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vor 17 Stunden in Weltkirche, 25 Lesermeinungen
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Sollte der Vatikan die von ihm geplante Weihe verheirateter Männer zu katholischen Priestern nicht erlauben, wäre dies ein „fataler Schlag“ gegen die Synodalität
Antwerpen (kath.net/jg)
Sollte der Vatikan die von ihm geplante Weihe verheirateter Männer zu katholischen Priestern nicht erlauben, wäre dies ein „fataler Schlag“ gegen die Synodalität. Dies sagte Johan Bonny, Bischof von Antwerpen, in einem Interview mit der Herder Korrespondenz.
Bonny hat im März dieses Jahres die Weihe verheirateter Männer im Jahr 2028 angekündigt (siehe Link) und dies seither in einer Reihe von Interviews verteidigt. Er begründet sein Vorhaben mit dem Priestermangel in seiner Diözese, berichtet der Catholic Herald.
Die Frage sei nicht, ob die Kirche verheiratete Männer zu Priestern weihen werde, sondern wann sie dies tun werde und wer es tun werde. Er sei zuversichtlich, dass der Vatikan bis zum Ende der Bischofssynode 2028 angemessene Regelungen erlassen werde. Andernfalls wäre dies „ein fataler Schlag für die Glaubwürdigkeit und die Umsetzung des gesamten Synodenprozesses, wenn bis dahin keine Regelung gefunden worden wäre“, sagte Bonny wörtlich.
In seiner Diözese seien derzeit weniger als 70 Priester jünger als 70 Jahre. Von diesen seien zwei Drittel aus dem Ausland. Es sei unmöglich, Priester für Krankenhäuser, Jugendgruppen und Schulen zur Verfügung zu stellen. Nur eines von fünf Gefängnissen in Antwerpen habe einen permanenten Geistlichen.
Vor kurzem hat Bonny bekannt gegeben, dass er die ersten verheirateten Weihekandidaten ausgewählt habe. Diese würden derzeit ausgebildet und auf die Weihe vorbereitet, damit sie das nötige theologische und pastorale Wissen hätten, sagte er. (Siehe Link)
Im Interview mit der Herder Korrespondenz sagte Bonny, Papst Leo XIV. müsse wie ein Vater handeln, der wisse, was seine Kinder brauchen. Dies sei nicht überall das Gleiche.
Nach eigenen Angaben hat Bonny in Rom mit Kardinal Mario Grech, dem Generalsekretär der Bischofssynode, und Kardinal You Heung-sik, dem Präfekten des Dikasteriums für den Klerus, gesprochen. Beide hätten ihm zugesagt, sein Anliegen dem Papst vorzulegen.
Es sei eine „Illusion“ zu glauben, „ein ernsthafter synodal-missionarischer Prozess im Westen hat noch eine Chance ohne verheiratete Männer zu Priestern zu weihen“, sagte Bonny im März.
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SarahK vor 3 Stunden: PS, Kamillo
Sie, bitte um Entschuldigung war in Gedanken noch dabei, dass meine Arbeits AI mir geantwortet hatte „You are Gold“ und ich echt eine Sekunde das Kompliment angenommen hatte :-) oh weh!
SarahK vor 4 Stunden: @SalvatoreMio und @Kamillo
Ehescheidung: Ich habe auch eine im Bekanntenkreis die mit einem evangelischen Pfarrer verheiratet war und jetzt ist sie leider nicht mal mehr gläubig. Ich denke wenn müssen wirklich beide sehr gläubig sein, aber es heißt nicht umsonst „Cherchez la femme“
Kamillo: Ich glaube, dass man zwischen deiner evtl. Zugewandtheit und der Wirkung deiner konkreten Worte unterscheiden muss. Gerade die Aussage, die theologischen Erläuterungen der Mitforisten hätten Versusdeum „nicht erreicht“, kann durchaus so verstanden werden, als würden Sie ihm oder ihr, ich hätte ihr getippt mangelndes Verständnis o. fehlende Bereitschaft zur Einsicht zuschreiben. Auch der Hinweis auf ein Gespräch mit einem „sachkundigen Menschen“, um „Orientierung zu finden“, wirkt in diesem Zusammenhang persönlich und naja von oben herab, selbst wenn wenn es nicht gemeint warDeshalb ist es finde ich nachvollziehbar, wenn ich oder andere es als persönliches Austeilen verstanden haben, ohne böse Absicht unterstellen zu müssen.
