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vor 12 Stunden in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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Er werde die nächsten beiden Jahre die Weihe verheirateter Männer mit dem Vatikan und der belgischen Bischofskonferenz vorbereiten. Für ihn und andere Bischöfe sei die Weihe verheirateter Männer zur Gewissensfrage geworden, erklärte Bischof Bonny.
Antwerpen (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Johan Bonny, Bischof von Antwerpen, hat in einem Interview bekannt gegeben, dass er in seinem Bistum verheiratete Männer für die Priesterweihe vorbereiten lässt.
Im März hat Bonny in einem Hirtenbrief angekündigt, bis 2028 verheiratete Männer zu Priestern zu weihen. (Siehe Link) Im Gespräch mit LaLibre.be hat er nun bestätigt, dass mehrere ausgewählte Kandidaten die theologische und pastorale Schulung erhalten, die sie auf die Priesterweihe vorbereiten sollen. Die Ausbildung sei mit derjenigen der Seminaristen zu vergleichen, sagte der Bischof. Sie geschehe auf transparente, aber diskrete Weise, weit weg vom Schlaglicht der Medien.
Die Voraussetzungen für die Kandidaten seien dieselben wie für die ständigen Diakone. Sie müssten mindestens 35 Jahre alt sein, die Zustimmung ihrer Ehefrauen haben, ein stabiles Familienleben vorweisen können und keine Kleinkinder haben.
Bonny gab an, im Juni dieses Jahres mit zwei Kardinälen gesprochen zu haben, mit Kardinal Lazarus You Heung-sik, dem Präfekten des Dikasteriums für den Klerus, und mit Kardinal Mario Grech, dem Generalsekretär für die Bischofssynode. Beide hätten ihm zugesagt, das Thema mit Papst Leo XIV. zu besprechen.
Er handle schlicht aus einer Notlage heraus, sagte der Antwerpener Bischof. Er habe weniger als 70 Priester, die jünger als 70 Jahre seien. Davon seien zwei Drittel aus dem Ausland.
Es gebe in vielen Diözesen einen „historischen Mangel“ an einheimischen Priestern. Die Zahl der unverheirateten Männer, die Priester werden wollen, liege knapp über Null, schrieb Bonny in seinem Hirtenbrief im März. Es sei daher keine Frage, ob die Kirche verheiratete Männer zu Priestern weihen werde, sondern wann.
Er werde die nächsten beiden Jahre die Weihe der verheirateten Männer mit dem Vatikan und der belgischen Bischofskonferenz vorbereiten. Für ihn und viele andere Bischöfe sei die Weihe verheirateter Männer zur Gewissensfrage geworden, erklärte der Bischof.
Bonny führte auch die Missbrauchsfälle als Rechtfertigung für sein Vorhaben an. Das Thema des sexuellen Missbrauchs laste immer noch schwer auf der Kirche. „Klerikale Subkulturen und Lebensstile“ gehörten der Vergangenheit an, schrieb er.
Er würde gerne sogar Frauen zu „Priesterinnen“ weihen, gab Bonny bekannt. Es sei „schmerzhaft“, dass der Bericht der Synode über die Synodalität über die Ordination von Frauen abgelehnt worden sei. Die dabei ins Treffen geführten Argumente seien „theologisch schwach und anthropologisch überholt“. Sie hätten ihre Überzeugungskraft verloren und widersprächen dem, was der Geist den Kirchen heute sagen wolle, behauptete er.
Foto: Archivbild Bischof Johan Bonny
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DiosMio vor 6 Stunden: Versusdeum Sie haben sicherlich Recht
für mich allerdings sind die selbstgefälligen Piusbrüder die das zweite Vatikanische Konzil ablehnen im gleichen Topf wie die Synodalen! Auch wenn man sich bei Pius auf eine jahrhundertealte Lehre / Zelebration beruft, ist das noch immer kein Grund keine Einheit mit dem Papst zu finden und stattdessen trotz Verbot neue Priester zu weihen. Da könnte man noch zwischen dem Wunschdenken der Synodalen differenzieren, die bislang „nur“ fordern aber noch keine Frau zur Priesterin geweiht haben. Ich gebe zu es ist ein schwieriges Thema und erfordert Fingerspitzengefühl auf beiden Seiten.
Versusdeum vor 6 Stunden: @SalvatoreMio
Der Bischof droht sogar mit ungültigen, also rein simulierten, Weihen ("Priesterinnen"). Immerhin wäre er dann automatisch exkommuniziert und wir hätten ein "anderekirchliches" Problem weniger.
Übrigens fällt schon wieder der Name Grech. Beten wir, dass Papst Leo endlich wieder klar katholische Personen in wichtige Ämter und Funktionen beruft.
8994 vor 6 Stunden: @Versusdeum
Ihre Argumentation bzgl. der Piussekte wurde schon vielfach systematisch widerlegt, nicht "nur" kirchenrechtlich.
Sie winden sich um die Gretchenfrage herum:
Bin ich Rom und Petrus gehorsam?
Wenn ja, bin ich nicht bei Pius und bleibe katholisch.
Wenn nein, bin ich halt Mitglied der protestantischen Piussekte und nicht mehr katholisch.
Alles andere ist nur der verzweifelte Versuch, katholisch nach eigenem Gutdünken zu sein, und das ist halt ein Widerspruch in sich.
