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USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark

vor 36 Stunden in Jugend, 8 Lesermeinungen
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Forscher bewerten den Rückgang als signifikant, über die Ursachen ist aber wenig bekannt.


Washington D.C. (kath.net/jg)
In den USA ist die Zahl der Mädchen im Teenager-Alter, die sich als „lesbisch“ oder „bisexuell“ bezeichnen, in den letzten vier Jahren stark zurückgegangen. Dies geht aus den Daten hervor, welche die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlich hat. Dies berichtet das Christian Broadcasting Network (CBN).

Im Jahr 2021 gaben 30 Prozent der Mädchen der neunten Schulstufe an, lesbisch oder bisexuell zu sein. 2025 ist dieser Anteil auf 17 Prozent gesunken. Besonders deutlich war der Rückgang bei Bisexualität. Hier hat sich der Anteil von 26 Prozent auf 13 Prozent halbiert.


Forscher sind sich einig, dass der Rückgang signifikant ist. Die genauen Ursachen bleiben jedoch unklar. Es gibt bereits erste Spekulationen. Terry Schilling, Präsident des American Principles Project, schrieb auf X: „Erstaunlich, was passiert, wenn man das Bildungsministerium und USAID streicht.“

Glenn Stanton, Direktor für Global Family Formation Studies des konservativen Institutes Focus on the Family, sieht in dem plötzlichen Wandel eine natürliche Korrektur nach einem künstlichen Anstieg dieser Identitäten. Viele junge Menschen würden sexuelle Labels aus sozialen oder experimentellen Gründen annehmen, nicht weil sie angeborene Wahrheiten seien.

LGBT seien „soziopolitische Identitäten, mit denen sich junge Menschen identifizieren, weil es hip ist, weil sie experimentieren wollen oder weil sie verwirrt sind, wer sie sind“, sagte Stanton.

Er weist zudem auf Widersprüche innerhalb der LGBTQ-Bewegung hin. Die Buchstaben L, G und B beruhen auf einer binären Sexualität, neuere Konzepte wie Transgender oder Queer würden genau diese Binarität ablehnen. Die LGBTQ-Gemeinschaft sei keine echte Gemeinschaft, die Buchstaben bekämpften sich gegenseitig.

Stanton vergleicht die Entwicklung mit einem Strandball, den man unter Wasser drückt: „Man kann einen Strandball unter Wasser drücken und behaupten, er gehöre dort hin, aber man braucht Druck, um ihn dort zu halten. Was wir heute in der Kultur sehen, ist, dass dieser Druck sich nicht halten kann. Dieser Strandball kommt wieder an die Oberfläche.“

 


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 15 Stunden: @SarahK

Sie haben es sehr gut auf den Punkt gebracht. Was praktisch nie thematisiert wird, ist der Provokationsfaktor bei älteren Jugendlichen und aktivistischen Erwachsenen. Man definiert sich als etwas, was man gar nicht ist, um das (schon längst zerschlagene!) "Establishment" zu provozieren - und die Aufmerksamkeit als "Trendy" zu gelten, also Teil des neuen Establishments, des neuen linken Spießbürgertums, zu sein, nimmt man dabei natürlich gerne mit. Bestes Beispiel die Person, die keine Frau sein wollte, aber die in der radikal linken taz Polizisten auf den Müll wünschte, weil diese Nasies, Mörder und Bombenleger seien. Über 400 Beschwerden beim Presserat wurden abgewiesen, weil das Satire sei. Der selbe Presserat, der das Schreiben der Wahrheit anprangert, obwohl er selbst schreibt, dass die Herkunft eines Verdächtigen "nur" (!?) angegeben werden solle, wenn das "für das Verständnis der Tat notwendig" sei. Und die Herkunft wird oft selbst dann verschwiegen, wenn die Opfer Juden sind!