modernchrist vor 4 Stunden: Wenn Petrus eine Schwiegermutter hatte,
so heißt das noch lange nicht, dass er noch eine Ehe führte! Frauen starben früher sehr viel bei Geburten, auch war die Lebenserwartung schnell verkürzt bei Erkrankungen. Petrus kann sehr wohl Witwer gewesen sein; so war die Heilung dieser Dame auch wichtig und hilfreich, denn sie stand auf und versorgte sofort die Gäste. Wenn Männer-Gruppen tagelang daherwandern, dann kann man sich ihren Hunger, ihren Durst und ihre Müdigkeit vorstellen! Hier ging es nicht um einen kleinen Whisky. Da - so scheint es - keine Hausfrau anwesend war, diente die alte Dame den Ankommenden und versorgte sie. Ebenso ist es auch mit dem Hl. Joseph: manches spricht dafür, dass auch er vielleicht Witwer war, denn wer hat die Zimmerei versorgt, als er mit Maria und dem Kind lange ausblieb aus Furcht vor Herodes? Auch hier könnten junge Erwachsene - die Söhne Josephs - den Handwerksbetrieb versorgt haben. Auch die Erwähnung von Brüdern Jesu wäre damit noch unproblematischer als sie es ohnehin schon ist.
SalvatoreMio vor 5 Stunden: Geschichte des Zölibats
@Parcival: Danke für diese Ausführung. Dazu noch ein Gedanke: Petrus ist verheiratet gewesen, sonst hätte er keine Schwiegermutter haben können. Doch woher will man wissen, ob seine EHEFRAU noch lebte, als er dem Herrn als Jünger folgte? Keiner weiß doch, ob er nicht vielleicht Witwer war und ob er Kinder hatte - oder?
Versusdeum vor 5 Stunden: @Parcival
Volle Zustimmung zu "Zölibat in der Katholischen Kirche". Allerdings ist der Zölibat durchaus biblisch begründet, denn Jesus hatte seine Apostel buchstäblich aus ihren Familien herausgerissen. Petrus z.B. hatte sogar eine Schwiegermutter, aber ob seine Frau damals noch lebte (wie bei "The Chosen" so wunderbar dargestellt), wissen wir nicht. Ob dieser "apostolische Zölibat" nur für die Singularität der von Jesus selbst berufenen ersten Priester / Bischöfe gelten sollte, oder auch für deren Nachfolger, ist eine andere Frage.
Praktisch gesehen kenne ich 3 ständige Diakone persönlich näher, von denen 2 Gott sei Dank nicht Priester werden konnten, während der Dritte zumindest ein wunderbarer Mensch war. Unseren schweizer Diakon @Stefan Fleischer kenne ich ja leider (noch) nicht persönlich, schätze aber seine ebenso ausgleichenden wie inhaltlich klaren Beiträge sehr.
SalvatoreMio vor 6 Stunden: Und noch etwas ...
Unser Pfarrer besuchte einst seinen evangelischen Mitbruder, der geschieden war. Und so kamen die beiden auch auf das Thema: "Ehescheidung", und der protestantische Geistliche sagte ihm: "Seid froh, dass bei Euch Priestern die Ehe nicht erlaubt ist, sonst hättet ihr schnell das Problem der Scheidungen".
Paddel vor 6 Stunden: Untheologisches
Abseits aller Theologie:
Dasist nur eine Scheinlösung (siehe Protestanten)...
Abgesehen davon scheint es mir, als würde hier ein Notstand mißbraucht für ganz andere Interessen.
Parcival vor 9 Stunden: Eine Mini-Einführung in die Geschichte des Zölibats
Jesus berief auch Verheiratete, etwa Petrus (Mk 1,30), während Paulus die Ehelosigkeit empfiehlt (1 Kor 7), zugleich aber verheiratete Amtsträger kennt (1 Tim 3). In der frühen Kirche wurden verheiratete Männer geweiht, wobei daraus nicht folgt, dass sie ihr Eheleben unverändert fortsetzten. Bereits die Synode von Elvira forderte Anfang des 4. Jh. eheliche Enthaltsamkeit für Kleriker. Augustinus förderte später klösterl. Klerikergemeinschaften, war aber nicht Begründer des Zölibats. Im 11. Jh. forcierte die gregorian. Reform die Durchsetzung dieser Disziplin, die durch die Laterankonzilien 1123/1139 weiter verschärft wurde. Dennoch blieb die Umsetzung regional verschieden und war etwa in Teilen Skandinaviens bis zur Reformation unvollständig. Trient bestätigte 1563 die Ordnung. Der Zölibat der lat. Kirche ist also historisch gewachsen – ein Weg, den wir als Entwicklung der Kirche unter Führung des Hl. Geistes annehmen dürfen. Das geltende Kirchenrecht ist verbindlich.
