kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

vor 12 Stunden in Familie, 5 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Kelly Ingram hat auf Instagram über 600.000 Follower. Zu Ostern trat sie in die katholische Kirche ein, mit der ganzen Familie. Vor kurzem sagte sie noch "Ich werde niemals katholisch werden"


Washington D.C. (kath.net/gem/rn)

Die US-amerikanische Social-Media-Influencerin Kelly Ingram hat einen überraschenden Schritt bekannt gegeben: Sie und ihre neunköpfige Familie sind zu Ostern gemeinsam in die katholischen Kirche eingetreten. Die Suche nach der theologischen Wahrheit führte sie nach jahrelangem Protestantismus zu diesem Entschluss – gekrönt von einer Privataudienz in Rom.

Die Familie war nach eigenen Angaben von Kindheit an tief im protestantischen Glauben verwurzelt. Ingram betonte selbst: „Ich werde niemals katholisch werden“ – Worte, die sie heute mit Humor und Staunen über den eigenen Sinneswandel betrachtet. Ein tieferes Eintauchen in die Glaubensgeschichte und der Wunsch, die protestantischen Grundlagen vollends zu verstehen, gaben den Anstoß für eine theologische Entdeckungsreise. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen führte die Suche nach der Wahrheit die 11-köpfige Familie unweigerlich zur katholischen Kirche. Der Übertritt fand im Laufe des Jahres 2026 statt.

Kurz nach der Konvertierung reiste die Familie in die Ewige Stadt. Dort erhielten sie und ihr jüngstes Kind sogar einen persönlichen Segen vom Papst – ein Erlebnis, das Ingram als „wie auf Wolke sieben“ beschrieb.   „Wir waren unser ganzes Leben lang Protestanten, aber wir haben angefangen zu lesen und tiefer in unseren Glauben einzutauchen und versucht, die protestantische Haltung zu verstehen. Und zu unserer großen Überraschung hat uns unsere gesamte Suche nach Wahrheit zur katholischen Kirche geführt“, erklärte Kelly Ingram.

In ihren Beiträgen betonte sie zudem, dass ihr Kanal zwar keine reine katholische Apologetik-Seite werden soll, sie aber dennoch Ausschnitte und Einblicke in ihren weiteren Weg mit ihrer Community teilen wird. Der Schritt der bekannten Influencerin sorgt in den sozialen Medien für großes Aufsehen und viel Aufmerksamkeit.

 

 

 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Kelli Ingram (@kelliingram)


 

Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
Kelly Ingram hat auf Instagram über 600.000 Follower. Zu Ostern trat sie in die katholische Kirche ein, mit der ganzen Familie. Vor kurzem sagte sie noch "Ich werde niemals katholisch werden"… pic.twitter.com/0gdSeUZrAO

— KATH.NET (@KatholikenNet) September 30, 2026

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Tweet 




Lesermeinungen

DiosMio vor 5 Stunden: Rolando nicht ganz so forsch bitte

Jesus hat seinerzeit eine christliche Religionsgemeinschaft gegründet. Die war allerdings, wenn mich mein Religionsunterricht nicht täuscht, weder katholisch noch protestantisch. Ja, die Protestanten haben sich unter Luther vom Katholizismus abgespalten und eine eigene Gemeinschaft gegründet. In wieweit man nun dieser Gemeinschaft das „Kirche sein“ und den rechten Glauben absprechen kann oder sollte, vermag ich ohne nähere Kenntnis dieser Religion nicht zu beurteilen. Bei uns wird diese Gemeinschaft jedenfalls von katholischer Seite akzeptiert und es finden viele ökumenische Veranstaltungen statt ohne dass die eine oder andere Seite den Anderen bekehren will. Beide kämpfen hier mit Mitgliederschwund.

Versusdeum vor 5 Stunden: Liebe Protestanten und nie beichtende Katholiken

wie würden Sie beispielsweise den Satz Jesu deuten, "Empfanget den Heiligen Geist. Wem Ihr die Sünden nachlasst, dem sind sie nachgelassen, und wem Ihr sie behaltet, dem sind sie behalten."?
Also ich sehe da auf jeden Fall eine Weihe / Übertragung unendlich segensreicher göttlicher Vollmachten zur Sündenvergebung* an die von ihm selbst ausgewählten Apostel - die interessanterweise nicht identisch sind mit seinen treuesten und mutigsten Gefährten, was sich spätestens unter dem Kreuz zeigte, als nur noch seine Mutter, Maria Magdalena und Johannes übrigblieben. Aber dennoch hat er seine Nachfolge und die göttlichen Vollmachten ganz bewusst in die Hände schwacher Menschen gelegt, sicher auch, um auch uns Mut zu machen. Und er hat nur Männer geweiht.
* Meines Wissens eine zentrale Sehnsucht der Juden im Alten Testament, die wussten, dass nur Gott Sünden vergeben kann (sehr schön illustriert beim Gespräch Jesu mit Nikodemus in "The Chosen", der daran erkennt, dass Jesus Gott ist)

Rolando vor 8 Stunden: Jesus gründete nun mal nur eine Kirche

Die geht lückenlos, durch Gebet und Handauflegung bis auf Petrus, den Aposteln direkt auf Jesus zurück, sie ist die Säule und das Fundament der Wahrheit, 1Tim 3,15, nicht die Bibel allein, da steht nicht mal alles drin, Joh 21,25, doch die Kirche hat alles. Alle anderen Konfessionen und Denominationen beruhen auf Ungehorsam und eigenmächtige Bibelauslegung, entgegen 2Petr 1,20 und 2Petr 3,16.

gebsy vor 9 Stunden: Das verstärkt

mein Unverständnis für den Schritt eines Bekannten in entgegengesetzte Richtung.

Auch die Lebensgeschichte von Dr. Hinrich Bues hat ihn nicht berührt ...

www.hochschule-heiligenkreuz.at/lehrende/dr-hinrich-bues/

Stephaninus vor 10 Stunden: Wie heisst es doch bei James Bond

Never say never again (Sag niemals nie) ;-)

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz