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vor 5 Stunden in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
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Am Fest Allerseelen wird der Verstorbenen gedacht und besonders für die Verstorbenen des vergangenen Jahres gebetet - Täglich kann bis zum 8. November einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden.
Linz (kath.net) Den Gedenktag Allerseelen (lateinisch: Dies in commemoratione omnium fidelium defunctorum "Tag zum Gedächtnis aller verstorbenen Gläubigen") begeht die Kirche jedes Jahr am 2. November, dem Tag nach dem Hochfest Allerheiligen. Dabei wird im Zeichen der Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben bei Gott der Verstorbenen gedacht und besonders für die Verstorbenen des vergangenen Jahres gebetet, vielerorts mit dem Besuch des Friedhofs und der Segnung der Gräber. Die Gräbersegnung kann auch schon am Nachmittag des Allerheiligenfestes stattfinden.
Die Ursprünge von Allerseelen liegen im 10. Jahrhundert. Im Jahr 998 wurde von Odilo, dem Abt der französischen Benediktinerabtei Cluny, für den 2. November das feierliche Gedächtnis aller Verstorbenen für alle Klöster, die Cluny unterstellt waren, angeordnet. Der Tag verbreitete sich in den folgenden Jahrhunderten in der Abendländischen Kirche. Erst 1915 wurde der Gedenktag von Papst Benedikt XV. für die Gesamtkirche eingeführt.
Allerheiligen und Allerseelen-Ablass
Vom 1. bis zum 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Neben den üblichen Voraussetzungen (das sind: eine Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters - diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden) sind vonnöten: am Allerseelentag (einschließlich 1. November ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, mit Gebet des Vaterunser und des Glaubensbekenntnisses; oder vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen.
Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.
Hintergrundinformation:
Ablass ist der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen für der Schuld nach bereits vergebenen Sünden, der dem recht disponierten Gläubigen unter bestimmten, klar umschriebenen Bedingungen durch die Kirche gewährt wird, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Verdienste Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet.
Der Ablass ist ein teilweiser oder vollkommener, je nachdem er von der zeitlichen Sündenstrafe teilweise oder ganz befreit. Niemand, der einen Ablass gewinnt, kann diesen anderen Lebenden zuwenden. Teil- und Vollablässe können fürbittend den Verstorbenen zugewendet werden.
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SarahK vor 12 Stunden: @Fink @Lakota, wo ich nicht mit komme,
wenn ich als Priester katholisch Glaube, also inklusive der Weg ins Verderben ist weit und in den Himmel ist eng, und meine Gemeinde glaubt nicht egal wie dringlich ich es auch verkünde, noch schlimmer sie zeigt mich bei meinem Vorgesetzten oder sogar Bischof an, und der sagt “Hör auf damit”, in dem Moment bin ich doch Gott mehr verpflichtet oder? Ich meine selbst wenn mich mein Bischof in die hinterste Kammer versetzt, das Leben hier ist im Schnitt keine Ahnung vielleicht 70-80’Jahre davon hat man ja meist an dem Punkt schon die Hälfte mind gelebt. Also verkünde ich nicht lieber der Liebe zu Christus (und auch den Seelen) weiter, als irgendwann neben meinem Bischof in der Hölle zu sitzen?
SarahK vor 13 Stunden: Vielen Dank fürs Teilen, ich wollte es noch googeln
Ich wollte für einen Verstorbenen einen Ablass erwerben, oder sagt man erwirken im Text steht gewinnen.
@Fink und lakota, ich bin da mittlerweile sehr nüchtern und glaube entweder, dass die meisten nicht mehr glauben oder sich einfach gar nicht damit beschäftigen. Beten wir, dass die Kirche umkehrt und wieder das verkündet was ihr Auftrag ist. Und ja, das erstmal die Verkünder der Kirche beginnen zu glauben. Ich glaube wir müssen wirklich noch viel, viel mehr beten. Und auf die nächste Generation der Gläubigen hoffen denn wenn ich meine Tochter ansehe, die auch gerade mal wieder im Ausland auf einem Glaubensfest mit einem Kardinal ist über Allerheiligen, und ihre Freunde das ist eine Glaubensgeneration “All or nothing” (Euer Ja, sei ein Ja….), aber bei uns auf den Dörfern ist sie wohl eher der Exot.
lakota vor 16 Stunden: @Fink
"Ist der Glaube an die Auferstehung und das ewige Leben bei uns verschwunden?"
Von unseren Zeitungen erwarte ich da nicht viel -
aber wann hört man darüber etwas in unseren Kirchen, in den Predigten unserer Priester, Bischöfe?
Leider ist da auch nicht mehr viel zu hören.
Fink vor 21 Stunden: Ist der Glaube an die Auferstehung und das ewige Leben bei uns verschwunden ?
Wenn ich so die Todesanzeigen lese, wenn ich lese, was meine Tageszeitung so über Sterbebegleitung, Hospiz, Trauer schreibt- da ist nichts spezifisch Christliches mehr !?
1.Korinther 15: "(12)...wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht? (14) Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube..."
Hier geht es um das Zentrum des christlichen Glaubens !? Hallo, aufwachen !
Fink vor 21 Stunden: Ist der
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