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vor 16 Stunden in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Ein bewaffnetes Attentat auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im Süden Jordaniens erschüttert die christliche Minderheit des Landes. Der Premierminister und König Abdullah II. sprechen von Terrorismus und kündigen ein hartes Vorgehen an.
Amman (kath.net)
Bei einem schweren bewaffneten Angriff auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im jordanischen Dorf Hammoud (Provinz Karak) sind am Freitag mindestens sechs Menschen getötet worden. Nach offiziellen Angaben des jordanischen Regierungssprechers Mohammad al-Momani wurden zudem mindestens 28 weitere Personen verletzt. Abweichende Berichte des staatlichen Fernsehsenders Al-Mamlaka sprachen zeitweise von sieben Toten.
Der Anschlag ereignete sich während einer Trauerfeier, zu der sich schätzungsweise 150 bis 200 Gläubige in dem Gotteshaus aufgehalten hatten. Nach Augenzeugenberichten stiegen zwei bewaffnete Männer aus einem Fahrzeug und eröffneten gezielt das Feuer auf die Trauergäste. „Zwei Männer – einer mit einem Gewehr, der andere mit einer Pistole – feuerten mehrere Minuten lang auf die Anwesenden“, schilderte ein Augenzeuge dem Sender Al-Mamlaka.
Sicherheitskräfte trafen kurz nach dem Attentat am Tatort ein und nahmen die Verfolgung der Flüchtigen auf. Bislang hat sich niemand zu der Tat bekannt, auch gaben die Behörden zunächst keine Hinweise auf die Identität oder Hintergründe der Täter bekannt. Die staatliche Nachrichtenagentur Petra meldete, dass für die Dauer der Ermittlungen eine strikte Nachrichtensperre verhängt wurde.
Der jordanische Premierminister Jafar Hassan verurteilte die Tat auf der Plattform X ausdrücklich als „terroristischen“ Angriff. Für den Abend wurde eine Dringlichkeitssitzung des Nationalen Sicherheitsrates einberufen. Auch Jordaniens König Abdullah II. reagierte mit scharfen Worten und drückte den Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl aus: „Jedes jordanische Leben ist kostbar, und wir werden mit eiserner Faust gegen diejenigen vorgehen, die unsere Nation bedrohen“, betonte der Monarch.
Christen machen zwar nur eine kleine Minderheit in der überwiegend muslimischen Bevölkerung Jordaniens aus, das Land beherbergt jedoch bedeutende biblische Stätten und Heiligtümer, die jedes Jahr von zahlreichen christlichen Pilgern aus aller Welt aufgesucht werden.
On the grounds of St George’s Greek Orthodox Church in Hammoud, innocent blood was shed, yet the faith and legacy of those who sacrificed their lives remain engraved in the conscience of all Orthodox Christians. We commemorate our martyrs in our prayers and ask our God, who is risen from the dead, to grant rest to their souls among the Saints, to comfort us all, and to preserve Christianity in Jordan and in the whole world. Christ is Risen! Truly He is Risen!
— Orthodox Christian (@orthodox_33ad) October 23, 2026
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SalvatoreMio vor 1 Stunden: Nachricht auf Tagesschau?
Ich habe da nichts vernommen. Wenn woanders "eine Person stirbt", z. B. in der Ukraine (man verzeihe mir diese Worte), so wird ausführlich berichtet. Hier aber? Offenbar nichts!
Hardenberg vor 12 Stunden: Wahrhaftig, die Toten sind Märtyrer.
Versusdeum vor 15 Stunden: Sprenggläubige
Wahrscheinlichkeit gegen 100%. Wie bei uns. Nur, dass man es bei uns bei Tagesschau & Co. nur erfährt, wenn es gar nicht mehr zu leugnen ist. Aber selbst die ganz offiziell mindestens 4 schweren islamistischen Anschläge allein 2016 (also im Jaht nach 2015) hatten damals bestenfalls die Phrasen- und Beschwichtigungsformelndreschmaschinen beschäftigt.
SalvatoreMio vor 16 Stunden: Herr, erbarme Dich
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