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vor 15 Stunden in Schweiz, 3 Lesermeinungen
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Schweizer Bundesverwaltungsgericht lehnt Beschwerde der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel ab – Ausgangsvorwurf: Auflagen wie Qualitätssicherung und mehr weibliche Professorenschaft seien nicht erfüllt worden
Basel (kath.net) Der Schweizerische Akkreditierungsrat hatte der Hochschule 2025 die Akkreditierung als universitäre Institution entzogen. Der Rat begründete dies damit, dass die Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel vier von neun Auflagen nicht ausreichend erfüllt habe. Das berichtet die evangelische Nachrichtenagentur „idea“. Diese Auflagen betreffen laut Gericht unter anderem das Qualitätssicherungssystem und Maßnahmen, „welche zum Ziel haben, eine weibliche Besetzung in der Professor:innenschaft zu erreichen“.
Im Hin und Her über diese Entscheidung hat nun das Schweizer Bundesverwaltungsgericht (St. Gallen) die Beschwerde der STH Basel gegen den Entzug ihrer Akkreditierung nun abgewiesen, berichet „idea“ weiter und begründete dies u.a. mit dem öffentlichen Interesse daran, dass nur Hochschulen akkreditiert seien, „welche die gesetzlichen Voraussetzungen und allfällige Auflagen vollständig erfüllen“. Die STH könne aber ein neues Gesuch um Akkreditierung stellen und aufzeigen, dass sie die Voraussetzungen dafür vollständig erfülle. Die Hochschule kann noch vor die höchste Instanz gehen.
Die Einrichtung wurde 1970 als Freie Evangelisch-Theologische Akademie gegründet und trägt seit 1994 den heutigen Namen. Sie bietet ein bibelorientiertes Theologiestudium. In einer Mitteilung dieser Theologischen Hochschule heißt es angesichts des Urteils: „Ganz unbesehen davon werden Lehre und Forschung weiterhin in der bekannt und anerkannt hohen Qualität weitergeführt!“ Auch sei das Recht der STH, Titel für ihre Abschlüsse zu verleihen, nicht an die Akkreditierung gebunden.
Foto: Symbolbild
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Fink vor 13 Stunden: "Es sind in Deutschland die Theologen, die den lieben Gott ein Ende machen"
Erstaunlich, dieses Zitat ist fast 200 Jahre alt. Es stammt vom Dichter Heinrich Heine (1797-1856).
Die vor 250 Jahren begonnene "Aufklärung" hat schon damals in der protestantischen Theologie viel Glaubensabfall bewirkt. Schon damals zweifelte eine intellektuelle Schicht am Offenbarungscharakter des Neuen Testaments. Der Unterschied zu heute: damals betraf es nur Teile der Intellektuellen, heute hat es das ganze Kirchenvolk erfasst.
Ich wiederhole mich: Wir brauchen eine neue Exegese!
Alchemyst vor 14 Stunden: Eine Hochschule mit gläubigen Theologen
Ich kenne die STH. Es ist eine evangelikale Ausbildungsstätte, die die eine, wie es heisst, bibeltreue Ausbildung gewährleistet. Sie ist insbesondere kritisch gegenüber der Dominanz der sogenannten "Historisch kritischen Exegese", die ja über Jahre, mit desaströsen Auswirkungen, die evangelische wie katholische theologische Ausbildung mitgeprägt hat. Papst Benedikt hat sehr oft (als Kardinal Ratzinger, in diversen Interviews, in seinem Jesusbuch) auf die Begrenztheit und Glaubensferne dieses exegetische Werkzeuges hingewiesen. - Die Aberkennung der Akkreditierung der STA scheint erstmal ein normaler Verwaltungsvorgang zu sein, aber man darf in aller Vorsicht auch - bei aller Unabhängigkeit der Gerichte - kirchenpolitische Überlegungen vermuten. Mit der Toleranz der alles tolerierenden, liberalen Theologie ist es leider nicht weit her.
Fink vor 14 Stunden: "Ein bibelorientiertes Theologiestudium" - das geht ja gar nicht !
"Nein, nein, die Bibel ist reines Menschenwerk, man kann sie nach Belieben interpretieren..."
- IRONIE AUS -
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