Kamillo vor 9 Stunden: Fairness gegenüber Versusdeum
@SarahK. Wenn Sie meinen Beitrag tatsächlich so verstanden haben, irritiert mich Ihre ursprüngliche Frage nach meiner „persönlichen Fairness“. Ich habe Versusdeum weder seine Sorge abgesprochen noch seine theologische Position bewertet. Mich hat sein Ringen berührt, und meine Worte waren ihm persönlich zugewandt. Gerade wenn wir über die Befindlichkeit eines anderen Menschen sprechen, sollten wir mit Deutungen vorsichtig sein. Auch eine gut gemeinte Verteidigung kann bestehende Fronten verstärken und für den Betroffenen selbst zusätzlich belastend werden. Mir geht es deshalb nicht um Fairness mir gegenüber, sondern um Fairness gegenüber Versusdeum. @Versusdeum, ich hoffe, dass Sie meine Worte auch in diesem Sinne verstanden haben: als menschliche Zugewandtheit zu Ihnen und zu Ihrem Ringen – nicht als Einordnung Ihrer Person.
Norbert Sch?necker vor 10 Stunden: Papst - Papa
"Papst Leo XIV. müsse wie ein Vater handeln, der wisse, was seine Kinder brauchen"
Und Exzellenz Bonny mitsamt den lokalen Gremien ist in diesem Bild das Kind, das genau zu wissen glaubt, was es braucht.
Manchmal wissen es aber die Eltern besser.
Es gilt abzuwarten. Der Pflichtzölibat ist bekanntlich kein Dogma, die unierten verheirateten Priester sind genauso katholisch wie wir. Aber unser römischer Zölibat hat sich im Großen und Ganzen bewährt. Es wird sich zeigen, wie es weitergeht. Lautstarke Forderungen an den Papst via Medien erscheinen mir jedenfalls unangebracht.
SarahK vor 10 Stunden: @Kamillo, doch, doch, ich glaube ich hatte
Ihren Beitrag schon verstanden, aber ich kann auch verstehen wie einem die Exkommunikation auf der einen und ein „wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“ nahegehen kann, wenn man Christus liebt, bleibt man davon nicht unberührt. Im französischen gibt es eine tolle Aussage „Aimer, c‘est choisir d‘aimer“ und Liebe ohne Emotionen kenne ich nicht….PS ich halte die Priesterweihen für einen Affront und eine Dummheit, da die FSSPX nicht in meiner Nähe ist tangiert es mich nicht, dass bei uns Priester gegen Laien ausgespielt werden, so sehr, dass Priester wiederum den psychischen Ruin von Gläubigen Katholiken in Kauf nehmen, geht mir sehr ans Herz und berührt meine Seele.
Parcival vor 12 Stunden: Zölibat in der Katholischen Kirche
Die Katholische Kirche besteht aus 24 Kirchen sui iuris: der lat. Kirche + 23 kath. Ostkirchen. In der großen Mehrheit der Ostkirchen können nach Eigenrecht auch verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden. Das II. Vat. stellt ausdrücklich fest, dass der Zölibat „nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert“ ist. Verheiratete Priester sind also nichts Unkatholisches. In der lat. Kirche gilt jedoch der Zölibat als allg. Disziplin. Ein verheirateter Mann ist grundsätzlich am Empfang der Priesterweihe gehindert (can. 1042 n. 1); die Dispens ist dem Apost. Stuhl vorbehalten. Ein Diözesanbischof. kann das nicht eigenmächtig ändern. Bei vorsätzlicher Weihe trotz Empfangsverbots drohen Suspension + weitere Strafen, bei fortgesetztem Ungehorsam ggf. weitere Sanktionen. Es geht also um kirchl. Ordnung + Gehorsam. Ein Diözesanbf. ist an das geltende Recht gebunden und schuldet dem Papst Gehorsam; er kann nicht nach eigenem Ermessen geltende kirchl. Disziplin außer Kraft setzen.
Kamillo vor 12 Stunden: Es ging mir um Sie als Menschen
@Versusdeum. Ich bedaure, wenn meine Worte bei Ihnen anders angekommen sind. Einen Denkfehler habe ich Ihnen nicht vorgeworfen, denn auf die theologische Argumentation Ihres Beitrags bin ich gar nicht eingegangen. Dafür kenne ich mich in diesen Fragen zu wenig aus. Soweit ich die früheren Beiträge verstanden habe, wurde erklärt, weshalb in diesem Fall nicht automatisch eine Exkommunikation eintritt. Aber darum ging es mir nicht. Mich hat vielmehr die Intensität berührt, mit der Sie sich mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen. Durch meinen beruflichen Hintergrund achte ich vielleicht stärker auf das, was hinter einer sachlichen Auseinandersetzung auch an persönlichem Erleben sichtbar wird. Meine Worte waren Ihnen persönlich zugewandt. Sie sollten keine theologische Gegenrede sein. Mich hat vielmehr berührt, wie intensiv Sie um diese Fragen ringen und wie viel Ihnen daran liegt. Darauf wollte ich reagieren.