SarahK vor 25 Stunden: @Versusdeum

Aha hatte ich Unrecht :-) mit der Einschätzung ihres Gender. ;-)
Ich habe das was Sie beschreiben gerade in dem gewissen Mädchensport der dafür stereotype ist oft beobachtet. Heute so morgen so übermorgen bi. Ich finde auch die Überbewertung von Verhalten in Entwicklungsphasen sehr oft gefährlich, manchmal schubst man dadurch den Heranwachsenden in eine Kaste aus der er oder sie schwer wieder herauskommt, weil das Umfeld sich entsprechend darauf zu entwickelt hat. Eltern die glücklich sind endlich ein “besonderes” Kind zu haben, Freunde, die die Entwicklung als “cool” bezeichnen usw. Ich persönlich habe es auch im Umkreis unserer Tochter gesehen da wo Kinder erst Aufmerksamkeit bekamen als sie “anders” waren wobei sie schon die ganze Zeit eigentlich nur “geliebt” werden wollten. Und da ist für mich der Anfang des Problems, wer weiß heute noch was Agape bedeutet?

SalvatoreMio vor 25 Stunden: Anziehung Gleichgeschlechtlicher

Als ich 16 Jahre alt war und zur Handelsschule ging, fand ich eine Lehrerin äußerst angenehm und attraktiv. - Über das "Warum" konnte ich mir gar keine Gedanken machen, weil man damals von lesbisch oder homophiler Neigung usw. noch nie etwas gehört hatte und auch nicht an so etwas dachte. - Aber irgendwie spürte ich innerlich, warum ich sie mochte: so wie sie sich verhielt, wie sie sich kleidete, das fand ich gut. Ich suchte so etwas wie ein Vorbild - so wie ich selbst gern sein wollte. Das war's!

Versusdeum vor 29 Stunden: @Kamillo

Die Nehauptung der Homo-Lobby, jede noch so leichte homophile Neigung, selbst in der Pubertät, sei ein Beweis für "Homosexualität", ist extrem gefährlich, weil sie sogar Kinder in den Pubertätswirren auf eine "Sonderneigung" festnagelt. War mich damals auch einmal in einen eher zart gebauten Buben verliebt. Und? Kam so nie wieder. Umd auch wenn ich finde, dass manche Männer gut aussehen, ist das etwas völlig anderes, als bei attraktiven Frauen.

Johannes14,6 vor 31 Stunden: Ist es der "TRUMP - EFFEKT" ?

Das wäre ja etwas Positives!

(im Gegensatz zu den chaotischen Energiepreisen, die durch den Irankrieg zumindest mit verursacht sind)

@Kamillo: die Tavistock - Klinik musste ja schliessen, weil über 1000 Eltern klagen wegen einseitig affirmativer Beratung und vorschneller Behandlung.

In vielen Ländern wurden inzwischen die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten beschnitten (zB Gabe von Pubertätsblockern), nur in Deutschland meinen ausgerechnet die Kirchen, noch auf den Zug aufspringen zu müssen mit ihren "Schulpapieren"und Leitlinien zur Sexualpädagogik a la Kentler und Sielert..

Kamillo vor 32 Stunden: Suchprozesse nicht vorschnell festschreiben

Gerade in der Pubertät müssen Empfindungen, Fantasien, Verhalten und eine gefestigte sexuelle Orientierung sorgfältig unterschieden werden. Jugendliche suchen nach einem Verständnis ihrer selbst und zugleich nach Zugehörigkeit. Welche Selbstbezeichnungen ihnen plausibel erscheinen, kann deshalb auch durch Gleichaltrige, soziale Medien und gesellschaftliche Leitbilder beeinflusst werden. Problematisch wird es, wenn Erwachsene aus einzelnen Empfindungen vorschnell eine feste Identität ableiten. Eine solche Festlegung kann die weitere Selbstklärung erschweren. Psychologisch verantwortliche Begleitung hält Suchprozesse offen, ohne eine bestimmte Entwicklung vorzugeben. Sie stärkt Selbstwert, Beziehungsfähigkeit und eigenständiges Urteilen. Der berichtete Rückgang beweist keine bestimmte Ursache. Er gibt aber Anlass, genauer zu untersuchen, wie beständig solche Selbstbezeichnungen sind und unter welchen Einflüssen sie entstehen.

Jörgen vor 35 Stunden: @Versusdeum

Und genau dieser Widerspruch ist soger in die "theologisch hochwertigen" Texte des Synodalen Wege eingegangen, ohne dass sich die Protagonisten daran stören.

Versusdeum vor 36 Stunden: Genau so ist es!

Die Genderideologie sagt, nichts sei angeboren, nicht einmal das Geschlecht, die Homoideologie sagt, alles sei angeboren. Unvereinbar. Aber beides woke "Dogmen".

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