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vor 19 Stunden in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Am dritten Tag seiner Frankreichreise hat der Papst mit sieben Missbrauchsopfern gesprochen
Lourdes (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat in Lourdes mit sieben Betroffenen sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche gesprochen. Wie der Vatikan am Sonntagabend mitteilte, fanden die Gespräche mit den vier Männern und drei Frauen nacheinander einzeln statt. Sie dauerten insgesamt etwa 90 Minuten. Danach habe es eine gemeinsame Begegnung der Betroffenen mit dem Papst gegeben. Ort der Gespräche war das bischöfliche Haus in Lourdes.
In der Mitteilung heißt es weiter, der Papst habe die Geschichte und das Leiden jeder einzelnen betroffenen Person angehört. Zudem habe er mit ihnen über ihre Vorschläge gesprochen, um derartige Verbrechen künftig zu verhindern. Mit einigen habe er auch kurz gebetet.
Bei dem gemeinsamen Treffen habe Leo XIV. schließlich zum Ausdruck gebracht, dass er allen Missbrauchsbetroffenen nahe sei. Er hoffe, daran mitwirken zu können, dass die Gemeinschaft der Gläubigen ein Ort sein könne, wo Männer und Frauen jeden Alters Trost und Heilung finden können. Er habe die Anwesenden gebeten, für ihn zu beten und sie gesegnet.
Einige Teilnehmer äußerten sich anschließend in einem Pressegespräch. Einer bescheinigte dem Papst, dass er es offenbar ernst meine. Es sei eine sehr emotionale Begegnung gewesen. Ein anderer Betroffener sagte, er habe den Eindruck, dass Leo XIV. sehr engagiert und entschieden an dem Problem arbeite.
Ein weiterer Teilnehmer berichtete, man habe über Maßnahmen zur Prävention und eine "veränderte Kultur auf allen Ebenen" gesprochen. Der Papst sei überzeugt, dass das Problem eine systemische Dimension habe, die noch nicht überwunden sei. Die Kirche in Frankreich habe da noch viel Arbeit vor sich.
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Foto: aus einer anderen Begegnung mit Papst Leo auf seiner Frankreichreise (c) Vatican Media
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SarahK vor 12 Stunden: Vielen Dank Papst Leo
Was für mich aus besonders einem Kommentar zu einem anderen Beitrag hervorging, ist, dass das Verständnis der Schwere der Überwindung die es Betroffene kostet aus dem „sicheren“ Schatten zutreten und einen Missbrauch egal ob psychisch oder physisch oder beides durch Manipulation etc anzuzeigen, denn gegen leider oft gängiger Meinung sind die Opfer weder selbst schuld noch dumm, meist oft sogar intelligent (es gibt Studien) und Alarmglocken setzen bei Manipulation, weil so extrem strukturiert gepla,aus. Vielleicht ist nicht bewusst, dass sie danach einfach nur eine Entschuldigung von Amt wegen erwarten & das keine anderen das gleiche vom Täter angetan werden kann und möglichst ansonsten eben nicht damit „auffallen“ möchten. Ortspfarrer, sollten sie damit konfrontiert werden, sind gar nicht dafür ausgebildet damit umgehen zu können. Deswegen finde ich die Anerkennung des Schmerzes den das Ganze verursacht durch Papst Leo und dass die Mosaike verhangen sind so richtig.
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