Kamillo vor 12 Stunden: Aus persönlicher Betroffenheit
@SarahK. Das bedaure ich sehr, denn meine Worte sind offenbar anders bei Ihnen angekommen, als sie gemeint waren. Mein Kommentar bezog sich insbesondere auf den letzten Satz von @Versusdeum und entstand aus persönlicher Betroffenheit. Wenn Sie meinen Beitrag noch einmal im Zusammenhang lesen, werden Sie vielleicht wahrnehmen, dass mich vor allem die Sorge bewegt hat, wie sehr diese Auseinandersetzungen einen Menschen beschäftigen und belasten können. Durch meinen beruflichen Hintergrund bin ich für solche Zwischentöne vielleicht besonders aufmerksam. Ich bin kein Theologe und halte mich deshalb bei theologischen Fragen bewusst zurück. Mir ging es hier um den Menschen. Deshalb möchte ich Sie bitten, meine Worte noch einmal unter diesem Gesichtspunkt zu lesen und ihnen keine Absicht zuzuschreiben, die darin nicht enthalten ist.
ab55 vor 12 Stunden: Die Frage verheirateter Männer als Priester
ist keine Frage des römisch-katholischen Glaubens und auch keine "causa finita" im Gegensatz z.B. zur weihe von Frauen. Es gab in der Kirchengeschichte schon verheiratete Priester, das wurde aus pragmatischen / pastoralen Gründen abgeschafft und es gibt auch heute noch in den mit Rom verbundenen Ostkirchen verheiratete Priester. Und da diese z.B. in der ED Wien mehr Priesternachwuchs haben, als sie benötigen, werden diese Priester mittlerweile auch in röm.-kath. Pfarren auch als Pfarrer eingesetzt. *)
Das Problem mit Bischof Bonny ist ein anderes: er hat bei seiner Weihe dem Papst Gehorsam gelobt und indem er dem Papst droht, bricht er diesen Gehorsam, sein Anliegen dem Papst vortragen und geduldig die Entscheidung abwarten, wäre der richtige Weg.
*) und diese Priester sind oft die engagierteren und eifrigeren Verkünder des rechten Glaubens und Spender der Sakramente, was die ureigenste Aufgabe jedes Priesters und Bischofs wäre!
Cosmas vor 12 Stunden: Herr Bonny rückt heraus, was einer der wahren Pläne der Synodalisten ist.
Andere Pläne werden folgen bis die neu-'katholische' Kirche fertig ist.
Jörgen vor 13 Stunden:
Das Priesteramt wird massiv in Frage gestellt, und der damit zusammenhängende Rückgang der Berufungen gleichzeitig als Argument zur Infragestellung des Zölibats verwendet.
Das ist der "ernsthaft synodal-missionarischer Prozess im Westen".
SarahK vor 13 Stunden: @Kamillo, sind Sie hier nicht ein bisschen persönlich unfair?
Ich kann und will hier nicht allem Folgen, und bei vielen der FSSPX Diskussionen habe ich ehrlich gesagt auch abgeschaltet, weil es mich derzeit persönlich nicht tangiert. Trotzdem sehe ich, wie ich denke Versusdeum einen Abfall vom Glauben in der Amtskirche, wobei bei uns - ungängig, aber Gott sei Dank, die Heilige Messe noch heilig gehalten wird und mir dank ‚Ex opere operato‘ egal sein kann, was ich ansonsten von unseren Dorfpfarrern halte oder ob die zahlenden Katholiken glauben das Schützenfest wäre das ‚volle Leben‘ und ‚wie im Himmel‘. Sagen wir wenn ein Katholik weil er katholisch ist und deswegen nicht nur ehrenamtlich nicht in Anbetracht gezogen wird, sondern man auch noch versucht ihn weil er zu ehrlich ist psychisch zu ruinieren (Fall ist mir bekannt), wohin gegen Menschen aus eigenem Willen außerhalb der Gnade stehend bis ins höchste Ehren oder sogar bezahltes Amt genommen werden, wo ist dann die Reflexion von Versusdeum nicht einfach nur verständlich sondern daneben?