Versusdeum vor 8 Stunden: @8994
Sie (und auch andere neuere Foristen) argumentieren beim Triggerwort Pius praktisch ausschließlich kirchenrechtlich, was viel zu kurz greift. Denn es sind völlig andere Fundamente, sich auf das zu berufen / zu stützen / das zu glauben und zu leben, was biblisch belegt und / oder bis zu 2000 Jahre lang katholisch war/ist oder ob man die Kirche Christi in eine "andere Kirche" umbauen möchte, wie es u.a. der SyndWeg und die Deutsche Bischofskonferenz sogar nochmals separat gefordert haben. Aber wie dem auch sei: Spätestens, wenn es zu Weihesimulationen kommt, sind die beteiligten Bischöfe sowieso exkommuniziert (in diesem Fall absolut zurecht).
Aber was sagt das Kirchenrecht dazu, wenn ungeweihte Personen Hl. Messen und die Wandlung simulieren? Wer haftet dann und wird abgesetzt / exkommuniziert? Pfarrer? Ortsbischof? Oder versagt das Kirchenrecht hier und alle Verantwortlichen können "seelenruhig" zusehen, wie vor ihren Augen diese schwersten Täuschungen der Gläubigen stattfinden?
8994 vor 9 Stunden: @SalvatoreMio
"Warum bringen Sie hier "johan" und "lesa" ins Spiel?"
Johan (der Bischof) und lesa (die Foristin) rechtfertigen unerlaubte Weihen beide (!) mit einem Notstand. Bei beiden ist der Notstand eine subjektive Behauptung und nicht etwa eine objektive Tatsache. Was ein Notstand ist, ist im Kirchenrecht eindeutig geregelt (siehe Beiträge @discipuluis & @Parcival).
Ich bringe also weder den einen noch die andere ins Spiel, ich kommentiere nur ein Spiel, dem beide aus je eigener Motivation selbst beigetreten sind. Ihr empfinden meines Beitrags ist so subjektiv wie deren Notstandsdefinition.
SalvatoreMio vor 10 Stunden: Wenn zwei dasselbe sagen, ist es noch lange nicht dasselbe!
@8994: Ihre Worte empfinde ich als boshaft! Es ist ein Bischof, der unrechtmäßige Weihen androht. Warum bringen Sie hier "johan" und "lesa" ins Spiel? Diese äußern ihre Gedanken bei kath.net, was keine päpstliche Behörde ist, sondern ein Angebot, damit wir unsere Gedanken äußern können und auch einander bereichern. Warum also Ihr Beitrag?
Parcival vor 10 Stunden: @Christianlay – Verschiedene Tatbestände ≠ doppelter Maßstab
Hier geht es um Priester-, nicht um Bischofsweihen. Die bestehende Ehe ist im CIC ein Weihehindernis, ausgenommen der ständige Diakonat (can. 1042 n. 1). Die Dispens für die Priesterweihe ist dem Apostolischen Stuhl vorbehalten (can. 1047 §2 n. 3). Ohne sie wäre die Weihe gültig, aber unerlaubt. Wer vorsätzlich einem vom Sakramentenempfang Ausgeschlossenen das Sakrament spendet, ist gem. can. 1379 §4 mit Suspension zu bestrafen; weitere Strafen sind möglich. Der Geweihte ist gem. can. 1044 §2 n. 1 an der Weiheausübung gehindert. Eine automatische Exkommunikation folgt daraus nicht. Can. 1387 betrifft Bischofsweihen ohne päpstlichen Auftrag: Konsekrator + Empfänger ziehen sich unter den gesetzlichen Voraussetzungen die Exkommunikation latae sententiae zu, unabhängig von ihrer Feststellung durch Rom. Kirchentreue verpflichtet links + rechts. Wer unterschiedliche Rechtsfolgen als Parteinahme Roms darstellt, verkennt die unterschiedlichen Tatbestände.
Cosmas vor 10 Stunden: Das würde eine Nagelprobe für Papst Leo werden.
Dann würden wir ein bisschen mehr darüber wissen, wie Leo XIV wirklich denkt und handelt.
DiosMio vor 11 Stunden: Nichts wird so heiß gegessen
Wie es gekocht wird. Der gute Herr Bischof kann ja planen und die Kardinäle um Intervention beim Papst bitten, aber er glaubt wohl nicht im Ernst, dass aus dem Vatikan das JA kommt. Dann muss man sehen wie es weitergeht. Ob er es dennoch tut und aus der Kirche entfernt wird oder ob das Amt und das Gehalt dann doch mehr Gewicht haben und keine Weihen kommen.
Christianlay vor 11 Stunden: Wie die Piusbruderschaft?
Ob dieser Bischof wohl auch exkommuniziert wird ob dieser unerlaubten Weihen und ebenso die Weihekandidaten?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot
tieviekath vor 11 Stunden: Priesterinnen
Der Bischof wird mit dem Statement zitiert, dass die Argumente gegen die Einsetzung von "Priesterinnen" theologisch schwach und anthropologisch überholt seien. In solchen und ähnlichen Fällen, von denen man immer wieder liest, würde es mich als interessierten Laien einmal ganz konkret interessieren, worin denn die theologische Schwäche und das Überholten genau bestehen . So, wie man das hier liest, handelt es sich letztendlich nur um Floskeln, die man "glauben" kann oder auch nicht.
8994 vor 11 Stunden: ...
"Er handle schlicht aus einer Notlage heraus, sagte der Antwerpener Bischof."
Genau das passiert halt, wenn Johan und Lesa meinen, subjektiv bestimmen zu können, was denn jetzt eine "Notlage" sei.
8994 vor 11 Stunden: Planung vs. Umsetzung
Da ist halt nochmal ein Unterschied.
rainier vor 11 Stunden: WIESO
explodieren jetzt NICHT die einschlägigen Foristen?
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