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Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

vor 12 Stunden in Familie, 1 Lesermeinung
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Ablenkungen beim Gebet kennt jeder: Einige Tipps, wie man mit ihnen umgehen kann.


Wien (kath.net / pk) „Hat J. seine Schuljause mitgenommen? Ist nicht diese Woche ein Zahnarzttermin? Die Reifen gehören dringend gewechselt!“ Wer sich zum Gebet hinsetzt, bekommt meistens nicht sofort die erwartete Ruhe. Viele unerledigte Dinge der To-Do-Liste fallen einem ein, während man die Bibel liest oder ein Ave Maria betet.

Wie umgehen mit solchen Ablenkungen? Eine sehr einfache Methode ist es, sich ein kleines Notizbuch neben die Bibel zu legen. Wenn du unterwegs betest, kannst du auch eine Audio-Nachricht am Smartphone aufnehmen, um Dinge festzuhalten, die dir plötzlich einfallen.


Was auch immer deine Ablenkung ist: Lass nicht zu, dass sie dein Gebetsleben zu sehr irritiert. Kanalisiere deine Ablenkungen gut und nimm sie mit einem gewissen Gleichmut an. Es ist ganz normal, dass unsere Gedanken herumflattern, wenn wir endlich einmal still werden.

Ablenkungen beruhigen sich, wenn du gut mit ihnen umgehst. Lass dich nicht zum Grübeln verleiten, sondern schreibe deine Gedanken nieder. So kannst du sicher sein, dass nichts vergessen wird, und du kannst deinen Geist wieder auf Gott richten.

Eine andere Form von Ablenkung sind Situationen, Ideen oder Menschen, die uns während des Gebets einfallen. Bete für alles, was dir in den Sinn kommt, denn der Heilige Geist arbeitet auch durch unsere Gedanken.

Dein Gebet ist so lebendig wie dein Atem. Manchmal wird dein Rosenkranzgebet unterbrochen, weil du plötzlich ein feuriges Fürbittgebet für deinen kranken Arbeitskollegen sprichst. Er ist dir gerade in den Sinn gekommen. Das Ziel unserer Gebete ist nicht, geistliche To-Do-Listen abzuhaken.

Manchmal will Gott uns herausreißen und uns durch unsere Gedanken auf Menschen und Situationen aufmerksam machen, für die wir in diesem Moment beten sollen. Bleib also flexibel in deinem geistlichen Leben. Bete und höre – und lass dich von Gott überraschen!


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 7 Stunden: Das klappt auch umgekehrt:

Kleine Pausen im Alltag, z.B. die vielen kleinen und großen täglichen Fußwege, oder auch die (ansonsten beim Gebet störenden) Ablenkungen einfach selbst mit Gebet bereichern.

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