Versusdeum vor 13 Stunden: @Kamillo
Danke für Ihre Sorge. Aber Bischöfe, die ultimativ fordern, was Gott selbst nicht will ("Frauenpriestertum") haben allerbestenfalls das Neue Testament nicht gelesen und / oder werden von Aktivisten vor sich hergetrieben. Dass unwirksame Weihen auch unwirksame zentrale Sakramente bedeutet, insbesondere Eucharistie / Wandlung (!) und Sündenvergebung (!), ist klar und wird deswegen von der Kirche mit automatischer Exkommunikation geahndet! Zu diesem offen angekündigten geistlichen Verbrechen an den anvertrauten Gläubigen dürfen auch wir Laien nicht länger schweigen, denn 60 Jahre nachgeben war viel zu lange! Und sonst wachen wir alle eines Morgens auch ganz offiziell in einer protestantischen Sekte wieder auf. Und auch die Verantwortlichen müssen wachgerüttelt werden! Solange sie nur Beifall von progressiver und nur Druck von progressistischer Seite bekommen, denken sie womöglich sogar, das sei der Glaube des Gottesvolkes.
So. Und wo ist jetzt mein Denkfehler?
Christianlay vor 14 Stunden: Keine Durchsetzungskraft?
Die "progressiven Bischöfe" tanzen nun dem neuen Papst auf der Nase herum, nennen das "Synodalität" vertrauend darauf, daß Papst Leo keine Durchsetzungskraft gegen sie hat.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot
Cejazar vor 14 Stunden: Klingt für mich eher nach Rückzugsgefechten
Diese Drohungen und dass es ein fataler Schlag gegen die Synodalität sei, wenn nicht geweiht werden dürfe, klingen für mich eher nach Rückzugsgefechten. Ich vermute, dass ihn Rom klargemacht hat, dass es solche Weihen nicht dulden werde.
Anders ist sein verschnupftes Auftreten nicht zu erklären, zumal er noch vor einiger Zeit medienwirksam erklärt hatte, er werde auf jeden Fall Verheiratete zu Priestern weihen.
Nach CIC würde Bischof Bonny ja die Suspension als Bischof drohen. Da in Belgien die Gehälter der Bischöfe vom Staat bezahlt werden, könnte dies den Verlust der Zahlungen im Falle einer Suspension zur Folge haben - das aber nur am Rande.
Kamillo vor 16 Stunden: Verstehen und Orientierung finden
@Versusdeum Ihre Worte machen mich betroffen. Ich habe den Eindruck, dass hinter diesem wiederkehrenden Vorwurf auch eine Sorge steht, die durch die bisherigen Erklärungen offenbar nicht kleiner geworden ist. Manchmal kann ein persönliches Gespräch mit einem sachkundigen Menschen helfen, offene Fragen in Ruhe zu klären und Orientierung zu finden. Ich wünsche Ihnen eine solche Möglichkeit. Die theologischen Erläuterungen der Mitforisten scheinen Sie nicht erreicht zu haben. Das bedauere ich für Sie.
Stefan Fleischer vor 16 Stunden: @ Versusdeum
"den unverkürzten (!) Glauben verkündigen!"
Da bin ich ganz mit Ihnen einverstanden. Eine Kirche, die es nicht mehr wagt, ihren ganzen Glauben, ungekürzt und ungeschönt, dafür aber überzeugt und überzeugend zu verkünden, ist nicht mehr glaubwürdig. Doch um dies zu realisieren, braucht es Ordnung und Disziplin, nicht Eigensinn und Eigenmächtigkeit. Hier liegt wohl der Hass im Pfeffer.
Versusdeum vor 16 Stunden: Herumdoktern an Symptomen
Das einzige, das hilft, ist: Gebet und wieder (und aktiv, z.B. per Katechesen in den Gemeinden) den unverkürzten (!) Glauben verkündigen, damit die Gläubigen (und selbst viele Priester und Bischöfe) überhaupt wieder verstehen können, worum es geht: Unser aller ewiges Seelenheil!
Ansonsten Exzellenz: Willkommen bei den getrennten Brüdern. Sie haben ja bei der Piusbruderschaft gesehen, dass der Vatikan selbst bei rein formalem Ungehorsam nicht mehr lange fackelt, und Sie sind es ja gleich mindestens doppelt (oder sollte es da zweierlei Maß geben?)!
Wilolf vor 16 Stunden: Der Herr wird seine Kirche behüten
vor dem „ernsthaften synodal-missionarischen Prozess im Westen“.
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