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Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln

vor 16 Stunden in Chronik, 3 Lesermeinungen
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In einer vielbeachteten Grundsatzrede an der Akropolis in Athen hat US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch eine leidenschaftliche Verteidigung der westlichen Zivilisation, ihrer Geschichte und ihrer Werte gehalten


Athen (kath.net)

In einer vielbeachteten Grundsatzrede an der Akropolis in Athen hat US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch eine leidenschaftliche Verteidigung der westlichen Zivilisation, ihrer Geschichte und ihrer Werte gehalten. Vor dem Hintergrund aktueller globaler Krisen und Krisenherde rief er die USA und Europa dazu auf, sich wieder auf ihr gemeinsames geistiges und kulturelles Erbe zu besinnen.

Rubio betonte, dass der Westen weit mehr als nur politische Institutionen wie die Demokratie oder Philosophie von den alten Griechen geerbt habe: Es sei ein gemeinsames Weltbild, eine gemeinsame Anthropologie, die den Weg für das Christentum geebnet habe.

Von den griechischen Denkern und den Errungenschaften der Antike führte der Weg über europäische Gelehrte wie Kopernikus, Galilei und Newton bis hin zu den Kathedralen des Mittelalters und der europäischen Christenheit.


Diese geistige Tradition schuf ein gemeinsames Verständnis von Wahrheit, Tugend, Gutem und Schönem sowie von objektiv gültigen Idealen und einer natürlichen Ordnung.

Der US-Außenminister warnte eindringlich vor Tendenzen in Teilen des modernen Westens, die eigenen Erfolge und die eigene Geschichte zu verleugnen. Aus unangebrachter Schuld über den eigenen Wohlstand seien in den vergangenen Jahrzehnten Denkmäler abgerissen und Grenzen sowie Industrien vernachlässigt worden.

Eine Kultur, die nach absoluter Sicherheit strebe, Risiken scheue und das Mittelmäßige über das Exzellente stelle, verliere ihren Lebenswillen (thumos – das Feuer der Leidenschaft und des Mutes).

Dies habe ein gefährliches Vakuum geschaffen, das von aggressiven geopolitischen Konkurrenten ausgenutzt werde.

Rubio erinnerte an das klassische Verständnis von Heldentum und Pflichtbewusstsein, das sich wie ein roter Faden durch die westliche Geschichte zieht – vom antiken Griechenland über christliche Märtyrer bis hin zu den Gründerstaaten der USA. Die westlichen Helden würden den Tod zwar nicht suchen, seien aber bereit, für ihre Prinzipien einzustehen.

Im Gegensatz zu totalitären Ideologien oder dem „Todes-Kult“ radikaler Fanatiker schätze der Westen das Leben gerade deshalb so hoch, weil er Prinzipien hat, die über dem bloßen Überleben stehen.

Rubio schloss mit dem Appell, stolz auf das Erbe der Väter zu sein, da die Geschichte der abendländischen Zivilisation „die größte Geschichte ist, die je von Menschen geschrieben wurde“.


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 6 Stunden: Eine Schlüsselstelle

"Und nun, heute, stehen wir an einem Scheideweg. Denn das nächste Jahrzehnt und die Entscheidungen, die wir treffen, werden die Geschichte des nächsten Jahrhunderts schreiben. Der Kurs, den wir einschlagen, wird darüber entscheiden, ob der Westen seinen Platz an der Spitze der Welt behält oder sich mit einer Zukunft des Verfalls, der Unterwerfung und des Niedergangs abfindet. Entweder wir entscheiden uns jetzt zu handeln, oder wir verlieren die Möglichkeit, überhaupt noch zu handeln."
Beten wir, dass wir Katholiken / Christen uns bekehren. Denn (erst) dann wird der Herr auch wieder "Hirn regnen" lassen, wie es so unschön, aber treffend, heißt. Denn derzeit leben wir wie das auserwählte Volk im Buch der Richter: "Und sie taten, was dem Herrn missfiel". Die Strafe lautete damals meist "Krieg" und sogar Verbannung.

Gandalf vor 11 Stunden: @martin fohl

Das Anliegen ist völlig berechtigt, allerdings sollte man angesichts von einem Europa im Schlafmodus auch bei Russland/Ukraine nicht jedes Mal auf die USA zeigen. Europa macht leider auch fast nichts mehr, um der Ukraine wirklich so zu helfen, dass diese Angriffe aufhören. Leider, leider, also für mich haben beide Verantwortung. Für die USA ist die Ukraine sehr weit weg, für uns nicht.

martin fohl vor 12 Stunden: Die Rede Rubios sollte sich auch

Präsident Trump zu Herzen nehmen. Denn Anbetracht der Ermordung zahlreicher Zivilisten in der Ukraine ist ein Wegschauen nicht zu verstehen! Christliche und europäische Werte wurde durch das Bombardement zweier Linienbusse angegriffen! Die USA steht und fällt mit Europa zusammen.

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