deutschland hätte sicher wieder irgendeiner
der tollen Hirten und Oberhirten Bedenken gehabt! Die grandiosen Laienberater und Gremien hätten abgeraten, dann aber stehen die ZDK-Funktionäre in der ersten Reihe und müssen dem Papst die Hand schütteln.... Glückwunsch an Frankreich, du erste Tochter der Kirche: Du kehrst doch im Herzen zu deiner ersten Liebe zurück! Die herrliche Notre Dame, so wunderschön wie seit Jahrhunderten nicht, grüßt das Land in mütterlicher Liebe und alle Gläubigen dazu.
Paddel vor 8 Stunden: OH wie schön!!!!
Hängematte vor 13 Stunden: Und das, obwohl in Frankreich ein strenges Gesetz
der Trennung von Kirche und Staat besteht und alle Kirchen dem Staat bzw. den politischen Gemeinden gehören!
Da kündet sich ein Wechsel an.
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